Die Alben

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Symphonieorchester - Erschienen am 20. Juli 2018 | Seattle Symphony Media

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klavierkonzerte - Erschienen am 15. Juni 2018 | Profil

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 11. Mai 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klavierkonzerte - Erschienen am 20. April 2018 | Supraphon a.s.

Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 6. April 2018 | Paraty Productions

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klaviersolo - Erschienen am 23. März 2018 | Rubicon Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Klassik - Erschienen am 9. März 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Menahem Pressler, am 16. Dezember 1923 geboren, ist heute zweifellos ein Nestor unter den Pianisten, so wie es Mieczysław Horszowski in den 1980er-Jahren war. Der Begründer des Beaux-Arts Trio, ein großer, aber nur wenig bekannter Interpret französischer Musik, hatte in seinen Dreißigern einige der schönsten Debussy-Einspielungen der 1950er-Jahre für das amerikanischen Label MGM Records realisiert (La Boîte à joujoux, Estampes, Suite bergamasque, Arabesques, La plus que lente, Rêverie, aber auch mehrere inzwischen völlig vergessene LPs, die Prokofjew gewidmet waren, sowie Histoires von Jacques Ibert…). Für die Deutsche Grammophon erinnert er sich heute an diese Zeit, als ihm auf amerikanischem Boden alle Türen offen standen, und er hat stellte ein schönes Programm zusammen, das sich hauptsächlich auf große Hits von Debussy konzentriert (Arabesques, Clair de lune aus der Suite bergamasque, mehrere Préludes aus Band I wie etwa La fille aux cheveux de lin), und mit Fauré (Barcarolle No. 6) und Ravel (Pavane pour une infante défunte, Oiseaux tristes) endet. In Presslers Spiel lebt die pianistische Tradition einer anderen Zeit weiter: in seinem Klang, seinem stilistischen Verständnis oder auch einfach in seiner Geisteshaltung. Clair de lune ist von einem großen Atem getragen, ohne in Rührseligkeit abzugleiten oder den leisen, vertrauensvollen Grundton zu verlieren. Es wäre schön, wenn Universal Music alle Solo-Aufnahmen von Pressler, die sich im Besitz von MGM Records befinden – ein unschätzbares und völlig vergessenes Erbe – neu herausgeben könnte. Das wäre eine angemessene Würdigung für diesen großen Künstler. © Théodore Grantet/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 2. März 2018 | APR

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Dies ist ein Album für Pianisten und Liebhaber einer fernen musikalischen Vergangenheit. Mark Hambourg gehört zu den sehr großen Pianisten vom Anfang des letzten Jahrhunderts. Er war ein Wunderkind, dessen Bekanntheit in den 1920er- und 30er-Jahren ihren Höhepunkt erreichte und hatte in sehr jungen Jahren vor Brahms in Wien gespielt. Seine Eltern waren aus dem zaristische Russland nach London geflohen, wo er ein Schutzbefohlener von Ignacy Paderewski wurde. Paderewski schickte ihn auf seine Kosten nach Wien, damit er mit dem großen polnischen Pianisten Theodor Leschetizky arbeiten konnte. Dort gab er seine ersten Konzerte, und spielte das Konzert in e-Moll von Chopin unter der Leitung von Hans Richter und die Ungarische Fantasie von Liszt unter der Leitung von Felix Weingartner. 1895, mit gerade erst 16 Jahren, beginnt er seine erste Tournee um die Welt. Er besucht Australien, Südafrika (mit seinem eigenen Klavier!), Nordamerika (New York, Kanada) und Europa (Paris, Brüssel, Berlin, Wien und Polen). Seine Jugend, seine Virtuosität, sein Auftreten als wilder und romantischer Eroberer löste große Begeisterung aus. Er spielte wie besessen in allen Konzertsälen der Welt. Er war noch keine 30 Jahre alt, als er sein tausendstes Konzert gab. Mark Hambourg begann 1909 zur Zeit der akustischen Aufnahmetechnik für HMV Schallplatten aufzunehmen und lernte ab 1925 das elektrische Verfahren kennen. Er ist in dem Film The Common Touch von John Baxter aus dem Jahr 1941 zu sehen, der ihm zusätzliche Bekanntheit verschaffte. Nach dem Zweiten Weltkrieg kündigt Walter Legge, der neue Produzent von EMI, die Verträge von Mark Hambourg, dessen Stil seiner Meinung nach der Vergangenheit angehörte. Artur Schnabel repräsentierte in seinen Augen dagegen die Zukunft, obwohl der Altersunterschied zwischen beiden Männer nur zwei Jahre betrug. Dabei war der russische Pianist noch in vollem Besitz seiner technischen Fähigkeiten, wie die Aufnahme eines Konzertes aus dem Jahr 1955 beweist, bei dem er das erste Konzert von Tschaikowsky unter der Leitung von Sir Malcom Sargent mit dem BBC Symphony Orchestra wundervoll interpretiert. Das vorliegende Doppelalbum enthält eine Sammlung verschiedener kleiner Stücke, die früher von Pianisten besonders geschätzt wurden, mit dem leichten Anschlag von Mark Hambourg. Und wenn man die Barricades mystérieuses von François Couperin nur mit Schwierigkeiten wiedererkennt, so wird man dennoch die Klarheit und Gewandtheit, mit der seine Finger in großer Geschwindigkeit über das Klavier laufen, sowie die Feinheiten der Verzierungen in einer Zeit, in der man sich noch nicht um historische Aufführungspraxis kümmerte, zu schätzen wissen. Das Repertoire dieser beiden CDs ist breit gestreut, reicht von alten Komponisten (Blow, Arne, Scarlatti, Bach und Händel) bis zu Romantikern (Schubert, Schumann et Liszt) und vergisst auch die damalige zeitgenössische Musik Debussys und Ravels nicht. In den Werken der beiden letztgenannten Komponisten beschwören eine ungezwungene Freiheit gegenüber der Partitur, abrupte Tempowechsel und ein manchmal etwas übertriebener Ausdruck eine längst vergangene Zeit herauf. Man findet hier auch kristallklares Spiel und pastellfarbige Klänge. Ein kostbares und anrührendes Zeugnis längst vergangener Zeiten. © François Hudry/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 9. Februar 2018 | SWR Classic

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
10. April 1953 im Konzertsaal des Barockschlosses in Ludwigsburg. Clara Haskil blieben damals leider nur noch wenige Jahre zu leben, die jedoch zu den fruchtbarsten und friedvollsten ihrer Existenz zählten: Als Schweizer Staatsbürgerin mit einem Kalender voller Konzerttermine konnte sie sich endlich in Ruhe der Musik hingeben, ohne sich um ihr Überleben oder das Exil Gedanken machen zu müssen. Aus dieser Zeit stammen ihre schönsten Aufnahmen, natürlich vor allem Mozart, aber auch Werke aus dem seltener gespielten Repertoire von Ravel oder Debussy, wie dieses Dokument beweist – auf dem sie übrigens Mozart ganz vermieden hat! Das wichtigste Werk auf diesem Album ist natürlich die 32. Sonate Op. 111 von Beethoven, die sie auf eine dem, was man sonst zu hören bekommt, völlig entgegengesetzte Art spielt. Unter ihren Händen schwelt ein Feuer, jedoch macht Haskil keinen ständig ausbrechenden Vulkan daraus, was dem musikalischen Diskurs übrigens nur schaden würde. Wir wissen nicht, ob sie sich aufgrund ihrer schwachen Gesundheit schonte, aber in musikalischer Hinsicht kann man sich darüber nur freuen. Das Programm wird mit transparenteren Stücken von Schumann fortgesetzt – insbesondere den Abegg Variationen –, bevor es eine Zeitlang mit französischer Musik zur Ruhe kommt: zwei Études von Debussy, die sie spielt wie im Traum, und der Sonatine von Ravel, die sie träumt wie im Spiel. Das Konzert endet mit einem Choral von Bach (der Kantor hat das Programm eröffnet) und dem zarten „Abschied“ von Schumann aus den Waldszenen. Die Grande Dame des Klaviers lässt das Konzert zart und leise anstatt mit virtuosen Explosionen ausklingen. Was für ein wunderbarer Moment an diesem 10. April 1953! © SM/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 26. Januar 2018 | La Dolce Volta

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Zwei Jahre nach ihrer Aufnahme der drei Schumann-Quartette, die viel Aufmerksamkeit erregt hat, nimmt sich das Hermès Quartett – dessen Gründung nun schon zehn Jahre zurückliegt – drei unumgängliche französische Werke vor: die Quartette von Ravel und Debussy (zwei monumentale „Jugend“werke, aufgenommen bis zum Gehtnichtmehr, aber sollte man sich darüber beklagen?) sowie das Quartett Ainsi la nuit von Dutilleux. Drei „Einzelkinder“, denn die drei Komponisten haben jeweils nur ein einziges Quartett geschrieben. Zur Erinnerung: Das Quartett von Debussy gehört noch ins 19. Jh. –es stammt aus dem Jahr 1893 und ist in einem formell an Franck angelehnten Stil geschrieben (auch wenn die Akkordreihungen bereits eindeutig Debussys Handschrift tragen) –, während das Quartett von Ravel von 1903 mit seinen wilden Fauré’schen Anklängen das 20. Jh. einläutet… Das Quartett von Dutilleux stammt dagegen von 1976, aus der Reifezeit des Komponisten. Ein unumgängliches Monument der französischen Kammermusik des 20. Jh., vom Hermès-Quartett delikat und transparent gespielt, das seinen Platz am Firmament der großen Quartette unserer Zeit dadurch wiederholt bestätigt. © SM/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 12. Januar 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
Alpha setzt seine Zusammenarbeit mit dem Festival und der Akademie d' Aix-en-Provence fort, wo 2018 das 20-jährige Bestehen gefeiert wird. Wir laden Sie ein, Künstler von großem Talent zu entdecken, die uns mit Luciano Berios Folkloreliedern in die Auvergne, nach Sizilien, Armenien und Aserbaidschan mitnehmen, nach Andalusien mit Fallas Psyché nach einem Gedicht von Georges-Jean Aubry und mit Ravels Histoires naturelles in die Welt von Jules Renard. Die letztgenannten wurden in einer Fassung für Kammerensemble aufgenommen: "Da Ravel Manuel Rosenthal ein Arrangement für ein großes Orchester geschenkt hat, das wir für ziemlich dick aufgetragen hielten, machten wir uns auf den Weg zu einem "chasseur d' images" (um den Titel eines Gedichtes von Renards Histoires naturelles zu zitieren), der das Werk transkribieren konnte, ohne dessen intimen, delikaten Charakter aus den Augen zu verlieren. Wir hoffen, dass Sie von Arthur Lavandiers Werk, das die ungeheuer raffinierten Klangfarben und Nuancen von Ravel wunderbar wiedergibt, so bezaubert sein werden wie wir", sagt der Oboist Clément Noël, Mitglied des Schweizer Ensemble Labyrinth. Anna Stéphany ist eine wahre Offenbarung, die dieses Programm mit der Technik, der Sinnlichkeit und der emotionalen Wirkung aufführt, die ihr im vergangenen Sommer beim Glyndebourne Festival einen großen Triumph in Mozart beschert haben. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | B Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama
Dieses Album ist zum großen Teil Gedichten von Apollinaire in den Vertonungen von Poulenc gewidmet und beginnt mit einem bewegenden Dokument: der Dichter selbst liest an einem Abend im Jahr 1911 im Théâtre de l'Athénée sein Gedicht Le Pont Mirabeau. Und genau in demselben Theater bieten uns der Bariton Stéphane Degout, von Cédric Tiberghien am Klavier begleitet – zu dem sich für die Chansons madécasses von Ravel der Flötist Matteo Cesari und der Cellist Alexis Descharmes gesellen – eine schöne Auswahl an Liederzyklen von Poulenc, und zwar Le Bestiaire, Calligrammes, Banalités und Quatre poèmes, einem Höhepunkt im Schaffen des Komponisten. Das Album schließt mit Histoires naturelles von Ravel. Degout und Tiberghien kennen natürlich die Aufnahmen, die von Poulenc selbst am Klavier mit Pierre Bernac realisiert wurden, aber sie haben schnell verstanden, dass die Anweisungen des Komponisten auf seinen eigenen Partituren – oft von einer pedantischen Genauigkeit – kaum das wiederspiegeln, was er sich selbst erlaubt hat. Daher ihre sehr freie Vision. Sie haben sich den Notentext regelrecht einverleibt und bringen hier eine radikal neue Lesart hervor. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 13. Oktober 2017 | SWR Classic

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klaviersolo - Erschienen am 22. September 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
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Instrumentalmusik - Erschienen am 1. September 2017 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
Das Lugano Festival von 2015 war schon außerordentlich reich an ausgewählten und besonders mitreißenden Augenblicken gewesen (u.a. Trio von Brahms, Sonate für zwei Klaviere von Poulenc). Das Festival 2016 hat seinerseits beeindruckende Momente erlebt, denn die große Martha Argerich hatte sich entschlossen, zum ersten Mal nach mehr als dreißig Jahren Gaspard de la nuit wieder in der Öffentlichkeit zu spielen. Die Idee, sich an ihrem eigenen Erfolg vor vierzig Jahren zu messen, bereitete ihr zunächst große Sorgen – sie hatte 1974 für die Deutsche Grammophon eine Ravel-LP mit Gaspard, Sonatine und Valses nobles et sentimentales aufgenommen, die trotz enttäuschender Tonaufnahmen allen in bester Erinnerung geblieben ist. Ein Live-Erlebnis bringt jedoch den Zauber einer sich uneingeschränkt entfaltenden Klangfülle und der visuellen Präsenz. Der Ausdruck der Qualen des Gibet klingt lange nach, bei Skarbo sieht man regelrecht die Irrlichter flackern, während bei in der hell leuchtenden Ondine Anklänge an Liszt sowie an Une barque sur l'océan, das Ravel einige Jahre zuvor geschrieben hatte, zu hören sind. Die Berichte über dieses Lugano Festival 2016 fallen unterschiedlich aus als man es gewohnt ist. Zu Beginn eine echte Repertoirerarität: das Violinkonzert von Busoni in D-Dur (wie auch die von Beethoven, Brahms und Tschaikowsky), das die Opusbezeichnung 35 trägt (wie auch die von Tschaikowsky und Korngold), gespielt von Renaud Capuçon. Ein Werk für zwei Klaviere darf im Repertoire von Argerich nicht fehlen. So spielt sie hier mit Sergey Babayan die Sonate für zwei Klaviere KV 448 von Mozart, ein Stück, das sie seit einigen Jahren regelmäßig mit Freunden spielt. Nicht zu vergessen, das sehr aufrichtige Horntrio von Brahms mit dem Trio Capuçon, Angelich & Guerrier (2015 wurde eine unvergessliche Fassung ohne Horn aufgeführt) und vor allem die Violinsonate von Bach mit Martha Argerich und Tedi Papavrami, die uns völlig vergessen lässt, dass es noch fünf andere Werke von Bach für die gleiche Besetzung gibt, die wir von diesem Duo nicht hören können. Wie immer ist der Moment, den wir mit dem Tiempo & Lechner verbringen höchst anregend und viel zu kurz. Das Duo spielt hier zwei Tänze von de Falla. Beim Festival 2016 hat Argerich auch das Konzert in G-Dur von Ravel aufgeführt. Vielleicht nicht die außergewöhnlichste aller ihrer Darbietungen dieses Werkes, jedoch sind ihre Phrasierungen, ihre Akzente und ihre sehr persönlichen Nuancen so gefühlvoll und berührend wie nie zuvor. Möge das Festival von Lugano in einigen Jahren mit der Hilfe großzügiger Förderer, die sich wehmütig an all diese unvergesslichen Momente erinnern, wieder auferstehen. © PYL
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Klassik - Erschienen am 25. August 2017 | Sony Classical

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Klassik - Erschienen am 18. August 2017 | Ars Produktion

Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Der vom Geiger Fedor Rudin (Enkel des Komponisten Edison Denissow – und dem Pianisten Florian Noack ausgesuchte Titel REFLETS resultiert, laut des Booklets, aus zwei Hauptideen. Erstens daraus, dass alles künstlerische Schaffen auf irgendeine Weise zusammenhängt, sich aufeinander bezieht, aus einer Tradition heraus entsteht. So war Ravel Kompositionsschüler von Fauré, dieser wiederum Klavierlehrer von Lili Boulanger; Catoire ist zwar beeinflusst von Wagner, aber wenn man seine Sonate hört, kommt einem als erstes der Gedanke: „Das ist doch die Violinsonate, die Rachmaninow nicht geschrieben hat!“ – obwohl Rachmaninow nach Catoire gelebt hat. Insofern lässt sich Kunst, die im Heute entsteht, sowohl als ein Reflex, eine Spiegelung unserer Vergangenheit als auch als ein Verweis auf unsere Zukunft verstehen. In diesem Sinne werden Interpreten letztlich zu Spiegelungen der Komponisten, genau in dem Moment, in dem sie deren Werk spielen. Der zweite Gedanke bezieht sich auf die eigene Geschichte des Geigers Rudin, auf sogenannte herkunftsbedingte Traditionen und daraus resultierende Kulturreflektionen (die ihm besonders eigen sind, denn er ist in Russland geboren und in Frankreich aufgewachsen) und die letztlich nicht unwesentlich die Programmauswahl beeinflusst haben: russische und französische Werke, je eine Sonate – Catoire und Ravel –, je zwei Miniaturen – Rchmaninow und Boulanger –, zusammen gehörig, sowie zwei weitere, isolierte Stücke, eines aus Russland – Tschaikowsky –, eines aus Frankreich – Fauré –, ihr programmatisches länderspezifisches Wechselspiel geht einher mit Rudins ganz persönlichen Lebenssituation. So findet sich der enge Bezug zu Frankreich/Russland auch bei Catoire wieder, ist er doch französischer Abstammung und in Russland aufgewachsen. Es gibt auch innerhalb des Programms spiegelnde Reflektionen: z. B. zwei Romanzen, eine russische und eine französische. Zwei Kulturen, die vor der russischen Revolution sehr miteinander verbunden waren und sich gegenseitig beeinflussten. Die französische Sprache, die stets sehr beliebt war, hat auch Eingang in die „russische“ Musik gefunden (z.B. findet man bei Catoire ein Zitat aus der Violinsonate von César Franck). Rudin ist erster Preisträger zahlreicher international angesehener Violinwettbewerbe, unter anderem beim Henri Marteau-, beim Rodolfo Lipizer-, und beim Aram Chatschaturjan-Wettbewerb, und er gilt als einer der aufregendsten und begabtesten jungen Konzertsolisten der heutigen Generation. Zu seinen letzten Solo-Debüts zählen Auftritte in renommierten Konzertsälen wie der Carnegie Hall in New York, der Pariser Philharmonie, dem Wiener Musikverein oder der Tonhalle Zürich. Für seine CD-Einspielung mit eigenen Klavierbearbeitungen von Orchesterwerken von Tschaikowsky, Rimski-Korsakow und Rachmaninow wurde der belgische Pianist Florian Noack mit dem Nachwuchspreis des ECHO Klassik 2015 und dem International Classical Music Award (ICMA) 2017 ausgezeichnet.
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Trios - Erschienen am 13. Juni 2017 | Melodiya

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 28. April 2017 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
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Klassik - Erschienen am 7. April 2017 | Berlin Classics

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