Die Alben

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Symphonieorchester - Erschienen am 1. Februar 2019 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klaviersolo - Erschienen am 4. Januar 2019 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Symphonieorchester - Erschienen am 4. Januar 2019 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klaviersolo - Erschienen am 2. November 2018 | Chandos

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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
With this surround-sound recording of Berlioz’s Requiem, Edward Gardner and the Bergen Philharmonic Orchestra tackle the infinite and the immeasurable. All the grandiose, striking beauty of the Requiem’s large-scale ceremonial is encapsulated by first-class vocal and orchestral forces, fully utilising the spatial possibilities of Grieghallen in Bergen. The matching of space and sonority was one of Berlioz’s lasting obsessions, one experience in St Paul’s Cathedral in London throwing Berlioz into a delirium of emotion from which he took days to recover. His Grande Messe des morts, notorious for its requirement of four brass bands in addition to a large orchestra and chorus, taken here from live concerts, has often been seen as one of the most emotionally powerful works of its kind. Setting a solemn and austere, even ascetic text, the music is not that of an orthodox believer but of a visionary, inspired by the dramatic implications of death and judgement. © Chandos
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Quartette - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Chandos

Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
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Klavierkonzerte - Erschienen am 7. September 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Es gehört heute in Frankreich zum guten Ton, Camille Saint-Saëns‘ Musik als Inbegriff des gekünstelten Akademismus abzulehnen. Wir sollten aber nicht vergessen, dass Maurice Ravel, als er seine beiden Klavierkonzerte schreib, es „genauso gut machen wollte wie Herr Saint-Saëns“. Mit 23 Jahren schenkte Saint-Saëns, aufsehenerregender Pianist und produktiver Komponist, Frankreich das erste Klavierkonzert, das diesen Namen verdient. Das Klavierkonzert Nr. 1 in D-Dur, Op. 17, das mit dem Ruf von Jagdhörnern beginnt, die sein junger Autor im Wald von Fontainebleau gehört hatte, und das von so vielen Pianisten törichterweise vernachlässigt wird, erobert sein Publikum mit freudig optimistischer jugendlicher Frische. Dieser erste Band der Gesamtaufnahme der fünf Saint-Saëns-Konzerte wird vom kanadischen Pianisten Louis Lortie meisterhaft gespielt, dessen unerschrockene Virtuosität nie seinen feinen musikalischen Instinkt versteckt. Unter seinen Fingern wird der französische Komponist Liszt oder Grieg ebenbürtig, mit einem unendlich vielseitigen Anschlag, der mit großer Feinsinnigkeit unterschiedlichste Atmosphären hervorrufen kann. Das Zweite und das Vierte, die auf dem vorliegenden Album vorkommen, lagen früher Star-Pianisten wie Arthur Rubinstein oder Alfred Cortot sehr am Herzen. Der kanadische Pianist steht ihnen in nichts nach. Er geht mit einer komplett neuen Sichtweise an diese als minderwertig eingestuften Werke heran, die im Gegenteil von einem Erfindungsreichtum zeugen, der nichts von seiner Kraft und Originalität verloren hat. Lortie findet in Edward Gardner und dem BBC Philharmonic Orchestra erstklassige Partner, die sich den vielfältigen Klängen des Klaviers anpassen und gleichzeitig Camille Saint-Saëns‘ Qualitäten als Instrumentator in Wert setzen. © François Hudry/Qobuz
