Die Alben

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 8. März 2019 | Alpha

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Mélodies (England) - Erschienen am 22. Februar 2019 | Warner Classics

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Opernauszüge - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Decca Music Group Ltd.

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 21. September 2018 | Phi

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Es ist bereits das vierte Mal, dass Philippe Herreweghe auf dem Label Phi drei Kantaten von J. S. Bach präsentiert: Christ lag in Todesbanden, BWV 4, Gott der Herr ist Sonn und Schild, BWV 79, und Ein feste Burg ist unser Gott, BWV 80. Die Kantaten, die ein sicheres Gefühl für Dramaturgie, lebhafte Wortmalerei und einen stets großartigen Umgang mit Stimmen und Instrumenten widerspiegeln, entstanden in drei unterschiedlichen Lebensphasen von Bach und basieren zu einem großen Teil auf Werken von Martin Luther. Philippe Herreweghe und dem Collegium Vocale Gent gelingt eine vollendete Version dieser Meisterwerke, und falls es noch eines weiteren Beweises bedurfte, zeigen sie sich ein weiteres Mal als leidenschaftliche Könner in Sachen Bach. © Outhere
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 21. September 2018 | naïve classique

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Geistliche Chormusik - Erschienen am 21. September 2018 | Mirare

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Kammermusik - Erschienen am 6. Juli 2018 | BIS

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Der erfahrene Lautenist Jakob Lindberg bietet uns hier eine Auswahl von Werken von elisabethanischen und jakobinischen Komponisten: von den berühmtesten, wie Dowland, Byrd oder Holborne, von den seltensten, wie John Johnson, Daniel Bacheler und Edward Collard, und nicht zu vergessen vom produktivsten aller Zeiten, "Anonymous". Das Programm ist als solches bereits sehr originell. Lindberg hatte jedoch die großartige Idee, das 1963 für den Gitarristen Julian Bream geschriebene Nocturnal von Benjamin Britten als zentralen Angelpunkt des Albums auf der Laute zu spielen. Natürlich mit der Genehmigung der Britten Foundation, und vor allem unter Verwendung der vorbereitenden Manuskripte des Komponisten. Und wenn man bedenkt, dass Britten die Laute sehr schätzte, kann man sich vorstellen, dass ihm diese Transkription von Gitarre zu Laute gefallen hätte. Tatsächlich ermöglicht der samtigere und weniger schneidende Klang der Laute eine neue Interpretation des Werkes, dessen moderner und gleichzeitig bewusst archaischer Charakter dadurch unterstrichen wird. Eine ausgezeichnete Idee, das 16. und 17. sowie das 20. Jahrhundert gegenüberzustellen, zumal Britten bereits eine wunderschöne Brücke geschlagen hatte. © SM/Qobuz
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Klaviersolo - Erschienen am 29. Juni 2018 | Mirare

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Geistliche Kantaten - Erschienen am 22. Juni 2018 | Ricercar

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Die Mehrheit der Werke, die uns das Ensemble Clematis und der Countertenor Paulin Büntgen hier präsentieren, stammen aus der reichhaltigen Düben-Sammlung, die in der Universität von Uppsala verwahrt wird. Gustav Düben war im 17. Jahrhundert Kapellmeister am schwedischen Hof und hat überwiegend handgeschriebene Partituren von vielen deutschen, französischen, italienischen und baltischen Komponisten zusammengetragen. Seine Sammlung ist eine der wichtigsten Quellen des lutherischen Repertoires des 17. Jahrhunderts, zumal sie zahlreiche Unikate enthält. Von den hier vorgestellten Komponisten waren einige Schüler oder Erben von Schütz. Allerdings waren die deutschen Komponisten jener Zeit – insbesondere Schein, Franz Tunder (Buxtehudes Meister) oder Johann Fischer – stark vom italienischen Barock beeinflusst. Auf diesem Album finden wir zwei Komponisten mit dem Namen Bach: Johann Michael (1648-1694) und Johann Christoph (1642-1703), Johann Sebastian Bachs Vettern zweiten Grades. Das Lamento von Johann Christoph Bach – der von seinem Cousin als "wahrer Komponist" bezeichnet wurde – ist zweifellos eine der berühmtesten Kompositionen der deutschen geistlichen Musik aus dieser Zeit. Wie auch in dem gesamten Repertoire ist die Rolle der Streicher hier entscheidend. Diese geistliche Kantate setzt die zahlreichen beschreibenden Effekte des Textes durch „Tonmalerei“ um: prägnante Begriffe (weinen, seufzen, fließen etc.) werden durch entsprechende Vokal- oder Instrumentaleffekte untermalt. Dieses Lamento ist zweifellos das perfekte Modell einer Da-Capo-Arie, wie sie Johann Sebastian Bach später in seinen geistlichen Werken oft verwenden wird. Dem Vokalmusikprogramm wurden auf einige Instrumentalstücke hinzugefügt, die sich gut als Kirchenmusik eignen. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. Juni 2018 | Arcana

