Die Alben

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Kammermusik - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In jener Zeit galt Frankreich hinsichtlich Kunst und Kultur in Europa als Vorbild. Dieses Symbol von Raffinesse und Perfektion wird hier von Le Concert des Nations unter der Leitung von Jordi Savall in einem traumhaften deutsch-französischen Einvernehmen glanzvoll repräsentiert. Hier sind Werke von Jean-Ferry Rebel und Georg Philipp Telemann vereint, deren Musik in einer supranationalen Tonsprache Ausdruck findet und eine Art Apotheose des barocken Tanzes bildet. Savall zeigt in diesen Rokoko-Ballettsuiten das volle Ausmaß der sorglosen Pracht am Hof Ludwigs XV auf. Man kann sich die wirbelnden Tanzschritte leicht vorstellen, die in den Gemälden von Watteau, Lancret oder Hallé festgehalten wurden. Jordi Savalls Interpretation ist gleichzeitig opulent, kunstvoll und von einer seltenen Raffinesse. Das gesamte Vokabular des Tanzes und des Anstandes ist in diesen Werken enthalten, denen beliebte Tanzrhythmen aus dieser Zeit zugrunde liegen: Menuett, Gigue, Rigaudon, Passepied oder Gavotte, manchmal nicht ohne eine gewisse Nostalgie aus dem vergangenen Jahrhundert beim Gedanken an das Ende der Herrschaft des großen Königs. Wir tauchen hier in die prunkvolle Gesellschaft von Wohlhabenden, die in einer Traumwelt lebten, und die am Ende der Aufklärung durch die Revolution brutal aufgeweckt werden sollten. Dieses Jahrhundert war auch eines der politischen Reflexion und der aufkommenden Gedanken an Toleranz. Es endete in einem Blutbad, aus dem schließlich unsere moderne Welt hervorgegangen ist. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 1. Oktober 2018 | Aeolus

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Unnötig, sich über die vielen tatsächlichen oder vermeintlichen Geheimnisse der Kunst der Fuge Gedanken zu machen: lasst uns das Werk einfach spielen und damit basta! Zu lange wurde die Ansicht vertreten, dass es mehr für die Augen und den Geist als für die Ohren gedacht sei. Irrtum! Bob van Asperen beweist es uns hier an seinem erstaunlichen Hamburger Christian-Zell-Cembalo aus dem Jahr 1741, einem Instrument von einer unendlichen Klangfülle, zum wiederholten Mal. Van Asperen spielt hier nur 14 der „Contrapunctus“ aus der endgültigen Reinfassung des Manuskripts und fügt einen Kanon hinzu, der auf demselben Manuskript stand und ebenfalls ins Reine geschrieben wurde. Die anderen „Contrapunctus“ und Kanons der Kunst der Fuge sind Rohfassungen, mehr oder weniger mit Korrekturen versehen, und wir wissen, dass eine monumentale Tripelfuge unvollendet blieb. Zur Ergänzung des Programms hatte der Cembalist die ungewöhnliche aber bestechende Idee, Bernhard Klapprotts Talent und ein zweites Cembalo hinzuzuziehen, um zwei Spiegelfugen zu spielen, die aus den anderen Manuskripten stammen und ziemlich viele Finger erfordern. Die Klangunterschiede der beiden Cembali machen es dem Hörer leichter, den gewaltigen kontrapunktischen Erfindungen Bachs zu folgen. Und es ist nicht nur Augenmusik… © SM/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 2. November 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Alessandro Stradella’s place in the annals of the history of music is not only due to the adventurous circumstances that marked his brief existence, but also to the reputation as a opera composer he has acquired since the 18th century. Inaccessible for many decades to specialists and scholars, La Doriclea is definitely the least known of all Stradella’s operas. However, it constitutes a particularly significant chapter in his overall output: composed in Rome during the early 1670s, to our knowledge La Doriclea represents the first opera entirely composed by Stradella. From the dramatic point of view, La Doriclea