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Instrumentalmusik - Erschienen am 7. September 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
Das Cellokonzert von Gerald Finzi ist sein letztes größeres Werk, das 1956, kurz vor seinem frühen Tod, unter der Leitung keines geringeren als Sir John Barbirolli uraufgeführt wurde. Der Komponist hatte das Werk zehn Jahre zuvor begonnen, nachdem er erfahren hatte, dass er an einer unheilbaren Krankheit litt und ihm nur noch wenige Jahre zum Leben blieben… Die düstere Atmosphäre des Konzertes, das hier von Paul Watkins gespielt wird, ist daher nicht verwunderlich. Zu den anderen Werke auf diesem Album gehört der einzelne Satz Eclogue für Klavier und Streicher, der in den Manuskripten des Komponisten gefunden wurde und posthum uraufgeführt wurde. Diesen Satz gab es 1920 schon – er dient als langsamer Satz in einem Konzert, das der Komponist aufgegeben hatte. Dasselbe gilt für die Grand Fantasia and Toccata von 1928, ebenfalls Teil eines aufgegebenen Konzertes. In beiden Fällen wird der Solistenpart von Louis Lortie ausgeführt. New Year Music schließlich feiert das Neue Jahr… jedoch ohne eine Spur festlicher Fröhlichkeit, geradezu traurig und unterkühlt, als ob Finzi dadurch unterstreichen wollte, dass das Neue Jahr für ihn vor allem bedeutete, dass ein Jahr weniger zum Leben blieb. Die musikalische Sprache des Komponisten (100% Englisch, obwohl sein Vater Italiener und seine Mutter Deutsche war), ursprünglich von Holst und Vaughan Williams geprägt, bewahrt diese immer etwas nostalgische und zutiefst britische, ausladende Lyrik. © SM/Qobuz
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BläserKonzerte - Erschienen am 6. Juli 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Außergewöhnliche Tonaufnahmen
Absolute Jest, 2011 komponiert und kurz darauf überarbeitet, ist eines der unwiderstehlichsten Werke von John Adams. Der Komponist macht ganz ungeniert Anleihen bei Beethoven, bei den Streichquartetten, aber auch bei der Neunten Sinfonie, und liefert im Handumdrehen eine perfekt orchestrierte Partitur. Zusätzlich zum Streichquartett, welches das Werk zu einer Art Konzert macht, hat Adams dem Orchester eine Harfe und ein Klavier, beide mitteltönig gestimmt, beigefügt und dadurch das tonale und klangliche Bild verzerrt. Im letzten Satz wird übrigens Strawinsky mit seiner Sinfonie in drei Sätzen zitiert. Das hoch originelle Absolute Jest war ursprünglich für Michael Tilson Thomas und das San Francisco Orchestra komponiert worden (es hat im Sommer 2015 unsere Auszeichnung „Qobuzissime“ erhalten), aber offensichtlich kann man in jeder neuen Interpretation wieder andere Facetten entdecken. Dasselbe gilt auch für Naïve and Sentimental Music, das Adams für das Los Angeles Philharmonic geschrieben hatte (es gibt eine fantastische Aufnahme von Salonen bei Nonesuch). Ganz nebenbei, dieses Werk ist weder naiv noch sentimental, sondern vielmehr wild und originell. Der Titel stammt eindeutig von Schiller (Über naive und sentimentalische Dichtung), der laut seinen eigenen Worten Shakespeare und Homer zu den naiven Dichtern zählte. Unter diesen leicht ungewöhnlichen Klängen findet man eine elektrische Gitarre und ein mit einem Sampler verbundenes Klavier … © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 6. April 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Klaviersolo - Erschienen am 6. April 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Nach einer