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Die Alben

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Quartette - Erschienen am 30. November 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
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Symphonien - Erschienen am 9. November 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Das Hauptwerk dieses Albums ist ohne Zweifel die Siebte Sinfonie (sie wird manchmal auch als Achte betrachtet), „Unvollendete“ genannt…, auch wenn sie uns hier vollendet präsentiert wird. Denn in Wirklichkeit war die Komposition des Scherzo in Form eines Particell schon weit fortgeschritten und teilweise auch vom Komponisten selbst instrumentiert worden. Warum hat er nicht weitergemacht? Die Frage bleibt offen. Manche denken, er sei der Meinung gewesen, das Scherzo läge weit unter der Monumentalität der beiden ersten Sätze, beinahe ein Fauxpas (das ist natürlich nur eine Meinung unter vielen) – der Hörer soll sich dazu eine eigene Meinung bilden, indem er hier die von Nicola Samale und Benjamin-Gunnar Cohrs 2015 ergänzte Fassung anhört. Was den vierten Satz betrifft, so besteht Einigkeit darüber, dass die ausführliche Entracte-Musik von Rosamunde, in der selben Tonart, zur selben Zeit und mit zahlreichen thematischen Parallelen geschrieben, zweifellos ein naheliegender Kandidat wäre. Der erste Teil des Albums präsentiert einige Lieder, in orchestrierter Fassung, aber nicht von den Erstbesten! Hier sind es Webern und Brahms. Und welch eine Überraschung, hat man beim Hören der bewegtesten Passage von Gruppe aus dem Tartarus mit Orchesterbegleitung nicht auf einmal den Eindruck … Anklänge an die Schmiedeszene in Siegfried zu hören „Nothung, neidliches Schwert“! Es spielt Concentus Musicus, die hier ihre erste Aufnahme nach Harnoncourts Tod realisieren. Die Lieder werden von Florian Boesch gesungen. © SM/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 9. November 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Herausragende Tonaufnahme
Welch ungewöhnliches und reizendes Werk ist doch diese Erste Sinfonie von Witold Lutosławski! Die Sinfonie, die 1947 geschrieben wurde, macht noch bei Strawinsky, Bartók, Prokofjew und deutlich auch bei Roussel Anleihen, und weist gleichzeitig schon auf die eigenen Ideen des Komponisten und seine erfolgreiche Instrumentierungskunst hin. Er hatte damals jedoch weder die Zwölftontechnik übernommen – die er nach eigenem Gutdünken verändern sollte – noch die Prinzipien der Aleatorik, die man in Jeux vénitiens von 1961 findet. Dort bedeutet Aleatorik, dass die Musiker oder verschiedene Instrumentengruppen eine gewisse Freiheit haben, ihren Part vorzutragen, wenn sie Lust haben oder wenn der Dirigent ihnen einen Einsatz gibt. Der formale Rahmen bleibt natürlich genau vorgegeben; man kann auch sagen, dass jede neue Interpretation eine andere Sichtweise desselben Werkes erlaubt. Das Album schließt mit der Vierten Sinfonie, Lutosławskis letzten, die er zwischen 1988 und 1991 schrieb, und die 1993 unter der Leitung des Komponisten selbst nur wenige Monate vor seinem Tod uraufgeführt wurde. Er kommt hier eindeutig auf harmonische und melodische Vorstellungen wie bei Mahler oder Bartók zurück, auch wenn der Gesamtstil absolut modern ist. Der Kontrast zwischen der Ersten Sinfonie, Jeux vénitiens und der Vierten Sinfonie ist spektakulär und vermittelt einen guten Eindruck vom Werdegang eines genialen Musikers, der die verschiedensten Einflüsse nicht ablehnte, sondern sie sogar immer in seinen eigenen Stil integrierte. © SM/Qobuz
