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Die Alben

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A. Scarlatti : Il Martirio di Santa Teodosia

Les Accents

Klassik - Erschienen am 29. Mai 2020 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
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Bach: Complete Keyboard Edition 3 "À la française"

Benjamin Alard

Klassik - Erschienen am 10. April 2020 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
Man hatte das ungewöhnliche Talent des jungen Bach schon ausgemacht, als er mit 23 Jahren seinen Dienst am Weimarer Hof antrat. Damit begann eine Zeit der ersten Meisterschaft und der Experimente im formalen und expressiven Bereich, die von seinem großen Interesse für die französische Musik und den barocken Tanz („la belle danse“) zeugen. Die enge Verbindung von französischem und deutschem Stil charakterisiert diesen dritten Teil der Gesamtaufnahme, für die Benjamin Alard die Orgel ebenso einsetzt wie das Cembalo. „Eine bemerkenswerte Gesamtaufnahme von Bachs Werken für Tasteninstrumente ist hier im Entstehen.“ – ResMusica. © harmonia mundi
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Debussy – Rameau

Víkingur Ólafsson

Klassik - Erschienen am 27. März 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Auszeichnungen Diapason d'or - 5 étoiles de Classica
Dieses Programm stellt zwei große französischer Komponisten nebeneinander, die durch zwei Jahrhunderte getrennt sind und die man spontan nicht unbedingt in Verbindung bringen würde. Doch der weitblickende isländische Pianist sieht das anders. Für sein drittes Album bei Deutsche Grammophon wollte er Gemeinsamkeiten, aber auch Gegensätze der beiden Komponisten unter dem Aspekt ihres innovativen Beitrags zum musikalischen Denken ihrer Zeit hervorheben. "Ich frage mich, warum Rameaus Musik nicht öfter gespielt wird. Diese Stücke sind hervorragend geschrieben, voller Einfallsreichtum und Überraschungen und ohne jegliche formelhafte Elemente", erklärt Víkingur Ólafsson. Instinktiv assoziierte er diese stilistischen Merkmale mit Debussy und beschloss, daraus ein Album zu machen: "Ich möchte Rameau als Futuristen darstellen und Debussys tiefe Verwurzelung im französischen Barock, insbesondere in Rameaus Musik unterstreichen. Der Zuhörer soll beim Anhören des Albums vergessen, wer wer ist." Debussy, der die französische Tradition immer treu verteidigt und sie der deutschen Musik gegenübergestellt hat, liebte übrigens die dekorative und komplexe Linienführung des Barockkomponisten sehr, dessen zutiefst französischem Geist er sich verbunden fühlte. Ausgangspunkt für dieses geschickt zusammengestellte Programm ist Debussys Klavierfassung des Präludiums zu seiner Kantate La Damoiselle. Wie das Albumcover andeutet, Víkingur Ólafssons möchte suggestiv sein, auch in dem Akzent, den er in Rameau polyphonen Stimmen gibt, die von einem makellosen rhythmischen Impuls unterstützt werden, der sich von Debussy abhebt, dessen schöne und turbulente Jardins sous la pluie in einer weiten Bewegung auf das Bild der Windstoß, bis das Licht gefunden wurde gespielt werden. © Qobuz/GG    
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Bach : Matthäus-Passion, BWV 244

Stephan MacLeod

Klassik - Erschienen am 27. März 2020 | Claves Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Jardin féérique

Les Métaboles

Klassik - Erschienen am 27. März 2020 | NoMadMusic

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 3F de Télérama - 5 étoiles de Classica
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Saint-Saëns:Symphony No.3 Poulenc:Organ Concerto-Live

