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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Juli 2020 | Partisan Records

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Dogrel, ihr energiegeladenes Debütalbum, hallt noch mit seiner entfesselnden Freimütigkeit, seiner extremen Spannung und aufrichtigen Wut nach, da melden sich Fontaines D.C. bereits mit ihrem nächsten Werk zurück. Nur schlagen Dublins Raufbolden mit A Hero's Death nun etwas andere Töne an. Ihre Kunst integriert immer noch Elemente aus den Post-Punk-Schriften von The Fall, Joy Division, Gang Of Four oder Public Image Ltd., aber dieses "schwierige zweite Album" schaut sich auch nach anderen Inspirationsquellen um. Der langsame, fast beklemmende Rhythmus des Eröffnungssongs I Don't Belong bietet ein neues Erscheinungsbild. Das einer Band, die bereits Schlussfolgerungen aus dem sofortigen Erfolg ihres ersten Albums und dem Gewicht der anschließenden Marathon-Tournee zieht. Fontaines D.C. erweitern ihr Blickfeld mit Balladen wie Sunny und ihrer Baritongitarre, die nach Altweibersommer riecht, oder Oh Such a Spring, auf dem Grian Chatten mit beispielloser Zartheit singt. Aber auf A Hero's Death finden sich auch die unaufhaltsamen Passagen, die Dogrel so unwiderstehlich machten. Diese Hymnen, bei denen Chatten immer wieder denselben Satz wiederholt, wie "Life ain't always empty" (Das Leben ist nicht immer leer), das er dreißig Mal auf dem Titelstück A Hero's Death wiederholt, und "What ya call it, what ya call it, what ya" (Wie nennst du es, wie nennst du es, wie) fast ebenso oft auf Televised Mind... Am Ende schwankt A Hero's Death zwischen rebellischer jugendlicher Aufgeregtheit und fast nostalgischen, meditativen Sequenzen. Dogrel schloss mit Dublin City Sky, einer akustischen Ballade, die den alten Pub und dem frisch gezapftes Guinness huldigt und von der wir dachten, sie stammte von einer Pogues-Platte (ihrer Lieblingsband). A Hero's Death endet mit No, einer weiteren nüchternen Ballade, im Stil von Oasis dieses Mal, die den Post-Punk-Pessimismus durch einen Schimmer von Optimismus ersetzt, der durch "Please don't lock yourself away just appreciate the grey" unterbrochen wird. Brillant und kraftvoll. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Infectious Music

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Als Nadine Shah 2017 Holiday Destination auf den Markt brachte, trat sie mehr oder weniger aus dem ihr vertrauten Underground und so entdeckte das breite Publikum eine perfide junge Frau, die als Cousine x-ten Grades von Anna Calvi und als Erbin von PJ Harvey und Siouxsie Konkurrenz macht. Die gebürtige Londonerin, deren Eltern aus Pakistan bzw. Norwegen stammen, zog mit diesem dritten Album vor allem die Schrauben eines Indie-Rocks fest, den sie mit ziemlicher Spannung an der Grenze zum Post-Punk mit kantigen, nervösen, aber minimal eingesetzten Gitarren und mit einem fast im Free-Style spielenden Saxofon präsentierte. Drei Jahre später trennt Shah ein weiteres Stück von dieser belastend wirkenden Nabelschnur ab, um diesen Einfluss loszuwerden, und das vor allem dank ihrer intimen, immer tiefer werdenden Stimme, die sich im hervorragenden Intro Club Cougar bemerkbar macht und gleich den Ton der Platte angibt. Sogar in ihren Texten distanziert sich die Britin von ihren Kolleginnen, wenn sie sich als dreißigjährige Frau selbst schonungslos offenbart, und insbesondere den damit einhergehenden Druck der Gesellschaft und den auf zahlreichen Gebieten vorherrschenden Sexismus anprangert.  Wie zum Beispiel in Ladies for Babies (Goats for Love), wo sie eindeutig auf den alten Hit von Ace of Base, All That She Wants, reagiert. Kitchen Sink ist auch in der Instrumentierung ein Stück gewagter als die Vorgängeralben, weniger rockig und viel ausgefallener, vor allem im Hinblick auf den umwerfenden Einsatz des Schlagzeugs, und das verleiht diesem schönen Album die richtige Würze. © Marc Zisman/Qobuz

Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Juni 2020 | Secret City Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Rock - Erschienen am 19. Juni 2020 | Columbia

