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Die Alben

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 22. Januar 2021 | Nonesuch

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 29. November 2019 | Decca

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte
Ein gewagtes Cover. Es zeigt Cecilia Bartoli als Hermaphrodit, nackt und behaart, mit dichtem Bart und über ihre Schultern wallenden Haaren. Das Bild nährt den Mythos Farinelli, der im gleichnamigen Kinofilm mit zweifelhafter Sensationslust ausgeschlachtet wird. Demgegenüber präsentiert Patrick Barbier ihn in seinem schönen, dem berühmten neapolitanischen Kastraten gewidmeten Buch mit größter historischer Genauigkeit.Wir wissen, dass die heute verlorene Stimme der Kastraten das sensationssüchtige Publikum damals sehr faszinierte. Die sexuelle Ambiguität verlieh den Sängern eine besondere, mythologischer Gestalten würdige und aufgrund ihrer Zwitterhaftigkeit vermutlich sehr erotische Aura. Dafür empfängliche Musikliebhaber sind seither nicht ausgestorben. Sie erfreuen sich heute an den Meisterleistungen der italienischen Sängerin sowohl auf ihren Alben als auch im Konzert.Für dieses neue Werk zu Ehren Farinellis hat Cecilia Bartoli bekannte Arien aus dem Repertoire des berühmten Sängers ausgewählt und dabei zwischen vokaler Pyrotechnik – ihrem Markenzeichen – und eher introvertierten, dramatischen Arien abgewechselt. Porpora, Hasse, Giacomelli, Caldara und Riccardo Broschi, Farinellis Bruder, sind hier zu einem Feuerwerk zusammengestellt, das versucht, wenn nicht eine hypothetische Stimme wiederzufinden, so doch wenigstens, dank der Kunstfertigkeit und Leidenschaft, die Cecilia Bartoli in alles einbringt, die von dieser Stimme hervorgerufenen Schauer auszulösen. © François Hudry/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 3. Mai 2019 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Für ihr erstes Album bei PentaTone kehrt die tschechische Mezzosopranistin Magdalena Kožená zu ihrer alten Liebe, der Barockmusik, zurück und begegnet ihren Landsleuten Václav Luks und seinem ausgezeichneten Prager Ensemble. Der Cembalist und Hornist Václav Luks studierte an der Schola Cantorum in Basel, bevor er 1991 das Collegium 1704 und 2005 den Chor Collegium Vocale 1704 gründete, die sich aus 90 tschechischen Sängern und Musikern zusammensetzen.Das vorliegende neue Album mit dem Titel "Giardino dei sospiri" (Garten der Seufzer) enthält Auszüge aus weltlichen Kantaten, in denen tragische Liebe verherrlicht wird. Die wenigen tragischen Heldinnen, die hier in den verschiedenen Werken von Händel, Leonardo Leo, Benedetto Marcello, Vinci, Gasparini und Sarro im Mittelpunkt stehen, finden in Magdalena Kožená eine leidenschaftliche, man muss sogar sagen eine ganz ideale Vertreterin. Vor unseren Ohren spielt sich ein facettenreiches Musikdrama ab, das ursprünglich als Bühnenprojekt konzipiert war."Von der Manipulatorin Agrippina, die zu allem bereit ist, um ihren Sohn Nero auf den Thron zu setzen, über die Priesterin Hero, die nach dem Unfalltod ihres Geliebten Leander nicht mehr leben will, bis zur Zauberin Armida, die Rinaldo betört, lässt Magdalena Kožená diese mythischen Heldinnen mit der Dichte und Virtuosität ihres Gesangs lebendig werden", können wir über dieses Programm lesen, das Magdalena Kožená und Václav Luks im Frühjahr 2019 auf einer Europatournee präsentieren werden. © François Hudry/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 1. März 2019 | Signum Records

