Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | Dead Oceans

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Februar 2018 | Bella Union

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Folk - Erschienen am 9. Februar 2018 | Alela Diane

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
2007 macht das Album The Pirates's Gospel mit seinem berauschten Folk und der Gospelseele auf sich aufmerksam. Auf ihrem ersten Album verführte Alela Diane mit ihrer umwerfenden Stimme. Die Fans von Cat Power und Karen Dalton freuten sich… Zehn Jahre später zog sich die in Portland niedergelassene Kalifornierin in ein Haus mitten im Wald zurück, wahrscheinlich um neue Kraft zu schöpfen, nachdem sie zwei Jahre zuvor eine Tochter zur Welt gebracht hatte… Inzwischen hat die Songwriterin ihre akustische Gitarre gegen ein großes Klavier eingetauscht, auf dem die Songs für Cusp geboren sind, das fünfte Album einer Frau, die beschlossen hat, im persönlichen und künstlerischen Bereich Bilanz zu ziehen. Ihr Bezug zum Frausein genauso wie ihr Blick auf die Mutterschaft (auf Song For Sandy erweist Alela Diane Sandy Denny die Ehre, dieser großen Göttin des britischen Folks in den sechziger Jahren von der Band Fairport Convention, die schon mit 31 Jahren, kurz nach der Geburt ihres ersten und damit einzigen Kindes starb) oder auf ihre Zeitgenossen (Emigré über die Flüchtlingskrise) bilden die Grundlage für ein Album von äußerst intensivem, literarischen Gehalt. Musikalisch gesehen bezieht sie sich mit ihrer gewohnten melodischen Sensibilität und ihrem nüchternen Umgang mit dem Folk auf ein außergewöhnlich raffiniertes Instrumentarium. So tauchen Namen wie Carole King, Joni Mitchell und die in der Szene bekannten Persönlichkeiten wie Laurel Canyon auf. Diese charismatischen Einflüsse können jedoch dem originellen Stil einer Alela Diane nichts anhaben, da sie ihrer Kunst mächtig ist wie nie zuvor. © MD/Qobuz
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Elektro - Erschienen am 2. Februar 2018 | Concord Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
Eine androgyne Stimme wie die von Anohni der Gruppe Antony und The Johnsons. Ein gemäßigter Groove mitten aus den achtziger Jahren, der an Everything But The Girl und Sade denken lässt. Und eine Klarheit, die The XX das Wasser reichen kann. Woman, das 2013 erschienene Debütalbum von Rhye war ein wahrhafter Schock. Das unglaubliche, in Los Angeles niedergelassene Zweierteam mit dem Kanadier Mike Milosh und dem Dänen Robin Hannibal präsentierte einen R&B voll wahnsinniger Sensualität (Sexualität?). Auch das fünf Jahre später entstandene Blood ist ein erotischer, verwirrender und urbaner Soundtrack. Ein schwereloser Soul, der das Glaubensbekenntnis less is more zu seiner alleinigen Religion zu machen scheint. Hannibal war immerhin 2017 an Land gegangen und ließ Milosh allein an Bord dieses schönen Schiffes. Rhyes Musik ist damit persönlicher geworden. Weniger komplex. Und in gewisser Weise wahrhaftiger. Vor allem das Falsett des Hausherrn zieht die Ohren ganz gewaltig an. Die Stimme kommt hier noch besser als auf Woman zur Geltung und macht damit aus Blood ein raffiniertes Meisterwerk des Groove. © MD/Qobuz
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XEU