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Zwischen 1580 und seinem Todesjahr 1599 hat Luca Marenzio nicht weniger als 18 Madrigalbücher für 4 bis 6 Stimmen veröffentlicht, in etwa 500 überlieferten Werke, die von der rasanten Entwicklung des Kompositionsstils von Marenzio zeugen. Mit dem Fortschreiten seiner Arbeit entwickelte er zunehmend düstere, gequälte und chromatische Stimmungen und nur ein Gesualdo trat einige Jahre später mit ähnlichen harmonischen Irrungen in seine Fußstapfen. Die beiden letzten Madrigale, die das Ensemble Rossoporpora auf dem vorliegenden Album bietet – aus dem Neunten und letzten Madrigalbuch zu fünf Stimmen von 1599 – sind ein anschauliches Beispiel dafür. Man hat kaum Zeit, eine Phrase zu verstehen, und schon wird sie von Marenzio durch eine Dissonanz, eine nicht greifbare enharmonische Verwechslung oder eine gewagte Chromatik zerstört. Der Titel des Albums sagt eigentlich alles: Im Laufe dieser 18 Jahre gelangt man von „amoroso“ (verliebt) zu „crudo“ (grausam). Mit seinen Texten aus Liebes- oder Priestergedichten entfernt sich Marenzio, der übrigens wenige geistliche Werken geschrieben hat, von jeglicher Art religiöser Versuchung. Man kann sagen, dass seine große Kunst im menschlichsten Aspekt der Musik und des Gesangs gründet. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | CPO

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Kammermusik - Erschienen am 13. April 2018 | ATMA Classique

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Entgegen jeder Erwartung besteht das Ensemble Les Voix Humaines (Die menschlichen Stimmen) aus einen Gamben-Konsortium, ohne die geringste Spur einer menschlichen Stimme - auch wenn der Klang dieser Gamben, oft ein wenig klagend, tatsächlich auch an Rezitative aus vergangener Zeit erinnert – Renaissance und Frühbarock. Und wer könnte besser als Dowland in seinen düsteren Lachrymæ durch rein instrumentale Klänge zutiefst menschliche, gesungene Affekte nachahmen? Mit seiner Sammlung Lachrimæ, or seaven teares figured in seaven passionate pavans, with divers other pavans, galliards and allemands, set forth for the lute, viols, or violons, in five parts (“Lachrimæ, oder sieben Tränen in sieben leidenschaftlichen Pavanen, neben mehreren anderen Pavanen, Galliarden und Allemanden, für Laute, Gamben oder Geigen zu fünf Stimmen geschrieben“, wobei mit den hier erwähnten Stimmen Instrumente gemeint sind) aus dem Jahr 1604 eröffnet uns Dowland eine weite musikalische Welt, die ursprünglich sicherlich für große aristokratische Musikliebhaber bestimmt war, der sich seine musikalischen Nachfahren jedoch bis hin zu Britten angenommen haben… Die fünf Gamben des Ensembles Les Voix Humaines sowie die Laute von Nigel North umrahmen die sieben Tränen nicht nur durch Werke aus der oben genannten Veröffentlichung, sondern auch durch einige Werke aus anderen Sammlungen, die zwischen 1600 und 1612 erschienen sind, sowie – eine große Rarität – durch ein nur handschriftlich überliefertes Werk. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 23. März 2018 | Glossa