Iveta Apkalna

Klassik - Erschienen am 6. März 2020 | BR-Klassik

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
Der französische Pianist, Organist und Komponist Camille Saint-Saëns hatte am Pariser Konservatorium studiert und wirkte lange Jahre als Organist an bedeutenden Pariser Gotteshäusern: ab 1852 in Saint-Séverin, ab 1854 in Saint-Merri und von 1858 bis 1877 an der Pfarrkirche La Madeleine mit ihrer bedeutenden Orgel von Aristide Cavaillé-Coll. Danach gab er sein Amt wie seine Lehraufträge an der École Niedermeyer auf, um sich ganz der Komposition widmen zu können. In seiner Symphonie Nr. 3 c-Moll op. 78, der sogenannten „Orgelsymphonie“ von 1886, gelang es dem Komponisten, die Orgel in das musikalische Gefüge eines symphonischen Werks mit einzubinden. Es ist eine Symphonie „mit Orgel“, weniger ein Konzert für das Soloinstrument Orgel und Orchester. Er selbst schrieb zur letzten seiner insgesamt fünf Symphonien: „Hier habe ich alles gegeben, was ich geben konnte. Etwas wie dieses Werk werde ich nie wieder schreiben.“ Sein Landsmann, der französische Pianist und Komponist Francis Poulenc, gehörte einer späteren Generation an. 1936 wandte sich der fast 40jährige aufgrund schicksalhafter Erfahrungen dem katholischen Glauben zu; anschließend schuf er zahlreiche geistliche Werke und thematisierte christliche Themen auch in seinen Bühnenwerken, etwa der Oper Dialogues des Carmélites (1957), die als eines der wichtigsten Musiktheater-Werke des 20. Jahrhunderts gilt. Sein Konzert für Orgel, Streichorchester und Pauken g-Moll, Poulencs einziges Werk für dieses Instrument, entstand 1938 auf Wunsch einer Mäzenin. In einer Zeit, da es kaum mehr üblich war, ein Solokonzert für Orgel vorzulegen, stellt das Werk mit seiner ungewöhnlichen Besetzung eine Hommage an Johann Sebastian Bach dar. Im Gegensatz zu den Orgelkompositionen des Barockmeisters schrieb Poulenc freilich eine Großorgel vor, mit der sich beeindruckende Klangeffekte erzielen lassen. Das von Maurice Duruflé uraufgeführte Konzert gehört heute zu den meistgespielten Werken Poulencs. Die lettische Konzertorganistin Iveta Apkalna, bereits 2005 als erste Organistin mit einem ECHO Klassik-Preis ausgezeichnet, debütierte 2007 mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Claudio Abbado und tritt seitdem auf der ganzen Welt auf. Als Titularorganistin der neuen Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie das neue Konzerthaus 2017 mit Uraufführungen von Werken Wolfgang Rihms – zusammen mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. © BR-Klassik
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Adès conducts Adès (World Premiere Recordings)

Thomas Adès

Klassik - Erschienen am 28. Februar 2020 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Auszeichnungen Diapason d'or - 5 étoiles de Classica
Nachdem Thomas Adès in seinen vorherigen Werken für Klavier und Orchester um das traditionelle Konzertgenre eher einen Bogen gemacht hatte, wollte er für den Pianisten Kirill Gerstein auf dessen Bitte hin ein „richtiges Klavierkonzert“ schreiben. Das bedeutet in seinem Fall: dem solistischen Affen Zucker geben und die Tradition des Genres würdigen. Das ist ihm hörbar gelungen: Das Werk besitzt die üblichen drei Sätze inklusive Kadenzen, und nicht nur ist die Tonsprache vorwiegend tonal, sondern es wirkt, als erklängen hier sämtliche Klavierkonzerte von Prokofjew, Ravel und Gershwin übereinandergeschichtet. Eine sogartige Wirkung ist der Partitur nicht abzusprechen, und der Erfolg, der das Opus seit seiner Uraufführung begleitet, spricht für sich. Doch der Gedanke, dass ebendieser Erfolg dem Stück quasi bewusst einkomponiert ist, drängt sich beim Hören mehrfach auf. Dem Ganzen eignet eine gewisse chromglänzende Kühle, und der für Adès typische Tonfall, der gemeinhin eigentlich jedes seiner Werke prägt, findet sich nur selten. Anders liegt der Fall im „Totentanz“. In dieser kantatenartigen Komposition für Mezzosopran, Bariton und Orchester steht ein Meisterwerk vor uns – zumindest über weite Strecken. Thema ist jene letzte Reise, die wir am Ende unseres Lebens alle antreten müssen – vom Kaiser bis zum Bettelmann. Der Tod wird vom Bariton verkörpert, seine Opfer vom Mezzo. Sieht man davon ab, dass die Vokalpartien in der ersten Hälfte des Stücks etwas gleichförmig angestrengt wirken, hat das Werk eine Menge zu bieten – eine, wie bei Adès immer zu erwarten, geniale Orchesterbehandlung, aber auch viele bewegende, persönliche Momente bis hin zu einem Schluss in den schwärzesten Regionen, der frösteln macht. © Schulz, Thomas / www.fonoforum.de
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Schoenberg : Violin Concerto - Verklärte Nacht

