Die Alben

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Ballett - Erschienen am 2. November 2018 | BR-Klassik

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Klassik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | Paraty

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Klassik - Erschienen am 26. Oktober 2018 | HORTUS

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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 14. September 2018 | Naxos

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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 14. September 2018 | SWR Classic

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Marcus Creed und sein ausgezeichnetes SWR Vokalensemble bieten Frankreich hier eine besonders erfolgreiche Würdigung mit einem Cover, das visuell so ansprechendend ist wie ein offizielles Polizeidokument. Sie durchqueren das 20. Jahrhundert mit A-Capella-Chorstücken von Poulenc (Un soir de neige, Quatre Petites Prières de Saint-François d’Assise), Debussy (Trois Chansons de Charles d'Orléans), Milhaud (Naissance de Venus), Jolivet (Epithalame), Messiaen (O sacrum convivium!) und einen Auszug aus Georges Aperghis' Wölfli-Kantata, den Marcus Creed 2010 vollständig für das Label Cyprès aufgenommen hatte. Das 1946 gegründete Vokalensemble des SWR in Stuttgart ist einer der besten professionellen Chöre in Deutschland, der sich stark auf zeitgenössische Musik konzentriert. Seine Interpretationen verbinden große Flexibilität mit einer auf einem sehr hohen Niveau der Gesangstechnik basierenden Klangschönheit. Seit 2003 wird es von dem Chorleiter Marcus Creed geleitet, der aus der großen englischen Chortradition stammt. Nach seinem Studium am King’s College in Cambridge sowie an der Christ Church in Oxford ließ er sich 1976 in Berlin nieder, wo er zunächst den Chor der Deutschen Oper und dann den RIAS Kammerchor dirigierte, bevor er die Leitung des Stuttgarter SWR Vokalensembles übernahm, den er auf ein seltenes Niveau der Exzellenz geführt hat. Ihre Aufnahmen erhalten regelmäßig die höchsten Auszeichnungen in Deutschland wie auch weltweit. © François Hudry/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 7. September 2018 | BR-Klassik

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Im Alter von 90 Jahren ein Weltstar zu werden ist sicher nicht trivial. Beethovens neun Sinfonien in diesem Alter aufzunehmen ist es noch weniger, insbesondere wenn diese Aufzeichnungen einen völlig neuen Zugang zu einem Werk vermitteln, der all seine Geheimnisse offenbart zu haben scheint. So können auch altbekannte Landschaften je nach Beleuchtung oder Blickwinkel eine ganz neue Perspektive erhalten. Der Schwede Herbert Blomstedt, Sohn eines aufrechten und strengen Pastors, wie sein Landsmann Ingmar Bergman, beweist auch zu Beginn seines zehnten Jahrzehnts eine erstaunliche Frische und körperliche Leistungsfähigkeit. Er hat nur die Anzahl seiner Konzerte von 100 auf 70 pro Jahr reduziert und dirigiert die besten Orchester der Welt. Nach seiner jüngsten, erfrischenden Interpretation von Beethoven ist er hier mit Mozarts letzten beiden Sinfonien zu hören. Er hat sie im Januar 2013 (KV 550) und Dezember 2017 (KV 551) im Herkulessaal der Münchner Residenz aufgenommen, an der Spitze des Bayerischen Rundfunkorchesters, das immer noch zu den besten Orchestern Deutschlands gehört. In diesen beiden Interpretationen finden wir die lebendigen Tempi, die Lyrik und die Melancholie, die seine Beethoven-Gesamtaufnahme sowie seine erste Fassung dieser späten Werke Mozarts mit der Staatskapelle Dresden bereits charakterisiert haben. Für diesen sensiblen Analytiker und leidenschaftlichen Adventisten ist das Konzert ein Gottesdienst und der Dirigent ein Koordinator, der seinen Musikern zuhört und mit ihnen nach einer Lösung sucht, und nicht wie ein Halbgott oder Demiurg der Gemeinschaft seine Ansichten aufzwingt. Doch mit einer Perfektion, die nur wenige Orchester im Konzert im Konzert erreichen können, bietet Herbert Blomstedt hier einen höchst menschlichen Mozart in strahlendem Licht, jedoch ohne jegliche philosophische oder pseudo-testamentarische Schwere. © François Hudry/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 10. August 2018 | CAvi-music

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Symphonien - Erschienen am 10. August 2018 | Alpha

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Violinkonzerte - Erschienen am 27. April 2018 | Berlin Classics