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Cellokonzerte - Erschienen am 2. November 2018 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Das Cellokonzert von Lutosławski und Tout un monde lointain (ebenfalls ein Cellokonzert) von Dutilleux haben ein seltsam ähnliches Schicksal. Beide wurden von Rostropowitsch bestellt. Beide wurden 1967 begonnen und 1970 vom Auftraggeber uraufgeführt. Beide wurden im „Westen“ uraufgeführt, das eine in London, das andere in Aix-en-Provence. Danach begann es für Rostropowitsch schwierig zu werden, denn er fiel unter der sowjetischen Diktatur von Breschnjew offiziell in Ungnade. Als der Solist 1974 die UdSSR endgültig verließ, ereilte Lutosławskis Cellokonzert übrigens das gleiche Schicksal im „Osten“ und es wurde lange Zeit kaum aufgeführt. Obgleich die beiden Werke wie auch die beiden Komponisten aus exakt derselben Zeit stammen, könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Wo Lutosławski's Cellokonzert ein gewisses Chaos zu beschreiben scheint, mit einem Solistenpart, der nach Art eines Don Quichotte gegen das Orchester ankämpft, ist Tout un monde lointain in ein fantastisches Licht getaucht, in dem das Cello als „primus inter pares“ zum Orchester gehört. Zwei grundverschiedene Visionen, die hier vom Cellisten Johannes Moser mit der gleichen Leidenschaft vorgetragen werden, der sie so lange immer wieder geübt und gespielt hat, bis in der vorliegenden Aufnahme jede Nuance reiflich überlegt klingt. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 10. September 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Herausragende Tonaufnahme
Absolute Jest, 2011 komponiert und kurz darauf überarbeitet, ist eines der unwiderstehlichsten Werke von John Adams. Der Komponist macht ganz ungeniert Anleihen bei Beethoven, bei den Streichquartetten, aber auch bei der Neunten Sinfonie, und liefert im Handumdrehen eine perfekt orchestrierte Partitur. Zusätzlich zum Streichquartett, welches das Werk zu einer Art Konzert macht, hat Adams dem Orchester eine Harfe und ein Klavier, beide mitteltönig gestimmt, beigefügt und dadurch das tonale und klangliche Bild verzerrt. Im letzten Satz wird übrigens Strawinsky mit seiner Sinfonie in drei Sätzen zitiert. Das hoch originelle Absolute Jest war ursprünglich für Michael Tilson Thomas und das San Francisco Orchestra komponiert worden (es hat im Sommer 2015 unsere Auszeichnung „Qobuzissime“ erhalten), aber offensichtlich kann man in jeder neuen Interpretation wieder andere Facetten entdecken. Dasselbe gilt auch für Naïve and Sentimental Music, das Adams für das Los Angeles Philharmonic geschrieben hatte (es gibt eine fantastische Aufnahme von Salonen bei Nonesuch). Ganz nebenbei, dieses Werk ist weder naiv noch sentimental, sondern vielmehr wild und originell. Der Titel stammt eindeutig von Schiller (Über naive und sentimentalische Dichtung), der laut seinen eigenen Worten Shakespeare und Homer zu den naiven Dichtern zählte. Unter diesen leicht ungewöhnlichen Klängen findet man eine elektrische Gitarre und ein mit einem Sampler verbundenes Klavier … © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 13. April 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme
Unter den vielen jungen Talenten, die neu in der Musikszene sind, gibt es einige mit einem ganz besonderen gewissen Etwas. So etwa Florian Noack, dessen hochherziges und sonniges Wesen gleich bei der ersten Begegnung Eindruck macht. Er ist von einer hinreißenden Lebendigkeit und Neugierde. Seine „fünfundzwanzig“ über das Klavier fliegenden Finger kann man nur bewundern. Und vor allem erfüllen seine Offenheit und seine Bescheidenheit sein Umfeld mit Respekt. Ins Zentrum der Folklore verschiedener Nationen reisen, ihre einzigartigen virtuosen oder zurückhaltenden Klänge mit uns teilen, manchmal seine eigenen Arrangements als Weltpremiere anbieten… das ist das erstaunliche musikalische Abenteuer, zu dem wir vom Pianisten Florian Noack auf seinem ersten Album für La Dolce Volta nach mehreren anderen für ARS Produktion und Artalinna eingeladen werden. Florian Noack bietet uns hier ein Programm rund um den Tanz: Brahms, Grieg, Schubert, Rachmaninow, Szymanowski, Komitas, Janáček, Nín, Martucci und Grainger mit virtuosen, poetischen und intimen Momenten. Mit seinem äußerst vielfältigen Talent gelingt es Florian Noack, uns die Essenz dieser Stücke nahezubringen, die in den Händen eines anderen zu reiner Salonmusik würden. Ein überaus charmantes Album, das Ihnen bestimmt gefallen wird! © La Dolce Volta