Isabelle Faust

Klassik - Erschienen am 28. Februar 2020 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte - 5 étoiles de Classica
Fast 40 Jahre liegen zwischen der Verklärten Nacht und dem Violinkonzert – das eine noch von Brahms‘ und Wagners Gedankenwelt geprägt, das andere aus dem Schatz jener späteren Epoche schöpfend, in der es Schönberg gelingt, die Grundidee der Zwölftonmusik mit vielen neuen Ansätzen zu verbinden. Diesem Kontrast zwischen ausgehender Postromantik und „klassischer“ Strenge spüren Isabelle Faust und ihre bewährten Partner mit einer außergewöhnlichen Interpretation von zwei der bedeutendsten Werke des Repertoires des 20. Jahrhunderts nach. © harmonia mundi
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Once Upon a Time... At the Walt Disney Concert Hall

Jean-Baptiste Robin

Klassik - Erschienen am 28. Februar 2020 | Brilliant Classics

Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
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Vivaldi : Concerti per violino VIII "Il teatro"

Julien Chauvin

Klassik - Erschienen am 21. Februar 2020 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
Zu den sehr interessanten Aspekten der Vivaldi-Edition des Labels Naïve gehört, dass man sich innerhalb einer musikalischen Gattung nicht an einen einzigen Interpreten bindet. So sind die Violinkonzerte bisher von Enrico Onofri, Anton Steck, Duilio Galfetti, Riccardo Minasi, Dmitry Sinkovsky, Fabio Biondi und Alessandro Tampieri eingespielt worden, von sieben Geigern also, die zwar alle mit kräftigem Biss spielen, im Detail aber charakteristische Unterschiede zu bieten haben. Die achte Folge wurde nun Julien Chauvin und seinem Concert da la Loge anvertraut, die sich bislang vor allem mit interessanten Programmen rund um Haydns „Pariser Sinfonien“ einen Namen gemacht haben. Auch Chauvin bevorzugt einen knackigen Ansatz und scharfe Kontraste, was im vorliegenden Fall aber durch eine exzellente Aufnahmetechnik aufgefangen wird und daher nicht so maßlos übertrieben und unnatürlich wirkt wie beispielsweise bei Sinkovsky oder Biondi. Vor allem aber hat Chauvin Seelentiefe zu bieten, und die kommt gerade in den langsamen Sätzen der ersten fünf hier vorliegenden Violinkonzerte (RV 187, 217, 235, 321 und 387) sehr gut zur Geltung. Es sind Stücke, die den Opernkomponisten Vivaldi durchblicken lassen und von theatralischen Gesten einsamer Frauen oder Männer geprägt zu sein scheinen (was der CD ihren Titel gibt). Deren Klagen und Seufzen bringt der Solist überzeugend zum Ausdruck, ohne oberflächlich oder gar plakativ zu werden, und auch in den teilweise sehr virtuosen Ecksätzen schießt er nie über sein Ziel hinaus. Von ganz anderer Art ist das sechste Konzert mit dem Titel „Il Carbonelli“ (RV 366). Eben in diesem Kontrast wird deutlich, dass die fünf anderen tatsächlich eine Gemeinsamkeit haben. © Hengelbrock, Matthias / www.fonoforum.de
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The Last Concert at La Scala (Live, Feb. 22, 2016)

Georges Prêtre

Klassik - Erschienen am 21. Februar 2020 | Universal Music Division Decca Records France

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Boulanger (Lili et Nadia) : Mélodies

Cyrille Dubois

Klassik - Erschienen am 21. Februar 2020 | Aparté

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 5 étoiles de Classica
 
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Buxtehude: Cantates pour voix seule (Ms. d'Uppsala)

