Die Alben

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Klaviersolo - Erschienen am 6. Juli 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
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Symphonien - Erschienen am 6. Juli 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - Grammy Awards
Die Vierte Sinfonie und Elfte Sinfonie, als Das Jahr 1905 bekannt, sind beide mindestens eine Stunde lang und gehören damit zu den längsten Symphonien Schostakowitschs. Das Erstaunliche daran ist, dass die Vierte bereits im Jahr 1936 fertig geschrieben war, jedoch erst 1961 aufgeführt wurde, vier Jahre nach der Elften im Jahre 1957. Dies lag daran, dass der arme Komponist plötzlich ins Schwitzen kam, nachdem Stalin den bedauerlicherweise sehr berühmten Artikel « Chaos anstelle von Musik » für die Pravda diktierte, in welchem er Die Oper Lady Macbeth von Mtsensk niedermachte. Die Vierte verschwand daraufhin klammheimlich in einer verschlossenen Schublade, um erst nach dem Tod des Diktators wieder neu ausgegraben zu werden. Man kann das Vorgehen des Komponisten nur allzu gut nachvollziehen, denn diese vierte Symphonie klingt in keinster Weise optimistisch. Man hört hier und da dunkle Akzente, die an Mahler erinnern, Abzweigungen, die nach Verzweiflung klingen und Harmonien, die einen gequälten Geist heraushören lassen. Die Elfte ist nach einem politischen Programm konstruiert, das die Revolutionäre von 1905 und die traurigen Ereignisse des Roten Sonntags feiert, bei dem die russische Armee auf die Bevölkerung schoss und zwischen 96 offiziell bestätigte und tausend weitere Menschen in den Tod zog. Dabei klingt der Ton etwas optimistischer, auch wenn man nur allzu gut weiß, was Optimismus in Schostakowitschs Leben bedeutete. Die Aufnahmen stammen von öffentlichen Konzerten, die vom Boston Symphony Orchestra und seinem musikalischen Leiter Andris Nelsons im Herbst 2017 und im Frühling 2018 aufgeführt wurden. © SM/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 29. Juni 2018 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik - Preis der deutschen Schallplattenkritik
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Jazz - Erschienen am 29. Juni 2018 | Impulse!

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Reissue - 5 Sterne Fono Forum Jazz - 5 étoiles de Classica
„Es ist genauso, als würde man in einer großen Pyramide einen weiteren Raum entdecken“. Der Saxofonist Sonny Rollins scheut nicht davor zurück, von dieser einmaligen, im März 1963 mit John Coltrane gemachten Aufnahmesession zu reden, die erstmals im Jahr 2018 veröffentlicht wird. Was unveröffentlichte Aufnahmen, so genannte Juwelen und sonstige Seltenheiten betrifft, so sind Labels sehr wohl dafür bekannt, dass sie gern in ihren Schubladen kramen, um die Kassen mit Anekdoten und sogar gänzlich unnötigem Schnickschnack klingeln zu lassen. Aber in diesem Fall hier geht es um etwas ganz Anderes. Die Diskografie des im Juli 1967 verstorbenen John Coltrane mag noch so umfangreich sein - wir kommen einfach nicht umhin, dieses Both Directions At Once: The Lost Album als vorzügliche Auslese zu bezeichnen! Das Feinste vom Feinsten! Der einzig kleine Haken an der Sache ist jedoch der Titel Lost Album, denn kein einziges Dokument beweist, dass Trane oder sogar der Produzent Bob Thiele vorgehabt hätten, die makellose Aufnahmesession in ein richtiges Album zu verwandeln… Die Sache spielt sich also im März 1963 ab. Vier Tage bevor der Saxofonist zusammen mit seiner legendären Prätorianergarde – dem Pianisten McCoy Tyner, dem Schlagzeuger Elvin Jones und dem Kontrabassisten Jimmy Garrison – eine recht bedeutende Platte mit dem Sänger Johnny Hartman einspielt. Am Nachmittag des 6. März macht das Quartett einen Abstecher in das berühmte Studio von Rudy Van Gelder in Englewood Cliffs, New Jersey. Nur ein paar Stunden, bevor sie dann nach Manhattan zurückfahren, um am Abend auf der Bühne des Birdland Clubs aufzutreten. Die Tonbandaufnahmen dieser Session hat die Familie von Naima, Coltranes erster Frau, wiedergefunden. 14 Titel, die sich hören lassen - darunter zwei Originalstücke, Untitled Original 11386 und Untitled Original 11383, auf dem Garrison ein Solo spielt! Dieses kleine Wunder ist also als einfache Ausgabe zu haben (7 vom Sohn Ravi Coltrane auserlesene Titel) oder als Deluxe Edition (alle 14). Die Vertrautheit der vier Männer ist einfach nicht zu überhören. Coltrane bietet abwechselnd Sequenzen voller Leidenschaft, welche auf seine zukünftigen, energiegeladenen Ausweichmanöver verweisen (Untitled Original 11386 und seine legendären Impressions) und innige, poetische Momente offenbaren (mit dem Klassiker Nature Boy). Diese Notensintflut passt ausgezeichnet zu McCoy Tyners perkussivem Stil … Kurz und gut, auch wenn man über Coltranes Quartett nichts Neues erfährt, so bleibt Both Directions At Once: The Lost Album sowohl aufgrund seiner musikalischen als auch aufgrund seiner klanglichen Qualität eine unerlässliche Archivaufnahme. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Juni 2018 | Impulse!

