Die Alben

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Opernauszüge - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 21. September 2018 | naïve classique

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Geistliche Chormusik - Erschienen am 21. September 2018 | Mirare

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Kammermusik - Erschienen am 6. Juli 2018 | BIS

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Der erfahrene Lautenist Jakob Lindberg bietet uns hier eine Auswahl von Werken von elisabethanischen und jakobinischen Komponisten: von den berühmtesten, wie Dowland, Byrd oder Holborne, von den seltensten, wie John Johnson, Daniel Bacheler und Edward Collard, und nicht zu vergessen vom produktivsten aller Zeiten, "Anonymous". Das Programm ist als solches bereits sehr originell. Lindberg hatte jedoch die großartige Idee, das 1963 für den Gitarristen Julian Bream geschriebene Nocturnal von Benjamin Britten als zentralen Angelpunkt des Albums auf der Laute zu spielen. Natürlich mit der Genehmigung der Britten Foundation, und vor allem unter Verwendung der vorbereitenden Manuskripte des Komponisten. Und wenn man bedenkt, dass Britten die Laute sehr schätzte, kann man sich vorstellen, dass ihm diese Transkription von Gitarre zu Laute gefallen hätte. Tatsächlich ermöglicht der samtigere und weniger schneidende Klang der Laute eine neue Interpretation des Werkes, dessen moderner und gleichzeitig bewusst archaischer Charakter dadurch unterstrichen wird. Eine ausgezeichnete Idee, das 16. und 17. sowie das 20. Jahrhundert gegenüberzustellen, zumal Britten bereits eine wunderschöne Brücke geschlagen hatte. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 29. Juni 2018 | Mirare

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 22. Juni 2018 | Ricercar

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Die Mehrheit der Werke, die uns das Ensemble Clematis und der Countertenor Paulin Büntgen hier präsentieren, stammen aus der reichhaltigen Düben-Sammlung, die in der Universität von Uppsala verwahrt wird. Gustav Düben war im 17. Jahrhundert Kapellmeister am schwedischen Hof und hat überwiegend handgeschriebene Partituren von vielen deutschen, französischen, italienischen und baltischen Komponisten zusammengetragen. Seine Sammlung ist eine der wichtigsten Quellen des lutherischen Repertoires des 17. Jahrhunderts, zumal sie zahlreiche Unikate enthält. Von den hier vorgestellten Komponisten waren einige Schüler oder Erben von Schütz. Allerdings waren die deutschen Komponisten jener Zeit – insbesondere Schein, Franz Tunder (Buxtehudes Meister) oder Johann Fischer – stark vom italienischen Barock beeinflusst. Auf diesem Album finden wir zwei Komponisten mit dem Namen Bach: Johann Michael (1648-1694) und Johann Christoph (1642-1703), Johann Sebastian Bachs Vettern zweiten Grades. Das Lamento von Johann Christoph Bach – der von seinem Cousin als "wahrer Komponist" bezeichnet wurde – ist zweifellos eine der berühmtesten Kompositionen der deutschen geistlichen Musik aus dieser Zeit. Wie auch in dem gesamten Repertoire ist die Rolle der Streicher hier entscheidend. Diese geistliche Kantate setzt die zahlreichen beschreibenden Effekte des Textes durch „Tonmalerei“ um: prägnante Begriffe (weinen, seufzen, fließen etc.) werden durch entsprechende Vokal- oder Instrumentaleffekte untermalt. Dieses Lamento ist zweifellos das perfekte Modell einer Da-Capo-Arie, wie sie Johann Sebastian Bach später in seinen geistlichen Werken oft verwenden wird. Dem Vokalmusikprogramm wurden auf einige Instrumentalstücke hinzugefügt, die sich gut als Kirchenmusik eignen. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | CPO

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Klassik - Erschienen am 23. März 2018 | Glossa