belongs to the comedy of intrigue genre typical of the 17th century Spanish theatre tradition. Refined and amusing, it alternates touching lamentos with irresistibly comic scenes, in which the character of Giraldo, a veritable precursor of the basso buffo, allows us to glimpse Rossinian atmospheres. Emőke Baráth (Doriclea) and Xavier Sabata (Fidalbo) alongside Giuseppina Bridelli (Lucinda) and Luca Cervoni (Celindo) and the comic couple of Delfina (Gabriella Martellacci) and Giraldo (Riccardo Novaro) bring a complex and fascinating role-playing game to life. This world premiere release of La Doriclea is a major achievement for "The Stradella Project", which here reaches its fifth volume. © Arcana
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Der polnische Countertenor Jakub Józef Orliński hat beschlossen, für sein erstes solistisches Album seltenes Repertoires zu erkunden, und präsentiert uns daher einige der vorgestellten Werke als diskografische Weltpremiere. Auf diese Weise können wir heute fast unbekannte Komponisten kennenlernen: Gaetano Schiassi (1698-1754), Domènec Terradellas (1711-1751), Nicola Fago (1677-1745) neben einigen anderen, die heute noch berühmt sind, wie etwa Hasse, Zelenka oder Durante. Orliński hat (mit der Unterstützung des Musikwissenschaftlers Yannis François) sein Programm weit gespannt, vom Ende des 17. Jahrhunderts bis zum letzten Drittel des 18. Jahrhunderts, aber ausschließlich im Bereich der Sakralmusik mit Messen, Dixit Dominus und geistlichen Oratorien. Allerdings macht der vokale und instrumentale Kompositionsstil mit seinen Koloraturen, seinen Verzierungen und seiner Pracht Anleihen in der Barockoper. Das Ensemble il pomo d’oro engagiert sich mit großer Begeisterung. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Ad Vitam records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Violinensolo - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month
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Cellokonzerte - Erschienen am 5. Oktober 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Violinkonzerte - Erschienen am 28. September 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit dem Projekt einer Gesamtaufnahme aller Violinkonzerte von Vivaldi hat der Geiger Fabio Biondi alle Hände voll zu tun, denn der Venezianer hat mehr als 250 Werke dieser Gattung für eine, zwei drei oder vier Geigen hinterlassen. Der vorliegende Band 6 präsentiert eine Gruppe von sechs Konzerten, die während seines Aufenthaltes zwischen 1730 und 1731 in Prag und in Böhmen geschrieben wurden. Die Musikwissenschaft arbeitet heute mit naturwissenschaftlichen Methoden. Es ist möglich, Manuskripte durch eine genaue Analyse des vom Komponisten verwendeten Papiers zu datieren, wenn die Musik nicht für sich selbst spricht. Antonio Vivaldi wurde in ganz Europa geliebt und bewahrte den Stil, den man von ihm erwartete. Fabio Biondi merkt an, dass es nur wenig Spuren böhmischer Musik in diesen Konzerten gibt. Sie sind eher dem ähnlich, was er seit seiner Jugend produziert hat. Alles deutet darauf hin, dass der Komponist zwar im Ausland neue Werke geschrieben hat, die jedoch letztlich für seine lieben Schüler an der Pietà gedacht waren. Venezianische Chroniken der damaligen Zeit haben das Spiel des virtuosen Vivaldi oft beschrieben und seinen Einfallsreichtum in den Schlusskadenzen (Moment gestalterischer Freiheit für den Interpreten kurz vor dem Schluss eines Satzes) seiner Konzerte sowie die Fantasie in seinen Improvisationen bewundert. Wenn es auch keinen Beweis dafür gibt, dass Vivaldi während seines Aufenthaltes in Böhmen selbst den Solopart seiner Werke gespielt habe, so ist dies eine Interpretation, die Fabio Biondi –, der sich mit Vivaldis Stil perfekt auskennt, – in diesen Aufnahmen und in der letzten ganz besonders wiederzugeben versteht. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 7. September 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