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Violinkonzerte - Erschienen am 13. April 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Finnland ist heute eine der fruchtbarsten Musik-Regionen der Welt und bringt dank der hervorragenden Qualität seiner Musikerziehung viele Komponisten, Dirigenten, und Interpreten mit internationalen Karrieren hervor. Der ausführliche Katalog des dynamischen finnischen Verlags Ondine enthält zahlreiche Aufnahmen des deutschen Geigers Christian Tetzlaff (Sonaten und Partiten für Solo-Violine von Bach, Sonaten von Mozart, Trios von Brahms, Konzerte von Mendelssohn, Schumann und Schostakowitsch) sowie des finnischen Dirigenten Hannu Lintu (Sibelius, Mahler, Enescu, Berio, Messiaen, Lindberg und Melartin). Die vorliegende Aufnahme ist jedoch die erste, die sie gemeinsam realisiert haben. Die beiden Violinkonzerte von Bartók wurden mit 30 Jahren Abstand für zwei verschiedene Virtuosen geschrieben. Das Zweite Violinkonzert, das sich als Thema in Form von Variationen über drei Sätze hin auf geniale Weise entwickelt, wurde schon früh bekannt, wohingegen die Uraufführung des ersten Violinkonzerts erst lange nach seiner Entstehung stattfand. Als Liebeserklärung an Stefi Geyer, der Schweizer Geigerin ungarischer Abstammung, in die sich Bartók verliebt hatte, wurde es von seiner Widmungsträgerin zunächst geheim gehalten. Erst nach dem Tod des Komponisten zeigte die Geigerin dem Mäzen und Dirigenten Paul Sacher, einem guten Freund Bartóks, das Werk, das 1958 schließlich von diesem mit Hansheinz Schneeberger an der Violine uraufgeführt wurde. Die beiden Konzerte von Bartók, wichtiger Bestandteil des Repertoires für Violine und Orchester, finden glücklicherweise bei den Geigern der jungen Generation zunehmendes Interesse – erst vor kurzem ist eine Aufnahme derselben Werke mit Renaud Capuçon bei Warner erschienen. Die hier vorliegende neue Fassung, in ausgezeichneter Aufnahmequalität, erkundet mit Bedacht den ganzen Reichtum des Orchestersatzes in einem perfekten Zwiegespräch mit Christian Tetzlaffs unübertrefflicher Violine. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 23. März 2018 | Channel Classics Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme
Nach drei CDs, die sie den großen Instrumentalzyklen Vivaldis gewidmet hat, La Stravaganza (2004), La Cetra (2012) et L’Estro armonico (2015), setzt die englische Geigerin Rachel Podger ihre Arbeit mit dem Ensemble Brecon Baroque mit dieser neuen Version der Vier Jahreszeiten fort, die durch drei Violinkonzerte ergänzt wird. Das Ensemble Brecon Baroque ist aus dem Festival gleichen Namens hervorgegangen, das jedes Jahr Ende Oktober in Wales stattfindet: an einem zauberhaften Ort an der Mündung zweier Flüsse inmitten eindrucksvoller Landschaften, der Hunderte von Besuchern anzieht. Rachel Podger, die in Deutschland ihre Ausbildung gemacht hat, liebt Vivaldis und Bibers Musik gleichermaßen und beweist mit ihren Interpretationen, dass die Musik des "roten Priesters" ebenso wie die Bibers mysteriös und bizarr sein kann. Man könnte sogar so weit gehen, Vivaldi als einen entfernten Abkömmling des Manierismus aus der ausgehenden Renaissance und dem beginnenden Barock betrachten. Eine besonders interessante und überzeugende Sichtweise. © François Hudry/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 9. Februar 2018 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Herausragende Tonaufnahme