La Rêveuse

Klassik - Erschienen am 14. Februar 2020 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4F de Télérama - 5 étoiles de Classica
Der etwas lakonische Titel mag in die Irre führen. Zwar stammen drei von insgesamt sechs Kantaten von Buxtehude, doch wirft die Zusammenstellung eher ein Schlaglicht auf die musikalische Situation in Norddeutschland. So ist hier etwa Buxtehudes Schwiegervater und Vorgänger im Organistenamt an der Lübecker Marienkirche, Franz Tunder, mit einer recht affektgeladenen Kantate vertreten. Johann Philipp Förtsch hingegen spielte bei der Hamburger Gänsemarkt-Oper eine wichtige Rolle und war einige Zeit Kapellmeister am Hof zu Gottorf. Mit Hamburg in Verbindung zu bringen ist Christian Geist, der sich 1663 dort erfolglos um die Nachfolge von Thomas Selle bewarb und anschließend vor allem in Dänemark tätig war. Hierhin führt denn auch die Spur, die zu dieser Zusammenstellung geführt hat. Die Kantaten dieser vier Komponisten finden sich nämlich sämtlich in der Düben-Sammlung in Uppsala. Mit Buxtehudes Instrumentalwerken hat sich La Rêveuse bereits sehr erfolgreich auseinandergesetzt. Ähnlich profund und dicht setzt dieses Ensemble nun auch die flankierenden Sonaten um. Zugleich erweist es sich als substanzieller Begleiter für Mailys de Villoutreys ̓ Textinterpretation. Bei Franz Tunders Kantate führt sie ihre Stimme zwar für meinen Geschmack etwas zu breit und mit zu viel Vibrato, doch – so stellt sich beim Hören der anderen Kantaten heraus – dienen ihr diese nur hier angewendeten Gestaltungsmittel offenkundig zur Affektverstärkung. Geschmeidig vermag sie nämlich auch mit schlanker geführter Stimme und sehr überzeugender Artikulation auf den jeweiligen emotionalen Gehalt zu reagieren, sodass sich insgesamt ein ungemein positiver Eindruck ihrer Fähigkeiten einstellt. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
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Mozart, Beethoven, Haydn, Strauss: Piano Concertos (Live)

Friedrich Gulda

Klassik - Erschienen am 14. Februar 2020 | SWR Classic

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Bach : St. Matthew Passion, BWV 244

Masaaki Suzuki

Klassik - Erschienen am 7. Februar 2020 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica
"Eine tiefe Freude" erfüllte Masaaki Suzuki bei der zweiten Aufnahme der Matthäus-Passion, die er im April 2019, genau 20 Jahre nach der ersten, im Konzertsaal des Saitama Arts Theater in Japan für das Label BIS realisierte. Es ist eine guter Moment, Bilanz zu ziehen, denn der Dirigent und sein Ensemble haben in der Zwischenzeit fast die gesamte Chormusik von Bach aufgenommen, einschließlich aller geistlichen und weltlichen Messen und Kantaten. Suzuki hat für diese neue Aufnahme wie gewohnt mit europäischen Solisten zusammengearbeitet, wie etwa dem großen deutschen Tenor Benjamin Bruns in der Rolle des Evangelisten. Die anderen Solisten sind uns ebenfalls vertraut: Carolyn Sampson, Damien Guillon, Makoto Sakurada und Christian Immler. In dieser intimen Version, die die Leidensgeschichte mit großer Schlichtheit verfolgt, gibt es nichts Monumentales. Dennoch begegnen wir großer Leidenschaft und einer gewissen Unschuld, in einer entschieden sachlichen, lutherischen Perspektive – hier geht es nicht um Theatralik. Und wieder einmal sind die hervorragende Qualität der Instrumentalsolisten des Bach Collegium Japan und der weiche Klang der beiden Chor-Ensembles hervorzuheben. © François Hudry / Qobuz
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Schumann : Symphonies Nos. 1 & 3

John Eliot Gardiner

Klassik - Erschienen am 7. Februar 2020 | LSO Live

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 5 étoiles de Classica
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D'ombres