So mancher – also gut, wir nennen den Namen: Strawinsky – hat vorgegeben, Vivaldi hätte 500 Mal das gleiche Konzert geschrieben, was absolut falsch ist. Niemand wagt zu behaupten, dass er 100 Mal die gleiche Sonate geschrieben habe, was nur recht und billig ist. Die Sechs Sonaten für Cello (hier gespielt von Jean-Guilhen Queyras) und Basso Continuo – Cembalo/Orgel, Theorbe und zweites Cello, gespielt von Michael Behringer, Lee Santana beziehungsweise Christoph Dangel – wurden 1740 in Paris nach einem bisher unveröffentlichten Manuskript herausgegeben. Natürlich haben die Verleger damals den Komponisten weder bezahlt, noch sind sie dem Manuskript treu geblieben. Beim Vergleich mit der Druckausgabe findet man zahlreiche „Korrekturen“: einen übertrieben (und schlecht) bezifferten Generalbass, Streichung der Vorzeichen zur Vergrößerung oder Verkleinerung von Intervallen, Verweise für bestimmte Dissonanzen, Rhythmen, Wiederholungen, Artikulationen, Noten und Harmonien, neben anderen Flüchtigkeitsfehlern – oder vielmehr Schalheiten! Das Manuskript bietet einen ganz anderen Reichtum als die Druckausgabe, die zweifellos für wenig abenteuerlustige Amateure gedacht war. Die Originalmusik bietet dagegen tausend Überraschungen, zwischen chromatischen Fantasien, tänzerischer Eleganz, bäuerlichem Schabernack und lyrischem Schwung. Kurzum, der wahre Vivaldi – derjenige, der von einem Werk zum anderen ständig etwas Neues erfand. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 24. August 2018 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die 20 Werke, aus denen die musikalische Sammlung des Codex Trujillo du Pérou besteht (um 1780 von Baltasar Jaime Martínez Compañón, Vorsänger in Lima und später Bischof in Trujillo, zusammengestellt), repräsentieren einen besonderen Fall in der Geschichte der indigenen Musik der Neuen Welt. Diese Sammlung von Tonadas, Cachuas, Tonadillas, Bayles, Cachuytas und Lanchas ermöglicht uns, das traditionelle Repertoire des Landes kennenzulernen, nach dem Text einer der Cachuas „al uso de nuestra tierra“ („nach den Gebräuchen unseres Landes“), und ganz speziell die Lieder und Tänze, die die Bewohner des Vizekönigreichs Peru am Ende des 18. Jahrhunderts besonders liebten. Diese Lieder sind dafür gedacht, dass man beim Singen dazu tanzt. Daher der Name des Albums Para baylar cantando. Die meisten Texte sind auf Kastilisch verfasst, mit den Veränderungen, die für die peruanische indigene Bevölkerung typisch sind. Man findet aber auch Texte auf Ketschua. Alle diese Elemente erklären den besonderen Stil dieser Lieder, die ganz anders sind als die zeitgenössische Musik aus Spanien, aber auch aus anderen Gegenden der Neuen Welt. Der Titel „Fiesta Mestiza en el Perú (Fest der Mestizen in Peru) feiert die Lebensgemeinschaft von Einheimischen und Spaniern. An dem symbolischen Fest, das hier mit diesem wunderbaren Codex gefeiert wird, nehmen alle verschiedenen Völker und Kasten teil, die in der reichen und vielschichtigen Gesellschaft leben. Als die Spanier ab 1532 auf den Spuren des Francisco Pizarro nach Peru kamen, hatte die ursprüngliche einheimische Gesellschaft seit über 2000 Jahren bereits reiche Kulturen erlebt. Daher repräsentieren die musikalischen Praktiken in dieser zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Verschmelzung von lokalen Traditionen und ausländischen Einflüssen, aus Spanien aber auch aus Afrika. Jordi Savall leitet das Tembembe Ensamble Continuo mit vielen einheimischen Instrumenten aus den Anden, zu denen sich das Ensemble Hespèrion XXI und die Stimmen der Capella Reial de Catalunya gesellen. © SM/Qobuz