„Reise“ – diese Metapher wird oft verwendet, um die Musik des estnischen Komponisten Erkki-Sven Tüür (geboren 1959) zu beschreiben. Er bezeichnet sein Konzert für Viola Illuminatio als eine „Pilgerreise zum ewigen Licht“, und weist in seiner Achten Sinfonie auf die Bedeutung der Idee hin, „ständig unterwegs zu sein“. Damit wird viel über Dynamik, Wachstum und Entwicklung seiner Musik gesagt und um die Aussage noch etwas weiter zu fassen, kann man behaupten, dass Tüürs gesamte Karriere eine Art Reise ist. Während seiner beruflichen Laufbahn, seit den 1980er-Jahren, hat er seine musikalischen Idiome und Prinzipien ständig umgestaltet und korrigiert. Seine anspruchsvolle Reise hat… bei der Rockmusik begonnen, auch wenn er gleichzeitig am Konservatorium Flöte, Schlagzeug und Komposition studierte. Seit 1992 hat er sich als „Freelance“-Komponist niedergelassen. Zu Beginn seiner Karriere entwickelte er einen „polystilistischen“ Ansatz, der zwei einander anscheinend widersprechende, bzw. antagonistische Aspekte miteinander verband: Minimalismus und Tonalität auf der einen Seite, Modernismus auf der anderen in einer musikalischen Sprache, die aus Kontrasten und aus Synthese besteht. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts hat er seine Kompositionsweise zu einer neuen Sprache hin verändert, bei der “die gesamte Komposition in einem Quellcode enthalten ist – einer Art Gen, das im Laufe seiner Entwicklung alle Punkte zu einem einzigen Gewebe verbindet, aus dem das Werk in seiner Gesamtheit entsteht.“ Alle auf dem vorliegenden Album enthaltenen Werke stammen aus dieser neuen Periode. Zu den Angelpunkten in Tüürs Werk gehört die Orchestermusik (darunter neun Sinfonien und zahlreiche Konzerte) sowie die Kammermusik und seine Vokalkompositionen. Während das Viola Concerto als Reise betrachtet werden kann, so ist Whistles and Whispers from Uluru („Pfeifen und Flüstern aus Uluru“) aus dem Jahr 2007 für Blockflöten und Kammerorchester von einem Land – Australien – und einem Klang – dem der Blockflöten inspiriert. Das Werk wurde vom Australian Chamber Orchestra für die Flötenvirtuosin Genevieve Lacey bestellt, die auf der vorliegenden Aufzeichnung alle Flöten spielt, von der Sopranino- bis zur Bassblockflöte, deren Klänge zum Teil elektronisch verändert wurden. Wenn ein Komponist nicht weniger als neun Sinfonien schreibt, so kann man daraus schlussfolgern, dass diese Gattung für ihn eine gewisse Bedeutung hat. Tüür versteht „sinfonisch“ im weitesten Sinn, nicht wie eine formal strenge Gattung, sondern eher als eine einzigartige und unabhängige Struktur für jedes seiner sinfonischen Werke. Seine neun Sinfonien bilden das Herzstück seiner Arbeit, von der ersten aus dem Jahr 1984 bis zur jüngsten von 2017. Die Achte aus dem Jahr 2010 wurde durch das Scottish Chamber Orchestra in Auftrag gegeben. Im Hinblick auf die Besetzung dieses Ensembles hat sich Tüür auf eine Instrumentierung eher in der Art einer „Sinfonietta“ als der einer großen Philharmonie beschränkt. Daher die allgemeine Struktur von oft kammermusikalischer Natur. © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 2. Februar 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Herausragende Tonaufnahme
Wir würden nie so weit gehen zu behaupten, dass die Musik des schwedischen Komponisten Dag Wirén (1905-1986) auch nur im Geringsten ihren Ursprung in der Avantgarde hat. Ganz im Gegenteil: Der Komponist hat sich immer darum bemüht, Musik zu schreiben, die zwar neu, aber immer angenehm zu hören ist, ohne Glaubenssätze, Belehrungen oder Erklärungen. Sein Werk, das sich eher durch Qualität als durch Quantität auszeichnet, umfasst immerhin fünf Sinfonien, hier die Dritte aus dem Jahr 1944, und vor allem das berühmte Divertimento für Streicher von 1957, dem man das Erbe von Grieg oder Dvořák, das des von Wirén verehrten Honeggers oder auch anderer Musiker der Groupe des Six und auch von Schostakowitsch in seinen schwungvollsten Momenten anmerkt. Der Stil zeigt eine gewisse Verwandtschaft mit Jean Françaix, besonders in seiner perfekten harmonischen, thematischen und architektonischen Konzeption, und bleibt gleichzeitig leicht und transparent. Was seine ablehnende Haltung gegenüber der Avantgarde angeht, so war ihm diese zu Lebzeiten sicher eine Zeitlang abträglich. 