Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Big Thief - Two Hands

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Two Hands

Big Thief

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Unter dem meist ehrfürchtig geraunten Begriff "Flow" versteht man in der Kunstszene einen jener selten zu erreichenden Momente, in denen die Künstler von einer quasi-mystischen Energie getragen zu sein scheinen. Es ist die Energie, die dafür sorgt, dass alle Teile ineinander greifen, jede Akzentuierung sitzt und jede spontane Variation zu gelingen scheint. Flow ist, kurz gesagt, ein Moment größter Euphorie und Unverwundbarkeit. Gleichzeitig ist Flow, wie Generationen von Kunstschaffenden frustriert erfahren mussten, aber auch ein höchst unkontrollierbarer und allzu vergänglicher Zustand. Da kann man noch so sehr versuchen, an den gleichen Stellschrauben zu zerren – was am einen Abend noch für einen tranceartigen Siegestaumel sorgte, lässt sich am nächsten nur selten wiederholen. Es mutet daher regelrecht unfair an, dass der berühmt-berüchtigte Flowzustand bei der New Yorker Band Big Thief auf wundersame Weise das ganze Jahr über anzuhalten scheint und die Musiker zu neuen Höhen treibt. Und dieses Selbstbewusstsein, gerade in der Form ihres Lebens zu sein, merkt man der Band in jeder Minute an. Dabei hätte sich das Quartett für die zweite Hälfte 2019 eigentlich bequem zurücklehnen können. Immerhin hat die Band erst im Mai mit "U.F.O.F." einen ganz heißen Kandidaten für den Titel 'Album des Jahres' veröffentlicht und dem reichlich angestaubten Genre des Indie-Folk, bei dem man glaubte, es sei spätestens seit Beginn dieses Jahrzehnts vollends auserzählt, noch einmal zu ungeahnter Größe verholfen. Wenn man einmal einen solchen Lauf hat, geht einem eben auch das zweite fantastische Album innerhalb weniger Monate einfach von der Hand. Nachdem auf "U.F.O.F." noch die verschiedensten Facetten der (Un)Heimlichkeit des Übernatürlichen ausgelotet wurden, geht es auf dem irdischen Zwilling deutlich rauer und resoluter zu. Das gilt für die musikalische Ebene des live aufgenommenen Albums genauso (bestes Beispiel das sich über sechs Minuten hochschaukelnde "Not") wie für die Texte von Frontfrau Adrianne Lenker. Durch den Wegfall des mystischen Überbaus sind diese bis auf die Essenz destilliert und teilweise bis über die Schmerzgrenze hinaus vertraulich und direkt. Die kurz angerissenen Bilder wie in "Shoulders" treffen die Hörenden wie ein Schlag in die Magengrube: "They found you at the corner. Your head was doubled over. And the blood of the man who killed my mother with his hands is in me, it's in me, in my veins" Die Stücke entfalten auch daher eine solche Kraft und Eindringlichkeit, weil die Band und insbesondere ihre Sängerin ihre Phrasierungen mit traumwandlerischer Sicherheit genau richtig setzen. Unterstützt von ihren wendigen Mitmusikern, die auf den Moment reagieren, holt Lenker alles aus ihrer Stimme heraus, beschwört im einen Moment, jault und schreit im nächsten. "Two Hands" ist das Zeugnis einer bestens eingespielten Gruppe, der im Moment alles gelingt. Auch wenn man den übernatürlichen Zwilling noch gar nicht recht verdaut hat, muss man der Band für ihren Arbeitseifer dankbar sein. "Two Hands" ist ihr zweites herausragendes Album in diesem Jahr und dem Vorgänger in punkto Ehrlichkeit und Direktheit sogar überlegen. Und wer weiß, ob die Musiker je wieder so gut sein werden wie in diesem Jahr.
© Laut