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Das berühmte Kloster, Konservatorium und Waisenhaus Ospedale della Pietà de Venise, in dem Vivaldi lange als Geigen- und Kompositionsprofessor arbeitete, nahm Waisen und unerwünschte Neugeborene, in diesem Falle nur Mädchen. Einige dieser Mädchen wurden später Musikerinnen und viele sogar hochberühmt. Für eine von ihnen, eine gewisse Anna-Maria dal Violin („dal Violin“ ist kein Familienname, sondern weist auf ihre Eigenschaft als Musikerin hin), schrieb Vivaldi eigens 25 Konzerte, ein offenkundiger Beweis für ihre derart große Kunst, dass man anscheinend von weither anreiste, um sie spielen zu hören. Hören und nicht sehen, denn die jungen Mädchen mussten hinter einem Wandschirm spielen, so dass es unmöglich war, sich eine Vorstellung von ihrer Erscheinung zu machen. Doch Rousseau gelang es 1743: „Wenn Sie die jungen Mädchen unbedingt sehen möchten“, sagt ihm ein Vertreter des Hauses, „so kann ich Ihnen diesen Wunsch leicht erfüllen. Ich gehöre zur Verwaltung. Als ich den Raum betrat, in dem sich die begehrten Schönheiten befanden, überlief mich ein Schauder der Liebe, wie ich ihn noch nie empfunden hatte: Monsieur Le Blond stellte mir die berühmten Sängerinnen vor, von denen ich nur die Stimme und den Namen kannte. Sophie… war schrecklich anzusehen. Cattina… hatte nur ein Auge. Bettina… war von Pocken entstellt.“ Die Geigerin Midori Seiler in Begleitung des Concerto Köln hat uns hier eine schöne Auswahl von Konzerten zusammengestellt, die der besagten Anna-Maria gewidmet waren. Wir werden zwar nie genau wissen, wie sie gespielt hat, aber man kann sich eine gewisse Vorstellung davon machen, denn die junge Frau führte ein Tagebuch, in dem sie einige Varianten für den zweiten Satz des Concerto RV270a notiert hat, das wir hier hören können. Zum Vergleich hören wir anschließend ein Konzert von Galuppi und eines von Albinoni, die zwar nicht für Anna-Maria geschrieben wurden, aber nach einem ähnlichen Muster. Ganz im Einklang mit dem Usus am Ospedale verwendet das Concerto Köln in manchen Passagen Holzbläser zur Verstärkung der Streicher: Flöten, Oboen und auch ein Chalumeau, den Vorläufer der Klarinette, den Vivaldi in seinen Konzerten mehrfach eingesetzt hat. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 6. April 2018 | Paraty Productions