30 Jahre nach seinem Tod sind solche Überlegungen jedoch nicht mehr relevant: man kann Wirén endlich als den entdecken, der er ist, nämlich ein ausgezeichneter Komponist. Nebenbei bemerkt, die Partitur des Liedes Absent Friend, das Schweden beim Eurovisionswettbewerb 1965 vorstellte – den France Gall übrigens unter luxemburgischer und nicht unter französischer Flagge gewonnen hat – stammt aus seiner Feder. Absent Friend war weder Pop noch Musical, sondern eine rein klassische Romanze, ein Valse Triste, gesungen von einem echten großen Opernbariton, Ingvar Wixell, in Begleitung eines rein klassischen Orchesters, ohne Schlagzeug oder ähnliches! © SM/Qobuz
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 5. Januar 2018 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Award - Herausragende Tonaufnahme
Alfred Schnittke und Arvo Pärt haben beide die Zeiten intensiver Umwälzungen während der letzten Jahrzehnte vor der Auflösung der Sowjetunion erlebt. Seit den 1970er-Jahren kehrte die Religion in dem Maße allmählich wieder in das öffentliche Leben zurück, wie die staatlichen Einschränkungen abnahmen. Schnittke wandte sich dem Christentum zu und blieb gleichzeitig den orientalischen Kirchen gegenüber offen. Arvo Pärt, der aus einer lutherischen Familie in Estland stammt, nahm in den 1970er-Jahren den orthodoxen Glauben an. Die beiden Komponisten begangen in der Folge, religiöse Themen in ihre Arbeit einzubeziehen und entfernten sich endgültig von der modernistischen Abstraktion ihrer frühen Werke. Schnittke hat drei große geistliche Werke geschrieben: ein Requiem aus dem Jahr 1975, das nur in versteckter, verschleierter Form aufgeführt werden konnte (welche Ironie…) und zwar als Bühnenmusik einer Moskauer Produktion von Schillers Don Carlos. Sein Konzert für Chor, ebenfalls mit religiösen Texten, wurde 1986 in Moskau uraufgeführt, nachdem er es eine beschwerliche Reihe bürokratischer Hindernisse überwunden hatte. Dagegen konnten die vorliegenden Psaumes pénitentiels von 1988 im Rahmen eines nationalen Festaktes anlässlich der Tausendjahrfeier der Einführung des Christentums in Russland ganz offen uraufgeführt werden. Der Stil dieses gewaltigen Werkes bleibt zwar im Einklang mit den orthodoxen liturgischen Traditionen. Schnittke weicht die traditionellen Prinzipien jedoch auf, um moderne Klänge zu schaffen – und erzielt durch Veränderungen vor allem in rhythmischer und harmonischer Hinsicht einen intensiven musikalischen Reichtum. So wie die Psaumes pénitentiels von Schnittke, sind das Magnificat und Nunc dimittis von Pärt in einem quasi-liturgischen Stil komponiert. Das Magnificat entstand ein Jahr nach Schnittkes Partitur im Jahr 1989. Pärt lebte seit 1981 in Berlin, wo er seine spezielle Technik des „Tintinnabuli“ ausgefeilt hat. Der Estnische Philharmonische Kammerchor, der hier diese Werke aufführt, ist eines der wichtigsten Ensembles Estlands. Es wurde 1981 gegründet und wird seit 2014 von Kaspars Putniņš geleitet. Sein Repertoire reicht von Gregorianik und Barock bis zu zeitgenössischer Musik, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Werken estnischer Komponisten, die es über die Landesgrenzen hinaus bekannt macht. © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Die siebte Sinfonie (1951) von Vaughan Williams, Sinfonia Antartica, übernimmt weitgehend ihr Material