Weitere Informationen

Two Hands

Big Thief

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
Rock and Sing
00:02:03

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

2
Forgotten Eyes
00:03:31

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

3
The Toy
00:04:16

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

4
Two Hands
00:03:52

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

5
Those Girls
00:03:22

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

6
Shoulders
00:03:13

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

7
Not
00:06:07

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

8
Wolf
00:04:42

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

9
Replaced
00:04:54

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

10
Cut My Hair
00:03:36

Dom Monks, Engineer - Andrew Sarlo, Producer, Mixer - Adrianne Lenker, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Big Thief, MainArtist - Buck Meek, AssociatedPerformer - James Krivchenia, Mixer, AssociatedPerformer - Max Oleartchik, AssociatedPerformer

2019 4AD Ltd 2019 4AD Ltd

Albumbeschreibung

Unter dem meist ehrfürchtig geraunten Begriff "Flow" versteht man in der Kunstszene einen jener selten zu erreichenden Momente, in denen die Künstler von einer quasi-mystischen Energie getragen zu sein scheinen. Es ist die Energie, die dafür sorgt, dass alle Teile ineinander greifen, jede Akzentuierung sitzt und jede spontane Variation zu gelingen scheint. Flow ist, kurz gesagt, ein Moment größter Euphorie und Unverwundbarkeit. Gleichzeitig ist Flow, wie Generationen von Kunstschaffenden frustriert erfahren mussten, aber auch ein höchst unkontrollierbarer und allzu vergänglicher Zustand. Da kann man noch so sehr versuchen, an den gleichen Stellschrauben zu zerren – was am einen Abend noch für einen tranceartigen Siegestaumel sorgte, lässt sich am nächsten nur selten wiederholen. Es mutet daher regelrecht unfair an, dass der berühmt-berüchtigte Flowzustand bei der New Yorker Band Big Thief auf wundersame Weise das ganze Jahr über anzuhalten scheint und die Musiker zu neuen Höhen treibt. Und dieses Selbstbewusstsein, gerade in der Form ihres Lebens zu sein, merkt man der Band in jeder Minute an. Dabei hätte sich das Quartett für die zweite Hälfte 2019 eigentlich bequem zurücklehnen können. Immerhin hat die Band erst im Mai mit "U.F.O.F." einen ganz heißen Kandidaten für den Titel 'Album des Jahres' veröffentlicht und dem reichlich angestaubten Genre des Indie-Folk, bei dem man glaubte, es sei spätestens seit Beginn dieses Jahrzehnts vollends auserzählt, noch einmal zu ungeahnter Größe verholfen. Wenn man einmal einen solchen Lauf hat, geht einem eben auch das zweite fantastische Album innerhalb weniger Monate einfach von der Hand. Nachdem auf "U.F.O.F." noch die verschiedensten Facetten der (Un)Heimlichkeit des Übernatürlichen ausgelotet wurden, geht es auf dem irdischen Zwilling deutlich rauer und resoluter zu. Das gilt für die musikalische Ebene des live aufgenommenen Albums genauso (bestes Beispiel das sich über sechs Minuten hochschaukelnde "Not") wie für die Texte von Frontfrau Adrianne Lenker. Durch den Wegfall des mystischen Überbaus sind diese bis auf die Essenz destilliert und teilweise bis über die Schmerzgrenze hinaus vertraulich und direkt. Die kurz angerissenen Bilder wie in "Shoulders" treffen die Hörenden wie ein Schlag in die Magengrube: "They found you at the corner. Your head was doubled over. And the blood of the man who killed my mother with his hands is in me, it's in me, in my veins" Die Stücke entfalten auch daher eine solche Kraft und Eindringlichkeit, weil die Band und insbesondere ihre Sängerin ihre Phrasierungen mit traumwandlerischer Sicherheit genau richtig setzen. Unterstützt von ihren wendigen Mitmusikern, die auf den Moment reagieren, holt Lenker alles aus ihrer Stimme heraus, beschwört im einen Moment, jault und schreit im nächsten. "Two Hands" ist das Zeugnis einer bestens eingespielten Gruppe, der im Moment alles gelingt. Auch wenn man den übernatürlichen Zwilling noch gar nicht recht verdaut hat, muss man der Band für ihren Arbeitseifer dankbar sein. "Two Hands" ist ihr zweites herausragendes Album in diesem Jahr und dem Vorgänger in punkto Ehrlichkeit und Direktheit sogar überlegen. Und wer weiß, ob die Musiker je wieder so gut sein werden wie in diesem Jahr.
© Laut

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

A Love Supreme

John Coltrane

A Love Supreme John Coltrane

The Black Saint And The Sinner Lady

Charles Mingus

Prokofiev: Piano Concerto No.3 / Ravel: Piano Concerto In G Major

Martha Argerich

The Blues And The Abstract Truth

Oliver Nelson

Mehr auf Qobuz
Von Big Thief

Live at The Bunker Studio

Big Thief

U.F.O.F.

Big Thief

U.F.O.F. Big Thief

Two Hands

Big Thief

Two Hands Big Thief

U.F.O.F.

Big Thief

U.F.O.F. Big Thief

Live at The Bunker Studio

Big Thief

Das könnte Ihnen auch gefallen...

Back The Way We Came: Vol. 1 (2011 - 2021)

Noel Gallagher's High Flying Birds

Back The Way We Came: Vol. 1 (2011 - 2021) Noel Gallagher's High Flying Birds

Folklore (Explicit)

Taylor Swift

Folklore (Explicit) Taylor Swift

evermore (Explicit)

Taylor Swift

evermore (Explicit) Taylor Swift

WHEN WE ALL FALL ASLEEP, WHERE DO WE GO?

Billie Eilish

Terra Firma

Tash Sultana

Terra Firma Tash Sultana
Panorama-Artikel...
Die Black Keys in 10 Songs

Seit 2001 erinnern uns die Black Keys mit ihrem gradlinigen Sound, der auf jeglichen Schnickschnack und überflüssige Soli verzichtet, an den Ursprung des Blues. Zwei Musiker: wild, brutal, minimalistisch und unverblümt. Ein einmaliger Stil, den Dan Auerbach und Patrick Carney 20 Jahre lang weiterentwickelt haben, ohne jemals ihre Seele dem Teufel zu verkaufen, der am Mississippi-Delta ständig im Hinterhalt lauert. Zehn Songs zum Beweis.

Destination Mond: The Dark Side of the Moon

Das Flaggschiff der Diskografie von Pink Floyd, "The Dark Side of the Moon", ist das Ergebnis eines relativ langen Arbeitsprozesses, der beinahe bis 1968 zurückreicht. Für Nick Mason hat alles mit dem Album "A Saucerful of Secrets" begonnen. Danach folgte die Platte "Ummagumma", auf der die verschiedenen Persönlichkeiten sich ausdrücken und zusammenschließen konnten. Pink Floyd setzten ihre Suche nach dem idealen Album anschließend mit "Meddle" (mit dem die Band abermals unter Beweis stellte, wie sehr sie die Arbeit im Studios meistert) und "Atom Heart Mother" fort, bevor sie mit "The Dark Side of the Moon" ein Nirwana erreichen, dessen Perfektion nicht verblasst ist.​

Skandinavischer Jazz in 10 Alben

Winterliche, weite Landschaften, majestätische Natur... Skandinavien wird oft auf die ewig gleichen Klischees reduziert. Beim Jazz ist es genauso. Dabei folgt der dänische Jazz gern der nordamerikanischen Tradition, in Norwegen ist man experimentierfreudig, während in Schweden unentschieden zwischen den Stilen manövriert wird. Trotz aller Unterschiede spricht man vom skandinavischen Jazz immer wie von einer großen Familie. Seit Anfang der 70er Jahre haben die Musiker, die aus der Kälte kamen, den Jazz durch ihre Originalität geprägt, die von der heutigen Generation weitergegeben wird. Lassen Sie uns diese Patchwork-Familie in den folgenden 10 Alben näher betrachten. Sie wurden ganz subjektiv aus einer Diskographie ausgewählt, die unermesslich ist wie ein Fjord.

Aktuelles...