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Lady Gaga - Joanne

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Joanne

Lady Gaga

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Glaube nicht, was die anderen über dich sagen. Sie kennen dich nicht. Lady Gaga beging den Fehler, auf die Stimmen zu hören, die ihr aufgrund ihrer extravaganten Auftritte zuflüsterten, sie sei eine wegbereitende Künstlerin. Als Resultat dieser Fehlinterpretation entstand das überambitionierte "Artpop", das mit Sun Ra-Zitaten krampfhaft versuchte, Kirmes-Techno mit Anspruch zu verbinden. Ein einziges Missverständnis. Lady Gaga war und ist in erster Linie eine aus der Masse herausragende Pop-Sängerin mit dem Talent, sich selbst perfekt zu inszenieren. Von "Artpop" aus gab es nur eine logische Weiterentwicklung: den maximalen Schnitt, das erwachsene Album. Mit "Joanne" hat das Versteckspiel hinter kunterbunten Masken, Kostümen und Alter Egos vorerst ein Ende. Lady Gaga zeigt sich als Mensch, als Stefani Joanne Angelina Germanotta. In dieser persönlichsten ihrer Rollen offenbart sie mehr von ihrem musikalischen Potenzial als in jeder Sekunde des Vorgängers. Den Schritt zurück zu ihren Stärken, der sie letztendlich nach vorne bringt, begleiten unter anderem die Produzenten Mark Ronson und Blood Pop, Florence Welch (Florence And The Machine), Kevin Parker (Tame Impala), Josh Homme (Queens Of The Stone Age) und Beck. Am Ende des Weges steht zunehmend eingängiger und selbstreflektierter Pop ohne große Sperenzchen. Gemeinsam mit Josh Homme entstand der Dance Pop-Alternative Rock-Zwitter "John Wayne". Während der Queens Of The Stone Age-Frontmann Gitarre und Schlagzeug übernimmt, wünscht sich die von den New York City Boys gelangweilte Lady Gaga in bester Gitte Hænning-Tradition einen Cowboy als Mann. Ein energischer Rodeo-Ritt mit druckvoller Produktion, während dem "Joanne" nicht zum letzten Mal an Madonnas "Music" erinnert. Der zweite mit Homme geschriebene Track, der Opener "Diamond Heart", pendelt zwischen wehmütigem Siebziger-Piano, trotzigem Beat und ausufernden Synthesizern. "Some asshole broke me in / Wrecked all my innocence", verarbeitet sie ihre mit 19 erlebte Vergewaltigung. Das nervig überdrehte "Perfect Illusion" mit reichlich dünnem Refrain basiert auf einem Tame Impala-Demo aus den "Currents"-Sessions und offenbart eine der wenigen Schwächen ihres Gesangs. Mehrfach verwechselt Lady Gaga Schreien mit Dynamik und Emotionen. Dem komplett gegenüber steht die akustische Nashville-Gitarrenballade "Joanne" mit ihrem erhabenen Chorus, eine bittersüße Hommage an ihre verstorbene Tante Joanne, der Lady Gaga ihren zweiten Vornamen verdankt. "Ich glaube, in jedermanns Leben gibt es eine Joanne. Jeder hat jemanden, den er entweder verloren hat oder bald verlieren wird", erklärt sie. "In dieser Welt versuchen wir alle, Schritt zu halten und die beste Seite dessen zu zeigen, das uns ausmacht." Die Power-Ballade "Million Reasons" fördert ihren Country-Einfluss noch deutlicher zutage als das Titelstück. Beide stehen jedoch im Schatten von "Angel Down", einem traurig-eleganten Song, von Klavier und psychedelischen Verzierungen getragen, in dem Gaga ihre beste Gesangsleistung auf diesem Longplayer liefert. Deutlich spürbar verbindet sie ihre Emotionen bezüglich des Mordes an Christina Grimmie und dem Orlando-Anschlag, bei dem 49 Menschen getötet und 53 verletzt wurden. "Shots were fired on the street / By the church where we used to meet / Angel down, angel down / Why do people just stand around?" "Dancin' In Cirles", das die Freuden der Autoerotik zelebriert, klingt mit seinem Ace Of Base-Reggae wie ein zweiter "Alejandro"-Teil. Textlich bietet die Beck-Kollaboration eine Mischung aus den großen Oden der Selbstbefleckung: Cyndi Laupers "She Bop" und Billy Idols "Dancing With Myself". "Dancin' in circles, feels good to be lonely / … / Let's funk downtown." Das anmutige, mit Florence Welch vorgetragene Duett "Hey Girl" vermischst Elton Johns "Benny And The Jets" mit 1980er-Funk. Statt wie zuletzt mit überkünsteltem Nippes, fordert Lady Gaga ihre Zuhörer mit Nähe heraus. Sie minimiert die Entfernung zwischen Kunstfigur und Publikum. Auf den ersten Blick fehlen dem fünften Album die überlebensgroßen Pop-Brecher wie "Poker Face", "Bad Romance" oder "Telephone". Stattdessen liefert sie mit "Joanne" ein authentisches und in sich schlüssiges Werk und ihr bisher bestes Album.
© Laut