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Instrumentalmusik - Erschienen am 23. März 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Und wenn es sich hier um die große Neufassung des Cellokonzertes in e-Moll von Edward Elgar handeln würde? Alles an der jungen Cellistin Marie-Elisabeth Hecker, mit ihrem schönen Ton und der fiebrigen Intensität, die ihre Interpretation von Anfang bis Ende durchzieht, lässt es durchaus vermuten. Natürlich drängt sich ein Vergleich der jungen Deutschen mit ihrer entfernten Kollegin Jacqueline Du Pré auf, die dieses Konzert zu ihrem Flaggschiff gemacht hatte. Nicht umsonst hat der Herausgeber des vorliegenden Albums Marie-Elisabeth Hecker für das Cover dieselbe Pose einnehmen lassen wie die damals frisch mit Daniel Barenboim verheiratete englische Cellistin. Zur Unterscheidung neigt sie allerdings den Kopf in die entgegengesetzte Richtung. Marie-Elisabeth Hecker wurde 1987 in Zwickau geboren und hat als eine der jüngsten Teilnehmerinnen den Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris gewonnen. 2010 spielte sie in ihrer Heimatstadt anlässlich des 200. Geburtstages von Robert Schumann (in der gleichen Stadt geboren) unter der Leitung eines durch die Situation, die ihn an seine eigene Jugend erinnerte, sehr gerührten Daniel Barenboim mit großem Erfolg das Cellokonzert in a-Moll. Edo de Waart stellt durch seine hervorragende und aufmerksame Begleitung den klanglichen Reichtum des Antwerp Symphony Orchestra heraus, dessen Chefdirigent er von 2011 bis 2016 war. Ein weiterer Beweis für die hohe Qualität der heutigen Orchester weltweit. Dieses neue Album bietet in einer interessanten Kombination zusätzlich ein kurzes, hochromantisches Stück von Elgar, Sospiri, hier in der Version für Cello und Streicher, das Sol Gambetta bereits vorgestellt hatte, sowie sein Klavierquintett in a-Moll aus dem Jahr 1918. Dieses sehr feinsinnige Werk nimmt in einer musikalischen Sprache, die sehr an Brahms erinnert, oft orchestrale Dimensionen an. © François Hudry/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 23. März 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts entwickelte sich im lutherischen Deutschland die Tradition, jedes Jahr in der Karwoche ein Passionsoratorium aufzuführen. In Hamburg, wo Telemann sechsundvierzig Jahre lang Musikdirektor war, hat er also ebenso viele Passionen aufgeführt. An seinen früheren Stellen hatte er ebenfalls Passionsoratorien aufführen lassen, wodurch sich die Zahl seiner Werke zu diesem Thema auf ungefähr sechzig (!) beläuft. Diese Passionen konnten entweder rein liturgischen Charakter haben, das heißt, sich streng an den Text eines der vier Evangelisten halten, oder aber die Passionserzählungen durch die Erzählung eines zeitgenössischen Autors frei umschreiben, oder auch Meditationen über diese Ereignisse enthalten. So ist es beim Seligen Erwägen von Telemann der Fall, dessen ausführliche Überschrift präzisiert: Oratorium von der Passion oder spirituelle Betrachtung über das bittere Leiden und den Tod Jesu Christi als Anstiftung zum Gebet, in verschiedenen Meditationen aus der Passionsgeschichte. Keine lineare Passionserzählung also wie bei Bach, sondern eine Folge einzelner musikalischer Meditationen. Das Werk ist anscheinend 1719 in einer Urfassung entstanden, wurde dann drei Jahre später für Hamburg überarbeitet und ergänzt, wo es am 19. März 1722 zum ersten Mal aufgeführt worden ist. Es hatte großen Erfolg und wurde in den folgenden Jahrzehnten häufig wiederaufgenommen. Es war vielleicht sogar die am häufigsten gespielte Passion des 18. Jahrhunderts, noch vor der Brockes Passion desselben Telemann… Es gibt weder Evangelisten noch Erzähler, sondern nur eine Erwähnung der wichtigsten Ereignisse der Leidensgeschichte. Daher enthält das Werk nur zwei Hauptrollen: Christus mit sechs Arien und sechs Rezitativen sowie die Allegorie der Frömmigkeit (Sopran oder Tenor), die die Gedanken der Gläubigen in acht Arien und acht Rezitativen zum Ausdruck bringt. Ansonsten bleiben nur Petrus mit seiner Leugnung und Verzweiflung und Kaiphas, der Hohepriester, der Jesus verurteilen wird, mit einer einzigen, aber sehr dramatischen Arie. Es handelt sich also tatsächlich um eine Folge einzelner meditativer Andachten. Die Instrumentierung ist außerordentlich abwechslungsreich. Zu den Streichern, dem Continuo und den gewohnten Holzbläsern wurden, aufgrund ihrer besonderer Klangfarben zwei Hörner, zwei Chalumeaus, Vorfahren der Klarinette eingesetzt – wie schade, dass Bach diese Klangfarben niemals verwendet hat! –, Echoeffekte mit Blockflöten, ein wunderschönes Fagott-Solo, das sich um die Sopranstimme rankt... kurz, Telemann beweist uns wieder einmal, dass er keineswegs ein übersprudelnder barocker Vielschreiber, sondern eines der größten musikalischen Genies seiner Zeit war. Es spielen das vorbildliche Freiburger Barockorchester mit einer wunderbaren solistischen Besetzung. © Marc Trautmann/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 23. Februar 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Hier liegt uns eine Live-Aufnahme des Tripelkonzertes vor – Garantie für Spontaneität bei einem Werk von solchem symphonischen Ausmaß, gute 35 Minuten, das neben kammermusikalischen auch konzertante sinfonische Elemente enthält. Bei diesem Werk stellt sich immer wieder die Frage, ob für die dreifache solistische Partie ein bereits bestehendes Trio hinzugezogenen werden sollte: Anne Gastinel, Gil Shaham und Nicholas Angelich kannten sich musikalisch vorher nicht und haben hier Spontaneität und nicht routinemäßige Gesten gewählt. Die Rechnung ist perfekt aufgegangen, umso mehr als das Orchester unter der Leitung von Paavo Järvi seine Klänge gekonnt dosiert: in diesem dichten Werk unverzichtbar, das sich manchmal im Hinblick auf die Tonalität leicht im Kreise dreht. Das Album schließt mit dem „Gassenhauer-Trio“ für Klarinette (hier Andreas Ottensamer), Cello und Klavier (dieselben Solisten wie im Konzert) in einer Studioaufnahme. Der Zusatz „Gassenhauer“ wurde später hinzugefügt und bezieht sich auf das Thema mit Variationen im dritten Satzes, das aus einer damals in Wien sehr bekannten Oper stammt, eine echter Ohrwurm also und im Wiener Volksmund ein „Gassenhauer“. Marc Trautmann/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 16. Februar 2018 | PentaTone