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Mara Galassi hat in den letzten zwei Jahrzehnten nur wenige, aber umso bedeutsamere Alben mit Harfenwerken aufgenommen. Nun feiert sie ihre Rückkehr mit einem neuen, eindrucksvollen Programm, das den Titel "Portrait of a Lady with Harp" trägt. Mit diesem Album versetzt die aus Mailand stammende Harfenistin ihre Zuhörer an den Hof der Königin Christina von Schweden. Nach ihrer Abdankung trat diese zum Katholizismus über und begab sich Mitte der 1650-er Jahre nach Rom, wo sie ein spektakuläres kulturelles Leben initiierte und zur Förderin von Schriftstellern, Wissenschaftlern und insbesondere von Musikern wurde. Zu dieser Zeit wirkten die Komponisten Alessandro Stradella, Bernardo Pasquini, Arcangelo Corelli und Alessandro Scarlatti in Rom, und sie alle profitierten von Christinas unersättlichem Hunger nach neuer, hervorragender Musik – unabhängig davon, ob sie offiziell an ihrem Hof angestellt waren oder nicht. Bei keinem Mara-Galassi-Album darf das Element des Mysteriösen fehlen: Handelt es sich bei dem im Booklet abgebildeten Porträt wirklich um ein Bildnis der Königin in ihrem selbstgewählten Exil? In seinem Begleittext untersucht Arnaldo Morelli auf der Suche nach Antworten die turbulente Geschichte dieses Bildes und beschreibt Christinas facettenreiches Musikleben in Italien. Mara Galassi beschwört das hektische, turbulente Klima herauf, dass die römische Musikszene in der Mitte des 17. Jahrhunderts kennzeichnete. Dazu benutzt sie ein Instrument, das auf der berühmten »Arpa Barberini« (gebaut 1632 von Girolamo Acciari) beruht: eine dreireihige Harfe mit großem Tonumfang und facettenreichem Klang. ©, Glossa
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Klassik - Erschienen am 16. März 2018 | Musica Ficta

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Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 2. Februar 2018 | Chandos