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Joanne

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1
Diamond Heart
00:03:30

Josh Homme, Producer, Co-Producer, ComposerLyricist - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - Jeff Bhasker, Producer, Co-Producer - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

2
A-YO
00:03:28

Hillary Lindsey, ComposerLyricist - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Michael Tucker, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

3
Joanne
00:03:17

Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

4
John Wayne
00:02:54

Josh Homme, ComposerLyricist - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Michael Tucker, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

5
Dancin' In Circles
00:03:27

Beck Hansen, ComposerLyricist - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Michael Tucker, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

6
Perfect Illusion
00:03:02

Justin Smith, Asst. Recording Engineer, StudioPersonnel - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Michael Tucker, ComposerLyricist - John Hanes, Assistant Mixer, StudioPersonnel - Serban Ghenea, Mixer, StudioPersonnel - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - KEVIN PARKER, Producer, ComposerLyricist - Joshua Blair, Recording Engineer, StudioPersonnel - BloodPop, Producer - David "Squirrell" Covell, Asst. Recording Engineer, StudioPersonnel - Barry McCready, Asst. Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2016 Interscope Records

7
Million Reasons
00:03:25

Hillary Lindsey, ComposerLyricist - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

8
Sinner's Prayer
00:03:43

Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Thomas Brenneck, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer - Joshua Michael Tillman, ComposerLyricist

℗ 2016 Interscope Records

9
Come To Mama
00:04:15

Mark Ronson, Producer - Emile Haynie, Producer, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer - Joshua Michael Tillman, ComposerLyricist

℗ 2016 Interscope Records

10
Hey Girl
00:04:15

Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - Florence Welch, FeaturedArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

11
Angel Down
00:03:49

Mark Ronson, Producer - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - Redone, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

12
Grigio Girls
00:03:00

Hillary Lindsey, ComposerLyricist - Mark Ronson, Producer, ComposerLyricist - Michael Tucker, ComposerLyricist - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - BloodPop, Producer

℗ 2016 Interscope Records

13
Just Another Day
00:02:58

Mark Ronson, Producer - Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist

℗ 2016 Interscope Records

14
Angel Down Work Tape
00:02:20

Lady Gaga, Producer, MainArtist, ComposerLyricist - Redone, Producer, ComposerLyricist