sehr schönen und empfehlenswerten Gesamtaufnahme der Werke von Brahms bei Chandos Records (besser als die von Plowright bei BIS oder Geoffroy Couteau bei La Dolce Volta) setzt der Pianist Barry Douglas seine phonographischen Abenteuer mit Schubert fort. Seine dritte Schubert-CD beinhaltet die erste der drei letzten Sonaten in c-Moll, D. 958. Diese gehörte zu den Lieblingssonaten von Swjatoslaw Richter, der ihrem experimentellen Charakter und ihrem halluzinierenden Atem voll und ganz gerecht wurde. Douglas Spiel ist wunderbar ausgeglichen und sehr natürlich. Es bietet eine Sichtweise ohne Wahnsinn, aber mit Poesie, die stellenweise an Wilhelm Kempff oder Ingrid Schaebler erinnert. Das zweite wichtige Werk, die sechs Moments musicaux, D. 780, bietet Barry Douglas in gemäßigten Tempi (Nr. 4) und bringt dadurch ihre polyphone Vielschichtigkeit und ihre Gesamtstruktur zutage. Dabei fühlt man sich manchmal Brahms ungewöhnlich nahe… Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen. © Théodore Grantet/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 2. März 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die Nachwelt verbindet den Namen der Sopranistin Giulia Frasi (berühmt zwischen 1740 und 1774) vor allem mit den Uraufführungen von Händels letzten Oratorien. Dieses Album gibt einen Überblick über Frasis Spezialität: Rollen verkörpern, deren emotionale Entwicklung mit ergreifendem Pathos beschrieben wurden. Allerdings begnügte sich Frasi während ihrer 31 Jahre dauernden Aktivität in London nicht damit, Händels letzte „Primadonna“ zu sein; sie führte eine sehr vielfältige, komplexe und reiche Karriere. Frasi erhielt ihre Ausbildung in Mailand, debütierte in Italien, und begab sich später nach Großbritannien, wo sie 1742 in die italienische Operntruppe von Lord Middlesex eintrat – kurze Zeit nachdem Händel beschlossen hatte, keine Opern mehr zu komponieren und auf Londoner Bühnen aufführen zu lassen. Anfangs erhielt Frasi kleinere Rollen, gewann aber nach und nach an Bedeutung und sang zwischen November 1742 und 1761 während mindestens 14 Opernsaisons am King’s Theatre am Londoner Haymarket. Über ihre ersten Auftritte in London im Jahr 1743 schrieb Charles Burney in seinen musikalischen Erinnerungen: „Giulia Frasi war damals eine junge und interessante Person, mit einer weichen und klaren Stimme und einem flüssigen und nüchternen Gesangsstil, der, wenn auch kühl und emotionslos, natürlichen Ohren gefiel und der Zensur der Kritik entging.“ Burney betonte die Tatsache, dass sie früh in ihrem Leben aus einem anderen sprachlichen Umfeld in dieses Land gekommen war und daher die englische Sprache deutlicher artikulierte und leichter zu verstehen war als die Einheimischen. Anscheinend gefiel Händel genau diese Eigenschaft an ihr sowie ihre Begabung, musikalisches Pathos zum Ausdruck zu bringen. Die britische Sopranistin Ruby Hughes hat Arien aus einer breiten Palette von Werken ausgewählt, nicht nur von Händel, sondern aus dem gesamten Londoner Repertoire der Frasi, von Arne bis Smith über Hayes und Ciampi. Hughes gewann beim Händel-Gesangswettbewerb in London den ersten Preis und den Publikumspreis. Sie hat unter der Leitung von René Jacobs am Theater an der Wien debütiert, bevor sie beim internationalen Festival von Buxton, beim internationalen Festival von Edinburg, beim Händelfestival in London, beim Festival von Aix-en-Provence, bei den Musikfestspielen in Potsdam und bei den Festspielen in Schwetzingen sowie bei der English National Opera, dem Festival Garsington Opera, der Scottish Opera und auch der Opéra de Toulon ihre ersten Rollen sang. © Marc Trautmann/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 2. Februar 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Außergewöhnliche Tonaufnahmen
Wir würden nie so weit gehen zu behaupten, dass die Musik des schwedischen Komponisten Dag Wirén (1905-1986) auch nur im Geringsten ihren Ursprung in der Avantgarde hat. Ganz im Gegenteil: Der Komponist hat sich immer darum bemüht, Musik zu schreiben, die zwar neu, aber immer angenehm zu hören ist, ohne Glaubenssätze, Belehrungen oder Erklärungen. Sein Werk, das sich eher durch Qualität als durch Quantität auszeichnet, umfasst immerhin fünf Sinfonien, hier die Dritte aus dem Jahr 1944, und vor allem das berühmte Divertimento für Streicher von 1957, dem man das Erbe von Grieg oder Dvořák, das des von Wirén verehrten Honeggers oder auch anderer Musiker der Groupe des Six und auch von Schostakowitsch in seinen schwungvollsten Momenten anmerkt. Der Stil zeigt eine gewisse Verwandtschaft mit Jean Françaix, besonders in seiner perfekten harmonischen, thematischen und architektonischen Konzeption, und bleibt gleichzeitig leicht und transparent. Was seine ablehnende Haltung gegenüber der Avantgarde angeht, so war ihm diese zu Lebzeiten sicher eine Zeitlang abträglich. 30 Jahre nach seinem Tod sind solche Überlegungen jedoch nicht mehr relevant: man kann Wirén endlich als den entdecken, der er ist, nämlich ein ausgezeichneter Komponist. Nebenbei bemerkt, die Partitur des Liedes Absent Friend, das Schweden beim Eurovisionswettbewerb 1965 vorstellte – den France Gall übrigens unter luxemburgischer und nicht unter französischer Flagge gewonnen hat – stammt aus seiner Feder. Absent Friend war weder Pop noch Musical, sondern eine rein klassische Romanze, ein Valse Triste, gesungen von einem echten großen Opernbariton, Ingvar Wixell, in Begleitung eines rein klassischen Orchesters, ohne Schlagzeug oder ähnliches! © SM/Qobuz
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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 2. Februar 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die neue Kathedrale der Stadt Coventry wurde nach der Zerstörung der ursprünglich mittelalterlichen Kirche im Zweiten Weltkrieg als Akt der Versöhnung erbaut. Zur Feier der Einweihung im Jahre 1962 wurde ein Kunstfestival organisiert, das auch Aufträge für bedeutende Werke von Britten, Tippett und Arthur Bliss (1891-1975) umfasste. Davon waren Brittens War Requiem und Bliss’ The Beatitudes (Die Seligpreisungen) zur Aufführung in der Kathedrale vorgesehen. Wie sich herausstellte, konnte nur Brittens Werk im ursprünglich vorgesehenen Rahmen aufgeführt werden. Im April 1961 wurden die Festivalveranstaltungen in der Tageszeitung The Times angekündigt. Bliss’ Beatitudes wird als das wichtigste neue Werk zur Darbietung in der Kathedrale erwähnt. Leider wurde später angekündigt, dass logistische Erwägungen dazu geführt hätten, das Konzert in das Belgrade Theatre zu verlegen, wovon Bliss anscheinend nichts wusste bis wenige Wochen vor der Uraufführung. Zweifellos erwartete Bliss von Anfang an, dass die Beatitudes in der Kathedrale aufgefürt würden, denn die Instrumentierung beinhaltete einen Part für die neu installierte Orgel. Als Master of the Queen’s Music, d.h. als offiziell bestallter Hofkomponist, hätte Bliss zweifellos darauf bestehen können, dass sein Werk Vorrang vor dem von Britten haben müsse, doch das wäre gegen seine Wertvorstellungen gegangen. Ohne zu zögern überließ er seinem jüngeren Kollegen den Vorrang; außerdem bewunderte er Brittens Genie ganz besonders. Leider war die Uraufführung mit Schwierigkeiten behaftet. In seiner Autobiographie, As I Remember, merkte Bliss an, dass die Kritiker hofften, eine Aufführung werde in der Kathedrale, ihrem rechtmäßigen Ort, so bald wie möglich stattfinden. Es dauerte ein halbes Jahrhundert, bis es zu diesem Ereignis kam, und zwar als Bestandteil des goldenen Jubiläums der Kathedrale 2012. In den Beatitudes umfassen die Texte die neun Seligpreisungen, eine Passage aus dem Alten Testament, Gedichte von drei metaphysischen Autoren des siebzehnten Jahrhunderts und ein Gedicht des zwanzigsten Jahrhunderts. 1923 übersiedelte Bliss auf unbestimmte Zeit in die USA, um seinen Vater zu begleiten, der nach über dreißig Jahren in England in seine Heimat zurückkehren wollte. Viele Menschen in Bliss’ Situation hätten gezögert, ihre Karriere an so einem kritischen Punkt zu unterbrechen. Doch die Bindung von Vater und Sohn war so eng, dass persönliche Ambitionen hier irrelevant waren; außerdem machte seine halb amerikanische Herkunft Bliss neugierig darauf, das Land zu sehen. Sein zweijähriger Aufenthalt in Amerika war auch für seine Zukunft von Bedeutung : mit den Klängen der hervorragende amerikanischen Orchester im Ohr schrieb Bliss 1926 Introduction and Allegro. Er widmete das Werk Stokowski. Mit Introduction and Allegro schreitet die Musik von Bliss zu seiner reifen Ausdrucksform voran, weg vom fieberhaften Charakter seiner Nachkriegswerke. Wenn man bedenkt, dass Bliss 1953 zum Master of the Queen’s Music ernannt wurde, ist es überraschend, dass sechzehn Jahre vergingen, ehe er ein Arrangement für Chor und Orchester der Nationalhymne schuf. Morris wurde 1968 zum Dirigenten der Royal Choral Society bestellt, und für die USA-Tournee der Royal Choral Society in 1969 schrieb Bliss seine Fassung von “God Save the Queen”, für die er die ersten drei Strophen bearbeitete. © SM/Qobuz
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Symphonieorchester - Erschienen am 5. Januar 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Außergewöhnliche Tonaufnahmen
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Symphonieorchester - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Zu Beginn des 20. Jh. war „ungarische Musik“ noch ein Erbe der Magyarereien von Brahms und Liszt, die eher einer Mischung aus Wiener Salonmusik und Zigeunermotiven ähnelten als echter volkstümlicher Überlieferung. Erst nach den musikethnologischen Studien von Bartók und Kodály konnte das „echte Ungarn“ in die Kunstmusik Einzug halten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Leó Weiners Serenade Op. 3 von 1903 noch Anklänge an Brahms, Liszt und Wien enthält, während im Lauf der Zeit sein ungarischer (und rumänischer) Stil – vom historischen Ungarn ging nach dem Ersten Weltkrieg ein großer Teil an Rumänien verloren – zunehmend echte folkloristische Klänge enthält. Im Übrigen behält Leó Weiner, im Gegensatz zu Bartók und Kodály, in seinen Harmonisierungen und Transkriptionen einen spätromantischen sinfonischen Geist (derselbe, der auch bei den folkloristischen Erkundungen eines Enescu herrscht) ohne wissenschaftliche Untersuchungen der Harmonik wie bei den zwei ungarischen Kollegen. Diese bemächtigen sich desselben Volksmusikgutes und machen daraus eine zunehmend gelehrte, avantgardistische, moderne Musik. Weiner bleibt bis zu den Vierten und Fünften (und letzten) Divertimenti von 1951 romantisch. Einfach herrlich! Es musizieren Neeme Järvi und das Estonian National Symphony Orchestra.
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Klaviersolo - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 2. Juni 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
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Symphonieorchester - Erschienen am 19. Mai 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles de Classica
Das BBC Philharmonic Orchestra hat eine hochinteressante neue Serie eingeleitet und sich den sinfonischen Werken von George Antheil gewidmet. Es handelt sich um ein ein völlig unterschätztes Repertoire dieses Komponisten, dessen Laufbahn – während der prägenden Jahre seiner Entwicklung in Europa – mit einer Reihe schockierend avantgardistischer Werke begann, darunter sein Ballet mécanique von 1925, dwas ihm den Ruf eines enfant terrible einbrachte. Wie in seinen anderen frühen modernen Kompositionen ist auch hier der deutliche Einfluss der rhythmisch-dynamischen Kraft und der zerschmetternden Dissonanzen von Strawinskys frühen Ballettmusiken auf den selbsternannten „Bad Boy of Music“ (wie Antheil seine Autobiografie nannte) zu spüren, doch seine stilistischen Vorlieben sollten sich nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten im Jahr 1933 merklich verändern. In seiner eigenen Konzertmusik bewegte er sich nunmehr in Richtung eines grundsätzlich tonalen, auf Melodien basierenden Stils und überraschte all jene, die seine frühere experimentelle Musik kannten, indem er sich nun in die wachsende Zahl US-amerikanischer sinfonischer Komponisten einreihte, die sich in ihren Arbeiten einer melodienreichen, neoklassizistischen oder neuromantischen musikalischen Sprache bedienten. Antheil sah seine Vierte Sinfonie, 1942 begonnen, als eine Überlegung zu dem eskalierenden globalen Konflikt - den ersten Satz etwa beschrieb er als Widerspiegelung seines „angespannten und besorgten Geisteszustands“. Beim zweiten Satz handelt es sich um eine Meditation über die von den Nazis im Juni 1942 verübten Massenexekutionen von Zivilisten in Lidice. Den dritten Satz, ein Scherzo, schildert Antheil als „einen brutalen Witz, den Witz des Krieges“. Der letztendliche Sieg der Alliierten wirft im dynamischen Finale der Sinfonie seine Schatten voraus. Das Werk war sowohl bei der Kritik als auch beim Konzertpublikum ein Riesenerfolg und laut der Zeitschrift Time handelte es sich bei dieser Erstaufführung um ein „fast nie zuvor da gewesenes“ Phänomen: eine neue amerikanische Sinfonie, die „ihr Publikum nicht langweilte“. Es muss dazu gesagt werden, dass laut dem Kritiker der Time sich durch die Sinfonie „donnernden“ Marschrhythmen auf den Einfluss Schostakowitschs schließen lassen, eine augenscheinlichen Referenz an dessen bombastische “Leningrad” Sinfonie (Nr. 7). Diese wurde in den Vereinigten Staaten im Juli 1942 uraugeführt. Antheil störten diese Schlussfolgerungen jedoch sehr und er schrieb in seiner Autobiografie, dass die Passage in der Mitte des ersten Satzes, die am häufigsten seiner Vorliebe für Schostakowitsch zugeschrieben worden war, tatsächlich Ton für Ton seiner eigenen 1930 uraufgeführten Oper Transatlantic entstammte, deren Vokalpartitur schon 1928 veröffentlicht worden war. Antheil beeilte sich, darauf hinzuweisen, dass diese Musik also einer Zeit entstand, bevor Schostakowitsch überhaupt eine Sinfonie geschrieben hatte, geschweige denn eine Siebte (der Leser kann sich davon überzeugen, indem er sich den Track 20 aus dem Album anhört). Jetzt zur Fünften: jene Musik, die nun seine „requiem-artige“ Sinfonie Nr. 5 hätte werden sollen, wurde 1947 beiseite gelegt (sollte später die Symphonie tragique ohne Nummer werden) und Antheil widmete sich stattdessen der Komposition einer ganz anderen Fünften Sinfonie. Dieses neue Werk sollte – wie sein Beiname „Joyous“ unverhohlen andeutet – sehr viel fröhlicherer Natur sein. Antheil sah in dieser Sinfonie den endgültigen Bruch mit dem musikalischen Modernismus des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, den er für „jetzt passé“ hielt, und betrachtete sie als Symbol seines rückhaltlosen Engagements, was einprägsame Melodien, ein starkes Gefühl von Tonalität und leicht zu verstehende Strukturen anging. In seiner Kritik der Aufführung in der Carnegie Hall erklärte Virgil Thomson, die Sinfonie Nr. 5 sei Antheils bis dato bestes Werk. Das Album beginnt mit dem kurzen Werk Over the Plains (1945, hier als Ersteinspielung geboten!), eine musikalische Erinnerung an die Emotionen, die er empfunden hatte, als er zehn Jahre zuvor zum ersten Mal die ehrfurchtsgebietende Prärie von Texas sah. Zu diesem Zeitpunkt wusste er bereits, dass er eines Tages ein Stück schreiben würde, welches nicht nur den optimistischen Pioniergeist, den dieser Ausblick inspiriert hatte, sondern auch die Fröhlichkeit der einheimischen Bewohner besingen sollte.© SM/Qobuz