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Andrea Lucchesini|Saint-Saëns: Piano Quintet & String Quartet No. 1

Saint-Saëns: Piano Quintet & String Quartet No. 1

Andrea Lucchesini & Quartetto di Cremona

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Groß ist die Auswahl an Einspielungen des Klavierquintetts von Camille Saint-Saëns nicht. Neuere Aufnahmen stammen von Cristina Ortiz und dem Fine Arts Quartet (Naxos) sowie dem Nash Ensemble (Hyperion). Nun präsentieren Andrea Lucchesini und das Quartetto di Cremona dieses Werk in einer staunenswert homogenen Aufnahme. Vieles an dieser Einspielung trägt schumanneske Züge, gemischt mit französischer Finesse. Gerade der langsame Satz wird nicht zum Pfuhl des Seichten, sondern zu einem intimen, gesanglichen Bekenntnis, dem ein fulminantes Scherzo folgt, prall, hungrig und entschlossen vorwärtsdrängend, ohne Tempobeschränkung, mit geisterhaft spukenden Momenten in den leisen Passagen. Das ist fesselnd gespielt, beredt, plastisch. Gerundet wird das halbstündige Werk von den beiden längsten Sätzen: einer „maestoso“ gedeuteten Eröffnung und einem langsam sich findenden Finale mit der ungewöhnlichen Bezeichnung „Allegro assai, ma tranquillo“. Dessen Beginn erscheint wie eine Erholung nach dem berauschenden Presto. Langsam entwickeln die fünf Solisten diesen Satz, um das erste Thema betont liedhaft und schlicht anzustimmen, bevor der Satz sich mehr und mehr dramatisch auflädt: Lucchesini wuchtet die Akkorde nicht plump in die Tasten, er stimmt sich genau mit den Streichern ab, die kurz darauf das Kommando übernehmen, während sich Lucchesini auf zierlich leuchtende Begleitfigurationen zurückzieht. Eine farbige, erzählfreudige Einspielung. Das zweite Werk auf dieser CD ist das Streichquartett op. 112, geschrieben auf Wunsch von Eugène Ysaÿe. Auch hier bestätigt sich über weite Strecken der positive Eindruck: Die Musiker wollen von Verhüllung nichts wissen und präsentieren Saint-Saëns mit einer sehr unmittelbaren, klaren, abwechslungsreichen Sprache. Dass man geheimnisvoll spielen kann ohne zusätzliche Effekte und Ausrufezeichen, beweist die Aufnahme vor allem im zweiten Satz. Ein Plädoyer für den Kammermusiker Saint-Saëns.
© Vratz, Christoph / www.fonoforum.de

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Saint-Saëns: Piano Quintet & String Quartet No. 1

Andrea Lucchesini

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1
Piano Quintet in A Minor, Op. 14: I. Allegro moderato e maestoso
Andrea Lucchesini
00:10:24

Andrea Lucchesini, Soloist - Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

2
Piano Quintet in A Minor, Op. 14: II. Andante sostenuto
Andrea Lucchesini
00:07:27

Andrea Lucchesini, Soloist - Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

3
Piano Quintet in A Minor, Op. 14: III. Presto
Andrea Lucchesini
00:04:38

Andrea Lucchesini, Soloist - Andrea Lumachi, Soloist - Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

4
Piano Quintet in A Minor, Op. 14: IV. Allegro assai, ma Tranquillo
Andrea Lucchesini
00:08:49

Andrea Lucchesini, Soloist - Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

5
String Quartet No. 1 in E Minor, Op. 112: I. Allegro
Quartetto di Cremona
00:11:29

Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

6
String Quartet No. 1 in E Minor, Op. 112: II. Molto allegro quasi presto
Quartetto di Cremona
00:05:47

Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

7
String Quartet No. 1 in E Minor, Op. 112: III. Molto adagio
Quartetto di Cremona
00:08:38

Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

8
String Quartet No. 1 in E Minor, Op. 112: IV. Allegro non troppo
Quartetto di Cremona
00:06:25

Quartetto di Cremona, Ensemble - Camille Saint-Saëns, Composer

2016 audite Musikproduktion 2016 audite Musikproduktion

Albumbeschreibung

Groß ist die Auswahl an Einspielungen des Klavierquintetts von Camille Saint-Saëns nicht. Neuere Aufnahmen stammen von Cristina Ortiz und dem Fine Arts Quartet (Naxos) sowie dem Nash Ensemble (Hyperion). Nun präsentieren Andrea Lucchesini und das Quartetto di Cremona dieses Werk in einer staunenswert homogenen Aufnahme. Vieles an dieser Einspielung trägt schumanneske Züge, gemischt mit französischer Finesse. Gerade der langsame Satz wird nicht zum Pfuhl des Seichten, sondern zu einem intimen, gesanglichen Bekenntnis, dem ein fulminantes Scherzo folgt, prall, hungrig und entschlossen vorwärtsdrängend, ohne Tempobeschränkung, mit geisterhaft spukenden Momenten in den leisen Passagen. Das ist fesselnd gespielt, beredt, plastisch. Gerundet wird das halbstündige Werk von den beiden längsten Sätzen: einer „maestoso“ gedeuteten Eröffnung und einem langsam sich findenden Finale mit der ungewöhnlichen Bezeichnung „Allegro assai, ma tranquillo“. Dessen Beginn erscheint wie eine Erholung nach dem berauschenden Presto. Langsam entwickeln die fünf Solisten diesen Satz, um das erste Thema betont liedhaft und schlicht anzustimmen, bevor der Satz sich mehr und mehr dramatisch auflädt: Lucchesini wuchtet die Akkorde nicht plump in die Tasten, er stimmt sich genau mit den Streichern ab, die kurz darauf das Kommando übernehmen, während sich Lucchesini auf zierlich leuchtende Begleitfigurationen zurückzieht. Eine farbige, erzählfreudige Einspielung. Das zweite Werk auf dieser CD ist das Streichquartett op. 112, geschrieben auf Wunsch von Eugène Ysaÿe. Auch hier bestätigt sich über weite Strecken der positive Eindruck: Die Musiker wollen von Verhüllung nichts wissen und präsentieren Saint-Saëns mit einer sehr unmittelbaren, klaren, abwechslungsreichen Sprache. Dass man geheimnisvoll spielen kann ohne zusätzliche Effekte und Ausrufezeichen, beweist die Aufnahme vor allem im zweiten Satz. Ein Plädoyer für den Kammermusiker Saint-Saëns.
© Vratz, Christoph / www.fonoforum.de

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