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Mara Galassi hat in den letzten zwei Jahrzehnten nur wenige, aber umso bedeutsamere Alben mit Harfenwerken aufgenommen. Nun feiert sie ihre Rückkehr mit einem neuen, eindrucksvollen Programm, das den Titel "Portrait of a Lady with Harp" trägt. Mit diesem Album versetzt die aus Mailand stammende Harfenistin ihre Zuhörer an den Hof der Königin Christina von Schweden. Nach ihrer Abdankung trat diese zum Katholizismus über und begab sich Mitte der 1650-er Jahre nach Rom, wo sie ein spektakuläres kulturelles Leben initiierte und zur Förderin von Schriftstellern, Wissenschaftlern und insbesondere von Musikern wurde. Zu dieser Zeit wirkten die Komponisten Alessandro Stradella, Bernardo Pasquini, Arcangelo Corelli und Alessandro Scarlatti in Rom, und sie alle profitierten von Christinas unersättlichem Hunger nach neuer, hervorragender Musik – unabhängig davon, ob sie offiziell an ihrem Hof angestellt waren oder nicht. Bei keinem Mara-Galassi-Album darf das Element des Mysteriösen fehlen: Handelt es sich bei dem im Booklet abgebildeten Porträt wirklich um ein Bildnis der Königin in ihrem selbstgewählten Exil? In seinem Begleittext untersucht Arnaldo Morelli auf der Suche nach Antworten die turbulente Geschichte dieses Bildes und beschreibt Christinas facettenreiches Musikleben in Italien. Mara Galassi beschwört das hektische, turbulente Klima herauf, dass die römische Musikszene in der Mitte des 17. Jahrhunderts kennzeichnete. Dazu benutzt sie ein Instrument, das auf der berühmten »Arpa Barberini« (gebaut 1632 von Girolamo Acciari) beruht: eine dreireihige Harfe mit großem Tonumfang und facettenreichem Klang. ©, Glossa
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Klassik - Erschienen am 16. März 2018 | Musica Ficta

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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 2. Februar 2018 | Chandos

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Die neue Kathedrale der Stadt Coventry wurde nach der Zerstörung der ursprünglich mittelalterlichen Kirche im Zweiten Weltkrieg als Akt der Versöhnung erbaut. Zur Feier der Einweihung im Jahre 1962 wurde ein Kunstfestival organisiert, das auch Aufträge für bedeutende Werke von Britten, Tippett und Arthur Bliss (1891-1975) umfasste. Davon waren Brittens War Requiem und Bliss’ The Beatitudes (Die Seligpreisungen) zur Aufführung in der Kathedrale vorgesehen. Wie sich herausstellte, konnte nur Brittens Werk im ursprünglich vorgesehenen Rahmen aufgeführt werden. Im April 1961 wurden die Festivalveranstaltungen in der Tageszeitung The Times angekündigt. Bliss’ Beatitudes wird als das wichtigste neue Werk zur Darbietung in der Kathedrale erwähnt. Leider wurde später angekündigt, dass logistische Erwägungen dazu geführt hätten, das Konzert in das Belgrade Theatre zu verlegen, wovon Bliss anscheinend nichts wusste bis wenige Wochen vor der Uraufführung. Zweifellos erwartete Bliss von Anfang an, dass die Beatitudes in der Kathedrale aufgefürt würden, denn die Instrumentierung beinhaltete einen Part für die neu installierte Orgel. Als Master of the Queen’s Music, d.h. als offiziell bestallter Hofkomponist, hätte Bliss zweifellos darauf bestehen können, dass sein Werk Vorrang vor dem von Britten haben müsse, doch das wäre gegen seine Wertvorstellungen gegangen. Ohne zu zögern überließ er seinem jüngeren Kollegen den Vorrang; außerdem bewunderte er Brittens Genie ganz besonders. Leider war die Uraufführung mit Schwierigkeiten behaftet. In seiner Autobiographie, As I Remember, merkte Bliss an, dass die Kritiker hofften, eine Aufführung werde in der Kathedrale, ihrem rechtmäßigen Ort, so bald wie möglich stattfinden. Es dauerte ein halbes Jahrhundert, bis es zu diesem Ereignis kam, und zwar als Bestandteil des goldenen Jubiläums der Kathedrale 2012. In den Beatitudes umfassen die Texte die neun Seligpreisungen, eine Passage aus dem Alten Testament, Gedichte von drei metaphysischen Autoren des siebzehnten Jahrhunderts und ein Gedicht des zwanzigsten Jahrhunderts. 1923 übersiedelte Bliss auf unbestimmte Zeit in die USA, um seinen Vater zu begleiten, der nach über dreißig Jahren in England in seine Heimat zurückkehren wollte. Viele Menschen in Bliss’ Situation hätten gezögert, ihre Karriere an so einem kritischen Punkt zu unterbrechen. Doch die Bindung von Vater und Sohn war so eng, dass persönliche Ambitionen hier irrelevant waren; außerdem machte seine halb amerikanische Herkunft Bliss neugierig darauf, das Land zu sehen. Sein zweijähriger Aufenthalt in Amerika war auch für seine Zukunft von Bedeutung : mit den Klängen der hervorragende amerikanischen Orchester im Ohr schrieb Bliss 1926 Introduction and Allegro. Er widmete das Werk Stokowski. Mit Introduction and Allegro schreitet die Musik von Bliss zu seiner reifen Ausdrucksform voran, weg vom fieberhaften Charakter seiner Nachkriegswerke. Wenn man bedenkt, dass Bliss 1953 zum Master of the Queen’s Music ernannt wurde, ist es überraschend, dass sechzehn Jahre vergingen, ehe er ein Arrangement für Chor und Orchester der Nationalhymne schuf. Morris wurde 1968 zum Dirigenten der Royal Choral Society bestellt, und für die USA-Tournee der Royal Choral Society in 1969 schrieb Bliss seine Fassung von “God Save the Queen”, für die er die ersten drei Strophen bearbeitete. © SM/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 12. Januar 2018 | Alpha