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 25. Januar 2019 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Die Mezzosopranistin Eva Zaïcik, die sich bei Alpha für mehrere Aufnahmen verpflichtet hat, ist eine der prominentesten Vokalistinnen ihrer Generation. Sie wurde als „Révélation lyrique“ bei den ‚Victoires de la Musique Classique 2018 ausgewählt‘ und im selben Jahr Preisträgerin des renommierten belgischen Wettbewerbs ‚Reine Elisabeth‘. Sie hat am ‚Jardin des Voix‘ von Les Arts Florissants unter William Christie teilgenommen und arbeitet regelmäßig mit Le Poème harmonique und Vincent Dumestre zusammen. Ihr fester Begleiter ist der Cembalist Justin Taylor. Gemeinsam mit zwei weiteren Absolventen des Conservatoire Supérieur de Paris, den Geigern Théotime Langlois de Swarte und Sophie de Bardonnèche, haben sie Le Consort gegründet, um sowohl geistliche als auch weltliche Werke von Komponisten wie Charpentier, Campra und Clérambault zu entdecken. Für diese Aufnahme sind neben der Flötistin Anna Besson und der Gambistin Lucile Boulanger, beide beim Alpha-Label bekannt, Louise Pierrard (Viola da Gamba) und Thibault Roussel (Theorbe) dabei. Die vorliegende Aufnahme ist den Kantaten von Lefebvre, Montéclair, Clérambault und Courbois gewidmet, von denen mehr als die Hälfte bislang nie aufgenommen wurden. Die Kantate, die lediglich eine einzige Stimme mit nur wenigen Begleitinstrumenten brauchte, inspirierte Komponisten, die für die Opernbühne geschaffenen Erzähl-Stoffe in reduziertem Umfang und in der intimen Umgebung der Salons zu spielen. Es ist ein raffiniertes Genre, das die Gesangslinie betont, mal zart - mal ungestüm, mit klangvollen Harmonien und einer lebendigen Darstellung der Figuren. Die Titel dieser Werke zeigen ihren Reiz für ein Publikum, das sich der Träumerei hingibt: von der verschmähten Liebe im „Death of Dido“ bis zur sanften Idylle von "La bergère" (Die Hirtin). Nach einem Konzert, das dieses Programm vorstellte, schrieb der Journalist Alain Cochard in Concert Classic: „Diese Sängerin verführt das Ohr mit ihrer Tonfülle und ihrer prosodischen Kunstfertigkeit. Nirgendwo gibt es Geziertheit, nur ein angeborenes Gefühl für Charakterisierung, das ihr durch die hervorragende Beziehung zu ihren Mitschauspielern hilft, sich perfekt auszudrücken.“ © Outhere Music
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 30. November 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Die vorliegende Darbietung des Countertenors Xavier Sabata in Begleitung des Ensembles Vespres d’Arnadí entleiht seinen Titel L’Alessandro amante aus der gleichnamigen, leider verschollenen Oper von Giovanni Boretti. Warum Alexander? Weil er die in der gesamten Operngeschichte am stärksten beanspruchte historische Figur ist. Dies trifft ganz besonders auf die Barockzeit zu, in der rund 65 Opern nach demselben Libretto von Metastasio, Alessandro nell’Indie, entstanden sind. Übrigens war der historische Alexander eine komplexe Figur, eine Mischung aus Gewalt, Arroganz und Ehrgeiz, aber auch aus einer bestimmten Großzügigkeit, die die Menschlichkeit des Feindes anerkennt und ihn als ebenbürtig ansieht. Die Reise, zu der uns Alexander einlädt ist eine zweifache: zunächst eine biografische, durch Schlachten, Eroberungen und Heldentaten (nicht immer historisch korrekt, zugegeben…), aber auch eine musikalische durch den Zeitraum zwischen 1660 und 1760, in dem alle 20 Jahre immer wieder ungeheure Veränderungen stattfanden. Wir wandern also von Antonio Draghi bis Nicola Porpora über Händel, Leo, Bononcini und einige andere vom gleichen Kaliber. Das Programm des vorliegenden Albums bietet daher ebenso viele verschiedene „Alexanders“ als es Stücke enthält, wobei sich zwei große Gruppen herauskristallisieren: Alexander, der Krieger, den höheren Stimmlagen vorbehalten, und Alexander, der Liebhaber, dessen Arien dem tieferen Alt-Register anvertraut wurden. Natürlich beherrscht Sabata beide Bereiche. © SM/Qobuz
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Kantaten (weltlich) - Erschienen am 23. November 2018 | Erato