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Nein, es handelt sich hier nicht um eine Neuauflage, sondern um eine ganz neue Einspielung – im Januar 2017 – des WDR Sinfonieorchesters Köln und Marek Janowski. Neben der urwüchsigen und explosiven Symphonischen Metamorphose von Themen Carl Maria von Webers - eines der Themen stammt aus Turandot nach Schiller und Gozzi – kann man die wesentlich seltenere – und ernstere – Suite Nobilissima visione hören. In der ursprünglich unter demselben Namen als Ballett konzipierten Suite beschreibt Hindemith musikalisch einige Episoden aus dem Leben von François Bernardone, besser bekannt unter dem Namen Franziskus von Assisi. Der letzte Satz illustriert den Sonnengesang, soweit man einen solchen Text überhaupt illustrieren kann. Hindemith ist es gelungen, in Form einer gewaltigen, dichten Passacaglia auch ohne Worte die Großartigkeit dieses Gesangs aufzuzeigen. Das Album schließt mit einer anderen Kostbarkeit, der Konzertmusik für Streicher und Blechbläser Op. 50 von 1930, einer Auftragskomposition für das Boston Symphony Orchestra und Serge Koussevitzky. Der Komponist stellt nach der großen Tradition der Polyphonie zwei Instrumentengruppen gegenüber, Blechbläser – vier Trompeten, vier Hörner, drei Posaunen, Tuba – und Streicher (die Partitur fordert eine größtmögliche Besetzung) und schafft dadurch eine großartige klangliche, kontrapunktische und architektonische Vielfalt, wobei aber auch eine guten Portion Humor nicht fehlt. Im zweiten Teil des Werkes spielt sich zwischen den beiden Ensembles eine Verfolgungsjagd ab, bei der die Blechbläser dem ernsteren Thema der Streicher eine Art lustigen Walzer oder auch jazzige Anklänge entgegensetzen. Für alle, die nichts anderes von Hindemith kennen, sind diese beiden Werke unverzichtbar und zweifellos eine echte Offenbarung. © Marc Trautmann/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 9. Februar 2018 | Cypres

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica
Neunzehn Musiker im Orchestergraben, drei auf der Bühne, eine entschieden tonale Musik, die gezielt auf das Erbe von Strawinsky, Prokofjew, Martinů und Weill zurückgeht, ein französischer Text, der öfter deklamiert als gesungen wird – von französischsprachigen Sängern/Schauspielern angeführt von Stéphane Degout, Vincent Le Texier, Yann Beuron und Chloé Briot: diesen Rahmen hat Philippe Boesmans seiner jüngsten Oper Pinocchio gegeben, die uns hier in der Live-Aufnahme einer Aufführung in der Oper La Monnaie in Brüssel vorliegt. Das Libretto stammt von Joël Pommerat, der in einem Quasi-Melodrama von eineinviertel Stunden auf der Grundlage des im 19. Jh. sehr beliebten Modells die unglaubliche Vielfalt von Collodis Werk darstellen wollte, man muss sagen mit durchschlagendem Erfolg. Pommerat wollte nicht unbedingt einen rein opernhaften Pinocchio schreiben, sondern mit dem Brecht‘schen Verfremdungseffekt eine Oper in der Oper entstehen lassen, eine Art Theater im Theater, in dem sich Momente „realer“ Handlung und erzählende Beschreibungen dessen, was gerade passiert oder gleich passieren wird, abwechseln. Zweifellos ein wichtiges Werk der zeitgenössischen Szene, ein würdiges Pendant im 21. Jahrhundert zur Zauberflöte mit seiner märchenhaften, initiatorischen Welt aus falschem Schein, Prismen und verschiedenen Interpretationsebenen, kurz ein Meisterwerk. Man kann sich eigentlich nur wundern, dass das Thema seit seiner ersten Erscheinung 1881 nicht noch mehr Komponisten inspiriert hat. Nur Kino und Fernsehen (sowie der Zeichentrickfilm von Disney, der die Geschichte sehr verniedlicht) haben sich ernsthaft damit beschäftigt, mit einer einzigen Ausnahme: The Adventures of Pinocchio von Jonathan Dove aus dem Jahr 2007. © Marc Trautmann/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 26. Januar 2018 | Aeon