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Alpha setzt seine Zusammenarbeit mit dem Festival und der Akademie d' Aix-en-Provence fort, wo 2018 das 20-jährige Bestehen gefeiert wird. Wir laden Sie ein, Künstler von großem Talent zu entdecken, die uns mit Luciano Berios Folkloreliedern in die Auvergne, nach Sizilien, Armenien und Aserbaidschan mitnehmen, nach Andalusien mit Fallas Psyché nach einem Gedicht von Georges-Jean Aubry und mit Ravels Histoires naturelles in die Welt von Jules Renard. Die letztgenannten wurden in einer Fassung für Kammerensemble aufgenommen: "Da Ravel Manuel Rosenthal ein Arrangement für ein großes Orchester geschenkt hat, das wir für ziemlich dick aufgetragen hielten, machten wir uns auf den Weg zu einem "chasseur d' images" (um den Titel eines Gedichtes von Renards Histoires naturelles zu zitieren), der das Werk transkribieren konnte, ohne dessen intimen, delikaten Charakter aus den Augen zu verlieren. Wir hoffen, dass Sie von Arthur Lavandiers Werk, das die ungeheuer raffinierten Klangfarben und Nuancen von Ravel wunderbar wiedergibt, so bezaubert sein werden wie wir", sagt der Oboist Clément Noël, Mitglied des Schweizer Ensemble Labyrinth. Anna Stéphany ist eine wahre Offenbarung, die dieses Programm mit der Technik, der Sinnlichkeit und der emotionalen Wirkung aufführt, die ihr im vergangenen Sommer beim Glyndebourne Festival einen großen Triumph in Mozart beschert haben. © Alpha Classics
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Alia Vox

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Das Album In excelcis Deo mit zwei geistlichen Werken aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges stellt die Missa Scala Aretina für vier Chöre des katalanischen Komponisten Francesc Valls (1671-1747) und die Messe für zwei Chöre und zwei Orchester des französischen Komponisten Henry Desmarest (1661-1741) sozusagen spiegelbildlich gegenüber. Diese beiden ungewöhnlichen Werke liegen zeitlich sehr nahe beieinander, denn das eine ist auf das Jahr 1701 datiert, das andere von 1704. Zur Erinnerung: Der Spanische Erbfolgekrieg wütete von 1701 bis 1714 und es war der letzte große Krieg Ludwigs XIV. Bei diesem schrecklichen europäischen Konflikt ging es um die Nachfolge des Spanischen Throns, nachdem der letzte spanische Habsburger Karl II. kinderlos gestorben war (Epileptiker, Syphilitiker von Geburt an durch seine Mutter - doch, doch, das gibt es… - und steril) und dadurch auch die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa. Schließlich verlor Spanien praktisch alle seine europäischen Besitztümer – in Italien, den Niederlanden, in Sardinien und sogar im eigenen Land, denn Gibraltar kam unter britische Kontrolle –, die Bourbonen gelangten auf den spanischen Thron (wo sie heute noch sind), während Barcelona zurückgewonnen wurde – Katalonien war zuvor für Österreich und die Habsburger eingetreten… Eine sehr verworrene Geschichte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind! Das vorliegende, dank des Talentes von Jordi Savall ausgesprochen ökumenische Album, stellt Werke von Musikern aus verfeindeten Ländern nebeneinander, deren Messen in Barcelona und in Versailles gesungen wurden. Der Hörer bilde sich selbst eine Meinung darüber, ob die Musik der sehr katholischen Franzosen und der sehr katholischen Katalanen wirklich so verschieden ist! © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 28. Juli 2017 | deutsche harmonia mundi