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die hier vorgestellten drei italienischen Kantaten stammen alle aus Händels italienischer Periode, aus den Jahren zwischen 1707 und 1710. Damals war er damit beschäftigt, sich die Neuheiten der italienischen Kunstmusik anzueignen und arbeitete gleichzeitig für verschiedene wichtige Mäzene, die das große Potential des jungen Sachsen erkannt hatten. Diese Art Kantaten wurden im privaten Rahmen römischer Adelsresidenzen aufgeführt, denn der Kirchenstaat verbot Frauen, auf der Bühne zu singen, wodurch großen Sängerinnen das Recht verwehrt wurde, öffentlich aufzutreten. Diese Kantaten sind im Hinblick auf ihren Umfang und ihren reichen musikalischen Gehalt schon fast Opern, auch wenn a priori eine Inszenierung, Chöre oder eine großes Orchester nicht in Frage kamen. Der Geist der Oper ist jedoch in jedem Takt zu spüren. Zweifellos schätzte Händel seine Jugendkantaten durchaus, denn er sollte später reichlich daraus schöpfen: nach dem barocken Grundsatz der Wiederverwendung in Vergessenheit geratener älterer Werke – der Komponist hatte sie nicht vergessen und hielt sie sorgsam in der Hinterhand! Emmanuelle Haïm und ihr Ensemble Concert d’Astrée begleiten die Sopranistin Sabine Devieilhe und die Mezzosopranistin Léa Desandre. Beide sind ebensogut mit Händels Koloraturen als auch mit seinen ausgesprochen lyrischen Melodielinien vertraut. © SM/Qobuz
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Kantaten (weltlich) - Erschienen am 2. November 2018 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
In Anbetracht der Tatsache, dass er an die 115 Opern (von denen uns mindestens 70 überliefert sind), 800 Kantaten aller Art, haufenweise Sinfonien und Serenaden und Dutzende verschiedenster liturgischer Werke geschrieben hat, wird Alessandro Scarlatti heute noch viel zu wenig gespielt: Er ist sozusagen ein berühmter Unbekannter. Auf dem Album werden uns einige dieser vielen Kantaten vorgestellt, die fast alle als Manuskripte erhalten geblieben sind. Ein großer Teil davon gehört zum arkadischen Genre, d.h. die Themen berühren die in der Renaissance entstandene bukolische Mythologie der Nymphen und Hirten aus Arkadien, einer Landschaft im Zentrum der Peloponnes in Griechenland. Liebe, Verrat, Versöhnung werden hier in Solokantaten – Sopran oder Bariton – in manchen Kantaten auch in einem Dialog der beiden Solostimmen dargestellt. Zur Begleitung wird zuweilen nur Continuo verwendet, manchmal werden zwei Geigen und Continuo eingesetzt… Alles deutet darauf hin, dass diese Stücke zur Zeit ihrer Entstehung zur Erbauung von Adligen bestimmt waren, die sie in ihren Palästen spielten, besonders während der vielen Perioden im Jahr, in denen die Kirche jegliche Art öffentlicher Aufführungen verbot. Sie wurden wahrscheinlich ein- oder zweimal gespielt und dann vergessen… Hier werden sie von der Sopranistin Deborah Cachet und dem Bariton Nicolas Achten aus der Vergessenheit hervorgeholt, der nicht nur singt, sondern daneben auch sein Ensemble Scherzi Musicali leitet und Theorbe, Tripelharfe und Orgel spielt. © SM/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 20. Juli 2018 | Claves Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 13. April 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice
Das Mindeste, was wir sagen können, ist, dass sich die Sopranistin Sandrine Piau hier in kein Korsett pressen lässt: Sie bewegt sich ganz selbstverständlich zwischen der deutschen Romantik von Schumann, Wolf oder Loewe und Debussy, ja sogar bis zum Broadway-Stil eines André Prévin über Poulenc, Gurney und Samuel Barber… Mit ihrer kristallklaren Stimme, die jegliche vokalen Italianismen (Glissandi, Gurren, von oben angesetzte Töne, störende Doppellaute und ein sorgfältig kontrolliertes Vibrato) vermeidet, um die Musik in den Vordergrund zu stellen, nur die Musik – und den Text natürlich, klar und verständlich, in welcher Sprache auch immer. Stammt diese wunderbare Strenge vielleicht aus ihrer langen Erfahrung mit dem Barockgesang – sowie bei Mozart, mit dem sie brilliert? Wie dem auch sei, das breite Repertoire, das sie uns hier vorstellt, erstrahlt in voller Ausdruckskraft, vom leisesten Pianissimo bis zum beeindruckendsten Fortissimo. Die Pianistin Susan Manoff ist eine der hervorragendsten Begleiterinnen des Lied-, Melodie-, Romance- und „Artsong“-Repertoires in Frankreich, besonders an der Seite der besten französischen Sänger. © SM/Qobuz