Elodie Vignon

Klassik - Erschienen am 1. Februar 2020 | Cypres

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Die Klaviersonate von Henri Dutilleux (1916-2013) gehört zu den nachhaltig wichtigen französischen Klavierwerken der ersten Nachkriegsjahre. Anders als die ungefähr gleichzeitig entstandenen ersten beiden Sonaten des jungen Pierre Boulez oder die Sonate von Jean Barraqué folgte sie nicht der damals brandneuen „seriellen“ Komponierweise, sondern knüpfte stilistisch an die Linie Debussys und Ravels an und führte sie auf atmosphärisch und kompositorisch eigene, zwingende Weise weiter. Élodie Vignon hat sich diese dreisätzige Sonate aus dem Jahre 1948 als Kernstück ihres zweiten Recitals für das Brüsseler Label Cyprès gewählt, und sie kann auch mit der neuen Aufnahme überzeugen. Die Mittdreißigerin aus Lyon ist voll auf der Höhe der vor allem im Finale erheblichen pianistischen Anforderungen, und sie hat ihrer Interpretation viel wogenden Schwung, aber auch viel Stimmungsdichte mitgegeben. Die Aufnahme trägt beidem Rechnung, ist dabei klanglich ausladend und lässt viel Raum zu, was allerdings besonders in schnellen Passagen leicht auf Kosten konturierter Klarheit und farblicher Intensität des Tons gehen kann. Vorausgeschickt sind diesem „Opus 1“ (Dutilleux hielt die Sonate für sein erstes vollgültiges Werk) die fast 50 Jahre später, 1994, entstandenen drei Préludes und die Premiere eines Auftragswerks, das Vignon beim 1960 geborenen Belgier Claude Ledoux bestellt hatte: beides Musik von (siehe Titel!) „verschattetem“, sich sicherlich nicht auf Anhieb erschließendem Charakter. Aber auch in ihr kann, so Vignon im Vorwort zu ihrem Programm, „der Lärm des modernen Lebens nicht die ruhige innere Stimme des Menschen übertönen“. Und vielleicht zeige dies ja, fährt sie fort, dass in den hundert Jahren seit Debussys Tod „sich alles verändert hat, aber nichts verloren gegangen ist“. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Beethoven : Variations

Sélim Mazari

Klassik - Erschienen am 17. Januar 2020 | Mirare

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Liszt: Dante Symphony, Tasso... (Bonus Track Edition)

Kirill Karabits

Symphonieorchester - Erschienen am 10. Januar 2020 | audite Musikproduktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 5 étoiles de Classica
Die zeitgenössische Kritik warf der Dante-Sinfonie vor, ein „sodomitisches Spektakel“ zu sein. Tatsächlich war Liszts Schilderung der Dante’schen Höllen- und Fegefeuer-Visionen schon damals schwere Kost für das konservative Publikum. Eine gewisse Plakativität kann man dem Werk natürlich nicht absprechen. Dass sie in dieser Einspielung nicht störend ins Gewicht fällt, sondern ins poetische Gesamtkonzept eingebunden erscheint, ist einer der angenehmen Züge der Produktion. Kirill Karabits stellt infernalische Schrecken, verklärte Paradieses-Hoffnung, die Leidenschaft der Francesca- da-Rimini-Episode und vieles mehr in diesem vielfarbigen Panorama gleich intensiv, mit geradezu greifbarer Plastizität dar. Mithilfe der sehr guten Tontechnik führt er Liszt – was nicht unbedingt zu erwarten war – als Klangzauberer vor, stellt herrliche Orchesterfarben, eine leuchtende, diaphane Textur in den Vordergrund, gibt klarer, pointierter Diktion den Vorzug vor dickem Pathos. Die großräumige Disposition der beiden umfangreichen Sätze wird dynamisiert, sodass keine Leerstellen entstehen. Trotz der großen Ruhe, ja Abgeklärtheit, die Karabits bei diesem Stoff beweist, bleibt das Geschehen im Fluss. So auch in der sinfonischen Dichtung „Tasso“, die ebenfalls so kontrast- und detailreich abgebildet wird, wie man es selten gehört hat. Auch hier wieder große Orchesterpoesie, vom schmerzgetränkten Solo der Bassklarinette im Lamento zum federleichten Allegretto con grazia, mit dem der Trionfo eingeleitet wird. Der laut CD-Text als Weltersteinspielung vorgestellte „Künstlerfestzug“ zur Feier von Schillers hundertstem Geburtstag ist subtiler, als Anlass und Titel vermuten lassen. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Vladigerov : Orchestral Works

Nayden Todorov

Klassik - Erschienen am 13. Dezember 2019 | Naxos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 étoiles de Classica