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
„Es ist genauso, als würde man in einer großen Pyramide einen weiteren Raum entdecken“. Der Saxofonist Sonny Rollins scheut nicht davor zurück, von dieser einmaligen, im März 1963 mit John Coltrane gemachten Aufnahmesession zu reden, die erstmals im Jahr 2018 veröffentlicht wird. Was unveröffentlichte Aufnahmen, so genannte Juwelen und sonstige Seltenheiten betrifft, so sind Labels sehr wohl dafür bekannt, dass sie gern in ihren Schubladen kramen, um die Kassen mit Anekdoten und sogar gänzlich unnötigem Schnickschnack klingeln zu lassen. Aber in diesem Fall hier geht es um etwas ganz Anderes. Die Diskografie des im Juli 1967 verstorbenen John Coltrane mag noch so umfangreich sein - wir kommen einfach nicht umhin, dieses Both Directions At Once: The Lost Album als vorzügliche Auslese zu bezeichnen! Das Feinste vom Feinsten! Der einzig kleine Haken an der Sache ist jedoch der Titel Lost Album, denn kein einziges Dokument beweist, dass Trane oder sogar der Produzent Bob Thiele vorgehabt hätten, die makellose Aufnahmesession in ein richtiges Album zu verwandeln… Die Sache spielt sich also im März 1963 ab. Vier Tage bevor der Saxofonist zusammen mit seiner legendären Prätorianergarde – dem Pianisten McCoy Tyner, dem Schlagzeuger Elvin Jones und dem Kontrabassisten Jimmy Garrison – eine recht bedeutende Platte mit dem Sänger Johnny Hartman einspielt. Am Nachmittag des 6. März macht das Quartett einen Abstecher in das berühmte Studio von Rudy Van Gelder in Englewood Cliffs, New Jersey. Nur ein paar Stunden, bevor sie dann nach Manhattan zurückfahren, um am Abend auf der Bühne des Birdland Clubs aufzutreten. Die Tonbandaufnahmen dieser Session hat die Familie von Naima, Coltranes erster Frau, wiedergefunden. 14 Titel, die sich hören lassen - darunter zwei Originalstücke, Untitled Original 11386 und Untitled Original 11383, auf dem Garrison ein Solo spielt! Dieses kleine Wunder ist also als einfache Ausgabe zu haben (7 vom Sohn Ravi Coltrane auserlesene Titel) oder als Deluxe Edition (alle 14). Die Vertrautheit der vier Männer ist einfach nicht zu überhören. Coltrane bietet abwechselnd Sequenzen voller Leidenschaft, welche auf seine zukünftigen, energiegeladenen Ausweichmanöver verweisen (Untitled Original 11386 und seine legendären Impressions) und innige, poetische Momente offenbaren (mit dem Klassiker Nature Boy). Diese Notensintflut passt ausgezeichnet zu McCoy Tyners perkussivem Stil … Kurz und gut, auch wenn man über Coltranes Quartett nichts Neues erfährt, so bleibt Both Directions At Once: The Lost Album sowohl aufgrund seiner musikalischen als auch aufgrund seiner klanglichen Qualität eine unerlässliche Archivaufnahme. © Marc Zisman/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 22. Juni 2018 | Glossa

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
François Francœur entfaltete sein Talent als Geiger und Komponist während eines langen und erfüllten Lebens im 18. Jahrhundert (1698-1787) in Frankreich. Bereits im Alter von 15 Jahren wurde er an der Königlichen Musikakademie in Paris als Geiger zugelassen. Nachdem er einige Jahre lang in den größten Städten Europas Konzerte gegeben hatte, wurde er 1730 von den 24 Violinen des Königs sowie später auch vom Concert Spirituel aufgenommen, eine seltene und begehrte Ehre. 1739 wurde er zum Musikmeister an der Pariser Oper ernannt und später, zusammen mit seinem guten Freund François Rebel, zum musikalischen Leiter derselben Institution. Francœurs Gunst wuchs mit Ludwig XV. weiter, der ihn 1760 zum Musikmeister Seiner Majestät ernannte und ihn anschließend adelte. Es war die Ära der großen Opposition zwischen französischer und italienischer Musik. Francœur entschied sich weder für die eine noch für die andere, sondern ließ in seiner Instrumentalmusik beide Einflüsse zu. Die