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Thom Yorke - The Eraser

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The Eraser

Thom Yorke

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Seid ihr bereit für eine Reise? Euch fallen zu lassen in unsichere Klangwelten, monströse Elektronikbeats und kaum zu erklärende Lyrics? Dann begebt euch in das Universum des Erasers, das dem Kopf des Radiohead-Frontmanns Thom Yorke entspringt. Nehmt euch genügend Zeit, es gibt verdammt viel zu entdecken. Denn nach mehrmaligem Durchhören des Kunstwerkes fühle ich mich noch immer wie Alice im Wunderland. Immer wieder begegne ich neuen kleinen Elektro- und Verswundern oder bestaune obskure Gedankenblasen. Die Stimme Yorks klingt auf seinem ersten Soloalbum klar, ohne elektronische Verfälschung. Sie dröhnt, zerreißt sich fast, quält sich und bohrt sich schlussendlich bis in die hintersten Synapsen des Hörers. Ihn begleiten so simple wie geniale Elektronik-Beats, Klavierparts oder Gitarrenriffs. Ja, das ist Abstraktion von Musik in Perfektion. Mit den absolut minimalistischen und konfusen Beat- und Klangelementen ist "The Eraser" die Essenz von "Amnesiac" und "Kid A". Dabei lässt uns Thom Yorke in seine intimste Gedankenwelt blicken. Was uns da feinfühlig entgegendrischt, ist so bezaubernd wie düster, so unverständlich wie klar. Woher kommen diese Worte? Woher diese zelebrierte Poesie? Was muss dieser Mann erlebt haben, um derart aussagekräftige Zeilen verfassen zu können?! "The more you try to erase me, the more ... the more ... the more that I appear" droht Yorke im Opener "The Eraser". Ein Klavierpart leitet das Lied ein. Monoton, sich wiederholend. Beats bauen sich darauf auf. So stolpert sich das Stück langsam voran. Nur die nachdenkliche Stimme fließt unaufhaltsam voran. Immer komplexer und verspielter werden die Rhythmus-Strukturen und drohen den Hörer zu überfordern, bis sich schließlich alles verlangsamt und sich schleppend dem Ende nähert. Was bleibt ist ein flehendes Winseln. Gänsehaut. Bei "Black Swan" packt Thom die Gitarre aus. Das eindeutig poppigste und am einfachsten zu verdauende Stück auf der Platte könnte ohne Probleme ins Walhalla absinken. Radiohead-Erfolgsproduzent Nigel Godrich sorgte für den perfekten Mix. Wieder leitet eine monotone Melodie "Atoms For Peace" ein. "No more going to the dark side with your flying saucer eyes. No more falling down a wormhole that I have to pull out", fügt der in sich gekehrte Sänger hinzu, bevor ein hypnotischer, orgelähnlicher Klang sich langsam ins Stück rein schleicht und zu einem wohlig warm klingenden Ungetüm aufbaut. Unheimlich und zerstörerisch erklingt "And It Rained All Night". Mysteriös ziehen sich Synthie-Klänge in die Länge, Yorke scheint in einer anderen Welt zu sein, in einer ganz düsteren. Rhythmisch kredenzt er seine lyrischen Ergüsse. Wabernd, pulsierend und außer Kontrolle verschachteln sich Beats, Melodien sowie der Gesang. Der Hörer verliert dabei die Orientierung. Experimentell kann man das nicht mehr nennen - chaotisch durchkonstruiert wohl eher. Erde, wo bist du? Je tiefer ich im Wunderland des Erasers verschwinde, desto rätselhafter erscheint mir diese. Thom Yorke lässt uns verdammt nah an sich ran und doch ist er so unendlich weit entfernt. So bleibt jedem selbst überlassen, die Gedankenblasen platzen zu lassen und die Fetzen zusammen zu setzen. Ergibt dies keine Logik, ist das nicht weiter schlimm denn: What have you found ... there's no time ... there's no time ... to analyse ... to think things through ... to make sense ...
© Laut

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The Eraser

Thom Yorke

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1
The Eraser
00:04:55

Thom Yorke, Arranger, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Jonny Greenwood, AssociatedPerformer - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

2
Analyse
00:04:02

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

3
The Clock
00:04:13

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

4
Black Swan
00:04:49

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

5
Skip Divided
00:03:35

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

6
Atoms For Peace
00:05:13

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

7
And It Rained All Night
00:04:15

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

8
Harrowdown Hill
00:04:38

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

9
Cymbal Rush
00:05:14

Thom Yorke, MainArtist, AssociatedPerformer, ComposerLyricist - Graeme Stewart, Engineer - NIGEL GODRICH, Producer, Mixer, Arranger, AssociatedPerformer - Darryl Thorp, Mixer

2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd 2006 Thom Yorke under exclusive license to XL Recordings Ltd

Albumbeschreibung

Seid ihr bereit für eine Reise? Euch fallen zu lassen in unsichere Klangwelten, monströse Elektronikbeats und kaum zu erklärende Lyrics? Dann begebt euch in das Universum des Erasers, das dem Kopf des Radiohead-Frontmanns Thom Yorke entspringt. Nehmt euch genügend Zeit, es gibt verdammt viel zu entdecken. Denn nach mehrmaligem Durchhören des Kunstwerkes fühle ich mich noch immer wie Alice im Wunderland. Immer wieder begegne ich neuen kleinen Elektro- und Verswundern oder bestaune obskure Gedankenblasen. Die Stimme Yorks klingt auf seinem ersten Soloalbum klar, ohne elektronische Verfälschung. Sie dröhnt, zerreißt sich fast, quält sich und bohrt sich schlussendlich bis in die hintersten Synapsen des Hörers. Ihn begleiten so simple wie geniale Elektronik-Beats, Klavierparts oder Gitarrenriffs. Ja, das ist Abstraktion von Musik in Perfektion. Mit den absolut minimalistischen und konfusen Beat- und Klangelementen ist "The Eraser" die Essenz von "Amnesiac" und "Kid A". Dabei lässt uns Thom Yorke in seine intimste Gedankenwelt blicken. Was uns da feinfühlig entgegendrischt, ist so bezaubernd wie düster, so unverständlich wie klar. Woher kommen diese Worte? Woher diese zelebrierte Poesie? Was muss dieser Mann erlebt haben, um derart aussagekräftige Zeilen verfassen zu können?! "The more you try to erase me, the more ... the more ... the more that I appear" droht Yorke im Opener "The Eraser". Ein Klavierpart leitet das Lied ein. Monoton, sich wiederholend. Beats bauen sich darauf auf. So stolpert sich das Stück langsam voran. Nur die nachdenkliche Stimme fließt unaufhaltsam voran. Immer komplexer und verspielter werden die Rhythmus-Strukturen und drohen den Hörer zu überfordern, bis sich schließlich alles verlangsamt und sich schleppend dem Ende nähert. Was bleibt ist ein flehendes Winseln. Gänsehaut. Bei "Black Swan" packt Thom die Gitarre aus. Das eindeutig poppigste und am einfachsten zu verdauende Stück auf der Platte könnte ohne Probleme ins Walhalla absinken. Radiohead-Erfolgsproduzent Nigel Godrich sorgte für den perfekten Mix. Wieder leitet eine monotone Melodie "Atoms For Peace" ein. "No more going to the dark side with your flying saucer eyes. No more falling down a wormhole that I have to pull out", fügt der in sich gekehrte Sänger hinzu, bevor ein hypnotischer, orgelähnlicher Klang sich langsam ins Stück rein schleicht und zu einem wohlig warm klingenden Ungetüm aufbaut. Unheimlich und zerstörerisch erklingt "And It Rained All Night". Mysteriös ziehen sich Synthie-Klänge in die Länge, Yorke scheint in einer anderen Welt zu sein, in einer ganz düsteren. Rhythmisch kredenzt er seine lyrischen Ergüsse. Wabernd, pulsierend und außer Kontrolle verschachteln sich Beats, Melodien sowie der Gesang. Der Hörer verliert dabei die Orientierung. Experimentell kann man das nicht mehr nennen - chaotisch durchkonstruiert wohl eher. Erde, wo bist du? Je tiefer ich im Wunderland des Erasers verschwinde, desto rätselhafter erscheint mir diese. Thom Yorke lässt uns verdammt nah an sich ran und doch ist er so unendlich weit entfernt. So bleibt jedem selbst überlassen, die Gedankenblasen platzen zu lassen und die Fetzen zusammen zu setzen. Ergibt dies keine Logik, ist das nicht weiter schlimm denn: What have you found ... there's no time ... there's no time ... to analyse ... to think things through ... to make sense ...
© Laut

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