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Kantaten (weltlich) - Erschienen am 26. Januar 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica
Nicolas Clérambault wurde 1676 als Sohn eines der „24 Streicher des Königs“ in Paris geboren. Er war sehr frühreif: Ihm wird eine Motette mit großem Chor zugeschrieben, die er mit 13 Jahren komponiert haben soll. Er hatte ausgezeichnete Lehrer und stand Guillaume-Gabriel Nivers nahe, dessen Nachfolger er 1714 an der Orgel von Saint-Sulpice sowie an der Erziehungsanstalt Maison Royale de Saint-Louis in Saint-Cyr wurde. Abgesehen von einem Cembalobuch und einem anderen für Orgel komponierte Clérambault zahlreiche Motetten. Seine bereits zu Lebzeiten große Reputation verdankte er jedoch seinen französischen Kantaten: fünf Bände mit insgesamt zwanzig Kantaten, sowie zusätzlich eine Handvoll einzelner Kantaten. Sie verdeutlichen seinen Werdegang, der mit dem verzierungsreichen Stil seiner Lehrer aus dem 17. Jh. beginnt und sehr bald in einen von ihm entwickelten, rein klassischen Stil übergeht. Apollon „Cantatte Sur la Paix, à voix seule, et Simphonie“, die für den König komponiert wurde, entstand gegen Ende der Regierungszeit Ludwigs XVI, die von Kriegen und Hungersnöten überschattet war. Darin verherrlicht Clérambault den König, der häufig als Apollo dargestellt wird und der sich zur Stimme der allgemeinen Sehnsucht der französischen Bevölkerungen macht: nach Frieden! Die Kantate Le Jaloux („Der Eifersüchtige“) von 1710 sprengt den üblichen Rahmen: keine Handlung, keine Lobeshymne, keine Liebedienerei, nur eine herrliche Darstellung der Eifersucht! Zentrales Werk dieses Albums bleibt jedoch die Kantate Pyrame et Thisbé von 1713, deren Inhalt auf die Metamorphosen von Ovid zurückgeht. Pyramus und Thisbe lieben sich, ihre Eltern widersetzen sich jedoch ihrer Verbindung. Ein wunderschönes instrumentales Präludium geht dem ersten Rezitativ voraus, das den Rahmen dieser Tragödie vorstellt. Die Schlussarie der Kantate enthält eine Moral. Zwischen diese beiden Eckpunkte reiht Clérambault Rezitative, Arien und Sinfonien wie in einer lyrischen Tragödie. Das Ensemble A Nocte Temporis – Flöte, Geige, Viola da Gamba, Cembalo – begleitet den Tenor Reinoud van Mechelen, der uns mit Überzeugung und in einer makellosen Diktion – für diese Art textbezogener Werke unverzichtbar – mit einer für die damaligen Zeit typischen Aussprache wunderbare Momente im Stil des großen französischen Klassizismus bietet. © SM/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 19. Januar 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Auf seinem neuen Album Affetti amorosi stellt Damien Guillon eine eindrucksvolle Auswahl aus den Vokalwerken Girolamo Frescobaldis vor. Diese stammen aus zwei Bänden mit Arie musicali, die zwischen 1615 und 1630 entstanden sind. Zu dieser Zeit lebte Frescobaldi bereits in Rom und hatte beinahe Kultstatus erlangt, sodass er sich bei der Aufführung seiner Werke große expressive Freiheiten erlauben konnte. Die Aufnahme bietet eine durchdachte Mischung voller Kontraste, in denen die menschliche und die göttliche Liebe besungen werden. Die weiteren Vokalisten des Ensembles Le Banquet Céleste – die Sopranistin Céline Scheen, der Tenor Thomas Hobbs