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
Eine klare Musik. Lebhaftigkeit, Scharfsinnigkeit, Intensität, Faltungen und Entfaltungen des pontillistischen Materials, das die Sache selbst und ihren Widerspruch umklammert – Sinnlichkeit, Lustigkeit, Tänze, Abgründe wie plötzliche Luftzüge. Bewegung und Stillstand . . . Musik, die einen schlägt, kneift, beißt, umhüllt, anknurrt. Pesson belebt hier neu, was (bereits) sein eigener Klassizismus sein dürfte (Carmagnole). Er nimmt einen Bleistift zur Hand und versieht Mozart mit einem Schnurrbart, der mehr als gewillt ist, diesen zu tragen (Transformations du Menuet K. 355). Er treibt seine Sprache so weit in die Ecke, dass sie anders zu sein scheint und im kompromisslosen Licht von Opałka wahrscheinlich auch so wird (Blanc mérité), eine Sprache, die sich bei Proust verästelt und brilliert (Ne pas oublier coq rouge dans jour craquelé), bei Pérec geometrisch wächst (Neige bagatelle) und sich in ‚enfantines‘ entblößt (Musica ficta). Das Ensemble Cairn, ein treuer Partner des Labels, führt uns unter der Leitung von Guillaume Bourgogne in Welten, die komischer kaum sein könnten. © Aeon/Outhere
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 15. Januar 2018 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Man kann sich nur schwer vorstellen, dass es bei Gounod heute noch eine diskografische Weltpremiere geben könnte, besonders bei einem Werk, das nichts zu Vernachlässigendes an sich hat. Und doch… Saint François d’Assise, ein kleines Oratorium in zwei Teilen, das 1891 uraufgeführt wurde, blieb seitdem völlig unbeachtet, und zwar in einem solchen Ausmaß, dass man sich fragte, ob das Werk jemals existiert hat. 1996 kam dann durch einen Zufall das Manuskript wieder zutage; hier also seine diskografische Uraufführung, auch wenn es seit seiner Wiederentdeckung schon mehrmals aufgeführt worden ist. Das letzte Oratorium von Gounod, in viel bescheideneren Ausmaßen als La rédemption oder Mors et Vita, von einer großen Einheitlichkeit, mit köstlichen und sorgfältig gemessenen Archaismen, verbindet franziskanische Schlichtheit mit diesem für Gounod so typischen vollen Klang. Nach den Worten des Komponisten: „Ich wollte im ersten der beiden Bilder das schöne Gemälde von Murillo, das darstellt wie sich der Gekreuzigte zum Heiligen Franziskus neigt und ihm die Arme um den Hals legt, in Musik übersetzen. Das zweite Bild soll die Übersetzung des wunderbaren Gemäldes von Giotto, 'Der Tod des hl. Franziskus' umgeben von seinen Ordensbrüdern, sein.“ Der Hörer soll sich seine eigene Religion machen, wenn man das so sagen darf. Das Album wird durch die Hymne à Sainte Cécile ebenfalls von Gounod, sowie durch die Legende der heiligen Cäcilia von Liszt aus dem Jahr 1874 ergänzt; wundern Sie sich nicht, dass das Werk auf Französisch gesungen wird, es ist tatsächlich die Originalsprache. © Marc Trautmann/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 17. November 2017 | HORTUS

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Symphonieorchester - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Evidence

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
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Klassik - Erschienen am 24. November 2017 | audite Musikproduktion

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Der zwanzigste Jahrestag der Oktoberrevolution machte das Jahr 1937 zu einem Höhepunkt in der sowjetischen Kultur. Gleichzeitig erlebten die Stalinistischen Säuberungen im sogenannten 'Großen Terror' ihren grausigen Höhepunkt. Prokofjew, der sich 1936 endgültig in Moskau niederließ, wusste, in welches Land er gekommen war. Der erste Platz unter den sowjetischen Komponisten schien für ihn freigeworden, nachdem Schostakowitsch durch den Prawda-Artikel Chaos statt Musik zur Unperson geworden war. Prokofjew signalisiert Kooperationsbereitschaft, er war entschlossen, ein sowjetischer Komponist zu werden. In der Revolutionskantate lebt er seine ehrliche Begeisterung für Massenbesetzungen in der Kombination von sinfonischem Riesenorchester, Doppelchor, Blasorchester, Akkordeonensemble und gigantischen Schlagzeugapparat aus. Die Kantate changiert zwischen revolutionärem Ungestüm und lyrischen Melodien, zwischen russischer Folklore und tosendem Militärgetümmel. Ein bemerkenswertes historisches Dokument auf höchstem kompositorischem Niveau - veröffentlicht im Jahr des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution. © Audite