Die Auszeichnung Qobuzissime wird einstimmig von der Qobuz-Redaktion verliehen. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Qobuzissime-Album um ein "Crossover" im besten Sinne des Wortes und soll sich somit an alle Qobuz-Nutzer richten.

Mit der Auszeichnung Qobuzissime lenkt die Qobuz-Redaktion die Aufmerksamkeit auf herausragende Alben und rückt die verschiedensten Genres in den Vordergrund. Ein als Qobuzissime ausgezeichnetes Album präsentiert Ihnen das erste Aufnahmeprojekt eines noch unbekannten Künstlers mit einem ausgefallenen Repertoire... Qobuz setzt sich so für das Debüt eines Künstlers ein und arbeitet direkt mit den Produzenten zusammen, um die bestmögliche Präsenz auf Qobuz und darüber hinaus zu ermöglichen. 

Die Alben

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Jazz - Erschienen am 9. Februar 2018 | Brownswood Recordings

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime
Und weiter geht’s: London Calling! Aber dieses Mal kommt der Anruf nicht aus den ausgehungerten Leibern des Rock, sondern eher aus denen des Jazz. Dieser Jazz kann einzig und allein nur mehr im Plural verstanden werden, dermaßen dichtgedrängt ist hier auf diesem We Out Here die junge Londoner Szene, die sich aus allen möglichen Stilrichtungen, sowohl aus Soul als auch Afrobeat, Fusion oder Elektro herausgebildet hat. Um diese neue Generation genauer in Augenschein zu nehmen, hat Brownswood Recordings, das Label von Gilles Peterson, die künstlerische Leitung des Albums demjenigen anvertraut, von dem in den Medien am meisten die Rede ist: dem Saxofonisten Shabaka Hutchings. Die auserkorenen Musiker und Gruppen wurden drei Tage lang aufgenommen und sie bieten eher ein Prinzip als eine Form des Jazz. Der Schlagzeuger Jake Long und seine Gruppe Maisha spielen nun die Voodoo-Zeremonienmeister wie ein Pharoah Sanders. Felas Afrobeat nährt das Ezra Collective des Schlagzeugers Femi Koleoso, aber auch das Kollektiv Kokoroko. Wogegen ein anderer hervorragender Schlagzeuger, der charismatische Moses Boyd, seine Rhythmen mit einem kunstvoll hypnotischen Elektrosloop umgibt, bevor er wieder zu einem belebenden, libertären Jazz zurückkehrt. Zu diesem bislang buntesten Qobuzissime gehören auch Theon Cross, der beeindruckende Tuba-Marathon-Spieler (der übrigens Shabaka Hutchings zu seinen Kumpanen bei den Sons of Kemet zählt), Nubya Garcia, eine Saxofonistin, die sich für Charles Lloyds Poesie begeistert, sowie Joe Armon-Jones, ein sehr kluger Wirrkopf am Keyboard, der seinen Herbie Hancock aus dem Effeff kennt… We Out Here ist ein sowohl dynamisches wie facettenreiches Manifest der neuen Londoner Jazz-Szene. © Marc Zisman/Qobuz
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Lateinamerika - Erschienen am 8. Juni 2015 | Brownswood Recordings

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuzissime - Top du mois de Jazznews
Sängerin, Komponistin, Arrangeuse, Dirigentin und Chorleiterin: Das können nicht viele 22-jährige von sich behaupten. Noch erstaunlicher ist aber, mit welcher Leichtigkeit Daymé Arocena all diese verschiedenen Aufgaben bewältigt. Gilles Peterson wurde als Erster auf die junge Kubanerin und ihre grandiose Stimme aufmerksam, während der Havana Cultura Sessions wurde sie dann entdeckt. Eine charismatische, virtuose, elastische und kräftige Stimme. Auf ihrem ersten Album Nueva Era, das auf Petersons Label Brownswood Recordings erscheint, entdecken wir eine Künstlerin, die perfekt alle Grundlagen der kubanischen Musik beherrscht, aber auch Soul, Jazz und Rhythm‘n’Blues. Arocenas Leidenschaft und Sensualität finden ihren Ursprung in der Musik ihrer zahlreichen Idole, die von George Benson bis hin zu Amy Winehouse reicht und dabei an Elis Regina, Miles Davis, Erika Badu, Gil Scott Heron und all den anderen großen Jazzstimmen wie Ella Fitzgerald, Billie Holiday und Nina Simone vorbeizieht. Ob in Spanisch, Yoruba oder Englisch, ihre leichtfüßige Stimme nimmt uns an die Hand und führt uns durch die tiefen Pfade des Grooves. Nueva Era ist eine Perle, die zwischen mucho caliente und der Melancholie des Souls hin- und herwandert. Eine Bombe, die auf jeden Fall Qobuzmäßig einschlägt! © MD/Qobuz