und der Bassist Benoît Arnould – stehen Guillon in Nichts nach. Auf diesem Frescobaldi-Album sind auch zwei unvergängliche und anrührende geistliche Sonettvertonungen enthalten: Maddalena alla croce und Ohimè che fur. Mit Vanne, o carta amorosa wird eine der beliebtesten Formen des noch jungen Barockzeitalters vorgestellt, nämlich der musikalische Liebesbrief (lettera amorosa). Die Sänger werden instrumental von Guillons Ensemble begleitet; zu hören sind Laute, Harfe, Violoncello und Cembalo. In seinem umfassenden und tiefschürfenden Booklettext erläutert Pierre Élie Mamou die Besonderheiten dieser frühbarocken Musik, einschließlich jenes »Spiels der Gegensätze, die unsere Seele in hohem Maße bewegen«, insbesondere die Polarität zwischen Kummer und Wonne und zwischen der flüchtigen und der verharrenden Zeit. © Glossa
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason découverte
Giovanni Felice Sances gehörte zu den Wegbereitern der italienischen Kantate, die durch den Wechsel von Arien und Rezitativen, der bei ihm immerhin oftmals schon angedeutet wird, der Oper sehr nahe stand. Dass sich Nicolas Achten nach seiner Einspielung einiger Motetten Sances’ (Ricercar 2010) nun dem weltlichen Repertoire widmet, ermöglicht wunderbare Einsichten in die Entwicklung der verschiedenen Vokalgattungen. Annähernd 300 Kompositionen auf italienische Liebeslyrik für eine bis sechs Stimmen hat Sances nachweislich geschrieben, doch hat offenbar nur ein kleiner Teil davon überlebt. Da er seit 1636 am Kaiserhof zu Wien wirkte, an dem er 1669 zum Hofkapellmeister avancierte, blieb seine Wirkung nicht auf Italien beschränkt; Grund genug, sich intensiver um seine Werke zu kümmern. Bei einem Lautenisten, der auch eine cembalistische Ausbildung erhalten hat, verwundert es nicht, wenn dieser der Continuo-Stimme besonderen Ausdruck verleihen möchte. Die ausgesprochen üppige Continuo-Besetzung mag historisch übertrieben erscheinen, die Mitwirkung der Gitarre wird allerdings schon durch die Akkordgriffe gerechtfertigt, die in den Partituren verzeichnet sind. Doch ohnehin nutzt Achten die verschiedenen Instrumente zu sehr unterschiedlichen Charakterisierungen von Personen und Affekten. Das geschieht derart plausibel und nachvollziehbar, dass philologische Bedenken gegenstandslos werden. Erneut gelingt es Achten und seinen vorzüglichen Sängern, die häufig zwischen Verzweiflung und Hoffnung changierende Affektsprache der Kompositionen punktgenau umzusetzen, ohne je den Eindruck der Affektiertheit oder Künstelei zu erwecken. Mit ungewöhnlicher Sensibilität spüren sie dem Textgehalt nach und vermitteln diesen mit großer Natürlichkeit. So werden die heute leider reichlich vernachlässigten und doch so originellen Petitessen von Sances richtig spannend. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 10. November 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Victoire de la musique - Choc de Classica - Choc Classica de l'année - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Diese CD ist fraglos auf eine besondere Stimme zugeschnitten: auf den exquisiten Koloratursopran von Sabine Devieilhe. Die Auswahl der Nummern orientiert sich freilich auch, sogar primär an den Klangreizen orientalischer Länder. Ein Auslöser hierfür war zweifellos Délibes’ „Lakmé“. Sabine Devieilhe schätzt diese Oper (Rollendebüt 2012), weil es der Komponist in besonderer Weise versteht, „die Stimme zur Geltung zu bringen“. Lyrische Elegie und rasante Koloratur bringt sie delikat auf einen Nenner. Mit ihrer mädchenhaften Stimme ist sie jedoch ein gänzlich anderer Lakmé-Typ als etwa Maria Callas oder Joan Sutherland. Auch als Mélisande („Mes long cheveux“) wirkt die Sängerin wie eine zarte Elfe ohne Mezzo-Beimischungen à la Magdalena Kožena. Neben etlichen Opernszenen ist mit Maurice Delages „Poèmes