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Violinkonzerte - Erschienen am 24. August 2018 | Alpha

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 22. Juni 2018 | Ricercar

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Mehrheit der Werke, die uns das Ensemble Clematis und der Countertenor Paulin Büntgen hier präsentieren, stammen aus der reichhaltigen Düben-Sammlung, die in der Universität von Uppsala verwahrt wird. Gustav Düben war im 17. Jahrhundert Kapellmeister am schwedischen Hof und hat überwiegend handgeschriebene Partituren von vielen deutschen, französischen, italienischen und baltischen Komponisten zusammengetragen. Seine Sammlung ist eine der wichtigsten Quellen des lutherischen Repertoires des 17. Jahrhunderts, zumal sie zahlreiche Unikate enthält. Von den hier vorgestellten Komponisten waren einige Schüler oder Erben von Schütz. Allerdings waren die deutschen Komponisten jener Zeit – insbesondere Schein, Franz Tunder (Buxtehudes Meister) oder Johann Fischer – stark vom italienischen Barock beeinflusst. Auf diesem Album finden wir zwei Komponisten mit dem Namen Bach: Johann Michael (1648-1694) und Johann Christoph (1642-1703), Johann Sebastian Bachs Vettern zweiten Grades. Das Lamento von Johann Christoph Bach – der von seinem Cousin als "wahrer Komponist" bezeichnet wurde – ist zweifellos eine der berühmtesten Kompositionen der deutschen geistlichen Musik aus dieser Zeit. Wie auch in dem gesamten Repertoire ist die Rolle der Streicher hier entscheidend. Diese geistliche Kantate setzt die zahlreichen beschreibenden Effekte des Textes durch „Tonmalerei“ um: prägnante Begriffe (weinen, seufzen, fließen etc.) werden durch entsprechende Vokal- oder Instrumentaleffekte untermalt. Dieses Lamento ist zweifellos das perfekte Modell einer Da-Capo-Arie, wie sie Johann Sebastian Bach später in seinen geistlichen Werken oft verwenden wird. Dem Vokalmusikprogramm wurden auf einige Instrumentalstücke hinzugefügt, die sich gut als Kirchenmusik eignen. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 6. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Diese Aufnahme sollten Sie sich nicht entgehen lassen! Seit zehn Jahren wird der Markt von so vielen Aufnahmen der Goldberg-Variationen überschwemmt, sowohl mit Klavier als auch mit Cembalo, dass man sich nicht mehr vorstellen konnte, eine solche Überraschung zu erleben. Nach einigen absolut faszinierenden Projekten, zunächst bei Pan Classics (Scarlatti, Soler), und einem ersten Album bei harmonia mundi, das den seltenen Sonaten von Padre Soler (Qobuzissime) gewidmet war, kehrt der spanische Cembalist Diego Ares – geb. 1983 in Vigo – hier wieder zu Johann Sebastian Bach und zu einem der wahrscheinlich komplexesten Werke des Kantors zurück. Diego Ares legt eine verblüffende Sorgfalt, Phantasie und Freiheit in die Phrasierungen, Registerwahlen, Verzierungen aber auch in seinen Sinn für Überraschungen (Variationen 25). Die Harmonien klingen unerbittlich, oftmals rau und strahlend zugleich (Variationen 28). Die linke Hand lässt manchmal überraschende Verzögerungen entstehen, die jedoch stets passend und flüssig sind. Dadurch entsteht ein echter Raum für Ausdruck, der den unglaublichen erzählerischen Sinn von Diego Ares’ Interpretation widerspiegelt. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 25. Mai 2018 | Le Palais des Dégustateurs

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Kammermusik - Erschienen am 25. Mai 2018 | EnPhases