℗ 2016 Interscope Records

Albumbeschreibung

Glaube nicht, was die anderen über dich sagen. Sie kennen dich nicht. Lady Gaga beging den Fehler, auf die Stimmen zu hören, die ihr aufgrund ihrer extravaganten Auftritte zuflüsterten, sie sei eine wegbereitende Künstlerin. Als Resultat dieser Fehlinterpretation entstand das überambitionierte "Artpop", das mit Sun Ra-Zitaten krampfhaft versuchte, Kirmes-Techno mit Anspruch zu verbinden. Ein einziges Missverständnis. Lady Gaga war und ist in erster Linie eine aus der Masse herausragende Pop-Sängerin mit dem Talent, sich selbst perfekt zu inszenieren. Von "Artpop" aus gab es nur eine logische Weiterentwicklung: den maximalen Schnitt, das erwachsene Album. Mit "Joanne" hat das Versteckspiel hinter kunterbunten Masken, Kostümen und Alter Egos vorerst ein Ende. Lady Gaga zeigt sich als Mensch, als Stefani Joanne Angelina Germanotta. In dieser persönlichsten ihrer Rollen offenbart sie mehr von ihrem musikalischen Potenzial als in jeder Sekunde des Vorgängers. Den Schritt zurück zu ihren Stärken, der sie letztendlich nach vorne bringt, begleiten unter anderem die Produzenten Mark Ronson und Blood Pop, Florence Welch (Florence And The Machine), Kevin Parker (Tame Impala), Josh Homme (Queens Of The Stone Age) und Beck. Am Ende des Weges steht zunehmend eingängiger und selbstreflektierter Pop ohne große Sperenzchen. Gemeinsam mit Josh Homme entstand der Dance Pop-Alternative Rock-Zwitter "John Wayne". Während der Queens Of The Stone Age-Frontmann Gitarre und Schlagzeug übernimmt, wünscht sich die von den New York City Boys gelangweilte Lady Gaga in bester Gitte Hænning-Tradition einen Cowboy als Mann. Ein energischer Rodeo-Ritt mit druckvoller Produktion, während dem "Joanne" nicht zum letzten Mal an Madonnas "Music" erinnert. Der zweite mit Homme geschriebene Track, der Opener "Diamond Heart", pendelt zwischen wehmütigem Siebziger-Piano, trotzigem Beat und ausufernden Synthesizern. "Some asshole broke me in / Wrecked all my innocence", verarbeitet sie ihre mit 19 erlebte Vergewaltigung. Das nervig überdrehte "Perfect Illusion" mit reichlich dünnem Refrain basiert auf einem Tame Impala-Demo aus den "Currents"-Sessions und offenbart eine der wenigen Schwächen ihres Gesangs. Mehrfach verwechselt Lady Gaga Schreien mit Dynamik und Emotionen. Dem komplett gegenüber steht die akustische Nashville-Gitarrenballade "Joanne" mit ihrem erhabenen Chorus, eine bittersüße Hommage an ihre verstorbene Tante Joanne, der Lady Gaga ihren zweiten Vornamen verdankt. "Ich glaube, in jedermanns Leben gibt es eine Joanne. Jeder hat jemanden, den er entweder verloren hat oder bald verlieren wird", erklärt sie. "In dieser Welt versuchen wir alle, Schritt zu halten und die beste Seite dessen zu zeigen, das uns ausmacht." Die Power-Ballade "Million Reasons" fördert ihren Country-Einfluss noch deutlicher zutage als das Titelstück. Beide stehen jedoch im Schatten von "Angel Down", einem traurig-eleganten Song, von Klavier und psychedelischen Verzierungen getragen, in dem Gaga ihre beste Gesangsleistung auf diesem Longplayer liefert. Deutlich spürbar verbindet sie ihre Emotionen bezüglich des Mordes an Christina Grimmie und dem Orlando-Anschlag, bei dem 49 Menschen getötet und 53 verletzt wurden. "Shots were fired on the street / By the church where we used to meet / Angel down, angel down / Why do people just stand around?" "Dancin' In Cirles", das die Freuden der Autoerotik zelebriert, klingt mit seinem Ace Of Base-Reggae wie ein zweiter "Alejandro"-Teil. Textlich bietet die Beck-Kollaboration eine Mischung aus den großen Oden der Selbstbefleckung: Cyndi Laupers "She Bop" und Billy Idols "Dancing With Myself". "Dancin' in circles, feels good to be lonely / … / Let's funk downtown." Das anmutige, mit Florence Welch vorgetragene Duett "Hey Girl" vermischst Elton Johns "Benny And The Jets" mit 1980er-Funk. Statt wie zuletzt mit überkünsteltem Nippes, fordert Lady Gaga ihre Zuhörer mit Nähe heraus. Sie minimiert die Entfernung zwischen Kunstfigur und Publikum. Auf den ersten Blick fehlen dem fünften Album die überlebensgroßen Pop-Brecher wie "Poker Face", "Bad Romance" oder "Telephone". Stattdessen liefert sie mit "Joanne" ein authentisches und in sich schlüssiges Werk und ihr bisher bestes Album.
© Laut

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