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Mit seinen nun bald 80 Lenzen lässt Bob Dylan wieder von sich hören. Und diesmal meint er es ernst. Rough and Rowdy Ways ist seit Tempest im Jahr 2012 das erste Album mit selbstkomponierten Songs, und erscheint zu einer Zeit, in der die Welt in jeder Hinsicht auf dem Kopf steht. Der Zim hatte dieses Aushängeschild als „Wortführer einer Generation“ natürlich nie leiden können, das ihm bestimmte Leute in den Sechzigern und Siebzigern angehängt hatten, als es um die Welt auch nicht viel besser bestellt war. Aber allein diese Stimme zu hören, egal, ob ihr nun poetische oder politische, esoterische oder historische Inspirationen zugrunde lagen, wirkte immer wie ein hoch erfreulicher, lebensrettender Abstecher. Diese 2020er Ausgabe ist in gleichem Maße faszinierend und angesichts seines hohen Alters werden wohl Stimmen laut werden, die sie als Konvolut eines ausklingenden Lebens, wenn nicht sogar als Testament deuten werden…Die Geschichte dieses Albums beginnt am 27. März 2020, als Dylan ganz unerwartet Murder Most Fool veröffentlicht, einen 17-minütigen Song über den Mord an John F. Kennedy, mit dem er dieses Album Rough and Rowdy Ways ausklingen lässt. Dieser musikalisch gedämpfte Schock ist eher Sprechgesang als Gesang, etwas zwischen politischer Schimpftirade und Pop(ulärer)kultur, wobei er mit einem ganzen Regiment an Referenzen aufwartet, etwa den Beatles, Joni Mitchell, Wanda Jackson, Robert Johnson, Grateful Dead, The Who, Elvis Presley, Joan Baez, Little Richard, Billie Holiday, Patsy Cline, Etta James, John Lee Hooker, Nina Simone, les Eagles, Stan Getz, Thelonious Monk, Charlie Parker, Woody Guthrie, Ella Fitzgerald, Nancy Sinatra, Stevie Nicks, Miles Davis, Chet Baker, Randy Newman und sogar Ludwig van Beethoven! Wie immer in seinem Fall gehen Verständliches und weniger Verständliches Hand in Hand und die Experten und Fachgelehrten des Dylanismus werden jetzt Monate damit verbringen, jedes Wort und jede Silbe ihres Idols zu entschlüsseln. Wie er in einem Interview mit der New York Times erklärte, ist es „unwichtig, ins Detail zu gehen. Dieser Song ist wie ein Gemälde. Man kann nicht gleich alles sehen, wenn man zu nahe steht. Alle einzelnen Teile sind nur Teil eines Ganzen“.Auch Rough and Rowdy Ways ist etwas einheitlich Ganzes, bei dem Dylan zwischen altem, ausgeleiertem, schnörkellosem Blues (Crossing the Rubicon, False Prophet) und dezenten, sepiagetönten Walzern hin und her wechselt. In diesem Sturzbach mit vielen Worten und weitaus weniger Noten bringt er Bürgerrechte, Krieg, Religion, Tod und auch sich selbst zur Sprache (I ain’t no false prophet / I just know what I know / I go where only the lonely can go - Ich bin kein falscher Prophet / Ich weiß nicht mehr als das, was ich weiß / Ich mache, was nur Einzelgänger machen) und unzählige andere Themen. Das, was er präsentiert, ähnelt vielmehr von Poesie durchtränkten Monologen als seinen klassisch strukturierten Songs im vorigen Jahrhundert wie Blowin' in the Wind, Mr. Tambourine Man, Lay Lady Lay, Hurricane und auch Like a Rolling Stone. So gesehen ist es nicht wirklich leicht, sich diesem Gemurmel hinzugeben, wenn Dylan mit der charismatischen Aura eines Weissagers seine Geschichten herunterleiert. Schließlich ist Rough and Rowdy Ways ein Beweis dafür – auch wenn Bob Dylan ein unabänderlicher Meister des Blues, des Folk, des Jazz und des Country ist – dass er nach wie vor ein ganz eigenes musikalisches Genre verkörpert. © Marc Zisman/Qobuz
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Afrika - Erschienen am 19. Juni 2020 | No Format!