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Unter den gut 350 Werken, die Tartini heute zugeschrieben werden, hebt sich eine Gruppe von Sonaten – sowie einzelne Themen, Skizzen oder spontan notierte Ideen – hervor. Ihr langer Entstehungszeitraum (von den 1750er-Jahren bis zum Tod des Komponisten 20 Jahre später) sowie ihre Auflistung in einem einzigen privaten handschriftlichen Manuskript, das trotz des überwältigenden Reichtums der Musik und ihrer ungewöhnlichen Besetzung – Solovioline ohne Bassbegleitung, weder schriftlich notiert noch vorgeschlagen – nie veröffentlicht wurde, weisen auf einen intimen Handel mit ihrem Autor hin; ohne die geringste Absicht, sie mit irgendjemandem zu teilen. Tartini nannte sie „kleine Sonaten“, eine Bezeichnung, die von falscher Bescheidenheit wie auch von Zuneigung zu diesen Stücken zeugt, deren experimenteller Charakter in jedem Takt durchscheint. Viele dieser Stücke existieren übrigens nur im Entwurf: Sie bestehen aus musikalischen Phrasen, die in der Inspiration des Augenblicks schnell zu Papier gebracht wurden. Von diesen Phrasen hat sich der Geiger Matthieu Camilleri einige vorgenommen, um daraus ein höchst originelles Gesamtwerk aus improvisierten Stücken zu machen. Auch wenn er darauf hinweist, dass er diese Improvisationen teilweise auf Papier festgehalten hat: Wir befinden uns hier in einem Aufnahmestudio und nicht in einem Konzert. Die Technik ermöglicht es, die besten unter mehreren Aufnahmen auszusuchen. Nennen wir es also gelenkte Improvisation nach Tartini und im Stil dieses genialen Musikers, von dem man sagt, er habe mit dem Teufel persönlich gesprochen. Als Referenz bietet uns Camilleri einige originale Sonaten von Tartini aus dem genannten Manuskript, in denen eben dieses improvisiert-notierte Element vorkommt. Eine faszinierende Gegenüberstellung der Fantasie zweier Künstler über zweieinhalb Jahrhunderte hinweg! © SM/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 18. Mai 2018 | Gramola Records

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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 11. Mai 2018 | Ediciones Singulares

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 3F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Zugegeben, die hier vorliegende Reine de Chypre von Fromental Halévy ist bestimmt keine absolut geniale Oper, die völlig ungerechterweise vernachlässigt wurde und auf die die verblüffte Opernwelt seit über 150 Jahren gewartet hat… Es wäre aber trotzdem schade, sie sich entgehen zu lassen, vor allem in einer solchen Besetzung mit Véronique Gens, Cyrille Dubois und Etienne Dupuis in den Hauptrollen. Die Partitur enthält übrigens zahllose vokale Kostbarkeiten und höchst originelle Passagen für Solistenensembles; dafür hat sich Halévy hinsichtlich der Instrumentierung – kaum aufregender als die irgendeines italienischen Belcanto-Werkes der gleichen Epoche – weniger angestrengt. Auf den melodischen Reichtum wurde in einem Artikel der Revue et gazette musicale von April 1842 hingewiesen: „In der Oper Reine de Chypre hat sich die neue Tonsprache von Halévy in größtem Glanz und mit überragendem Erfolg manifestiert. Ich hatte die Gelegenheit, die Bedingungen darzulegen, unter denen meiner Meinung nach eine gute Oper geschrieben werden kann, und habe auf die Hindernisse hingewiesen, die sich einer vollständigen Erfüllung dieser Bedingungen sowohl durch den Dichter als auch durch den Komponisten in den Weg stellen können. Im vorliegenden Fall sind jedoch alle Bedingungen erfüllt, die zur Schaffung eines Werkes führen, das sich - auch in den Augen der strengsten Kritik - durch alle Qualitäten einer guten Oper auszeichnet. (…) Der Komponist hat das Zauberhafteste seiner Kunst in dieses Duett gelegt, das hier seine Gefühle zum Ausdruck bringt. Der dunkle Hintergrund, vor dem sich diese beiden charmanten Figuren abzeichnen, erscheint selbst durch diese so brillanten und vor Glück strahlenden Gesänge wie eine unheilvolle Wolke und verleiht ihnen einen besonderen melancholischen Charakter. Nichts kommt dieser herrlichen Melodie aus dem letzten Teil dieses Duos an Erhabenheit und Schönheit gleich.