hindous“ auch ein Liederzyklus zu hören, dessen harmonische Einkleidung auf Eindrücken des Komponisten während einer Indien-Reise beruht. Das vielfach fragile Klangbild wird von François-Xavier Roth mit seinem Orchester Les Siècles ideal umgesetzt, was auch für Strawinskys „Chanson du Rossignol“ gilt, wo Sabine Devieilhes zartes Organ für wahrhaft ätherische Reize sorgt. Nicht immer wirkt musikalischer Exotismus so prägend wie bei Delage. André Messagers „Madame Chrysanthème“ etwa verzichtet weitgehend auf japaneske Farben. „Le jour sous le soleil béni“ ist gleichwohl eine traumhaft klangschöne Szene, besitzt ähnlich narkotisches Flair wie das „Lakmé“-Duett „Viens, Malika“. Marianne Crebassas weicher Mezzo verbindet sich hier ideal mit dem schwebeleichten Sopran von Sabine Devieilhe. Beide Sängerinnen gestalten weiterhin (mit Jodie Devos) eine reizvolle Szene aus Massenets „Thais“. Zäsiert wird die CD von Klavierliedern (Debussy, Berlioz, Koechlin), bei welchen Alexandre Tharaud als subtiler Begleiter fungiert. © Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Orfeo 55 – im Jahr 2009 hat sich dieses Ensemble gegründet, mit Nathalie Stutzmann als singender Leiterin. Ab dieser Spielzeit ist Orfeo 55 für drei Jahre Residenzorchester an der Oper von Montpellier. Nach zwei Alben zu Vivaldi und Bach (Deutsche Grammophon) sowie einer Händel-Aufnahme (Erato) liegt nun mit „Quella Fiamma“ eine Aufnahme vor, die auf Alessandro Parisottis Sammlung „Arie antiche“ von 1885-98 zurückgreift – eine Anthologie mit hundert italienischen Arien des 17. und 18. Jahrhunderts, aus denen Stutzmann 25 ausgewählt und in ihrer originalen Instrumentierung rekonstruiert hat. Keine Sammlung ohne echten Fake: Da Parisotti nicht nur Herausgeber, sondern auch Komponist war, hat er unter dem Autorennamen Pergolesi seine eigene Arie „Se tu m’ami“ eingeschmuggelt, hier als Track 13. Die anderen, unter echter Autorenschaft versammelten Arien stammen von Caccini, Alessandro Scarlatti, Händel, Cesti, Caldara, Porpora, Bononcini und anderen. Das Ensemble Orfeo 55 spielt nach dem Motto: Alles kann, nichts muss. So entsteht eine filigrane Leichtigkeit und Durchhörbarkeit. Auf oft zartem Bassfundament hebt Stutzmanns tiefe, aber auch zu einigen Höhen fähige Stimme an. Ob die federnden Rhythmen in Carissimis „Vittoria, mio core“ oder die Melancholie in Scarlattis „O cessate di piagarmi“, ob die Elegie in Durantes „Vergin, tutto amor“ oder das walzerselige „Plaisir d’amor“ von Martini – Instrumentalisten und Sängerin harmonieren stil- und ausdruckssicher. Stutzmann weiß ihre stimmlichen Möglichkeiten genau einzuschätzen, mit viel Piano-Kultur und mit Abdunklungen, die viel Wärme im Ton verraten. Ihre Stimme kann frei strömen und in kleinen Bewegungen agil klettern und fallen. Ein stimmiges, gelungenes Album, das auch klanglich (im Gegensatz zum halligen Händel-Sound beim letzten Mal) überzeugen kann! © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Signum Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Ensemble Gabrieli, unter der Leitung des bemerkenswerten Paul McCreesh, erkundet auf dieser Einspielung das extrem reichhaltige britische Chor-Repertoire der Part Songs, auf einem weltlichen Lied basierende für verschiedene Vokalpartien komponierte oder arrangierte Chorstücke. Die Hauptmelodie stammt meist aus (realen oder erfundenen) folkloristischen oder älteren Quellen. Der Begriff Part Songs umschließt ein breites Spektrum musikalischer Formen. Diese liegen jedoch von der Gattung der etwas kitschigen Pastoralen weit entfernt, die zwar sehr beliebt, aber in rhythmischer, melodischer und textlicher Hinsicht sehr eingeschränkt und daher zweifellos weniger abwechslungsreich sind. Zahlreiche Texte der vorliegenden Aufnahme schöpfen aus der großen Poesie und bilden eine Sammlung von Madrigalen des 20. Jh., die genauso reichhaltig sind wie ihre glorreichen Vorfahren aus der Renaissance. Unter den Komponisten an erster Stelle Vaughan Williams und Elgar, gefolgt von Charles Villiers Stanford, Herbert Howell und Percy Grainger (zwar gebürtiger Australier, aber im Herzen sehr britisch), Britten, Warlock (Pseudonym für Philip Heseltine, eine schillernde und sehr zwielichtige Persönlichkeit) und schließlich James McMillan und Jonathan Dive stellvertretend  für den aktuellen Nachwuchs, der das Erbe der Vergangenheit keineswegs leugnet: die mörderische Avantgarde ist tot und begraben –  zur großen Freude aller Fans. Bei den Klängen dieser wunderbaren Musik, gesungen vom Gabrieli-Ensemble, könnte man beinahe in Verzückung geraten. © SM/Qobuz
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 9. Juni 2017 | Sony Music Classical Local

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Diapason d'or / Arte
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 3. März 2017 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 3. Februar 2017 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
Mahler komponierte das Lied „Um schlimme Kinder artig zu machen“ – Maurice Ravel schuf mit seiner Fantaisie lyrique auf ein Libretto von Colette dazu die ideale Ergänzung: eine hinreißende Oper. Sessel, Uhren, Tapetenfiguren, Tassen, Bäume beginnen ebenso zu singen wie Katzen, Frösche, Fledermäuse oder Eichhörnchen, um das ungezogene, böse, missgelaunte Kind zu erschrecken und zu ermahnen. Eine schier unerschöpfliche Fülle an gänzlich unterschiedlichen Stilen und Tonfällen steht Ravel zur Verfügung; und so einfach und elegant die musikalische Oberfläche wirkt, so ungeheuer raffiniert gestaltet er die Partitur aus. Mikko Franck gestaltet sie mit einem vorzüglichen Solistenensemble aus der Sicht der vom Kind gequälten Kreaturen, die ihm seine Untaten vorführen, sodass es erschrickt, sich zu bessern verspricht und die Mutter zur Hilfe ruft. Die Interpreten geben dem Stück wohl einen leichten, unangestrengten Ton, ohne es jedoch leichtgewichtig wirken zu lassen, sodass sich gewissermaßen beim Hören ein ernstes Schmunzeln einstellt – eine Ausdrucksform, die Ravel wie kein anderer Komponist beherrschte. Dagegen muss Debussys frühe Kantate „L’Enfant prodigue“ zurückstehen. Er gewann mit dieser Arbeit 22-jährig den begehrten Rom-Preis, und tatsächlich zeigt sich diese Kantate noch von Gounod und vor allem von Massenet beeinflusst. Aber spürbar wird allenthalben Debussys Bemühen, einen neuen Ton in der Musik zu finden. Eingespielt wird diese Arbeit hier mit großem Engagement und Intensität. Aus dieser frühen Zeit stammt auch Debussys fragmentarischer Sinfonie-Versuch, den man bislang nur in einer Klavierfassung kannte. Colin Matthews, der Debussys Préludes für Klavier kompetent für Orchester bearbeitet hat, hat hier jedoch eine etwas stumpf klingende Instrumentierung hergestellt, die doch eher Debussys sinfonisches Scheitern zu dokumentieren scheint – aber auf welch hohem Niveau! © Schubert, Giselher / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 10. November 2016 | Arcana

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Kammerduette gehörten ab dem ausgehenden 17. Jahrhundert zu den bevorzugten Stücken der Connaisseurs. Schließlich lassen sich hier auf knappem Raum Stimmungen, aber auch kontrapunktische Fähigkeiten überzeugend demonstrieren. Die hier vorgelegte Auswahl ist vorzüglich. Dass Lottis titelgebende Komposition vielleicht am meisten überzeugt, verdankt sich gewiss Sara Mingardo, die insgesamt gar nicht so oft in Erscheinung tritt. Vielmehr überlässt sie auch zahlreichen eher unbekannten Sängerinnen das Feld – nicht immer mit dem gleichen Erfolg. Dennoch: ein gefundenes Fressen für Vokalfreunde. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de