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Die neue Kathedrale der Stadt Coventry wurde nach der Zerstörung der ursprünglich mittelalterlichen Kirche im Zweiten Weltkrieg als Akt der Versöhnung erbaut. Zur Feier der Einweihung im Jahre 1962 wurde ein Kunstfestival organisiert, das auch Aufträge für bedeutende Werke von Britten, Tippett und Arthur Bliss (1891-1975) umfasste. Davon waren Brittens War Requiem und Bliss’ The Beatitudes (Die Seligpreisungen) zur Aufführung in der Kathedrale vorgesehen. Wie sich herausstellte, konnte nur Brittens Werk im ursprünglich vorgesehenen Rahmen aufgeführt werden. Im April 1961 wurden die Festivalveranstaltungen in der Tageszeitung The Times angekündigt. Bliss’ Beatitudes wird als das wichtigste neue Werk zur Darbietung in der Kathedrale erwähnt. Leider wurde später angekündigt, dass logistische Erwägungen dazu geführt hätten, das Konzert in das Belgrade Theatre zu verlegen, wovon Bliss anscheinend nichts wusste bis wenige Wochen vor der Uraufführung. Zweifellos erwartete Bliss von Anfang an, dass die Beatitudes in der Kathedrale aufgefürt würden, denn die Instrumentierung beinhaltete einen Part für die neu installierte Orgel. Als Master of the Queen’s Music, d.h. als offiziell bestallter Hofkomponist, hätte Bliss zweifellos darauf bestehen können, dass sein Werk Vorrang vor dem von Britten haben müsse, doch das wäre gegen seine Wertvorstellungen gegangen. Ohne zu zögern überließ er seinem jüngeren Kollegen den Vorrang; außerdem bewunderte er Brittens Genie ganz besonders. Leider war die Uraufführung mit Schwierigkeiten behaftet. In seiner Autobiographie, As I Remember, merkte Bliss an, dass die Kritiker hofften, eine Aufführung werde in der Kathedrale, ihrem rechtmäßigen Ort, so bald wie möglich stattfinden. Es dauerte ein halbes Jahrhundert, bis es zu diesem Ereignis kam, und zwar als Bestandteil des goldenen Jubiläums der Kathedrale 2012. In den Beatitudes umfassen die Texte die neun Seligpreisungen, eine Passage aus dem Alten Testament, Gedichte von drei metaphysischen Autoren des siebzehnten Jahrhunderts und ein Gedicht des zwanzigsten Jahrhunderts. 1923 übersiedelte Bliss auf unbestimmte Zeit in die USA, um seinen Vater zu begleiten, der nach über dreißig Jahren in England in seine Heimat zurückkehren wollte. Viele Menschen in Bliss’ Situation hätten gezögert, ihre Karriere an so einem kritischen Punkt zu unterbrechen. Doch die Bindung von Vater und Sohn war so eng, dass persönliche Ambitionen hier irrelevant waren; außerdem machte seine halb amerikanische Herkunft Bliss neugierig darauf, das Land zu sehen. Sein zweijähriger Aufenthalt in Amerika war auch für seine Zukunft von Bedeutung : mit den Klängen der hervorragende amerikanischen Orchester im Ohr schrieb Bliss 1926 Introduction and Allegro. Er widmete das Werk Stokowski. Mit Introduction and Allegro schreitet die Musik von Bliss zu seiner reifen Ausdrucksform voran, weg vom fieberhaften Charakter seiner Nachkriegswerke. Wenn man bedenkt, dass Bliss 1953 zum Master of the Queen’s Music ernannt wurde, ist es überraschend, dass sechzehn Jahre vergingen, ehe er ein Arrangement für Chor und Orchester der Nationalhymne schuf. Morris wurde 1968 zum Dirigenten der Royal Choral Society bestellt, und für die USA-Tournee der Royal Choral Society in 1969 schrieb Bliss seine Fassung von “God Save the Queen”, für die er die ersten drei Strophen bearbeitete. © SM/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 12. Januar 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles de Classica
Alpha setzt seine Zusammenarbeit mit dem Festival und der Akademie d' Aix-en-Provence fort, wo 2018 das 20-jährige Bestehen gefeiert wird. Wir laden Sie ein, Künstler von großem Talent zu entdecken, die uns mit Luciano Berios Folkloreliedern in die Auvergne, nach Sizilien, Armenien und Aserbaidschan mitnehmen, nach Andalusien mit Fallas Psyché nach einem Gedicht von Georges-Jean Aubry und mit Ravels Histoires naturelles in die Welt von Jules Renard. Die letztgenannten wurden in einer Fassung für Kammerensemble aufgenommen: "Da Ravel Manuel Rosenthal ein Arrangement für ein großes Orchester geschenkt hat, das wir für ziemlich dick aufgetragen hielten, machten wir uns auf den Weg zu einem "chasseur d' images" (um den Titel eines Gedichtes von Renards Histoires naturelles zu zitieren), der das Werk transkribieren konnte, ohne dessen intimen, delikaten Charakter aus den Augen zu verlieren. Wir hoffen, dass Sie von Arthur Lavandiers Werk, das die ungeheuer raffinierten Klangfarben und Nuancen von Ravel wunderbar wiedergibt, so bezaubert sein werden wie wir", sagt der Oboist Clément Noël, Mitglied des Schweizer Ensemble Labyrinth. Anna Stéphany ist eine wahre Offenbarung, die dieses Programm mit der Technik, der Sinnlichkeit und der emotionalen Wirkung aufführt, die ihr im vergangenen Sommer beim Glyndebourne Festival einen großen Triumph in Mozart beschert haben. © Alpha Classics
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Klassik - Erschienen am 2. Januar 2018 | Nibiru

Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Alia Vox

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Das Album In excelcis Deo mit zwei geistlichen Werken aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges stellt die Missa Scala Aretina für vier Chöre des katalanischen Komponisten Francesc Valls (1671-1747) und die Messe für zwei Chöre und zwei Orchester des französischen Komponisten Henry Desmarest (1661-1741) sozusagen spiegelbildlich gegenüber. Diese beiden ungewöhnlichen Werke liegen zeitlich sehr nahe beieinander, denn das eine ist auf das Jahr 1701 datiert, das andere von 1704. Zur Erinnerung: Der Spanische Erbfolgekrieg wütete von 1701 bis 1714 und es war der letzte große Krieg Ludwigs XIV. Bei diesem schrecklichen europäischen Konflikt ging es um die Nachfolge des Spanischen Throns, nachdem der letzte spanische Habsburger Karl II. kinderlos gestorben war (Epileptiker, Syphilitiker von Geburt an durch seine Mutter - doch, doch, das gibt es… - und steril) und dadurch auch die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa. Schließlich verlor Spanien praktisch alle seine europäischen Besitztümer – in Italien, den Niederlanden, in Sardinien und sogar im eigenen Land, denn Gibraltar kam unter britische Kontrolle –, die Bourbonen gelangten auf den spanischen Thron (wo sie heute noch sind), während Barcelona zurückgewonnen wurde – Katalonien war zuvor für Österreich und die Habsburger eingetreten… Eine sehr verworrene Geschichte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind! Das vorliegende, dank des Talentes von Jordi Savall ausgesprochen ökumenische Album, stellt Werke von Musikern aus verfeindeten Ländern nebeneinander, deren Messen in Barcelona und in Versailles gesungen wurden. Der Hörer bilde sich selbst eine Meinung darüber, ob die Musik der sehr katholischen Franzosen und der sehr katholischen Katalanen wirklich so verschieden ist! © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 17. November 2017 | deutsche harmonia mundi

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In der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden wird eine umfangreiche Sammlung handschriftlich überlieferter Instrumentalwerke der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufbewahrt, die nach ihrem ehemaligen Aufbewahrungsort als „Schrank II-Sammlung“ bezeichnet wird und die das Repertoire der Hofkapelle während der „augusteischen“ Epoche (dh. August I der Starke und Friedrich August II) widerspiegelt. Der Großteil der im Schrank II enthaltenen Quellen, insgesamt 1750 Handschriften und einige Drucke, geht auf die private Musikbibliothek des Konzertmeisters Pisendel zurück, die nach seinem Tod vom sächsischen Hof erworben wurde. Unter den zahlreichen verschiedenen Gattungen, die in der Sammlung vertreten sind, nehmen dabei naturgemäß das Violinkonzert und die Violinsonate den größten Raum ein. Fast alle bedeutenden Komponisten der Zeit sind mit Werken vertreten, wobei italienische und deutsche Komponisten überwiegen. Neben Vivaldi sind die zahlenmäßig am stärksten vertretenen Komponisten Telemann, Fasch, Graun, Benda, Quantz, Albinoni, Torelli und Tartini, Zelenka und Heinichen. Daneben tauchen aber auch Werke von wesentlich unbekannteren Komponisten auf, von denen heute kaum mehr als ihr Name und ihr Wirkungsort bekannt geblieben sind. Ein großer Anteil der im Schrank II enthaltenen Werke ist aber ohne jegliche Angabe des Urhebers überliefert. Zwar konnten zahlreiche der Anonyma identifiziert werden, doch den Großteil dieser Werke um schwebt bis heute das Geheimnis ihrer nicht ermittelbaren Autorschaft. Für den heutigen Musikbetrieb, der auf berühmte große Namen fixiert ist, sind diese Werke damit erst einmal wenig attraktiv. Bei dem hohen qualitativen Niveau der im Schrank II enthaltenen Werke überrascht es jedoch nicht, dass sich auch unter den Anonyma einige spielens- und hörenswerte Kompositionen befinden, die einen Vergleich mit der Musik bekannter Autoren nicht zu scheuen brauchen. Robin Peter Müller und das La Follia Barockorchester haben fünf der allerbesten ausgesucht und hier zum ersten Mal an die öffentlichkeit gebracht. „Was ist ein Name?“, meinte Shakespeare, „Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften.“ © SM/Qobuz
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Opernauszüge - Erschienen am 6. Oktober 2017 | Sony Classical

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