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
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Jazz - Erschienen am 29. Mai 2020 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Sein Name wanderte zwar bisher über ECM-Plattencover, aber nur als Sideman von Louis Sclavis auf den Alben Sources, Silk and Salt Melodies und Characters on a Wall. Mit Promontoire übernimmt Benjamin Moussay auf einem Album aus dem Hause Manfred Eicher endlich die Führung. Noch dazu im Alleingang. Das Münchner Label hat bereits eine ganze Reihe einzigartiger Klaviersoloalben zu bieten – allen voran seinen Bestseller, Keith Jarretts Köln Concert – und dieses Promontoire wird sie vortrefflich ergänzen. Der 47-jährige Moussay ist zwar immer noch ein recht diskreter Vertreter der aktuellen Jazz-Szene, aber jene, „die Bescheid wissen“, haben immer schon seine klare, einprägende Spielweise gewürdigt. Wie Martial Solal zum Beispiel, der über ihn sagt, dass er „(...) richtig spiele (...). Nicht zu viel und nicht zu wenig“. Oder wie die endlose Liste jener, die irgendwann einmal mit ihm zu tun gehabt hatten: Sclavis also, aber auch Archie Shepp, Dave Liebmann, Jean-François Jenny-Clark, Marc Ducret, Daniel Humair, Steve Swallow, Vincent Courtois, Michel Portal, Vincent Peirani, Youn Sun Nah, Airelle Besson und zig andere… Obwohl er oft im Trio auftritt (insbesondere mit Eric Echampard und Arnault Cuisinier), klingt sein Klaviersolo auf der Bühne so, als würde er damit immer wieder zu den Ursprüngen, den lebensnotwendigen, zurückkehren. Wie zu einem heimlichen Versteck voller wohlbedachter Poesie und geschichtsträchtiger Improvisationen.„Gefühlvoll vibrierende Saiten erklingen in der Stille. Einsamer Tanz mit dem Flow des inneren Rhythmus. Komponierte Vorlagen in steter, dem Augenblick entsprechender Veränderung. Sich dahinziehende Zeit, Freiheit, Raum, vorüberziehendes Vergnügen in der Schwebe… Als Solist am Klavier kenne ich Ausgangspunkt und Ziel. Die Überraschungen auf der Reise sind das eigentliche Rätsel…“ Diese Scharfsinnigkeit passt genau zu den 12 dahinfließenden Themen dieser Platte, die bei jedem erneuten Hinhören noch etwas zu bieten hat. Bevor sich noch eine Melodie ausbreiten kann, kommt und geht alles, was ihm gefällt, wieder vorbei – und sein Geschmack reicht von Thelonious Monk bis hin zu Claudio Arrau, von Lennie Tristano bis hin zu Paul Bley. Bei Moussay, der auch für Film und Theater schreibt, generieren die Melodien wie immer endlos viele Bilder, ohne dass er sich dazu hinreißen lässt, Musik wie am Laufband zu erzeugen, die nur scheinbar schön klingt, in Wirklichkeit jedoch hohl ist. Nichts davon ist hier zu spüren… Mit schlichten Sequenzen wird Promontoire erst recht beeindruckend (Villefranque und Monte Perdido), denn Benjamin Moussay sagt mit so wenig Noten wie möglich so viel wie möglich. Less is more, wieder einmal … © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 22. Mai 2020 | Born Bad Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Mai 2020 | Circus company

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. April 2020 | Play It Again Sam

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Ambient - Erschienen am 24. April 2020 | InFiné

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Modern Jazz - Erschienen am 24. April 2020 | Heavenly Sweetness

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Kammermusik - Erschienen am 24. April 2020 | Mirare

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. April 2020 | Fire Records

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Klassik - Erschienen am 24. April 2020 | Klarthe

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2020 | Cooking Vinyl Limited

