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Hartmut Rohde|Josef Tal: Works for Viola

Josef Tal: Works for Viola

Hartmut Rohde

Digitales Booklet

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Hartmut Rohde, der auch beim Mozart Piano Quartett die Bratsche spielt und hier als Solist und Duo-Partner des Pianisten Christian Seibert in Erscheinung tritt, hat den 1910 in Posen geborenen und 2008 in Jerusalem gestorbenen israelischen Komponisten Josef Tal persönlich kennengelernt und kurz vor dessen Tod noch mit ihm zusammengearbeitet. Der von Rohde selbst verfasste und sehr lesenswerte Booklet-Text gibt darüber Auskunft. Vielleicht liegt es nicht zuletzt genau daran, dass die vorliegende Aufnahme ein überzeugendes Plädoyer für den in Deutschland kaum bekannten Komponisten geworden ist. Nur vier recht kurze Werke sind auf der Scheibe zu hören – das längste dauert rund elf Minuten –, und ihre gesamte Laufzeit beträgt weniger als 40 Spielminuten. Gleichwohl ist zu loben, dass das Label darauf verzichtet hat, das minimalistisch-strenge Profil dieses hoch konzentrierten Konzeptalbums durch Hinzunahme von Nicht-Bratschen-Stücken oder gar – horribile dictu – „Bonustracks“ zu verwässern. Was hören wir? Faszinierende, in jedem Ton, jeder Phrase hervorragend gearbeitete und ganz aus dem Geist der „absoluten Musik“ heraus entstandene (Kammer-)Musik, die sich in der frühen, 1940 komponierten Suite noch (fast) ganz in den Bahnen von Reger bewegt. Ein Vierteljahrhundert später sieht Tals Welt ganz anders aus: Die Sonate (1960) und das Duo (1965) für Viola und Klavier des einstigen Meisterschülers von Paul Hindemith sind impulsiver, motorischer, nervöser und bestechen durch ihren rhetorisch prägnanten, gleichsam gestikulierenden Sprachduktus. Höhepunkt der CD ist „Perspektive“ von 1996, das alle Insignien eines echten Spätwerks in sich vereinigt und, wie es im Booklet zu Recht heißt, „aufgrund seiner Komplexität und Tiefe gerne als großer Schlusssatz einer Solosonate wie die Ciacconna in Bachs d-Moll-Partita oder die Passacaglia in Hindemiths Solosonate op. 11/5 dienen könnte.“ Eine Entdeckung!
© Schäfer, Burkhard / www.fonoforum.de

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Josef Tal: Works for Viola

Hartmut Rohde

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1
Suite for Viola solo: I. Maessige Achtel
00:02:46

Hartmut Rohde, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

2
Suite for Viola solo: II. Langsame Achtel
00:04:32

Hartmut Rohde, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

3
Suite for Viola solo: III. Tango
00:01:53

Hartmut Rohde, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

4
Suite for Viola solo: IV. Postludium
00:02:30

Hartmut Rohde, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

5
Perspective for Viola solo
00:10:44

Hartmut Rohde, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

6
Sonata for Viola and Piano
00:08:09

Hartmut Rohde, Soloist - Christian Seibert, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

7
Duo for Viola and Piano
00:09:23

Hartmut Rohde, Soloist - Christian Seibert, Soloist - Josef Tal, Composer

Avi-Service for music Westdeutscher Rundfunk

Albumbeschreibung

Hartmut Rohde, der auch beim Mozart Piano Quartett die Bratsche spielt und hier als Solist und Duo-Partner des Pianisten Christian Seibert in Erscheinung tritt, hat den 1910 in Posen geborenen und 2008 in Jerusalem gestorbenen israelischen Komponisten Josef Tal persönlich kennengelernt und kurz vor dessen Tod noch mit ihm zusammengearbeitet. Der von Rohde selbst verfasste und sehr lesenswerte Booklet-Text gibt darüber Auskunft. Vielleicht liegt es nicht zuletzt genau daran, dass die vorliegende Aufnahme ein überzeugendes Plädoyer für den in Deutschland kaum bekannten Komponisten geworden ist. Nur vier recht kurze Werke sind auf der Scheibe zu hören – das längste dauert rund elf Minuten –, und ihre gesamte Laufzeit beträgt weniger als 40 Spielminuten. Gleichwohl ist zu loben, dass das Label darauf verzichtet hat, das minimalistisch-strenge Profil dieses hoch konzentrierten Konzeptalbums durch Hinzunahme von Nicht-Bratschen-Stücken oder gar – horribile dictu – „Bonustracks“ zu verwässern. Was hören wir? Faszinierende, in jedem Ton, jeder Phrase hervorragend gearbeitete und ganz aus dem Geist der „absoluten Musik“ heraus entstandene (Kammer-)Musik, die sich in der frühen, 1940 komponierten Suite noch (fast) ganz in den Bahnen von Reger bewegt. Ein Vierteljahrhundert später sieht Tals Welt ganz anders aus: Die Sonate (1960) und das Duo (1965) für Viola und Klavier des einstigen Meisterschülers von Paul Hindemith sind impulsiver, motorischer, nervöser und bestechen durch ihren rhetorisch prägnanten, gleichsam gestikulierenden Sprachduktus. Höhepunkt der CD ist „Perspektive“ von 1996, das alle Insignien eines echten Spätwerks in sich vereinigt und, wie es im Booklet zu Recht heißt, „aufgrund seiner Komplexität und Tiefe gerne als großer Schlusssatz einer Solosonate wie die Ciacconna in Bachs d-Moll-Partita oder die Passacaglia in Hindemiths Solosonate op. 11/5 dienen könnte.“ Eine Entdeckung!
© Schäfer, Burkhard / www.fonoforum.de

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