Rap - Erschienen am 2. Februar 2018 | CAPITOL

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Jazz - Erschienen am 26. Januar 2018 | ACT Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Liebe und Frieden. Das Motto des Albums von Joachim Kühn ist klar. Zusammen mit seinem im Jahre 2015 gegründeten Trio, bestehend aus dem Schlagzeuger Eric Schaefer und dem Kontrabassisten Chris Jenning, scheint der 73-jährige deutsche Pianist ein neues Spielfeld gefunden zu haben, auf welchem vor allem seine Melodien im Mittelpunkt stehen. Kühn, der eher in die Kategorie der Avantgarde- bzw Free-Musiker gehört und der Konventionen sein Leben lang von sich gewiesen hat, gleitet hier natürlich nicht in die Dunklen einer einseitigen und aalglatten Musik ab. Im Gegenteil. Neben relativ kurzen Themen lässt er seine Improvisationen aufatmen und nimmt sich die Zeit, mit dem Raum und mit der Ruhe zu spielen. Diese Themen sind fast alle Eigenkompositionen, bis auf Ausnahmen von Werken der Doors (The Crystal Ship), von Moussorgski (Das alte Schloss, Auszug aus Bilder einer Ausstellung) und von Ornette Coleman (Night Plans). Bereits auf der ersten Platte des Trios aus dem Jahre 2016, Beauty & Truth, konnte man eine eher ungewöhnliche Seite Kühns entdecken. Auf Love & Peace scheint er einen inneren Frieden gefunden zu haben, die seine Musik noch berührender macht. © MD/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 26. Januar 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Zwei Jahre nach ihrer Aufnahme der drei Schumann-Quartette, die viel Aufmerksamkeit erregt hat, nimmt sich das Hermès Quartett – dessen Gründung nun schon zehn Jahre zurückliegt – drei unumgängliche französische Werke vor: die Quartette von Ravel und Debussy (zwei monumentale „Jugend“werke, aufgenommen bis zum Gehtnichtmehr, aber sollte man sich darüber beklagen?) sowie das Quartett Ainsi la nuit von Dutilleux. Drei „Einzelkinder“, denn die drei Komponisten haben jeweils nur ein einziges Quartett geschrieben. Zur Erinnerung: Das Quartett von Debussy gehört noch ins 19. Jh. –es stammt aus dem Jahr 1893 und ist in einem formell an Franck angelehnten Stil geschrieben (auch wenn die Akkordreihungen bereits eindeutig Debussys Handschrift tragen) –, während das Quartett von Ravel von 1903 mit seinen wilden Fauré’schen Anklängen das 20. Jh. einläutet… Das Quartett von Dutilleux stammt dagegen von 1976, aus der Reifezeit des Komponisten. Ein unumgängliches Monument der französischen Kammermusik des 20. Jh., vom Hermès-Quartett delikat und transparent gespielt, das seinen Platz am Firmament der großen Quartette unserer Zeit dadurch wiederholt bestätigt. © SM/Qobuz
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Folk - Erschienen am 19. Januar 2018 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Als sie im Jahre 2010 The Big Black And The Blue herausbringen, sind Johanna und Klara Söderberg erst 20 bzw. 23 Jahre alt. Der Name der beiden Schwestern klettert in den Charts ganz schnell nach oben, weil sie nämlich die Songs von Fleet Foxes, Lorde, Jack White oder auch Black Sabbath mit einer recht würzigen Note neu interpretieren... Unmittelbar danach macht First Aid Kit aber vor allem durch einen ganz eigenen Stil auf sich aufmerksam. Eine Art verträumter Folk, der genauso frisch wie verzaubert wirkt und aus dessen Innerem heraus herrliche Vokalharmonien erklingen… Für ihr viertes Album sind die Söderbergs an die amerikanische Westküste geflogen. Ruins wurde in Kalifornien (Los Angeles) geschrieben und im Oregon (Portland) eingespielt und ist wohl ihre schönste Leistung. Ein recht starker Faden, den sie zwischen Schweden, ihrem Geburtsland und Amerika, dem Land ihrer Träume gespannt haben. Das hervorragende Label Tucker Martine, ein Experte auf dem Gebiet erstklassiger und deftiger Countrymusic, hat die Platte produziert, die sich vor allem am riesigen Erbe der Americana (aus der Zeit von Gram Parsons/Emmylou Harris bis hin zu den jüngsten Fleet Foxes Ausgaben) inspiriert hat, um in erster Linie ihren Schöpfern zu ähneln. Funkelnde Arrangements, geschmeidige Rhythmen, intensive Vokalharmonien, Gastauftritte namhafter Musiker (Peter Buck von R.E.M., Glenn Kotche von Wilco und McKenzie Smith von Midlake), nichts fehlt, damit ihr Folk Rock noch prunkvoller als auf The Lion's Roar (2012) und Stay Gold (2014) wird. Es fällt einem schwer, nicht die recht klischeehafte Formulierung auszusprechen: das Album beweist Reife. © MD/Qobuz
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Flamenco - Erschienen am 12. Januar 2018 | Buda musique

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | Dead Oceans

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuzissime
Eine Spannung, als würde man einen XS-Stringtanga über ein Gesäß in XL-Größe ziehen wollen: Shame will keinen Spaß, sondern Spannung. Das Debütalbum dieses Londoner Quintetts bietet ein Post-Punk-Konzentrat, das sich durch Charisma, Gewalt und Originalität auszeichnet. Songs Of Praise klingt sogar wie ein echter Soundtrack aus einem herrlich grauen, ziemlich frustrierten England, das in totaler Alarmbereitschaft steht. In diesem klanglichen Nervenbündel sind oft The Fall, Gang Of Four und Killing Joke zu erkennen, ohne dass die Sache an alte Zeiten erinnert oder diese gar herbeisehnt. Genauso wie Fat White Family, Ought oder auch Vietnam lebt auch Shame im nunmehrigen Jahr 2018 und das kann man auch hören! Der Sänger Charlie Steen, die Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green, der Schlagzeuger Charlie Forbes und der Bassist Josh Finerty schicken uns das Produkt direkt aus Brixton und verpacken ihre wohl direkt aus dem Bauch kommende Wut in selbstverständlich knallharten (Dust On Trial), manchmal giftigen, quälenden (The Lick) Songs, die aber auch etwas freundlicher sein können (One Rizla). Shame macht kompromisslosen Rock, schamlos und schadstofffrei. Gleich beim ersten Hinhören gehen die Songs Of Praise durch Mark und Bein und dennoch will man dann mehr davon. © MZ/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. Dezember 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
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Pop/Rock - Erschienen am 8. Dezember 2017 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Wenn Chris Thile nicht gerade Nickel Creek, das Americana Trio oder das Bluegrass Experten Ensemble der Punch Brothers leitet, dann arbeitet er mit ganz unterschiedlichen Kollegen wie dem Cellisten Yo-Yo Ma (The Goat Rodeo Sessions im Jahre 2011) oder mit dem Jazz-Pianisten Brad Mehldau (Chris Thile & Brad Mehldau im Jahre 2017). Aber es wird noch besser, denn der kalifornische Mandolinist bringt regelmäßig äußerst facettenreiche Soloalben heraus. Thanks For Listening beweist es, denn für die wöchentliche Radiosendung A Prairie Home Companion, die er seit Oktober 2016 moderiert, komponiert er jede Woche den song of the week. Songs der Woche, die sowohl von aktuellen Ereignissen als auch vom Zeitgeist und von gesellschaftsbezogenen Themen handeln sowie von all dem, was diesem virtuosen Musiker durch den Kopf geht, da er bei jeder Gelegenheit die Ohren spitzt. Zehn davon hat Thile für diese Platte ausgewählt und im Studio neu eingespielt. Seine zeitlosen Melodien und seine anspruchsvolle, wenn nicht sogar ätzende Prosa siedelt er zwischen Kammerrock und reinstem Folk, zwischen ausgetüftelter Americana und träumerischer Popmusik an. Köstlich. © CM/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Rhino - Warner Bros.

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Best New Reissue
Nach einem ganz herrlichen ersten Opus mit ziemlich schmissigem Alternativ Country (A.M.), das jedoch zur Zeit der recht turbulenten Trennung seiner Gruppe Uncle Tupelo entstand, lässt sich Jeff Tweedy dann Zeit für Wilcos zweites Album. Das Werk ist schon deshalb ehrgeizig, weil es sich um ein Doppelalbum handelt. Das ist nämlich ein Format, das nicht nur aufgrund seiner musikalischen Ähnlichkeiten für viele Journalisten ein Grund ist, bei seinem Erscheinen im Oktober 1996 zu sagen, dass Tweedy hier Exile On Main Street auf den Markt bringt. Wie schon beim Meisterwerk der Rolling Stones gehört Vielfalt, und zwar mit Basic Rock’n’Roll, Bluegrass, Country Rock, Psychedelic, Folk und feuchtwarmem Soul, zum guten Ton. Wilco, den wir vom Being There her kennen, webt mit sehr freizügig gespielten Gitarren, Pedal Steel, Blechbläsern und einem unendlich großen Instrumentarium einen beeindruckenden Klangteppich, der zwischen dem Goldenen Zeitalter der Stones, den Replacements, den Beatles bis zum Big Star des Albums Third hin und herfliegt. Tweedy wechselt zwischen Balladen und Elektrostürmen und zeigt damit vor allem, wie er, von einer eigentlich ziemlich klassischen und zeitlosen Basis ausgehend, mit seinen herrlichen Songs und seinen architektonisch umwerfenden Kompositionen alle Aufmerksamkeit auf sich lenkt und als Sieger hervorgeht... Diese neu gemasterte Deluxe Edition bietet neben dem Originalalbum fünfzehn unveröffentlichte Bonuszusätze, dazu gehören insbesondere Alternativversionen von I Got You und Say You Miss Me sowie ein Live-Mitschnitt vom 12. November 1996 im Troubadour in Los Angeles und eine am darauffolgenden Tag aufgezeichnete Session für die Rundfunkstation Santa Monica KCRW. © MZ/Qobuz
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Aus aller Welt - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Audiogram

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Im Mai 2009, kurze Zeit nach der Erscheinung des dritten Albums, spielte Lhasa eine Reihe an Konzerten als Vorgeschmack zu der Tournee ein, die sechs Monate später stattfinden sollte. Dabei wurde sie von der Mannschaft begleitet, die ihr bei der Entstehung dieser Kollektion aus ganz besonderen musikalischen Perlen half: Joe Grass an der Gitarre, Sarah Pagé an der Harfe, Miles Perkin am Kontrabass und Andrew Barr am Schlagzeug. Zusammen mit der Sängerin verschmelzen die Musiker zu einer Einheit. Natürlich nehmen vor allem die Kompositionen des neuen Albums einen Großteil des Platzes ein. Neun von vierzehn Liedern klingen mehr oder weniger wie die Studioaufnahmen, dabei ist eine leichte Tendenz zur Verlangsamung des Tempos zu beobachten, besonders bemerkbar auf 1001 Nights. Der mysteriöse Aspekt der Songs wird dadurch noch verstärkt. Und auch ältere Themen macht die Gruppe sich schnell zu Eigen und fügt Con Toda Palabra aus The Living Roadeinen eher jazzy-klingenden und schwungvolleren Rhythmus bei. Und auch das bekannte De Cara a la Pared, das das Album La Llorona eröffnete, wird durch ein langes, abstraktes Intro neu zum Leben erweckt. Par El Fin Del Mundo wird anhand einer Charango und einer Harfe ein andiner Aspekt beigefügt. Dadurch kann man sich schnell eine Idee von dem Vorhaben der Sängerin machen, die zu diesem Zeitpunkt bereits eine Hommage an die Latino-Ikonen Violeta Parra und Victor Jara plante. Wir finden hier außerdem ein für ihre Diskografie eher ungewöhnliches Cover des Sam Cooke-Hits A Change Is Gonna Come. Auch die schelmischen Interventionen und ihr berührendes Lachen zwischen den Stücken sind mehr als erfreulich. Bei so viel glühenden Emotionen ist es nur schwer zu begreifen, dass Lhasa hier ihr allerletztes Konzert gab, bevor sie einige Monate später im Alter von gerade einmal 37 Jahren an einer Krebskrankheit starb. © BM/Qobuz
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Oper - Erschienen am 1. Dezember 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Die Oper Dorilla in Tempe, die 1726 in Venedig uraufgeführt wurde, verbreitet eine zauberhafte ländliche Atmosphäre. Das Libretto erzählt eine in einem Tal in Thessalien situierte bukolische Geschichte. Zwischen Liebesabenteuern und einem ungeheuerlichen Opfer, bieten die Missgeschicke der Dorilla Vivaldi die Gelegenheit, eine leuchtende Klangpalette auszubreiten und Chor und Solisten mit Jagdhörnern und Flöten zu begleiten. Er nimmt das Werk 1728 noch in Venedig wieder auf, dann 1732 in Prag und zum letzten Mal 1734 in „seinem“ Theater Sant’Angelo. Uns ist heute nur die Fassung von 1734 überliefert, auf der die vorliegende Aufnahme beruht. Es handelt sich um ein Pasticcio, wofür Vivaldi auf die Werke verschiedener Komponisten zurückgreift – hier sind es Hasse, Giacomelli, Sarri und Leo – deren Arien er an die Stelle einige seiner eigenen Arien setzt; ungefähr ein Drittel der Arien in dieser Oper stammen von Kollegen. Es lag Vivaldi fern, Musikstücke heimlich wiederzuverwerten oder es sich leicht zu machen: Das Prinzip des Pasticcio war damals weit verbreitet und vom Publikum sehr geschätzt. Auffallend ist die besonders seltene stimmliche Besetzung: fast ausschließlich tiefe Stimmen, drei Mezzosoprane, ein Bariton und – zumindest zur Zeit von Vivaldi – zwei tiefe Kastraten, die heute durch eindeutig leichter aufzustöbernde Altistinnen ersetzt werden. Das ganze Werk sprüht nur so vor Energie; eine entzückende Besonderheit ziert einen Teil der Ouvertüre, in der Vivaldi einen Satz aus den vier Jahreszeiten aufgreift und durch einen Chor ergänzt – was zeigt, dass sich diese im Grunde schon sehr reiche Musik immer noch weiter bereichern lässt, wenn man nur Vivaldi heißt und ein Genie ist. Diego Fasolis und sein Ensemble I Barrochisti bieten uns eine sehr seltene, sogar zu seltene diskografische Wiedergabe dieses vernachlässigten Werkes. © SM/Qobuz