hier eingespielten zehn Violinsonaten stellen das gesamte, 1720 veröffentlichte Erste Buch dar: zehn Sonaten - eine ungewöhnliche Zahl zu einer Zeit, in der man meistens mit sechs oder zwölf arbeitete. Der Kompositionsstil verbindet französische, höfische Eleganz mit der etwas bodenständigeren, lebensfrohen, italienischen Energie. Francœur entwickelt daraus seine eigene, ganz persönliche und einzigartige Schreibweise. In dieser zugleich frischen und melodiösen, raffinierten und robusten Musik stehen Liebeslieder, wilde Tänze und auch Pastorale nebeneinander, mitunter mit verblüffender Virtuosität. Die Geigerin Mitzi Meyerson spielt diese Sonaten nicht in der Ordnung ihrer ursprünglichen Veröffentlichung. Ihrer Ansicht nach wurde sie nicht dafür geschrieben, dass sie eine nach der anderen gespielt werden. Sie hat daher eine Reihenfolge im Sinne einer möglichst harmonischen Abfolge der Tonarten gewählt. Gemäß den jeweils vorherrschenden musikalischen Einflüssen – französisch, italienisch oder auch deutsch – spielt sie die Melodien mit leicht modifizierten Rhythmen und Akzenten, so wie es damals für die verschiedenen nationalen Stilrichtungen üblich war. © SM/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 22. Juni 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Es gibt tatsächlich eine neue Partitur von Bernstein zu entdecken, nämlich die von Garth Edwin Sunderland bearbeitete kammermusikalische Fassung von A Quiet Place. Sie wurde zum ersten Mal durch den Dirigenten Kent Nagano im Konzertsaal der Maison Symphonique in Montréal aufgeführt und mitgeschnitten. Das letzte Bühnenwerk des amerikanischen Komponisten war 1983 in der Houston Grand Opera uraufgeführt worden. Es wurde anschließend durch den Librettisten Stephen Wadsworth und den Komponisten überarbeitet, der Passagen des Einakters Trouble in Tahiti von 1951 einfügte. Anschließend wurde die Oper noch zweimal uraufgeführt (an der Scala in Mailand und in Washington). 1986 leitete der Komponist selbst die Uraufführung einer weiteren – und diesmal endgültigen – Version an der Wiener Staatsoper. Dieses Werk ist in jeder Hinsicht faszinierend, eine Art zeitgenössisches Intermezzo von Strauss. Es spiegelt in der Einsamkeit und der Existenzkrise eines Ehepaares (Trouble in Tahiti) und später der ganzen Familie die amerikanische Gesellschaft wider. In der Struktur orientierte sich Bernstein an Mahler und schuf einen letzten Satz voll „würdevoller Noblesse“, der an die Dritte und Neunte Sinfonie seines verehrten Vorbilds erinnert. Wie so oft bei ihm bewirkt die Verwendung verschiedenster Stile (Jazz, Chor, Broadway, Mahler, Berg, Britten, Copland…) einen explosiven Mix, der eher zu einem musikalisch untermalten Gespräch als zur großen Oper passt. Aber paradoxerweise wird genau dadurch dieses Werk so besonders … und spannend. Sie können es mit seinem ehemaligen Schüler und Getreuen Kent Nagano an der Spitze ausgezeichneter Solisten neu entdecken und werden verstehen, wo der „stille Ort“ liegt, an dem „uns die Liebe Harmonie und Vergebung lehren wird“. © Franck Mallet/Qobuz
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Quintette - Erschienen am 22. Juni 2018 | B Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Französische Mélodies (Frankreich) - Erschienen am 22. Juni 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
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Klassik - Erschienen am 15. Juni 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
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Oper - Erschienen am 15. Juni 2018 | Oehms Classics

Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Ein deutscher Komponist, Aribert Reimann (geb. 1936), eine Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin – und doch passt etwas nicht in die Reihe: Das Werk hat ein französisch gesungenes Libretto, auch wenn Reimann gleichzeitig eine deutsche Version geschrieben hat. Das Libretto beruht auf drei kurzen Stücken von Maurice Maeterlinck, die natürlich auf Französisch geschrieben sind: L’Intruse, Intérieur und La mort de Tintagiles, eine Trilogie, die unter dem Titel L’Invisible zusammengefasst wurde. Zwischen fieberhaftem bürgerlichem Realismus und märchenhafter Mythologie entfaltet Maeterlinck eine beunruhigende Welt, die vollständig von Tod, Schicksalhaftigkeit, menschlicher Ohnmacht und der Nichtigkeit der Dinge durchzogen ist. Die Verbindung zwischen den drei Stücken wird, wenn sie nicht textlich oder dramatisch gegeben ist, durch den Einsatz der gleichen Sänger sowie durch das Auftreten der drei gleichen Diener in den drei Teilen realisiert – drei Countertenöre in dieser Oper, ein faszinierender Klangeffekt, zumal sie die Boten des Todes darstellen. Reimanns Tonsprache, zugleich herb und tiefgründig, bewegend und hart, nimmt den Zuhörer vom ersten Augenblick an an die Hand und lässt ihn erst nach 90 bedeutungsvollen Minuten wieder los. Es handelt sich hier um einen Live-Mitschnitt der Uraufführung im Oktober 1997, wobei einige „Pflaster“ nach der Aufführung aufgenommen wurden, um störende Bühnengeräusche zu kompensieren. Als einziger Wehrmutstropfen wäre die etwas zu deutsche Aussprache des Französischen durch die meisten Solisten zu erwähnen… Aber das Album enthält das komplette französische Libretto. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 8. Juni 2018 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - Choc de Classica
Wir wollen uns hier nicht zum x-ten Mal in aller Ausführlichkeit über die weitverbreitete Praxis der Werktranskription im Barock auslassen: Für Bach selbst war es eine Selbstverständlichkeit, ganz zu schweigen von Händel, der sich tausendfach selbst kopiert hat. Das uns hier vorliegende Album bietet uns eine Vision des Kantors, der den Kantor transkribiert. Es handelt sich konkret um die Fünfte Suite in c-Moll für Violoncello, die er selbst für Laute umgeschrieben hatte. Der Lautenist Thomas Dunford hat nach dem Vorbild des Komponisten, ausgehend von der Ersten Suite für Violoncello, die gleiche Arbeit vorgenommen, und diese so seinem Instrument geschenkt. Natürlich scheint die Musik ganz verwandelt, auf tausenderlei Art neu beleuchtet: Der Nachhall, die Harmonien, die Kontrapunktik entwickeln sich anders, wir bleiben aber dennoch ganz bei Bachs Original. Der Reichtum bietet sich unseren Ohren auf eine neue Weise dar. Als ausführliche „Zugabe“ bietet uns Dunford seine Transkription der Chaconne aus der Suite für Solovioline in d-Moll: ein weiteres Beispiel dafür, wie man Gleichgewichte neu betrachten und gleichzeitig die Musik auf die Note genau respektieren kann. Dennoch ist es erstaunlich, was man alles mit Bach tun kann, ohne die ursprünglichen Geist in Frage zu stellen. © SM/Qobuz
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Quartette - Erschienen am 8. Juni 2018 | Paraty

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
This new album seems to confirm that the Girard Quartet, born of a litter of great French musicians, is now all grown up. Founded by members of the Ysaÿe Quartet, the Girard Quartet won the Geneva Competition in 2011, after taking the Prize of the Maurice Ravel Academy in Saint-Jean-de-Luz. Currently residing at the Queen Elisabeth Music Chapel in Belgium, they also work with the Singer-Polignac Foundation. The title of their fourth recording, "The Starry Sky" is borrowed from Philippe Hersant's Fourth Quartet, Der gestirner Himmel, written in 2012 "in response" to Beethoven's Quartet op. 59 n° 2 specifically the slow movement conceived as "a meditation on the harmony of the spheres, before the starry sky in the silence of the night." Like Beethoven, who of course features on this record, Hersant is