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Dass der Singer/Songwriter aus der Großstadt Toronto ausgerechnet nach Stratford, Ontario gezogen ist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Aus der beschaulichen Ortschaft machte sich einst ausgerechnet Justin Bieber auf nach Los Angeles, um Popstar zu werden. Diesen Drang kennt Ron Sexsmith mit 56 nicht mehr. Dass er sich in der neuen Umgebung pudelwohl fühlt, zeigt sich gleich zu Beginn am Vogelgezwitscher seines nunmehr 16. Werks. "Wir sind im Winter umgezogen, und ich stellte mir vor, wie schön es im Frühling sein würde", erklärt er den Titel des ersten Stücks "Spring Of The Following Year". "Wir haben Hasen im Hof und sind auf allen Seiten von Bäumen umgeben, sodass uns massenweise Vögel besuchen. Jeden Morgen höre ich Kardinäle, und wir hatten eine Ente im Hof. Vögel habe ich in Toronto nie wirklich bemerkt", beschreibt Sexsmith in der offiziellen Pressemitteilung. Die neue Umgebung habe ganz allgemein für Inspiration gesorgt. "Unmittelbar nach meiner Ankunft fühlte ich, wie sich diese enorme Stresswolke verflüchtigte, und all diese Lieder fingen zu sprudeln an. Ich lief jeden Tag am Fluss entlang in die Stadt und fühlte mich wie Huckleberry Finn. Das hatte einen wirklich großen Einfluss auf meinen Gemütszustand", erklärt er weiter. Etwas Selbstironie schadet nicht, wie Cover und Albumtitel zeigen, denn um bloße Einsiedelertum handelt es sich hier sicherlich nicht. Eher bezieht sich Sexsmith auf den Umstand, dass er fast alle Instrumente selbst einspielte. Zur Seite stand ihm noch sein langjähriger Schlagzeuger Don Kerr, der auch die Produktion übernahm und eine entscheidende Frage stellte: "Warum machst du nicht eine dieser Paul McCartney-Platten?". Sexsmiths direkte Antwort darauf heißt "You Don't Wanna Hear It", das auch von McCartneys einstiger Bands Wings stammen könnte. Doch den Ex-Beatle hört man auch an anderer Stellen heraus - das kennt man vom Kanadier. Beherzt greift Sexsmith zu Klavier, Keyboard, Bass und Gitarren, letztere gleichwohl weniger präsent als auf vielen seiner früheren Alben. Stellenweise trägt er etwas zu dick auf, etwa bei der Klavierballade "Whatever Shade Your Heart Is In", die ohne Streicher aus der Konserve besser geklungen hätte. Doch gelingt es Ron stets, die für ihn typische melancholisch angehauchte und dennoch zuversichtliche Pop-Atmosphäre zu erzeugen, die diesmal noch entspannter klingt als sonst. Der Opener macht nebenbei auch Hoffnung in Zeiten von Corona, da die Veröffentlichung des Albums auf den Höhepunkt der ersten Epidemiewelle datiert. "Ich wusste nicht, dass wir auf diese schreckliche Situation zusteuern würden, in der wir uns jetzt befinden", sagt er in einem Interview. "Aber ich bin froh, dass ich ein positives Album herausbringe. Das gilt besonders für "Spring Of The Following Year". Es ist ein Lied über die Zeit danach und die Vorfreude auf etwas". © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2020 | Anti - Epitaph

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. April 2020 | Drag City

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Französischer Chanson - Erschienen am 10. April 2020 | Universal Music Division Mercury Records

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Soul - Erschienen am 3. April 2020 | Brainfeeder

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Zwar stellte das geschmeidige und funkige Drunk im Jahre 2017 die Krönung in seiner Laufbahn dar,  deswegen sollten wir aber nicht übersehen, dass Stephen Bruner alias Thundercat seinen Bass schon seit etlichen Jahren im Griff hatte. Der durchgeknallte Kalifornier, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt, trieb sich seit Beginn der Nullerjahre eigenständig, aber auch zusammen mit Suicidal Tendencies, Kendrick Lamar, Flying Lotus und Kamasi Washington herum. Mit großer Sicherheit schlängelte sich Thundercat immer schon zwischen dem Fusion-Jazz der 70er von George Duke & Cie und dem durchgeknallten Funk von George Clintons P-Funk-Galaxie hindurch, bei dem er sich Ausgelassenheit und Pop-Spinnereien auslieh. Auf It Is What It Is setzt er seine Orgien mit pluralistischem Groove und verrauchtem Soul fort und flirtet nebenbei mit Jazz-Rock und leichtem Funk. Auf diesem vierten Solo-Album, das wieder bei Brainfeeder erscheint, dem Label von Flying Lotus, der als Gast auf Dragonball Durag zu hören ist, packt er seine ganz echt aussehende, von reinstem Groove und Afrofuturismus durchtränkte Nonchalance aus. Wie so oft haben auch diesmal die Kompositionen dieses Fans von Kenshiro und Mortal Kombat nicht immer die Form herkömmlicher Songs. Es ist ein bisschen wie in einem Traum, wo die realistischen Phasen vor den surrealistischen zurückweichen. Außerdem steigert diese hoch jauchzende Stimme dieses unwahrscheinlich hedonistische Gefühl um ein Zehnfaches… Diesmal hat Thundercat Steve Arrington von der Gruppe Slave mit Funk aus den Siebzigern an Bord geholt, sowie Steve Lacy von The Internet für eine gefühlsgeladene Ballade (Black Qualls), weiters Lil B und Ty Dolla $ign mit einer herzerschütternden Hommage an Mac Miller (Fair Chance). Es sind auch Childish Gambino, der Schlagzeuger Louis Cole sowie der Komiker Zack Fox dabei. Der nach wie vor merklich starke Einfluss von George Duke (einem seiner Idole, dessen For Love (I Come Your Friend) er auf The Golden Age of Apocalypse aus dem Jahre 2011 coverte), aber auch die Anleihen bei kalifornischem Soft Rock machen daraus ein fesselndes Album, mit dem er uns gehörig um die Ohren streicht… © Marc Zisman/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Musica Ficta

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