der prachtvollen Musik, die der Komponist 1948 für den Film Scott of the Antarctic geschrieben hatte. Die außerordentlich bildhafte Instrumentierung und Thematik ist daher nicht erstaunlich. Sie wecken bei jedem Hörer – selbst wenn dieser weder den Titel noch den zugrundeliegenden Film kennt – schnell Assoziationen zu weiten, Wind durchfegten Ebenen, zu glitzernd kaltem Licht, kurz zur Antarktis in ihrer ganzen Pracht – mit all ihren Gefahren. Denn Scotts Expedition ging, gelinde gesagt, schlimm aus. Auf der vorliegenden Aufnahme spielen das Bergen Philharmonic Orchestra (in dieser Gegend ist große Kälte wohl bekannt!) und Andrew Davis außerdem das Konzert für zwei Klaviere, vom selben Komponisten: Es wurde 1933 ursprünglich für ein einziges Klavier konzipiert, dann aber 1946 aufgrund der großen Schwierigkeiten im Klavierpart für zwei Klaviere umgeschrieben, wobei der Komponist einige Passagen verändert hat. Die Solisten der vorliegenden Einspielung sind die beiden Kanadier Louis Lortie und Hélène Mercier. Zum Abschluss singt Roderick Williams Four Last Songs: wenn man so will, das Pendant von Vaughan Williams zu den Vier letzte Liedern von Strauss, auch wenn diese erst posthum 2013 von Anthony Payne für Orchester gesetzt wurden (unter strengster Beachtung der Instrumentierungsgewohnheiten des Komponisten). Ein wunderbares musikalisches Testament, das in den letzten Monaten seines Lebens geschrieben wurde. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 1. September 2017 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Herausragende Tonaufnahme
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Winter & Winter

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme
Wir finden hier die vier Werke für Quartett des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen, in der Interpretation des berühmten Arditti Quartetts wieder, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: das vierte von 2012, das dritte aus dem Jahre 2008, das zweite von 1981- man beachte die große Zeitspanne, die dadurch erklärt werden kann, dass der Komponist zwischen 1990 und 2000 den Stift niedergelegt hat und rein gar nichts geschrieben hat - und zu guter letzt das erste, das im Jahre 1973 das Tageslicht erblickte und in „zehn Präludien" aufgeteilt ist. Von Beginn seiner Karriere an zog Abrahamsen es vor, die avantgardistische Doktrin der "Darmstädter Schule" zu meiden und stattdessen eher der gesunden Lehre seines Meisters Ligeti zu folgen, dessen Stil als "Neue Einfachheit" bezeichnet wird. Und tatsächlich, beim Hören dieser vier Werke wird man von Abrahamsens Talent, wiedererkennbaren Linien, die zugleich modern wie altertümlich klingen, in den Bann gezogen. Dabei werden manchmal ein paar folkloristische Elemente benutzt und seine Vorliebe für sehr hohe, schwebende Tonlagen in seinem Harmonieverständnis schnell deutlich. Der Zuhörer versteht auf Anhieb, dass es sich hierbei um eine Musik von großer Originalität handelt, die sicherlich sehr modern klingt, dabei aber trotzdem keine besondere intellektuelle Leistung benötigt, um verstanden zu werden. Die vier Musiker des Arditti Quartetts liefern uns hier einen bezaubernden und interessanten Hörgenuss. © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 5. Mai 2017 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica - Herausragende Tonaufnahme
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Cellokonzerte - Erschienen am 3. Februar 2017 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 2. Dezember 2016 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Duette - Erschienen am 21. Oktober 2016 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
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Klassik - Erschienen am 25. Februar 2013 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - Hi-Res Audio