expressing here, through a long, single movement, his "aspiration for a union of heaven and earth", through a resolutely accessible language which holds out its hand towards the Beethovian model, borrowing from it a few rhythmic and thematic cells, and to the late Romanticism of the Schönberg of the Verklärte Nacht, another great nocturnal meditation. Note also the magnificent cohesion of the Girard Quartet, as well as its accumulated power of expression and its superb ensemble sound, bolstered by the use of four instruments made between 2014 and 2016 by the Parisian manufacturer Charles Coquet, whose work is inspired by the great artisanal producers of stringed instruments from centuries gone by. © François Hudry/Qobuz
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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 8. Juni 2018 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
In diesem neuen diskografischen Werk zeichnen Thibault Noally und sein Ensemble Les Accents ein Porträt des Oratoriums während der Zeit zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert in vier verschiedenen Schulen: Neapel, Rom, Venedig und Wien - mit Kompositionen aus der Feder von Scarlatti senior, Caldara, Porpora, Bononcini und Gasparini. Von Gebet bis Raserei, vom vokalen Feuerwerk bis zur Andacht, die ausgewählten Arien (Neun Stücke wurden noch nicht veröffentlicht) wurden speziell für Blandine Staskiewicz ausgewählt und sind perfekte Beispiele für das Gleichgewicht zwischen Qualität des musikalischen Materials, dramatischer Spannung des Textes und dem Gefühl der Inbrunst. Das Oratorium kehrte während der Gegenreformation zu geistlichen Texten zurück und verband so künstlerische Praxis und religiöse Meditation. In den musikalischen Frühformen wiegt der Sprechgesang, später Rezitativ genannt, mit Continuo vor. Eigentlich unterscheidet sich das Oratorium nur wenig von der Oper. Man kann nicht einmal behaupten, dass das Oratorium auf visuelle Darstellung verzichtet, denn in Neapel, Rom und Wien wurden viele Oratorien in Kostümen und mit prunkvollem Dekor aufgeführt. Was die musikalischen Gattungen angeht, so folgt das Oratorium dem Beispiel seines szenischen Bruders: Gegen Ende des 17. Jahrhunderts verlor das Rezitativ dort nach und nach zugunsten anderer, eleganterer Formen wie etwa der an Wiederholungen, Koloraturen und Verzierungen reichen Arie an Bedeutung. Vor allem nutzte das Oratorium die Gelegenheit, kostengünstig ausgezeichnete Sänger zu hören, die aus verschiedenen Gründen nicht auf der Bühne auftreten können: Als die Päpste in Rom die Schließung der Opernhäuser anordneten – da sie ihrer Meinung nach Zügellosigkeit, sogar Prostitution förderten – und den Frauen untersagten, in der Kirche zu singen, stürzten sich alle zu den Fürsten und Prälaten, um dort den schönen Stars Beifall zu spenden. In Neapel sollten die vier großen Konservatorien bald das musikalische Leben der gesamten italienischen Halbinsel bereichern. Sie boten zahlreiche Oratorienaufführungen, die ihren Schülern erlaubten, Erfahrung mit öffentlichen Auftritten zu sammeln. In Venedig bewahrten die vier jungen Waisenmädchen vorbehaltenen „Ospedali“ zwar hinter Schleiern den Anstand, aber sie stimmten lautstarke Liebesgesänge an. Rom, Neapel und Venedig zeichnen sich also als ursprüngliche Heimat des Oratoriums aus, zu der man aber auch Wien, das Zugpferd des Katholizismus im germanischen Territorium, zählen sollte: Dank kaiserlicher Unterstützung konnte die Stadt die besten Librettisten und Komponisten aus Italien engagieren. Die hier ausgewählten Werke - in einer Zeit des Umschwungs erschienen - lassen die rhetorische Ader des 17. Jahrhunderts bis in Mitte des 18. Jahrhunderts fortbestehen. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. Juni 2018 | MONTHABOR Music

Hi-Res Auszeichnungen 5 étoiles de Classica