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Die Bartholomäusnacht im August 1572 brachte nicht nur Tod und Unglück: In diesem düsteren Jahr ließ Papst Gregor XIII. am 5. September diese Ereignisse als Befreiung des französischen Königreichs verherrlichen und ein Te Deum singen, um Gott dafür zu danken, dass er den Allerchristlichsten König vor den Ketzern gerettet hat. Das Ensemble Huelgas hatte die Idee, sich mit der protestantischen Musik aus dieser Zeit zu befassen (dazu gehören auch die Kompositionen von Jacques Goudimel, der den Ereignissen in Lyon zum Opfer fiel, da sich der Aufruhr noch mehr als einen Monat lang, von Paris ausgehend, quer über das ganze Königreich ausbreitete). Gleichzeitig interessierte es sich aber auch für die Musik, welche die Katholiken bei den Feierlichkeiten spielten, die bei diesem Anlass gegen die Hugenotten aufhetzten. Dieses herrliche Panorama über das 16. Jahrhundert besteht aus drei Teilen: von verschiedenen protestantischen Musikern vertonte Psalmen (die Texte von Clément Marot und Théodore de Bèze stammen aus dem berühmten Genfer Psalter, den Calvin veröffentlicht hatte), die oben genannten musikalischen Feierlichkeiten für den Papst, wozu auch ein Stück von Palestrina gehört, und schließlich profane und geistliche Werke aus den Kreisen der Hugenotten. Huelgas bietet uns sowohl mit Vokal- als auch mit Instrumentalmusik aus dieser unruhigen Zeit einen recht umfassenden Blick auf Gegner und Anhänger der Reformation. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Juli 2017 | Accent

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Klassik - Erschienen am 2. Juni 2017 | CPO

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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 31. Mai 2017 | PentaTone

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Klassik - Erschienen am 28. April 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Record of the Month
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Klassik - Erschienen am 21. April 2017 | Alpha

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Die Musik, die beim Begräbnis von Henry Purcell erklang, der am 21. November 1695 im Alter von nur 36 Jahren gestorben war, stammte aus der Feder des Komponisten selbst. Nur acht Monate vor seinem eigenen Tod hatte er das Werk anlässlich des Todes von Königin Mary II. geschrieben. Schon bald nach Purcells Begräbnis waren es wiederum andere Komponisten, die Musik im Gedenken an ihn komponierten. Tief bewegend ist beispielsweise die musikalische Würdigung an den „Orpheus Britannicus“ wie der Komponist von seinem Kollegen Jeremiah Clarke in dessen „Ode on the Death of Henry Purcell“ genannt wird, der damit seine offensichtliche Bewunderung kundtut. Aber ach, auch Clarke starb mit Anfang 30, und wir können nur schätzen, wohin es hätte mit der englischen Musik dieser Epoche noch hätte gehen können, wenn ihm und Purcell ein langes Leben vergönnt gewesen wäre. Vincent Dumestre und Le Poème Harmonique setzten nach ihrer erfolgreichen Einspielung von Dido und Aeneas die Erforschung von Purcells England und seiner Zeit fort. Dabei haben sie auch stets ein offenes Ohr für die weitverzweigten Wege der dortigen Musikhistorie; von Dowland bis Lully, über die Elisabethanischen „Masques“ führt dieses neue Programm, das uns mit dem Focus auf Jeremiah Clarke an all die Wunderwerke erinnert, die dieser viel zu jung verstorbene Meister nicht komponieren konnte. Diese außergewöhnliche musikalische Entdeckung ist auf der vorliegenden CD mit zwei der populärsten Werke von Henry Purcell kombiniert. (c) Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 22. März 2017 | Aparté

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Ophélie Gaillard hat sich überlegt, uns eine Hand voll großer jüdischer Komponisten im Exil zu präsentieren: zu den berühmtesten zählen Bloch und Korngold, ohne Zweifel. Schelomo ist eines der ersten Werke Blochs, das er in den Vereinigten Staaten komponierte, auch wenn die Erwähnung "Exil" ein bisschen an den Haaren herbeigezogen zu sein scheint, hat der Komponist seit 1916 sicherlich in der Neuen Welt Fuß gefasst, aber dies ereignete sich im Rahmen einer Tournee mit einem Tanz-Ensemble - eine Kompanie, die schlecht lief und in den Staaten sozusagen stecken blieb. Glücklicherweise fand Bloch schon bald Unterstützung, die es ihm ermöglichte, sich als Dozent und später als Vollzeit-Komponist einzuleben. Er kehrte darüber hinaus 1930 nach Europa zurück, als er sich Renommiertheit verschaffen hatte, um dann aus Gründen, die wir uns alle vorstellen können, bis 1939 nicht mehr in die Staaten zurückzukehren. From Jewish Life, von 1925, ist ausschließlich für Violoncello und Klavier konzipiert. Ophélie Gaillard hingegen interpretiert das Werk in einer köstlichen Bearbeitung von Klezmer, gemeinsam mit dem Sirba Oktett - eine Gruppe an Musikern des Orchestre de Paris. Von Korngold spielt sie uns das Cellokonzert von 1946, die umtimative Reife des Komponisten sowie das Violinkonzert, bei dem es sich um ein Recycling diverser Hollywood Melodien handelt, die ganz in die konzertante Sprache umgewandelt wurden - auch wenn wir den Eindruck haben, dass die Partituren noch omnispräsent sind. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 17. März 2017 | Universal Music Division Decca Records France

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama