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Riccardo Cecchetti|Sense and Sensibility. Sonatas, Fantasias & Rondo

Sense and Sensibility. Sonatas, Fantasias & Rondo

Riccardo Cecchetti

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

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„Verstand und Gefühl“ hat Riccardo Cecchetti eine Auswahl seiner Lieblingsstücke aus den „Sechs Sammlungen für Kenner und Liebhaber“ von Carl Philipp Emanuel Bach genannt. Es ist eine verspätete, aber sehr besondere Jubiläumsaufnahme zum Bach-Jahr 2014 geworden. Nicht nur, weil der italienische Pianist, Kammermusiker und Fortepiano-Spezialist die Noten so genau gelesen hat wie niemand vor ihm, Rhythmik, Dynamik und Phrasierung geradezu peinlich sorgfältig in Klang umsetzt, ja sogar noch zwischen Bachs Staccato-Punkten und -Keilen unüberhörbar differenziert. Sondern vor allem, weil Cecchetti, der auf einem gut erhaltenen alten Hammerflügel spielt, es versteht, den unverwechselbar intimen Reifestil des Hamburger Bach auf stilistisch überzeugende und grundmusikalische Weise umzusetzen. Er verzichtet dabei völlig auf die heute auch für norddeutsche Vorklassik zum Standard gewordene Manier des italienisch-wienerischen Vortrags in gefällig geglättetem Ablauf. Stattdessen bringt er die Musik mithilfe eines radikal unroutinierten, quasi dauerimprovisatorischen Rubatos auf sehr persönliche Weise „zum Sprechen“. So vorgetragen, wirkt Bachs Klaviersatz keinen Augenblick lang dünn und „leer“, sondern scheint durch die von Sekunde zu Sekunde changierenden Farben und Ausdrucksnuancen einen tiefen Blick in die fantastische Innenwelt des heiter-introvertiert alternden „Originalgenies“ zu erlauben, als den die Zeitgenossen von Burney bis Beethoven den berühmten Sohn des Thomaskantors priesen: Eine interpretatorische Kostbarkeit, die ganz im Sinne Bachs unmittelbar „herzrührend“ wirkt – und dies unmittelbarer als alles, was mir an C.Ph.E.-Bach-Aufnahmen bisher begegnet ist. Ähnlich einzigartig und maßstabsetzend wie vor ein paar Jahren Alexandre Tharauds „Couperin“, nur das Klangbild wirkt ein bisschen diffus.
© Harden, Ingo / www.fonoforum.de

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Sense and Sensibility. Sonatas, Fantasias & Rondo

Riccardo Cecchetti

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1
Sonata No.5 in F, Wq 55: I. Allegro
00:04:41

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

2
Sonata No.5 in F, Wq 55: II. Adagio maestoso
00:02:46

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

3
Sonata No.5 in F, Wq 55: III. Allegretto
00:02:06

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

4
Fantasia No.2 in C, Wq 59
00:09:17

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

5
Sonata No.3 in F Minor, Wq 57: I. Allegro assai
00:05:19

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

6
Sonata No.3 in F Minor, Wq 57: II. Andante
00:05:00

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

7
Sonata No.3 in F Minor, Wq 57: III. Andantino grazioso
00:06:19

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

8
Fantasia No.1 in F, Wq 59
00:04:50

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

9
Sonata No.2 in D Minor, Wq 57: I. Allegro moderato
00:05:42

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

10
Sonata No.2 in D Minor, Wq 57: II. Cantabile e mesto
00:04:29

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

11
Sonata No.2 in D Minor, Wq 57: I. Allegro
00:02:41

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

12
Rondo No. 2 in G, Wq 57
00:05:43

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

13
Sonata No.1 in E Minor, Wq 59: I. Presto
00:04:08

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

14
Sonata No.1 in E Minor, Wq 59: II. Adagio
00:01:24

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

15
Sonata No.1 in E Minor, Wq 59: III. Andantino
00:03:16

Carl Philipp Emanuel Bach, Composer - Riccardo Cecchetti, MainArtist

(C) 2015 Challenge Records International BV (P) 2015 Challenge Classics

Albumbeschreibung

„Verstand und Gefühl“ hat Riccardo Cecchetti eine Auswahl seiner Lieblingsstücke aus den „Sechs Sammlungen für Kenner und Liebhaber“ von Carl Philipp Emanuel Bach genannt. Es ist eine verspätete, aber sehr besondere Jubiläumsaufnahme zum Bach-Jahr 2014 geworden. Nicht nur, weil der italienische Pianist, Kammermusiker und Fortepiano-Spezialist die Noten so genau gelesen hat wie niemand vor ihm, Rhythmik, Dynamik und Phrasierung geradezu peinlich sorgfältig in Klang umsetzt, ja sogar noch zwischen Bachs Staccato-Punkten und -Keilen unüberhörbar differenziert. Sondern vor allem, weil Cecchetti, der auf einem gut erhaltenen alten Hammerflügel spielt, es versteht, den unverwechselbar intimen Reifestil des Hamburger Bach auf stilistisch überzeugende und grundmusikalische Weise umzusetzen. Er verzichtet dabei völlig auf die heute auch für norddeutsche Vorklassik zum Standard gewordene Manier des italienisch-wienerischen Vortrags in gefällig geglättetem Ablauf. Stattdessen bringt er die Musik mithilfe eines radikal unroutinierten, quasi dauerimprovisatorischen Rubatos auf sehr persönliche Weise „zum Sprechen“. So vorgetragen, wirkt Bachs Klaviersatz keinen Augenblick lang dünn und „leer“, sondern scheint durch die von Sekunde zu Sekunde changierenden Farben und Ausdrucksnuancen einen tiefen Blick in die fantastische Innenwelt des heiter-introvertiert alternden „Originalgenies“ zu erlauben, als den die Zeitgenossen von Burney bis Beethoven den berühmten Sohn des Thomaskantors priesen: Eine interpretatorische Kostbarkeit, die ganz im Sinne Bachs unmittelbar „herzrührend“ wirkt – und dies unmittelbarer als alles, was mir an C.Ph.E.-Bach-Aufnahmen bisher begegnet ist. Ähnlich einzigartig und maßstabsetzend wie vor ein paar Jahren Alexandre Tharauds „Couperin“, nur das Klangbild wirkt ein bisschen diffus.
© Harden, Ingo / www.fonoforum.de

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