“Der Artikel wird in diesem äußerst bewundernden Ton fortgesetzt. Der Unterzeichner? Ein gewisser Richard Wagner… © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 13. April 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Der Cembalist, Organist, Hammerklavier-Spezialist sowie Chor- und Orchesterleiter Rinaldo Alessandrini ist auch ein Pädagoge, der sein Publikum gern zu spannenden thematischen Konzerten und CDs einlädt. Der gebürtige Römer weiß natürlich gut, wie sehr die Geschichte – und für Musikgeschichte gilt dies ebenso – aus Schichten besteht, die sich in einem manchmal geradezu anarchischen, aber immer inspirierenden Durcheinander überlappen. Nach einem Album über die Geschichte von 150 Jahren italienischer Musik (Naïve 1994), einem anderen, das den Anfängen des Barock in Italien um 1600 (Naïve 2012) gewidmet ist, erschien ein echter schwarzer Zauberdiamant, ebenso widersinnig wie ungewöhnlich, unter dem Titel Monteverdi - Night. Stories of lovers and Warriors (Naïve 2017), der Werke vereint, die die Nacht feiern. Heute liegt uns eine Aufnahme vor, die der Entfaltung der Instrumentalmusik im ausgehenden Barock um 1700 gewidmet ist. Die vielen Komponisten, die für dieses neue diskographische Werk hinzugezogen wurden, Locatelli, Mascitti, Vivaldi, Caldara, Durante, Galuppi und Pugnani, waren zu ihrer Zeit hochberühmt und verbreiteten alle die gute Nachricht von einem neuen Musikstil in ganz Europa. Sie entwickelten eine Art internationale Musiksprache, die an den Höfen und bei den Liebhabern der ersten öffentlichen Konzerte begeistert aufgenommen wurde. Wir finden auf dieser Aufnahme die für Rinaldo Alessandrini und sein Concerto Italiano so charakteristische Spielfreude sowie dieselbe enthusiastische Virtuosität, wie man sie in der Rokoko-Architektur und der spätgotischen Malerei beobachten kann. © François Hudry/Qobuz
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Duette - Erschienen am 23. März 2018 | Arcana

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Aus dem Titel ist nicht ersichtlich, dass dieses Album Violinen-Duos enthält: ein umfassendes Repertoire, das jedoch nur selten aufgezeichnet wird. “Suite Case“ ist der Titel des ersten Stücks von Giovanni Solima, das er den beiden Solisten Chiara Zanisi und Stefano Barneschi gewidmet hat. Es folgt eine beeindruckende Palette von Werken, die sich von der Mitte der Barockzeit bis in die Gegenwart mit Bartók und Berio erstrecken. Diese Stücke für zwei Violinen – eine Besetzung, die weniger für öffentliche Konzerte geeignet ist – hatten zwei verschiedene Aufgaben: zum einen die Verwendung im Unterricht, wie etwa die 44 Duos von Bartók (mit starken magyarischen Einflüssen) oder die Drei leichten Duos in fortschreitender Schwierigkeit für zwei Violinen von Haydn, über die im Titel alles gesagt wird. Andererseits waren Duos wie etwa die Melodischen Kanons oder Sonaten für zwei Querflöten, Geigen oder Bassgamben von Telemann für private Zwecke gedacht – der Komponist, ein ausgezeichneter Geschäftsmann, richtete sich an alle möglichen Käufer, die in den unterschiedlichsten Besetzungen kleine Hauskonzerte geben wollten. Nur das Duo von Vivaldi – zumindest unter denen aus seiner Epoche – scheint für zwei Virtuosen gedacht zu sein: Dieses Werk richtet sich weder an Studenten noch an Liebhaber, auch nicht von einem ordentlichen Niveau. Dazu ist es viel zu schwierig. Eigenartigerweise wird in der Partitur auf den Basso Continuo als ledigliche Option verwiesen. Auch wenn er nicht niedergeschrieben wurde, so wäre damals jeder Cembalist in der Lage gewesen, einen Continuo zu improvisieren…Das Stück von Solima umrahmt das Album, eröffnet und schließt es. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 16. März 2018 | Musica Ficta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason