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Neil Young - Homegrown

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Homegrown

Neil Young

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Ein Trimester, ohne dass Neil Young uns mit Nachschub versorgt, das ist kein richtiges Trimester. Dieses Mal aber hat der Loner nicht das x-te unveröffentlichte Archiv ausgegraben, sondern einen wahren Schatz, der in den Augen seiner Fans Kultstatus hat. Ursprünglich sollte Homegrown im Jahre 1975 erscheinen, mit in der Zeit zwischen Juni 1974 und Januar 1975 eingespielten Titeln. Es handelt sich um eine im Großen und Ganzen akustische Perle, die er selbst später als eine Art Bindeglied zwischen Harvest, Comes a Time, Old Ways und Harvest Moon beschrieb. Damals brachte Young dann doch lieber Tonight’s the Night heraus, weil er „die Power in der Aufführung und das Feeling“ bevorzugte, wogegen er dieses Homegrown für „nichts anderes als eine recht deprimierende Platte“ hielt.


Fünfundvierzig Jahre später kann sich jeder endlich seine eigene Meinung bilden. 7 der 12 Songs waren noch nie auf einem Album zu hören gewesen, wogegen mehrere Versionen der fünf anderen auf späteren Werken erschienen waren, etwa Decade, Hawks & Doves oder American Stars ‘n Bars. Neil Young, der auf der Gitarre genauso gut spielt wie am Klavier und auf der Harmonica, hat folgende Gäste zu sich gebeten: Levon Helm, Ben Keith, Karl T. Himmel, Stan Szelest, Tim Drummond, Emmylou Harris und Robbie Robertson. Das alles stammt natürlich aus seinem goldenen Zeitalter, als seine Schöpferkraft ganz und gar nicht versiegen wollte. Homegrown erweist sich als ziemlich grandios und vor allem recht vertraulich, weil der Songwriter hier ganz unverhüllt seine Trennung von der Schauspielerin Carrie Snodgress anspricht, der Mutter von Zeke, seinem ersten Sohn. Ein sehr persönlicher Schmerz, der am Beginn in der überwältigenden Ballade, der treffend genannten Separate Ways, plötzlich zum Vorschein kommt. Selten noch zeigte der Loner Seiten seines Privatlebens auf einem Album, das musikalisch gesehen vom allgemeinen Ton her dem Country-Rock der Hippies des legendären Harvest sehr nahegekommen war; selbst wenn bestimmte Kompositionen wie etwa Vacancy etwas mehr Uptempo zeigen. Kurz und gut, das Warten hat sich gelohnt. © Marc Zisman/Qobuz

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Homegrown

Neil Young

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1
Separate Ways
00:03:33

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - Ben Keith, Pedal Steel Guitar - Elliot Mazer, Producer - Tim Drummond, Bass - Levon Helm, Drums

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

2
Try
00:02:48

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, MainArtist - Ben Keith, Pedal Steel Guitar, Background Vocals - Elliot Mazer, Producer - EMMYLOU HARRIS, Background Vocals - Tim Drummond, Bass - Levon Helm, Drums - Joe Yankee, Piano

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

3
Mexico
00:01:40

NEIL YOUNG, Producer, Piano, Lead Vocals, Writer, MainArtist - Ben Keith, Producer

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

4
Love Is A Rose
00:02:17

NEIL YOUNG, Composer, Producer, Guitar, Lead Vocals, Harmonica, MainArtist - TIM MULLIGAN, Producer - Tim Drummond, Bass

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

5
Homegrown
00:02:47

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, MainArtist - Ben Keith, Slide Guitar - Elliot Mazer, Producer - Tim Drummond, Bass - Karl T Himmel, Drums

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

6
Florida
00:02:58

NEIL YOUNG, Producer, Narrator, Writer, MainArtist, Sounds - Ben Keith, Producer, Narrator, Sounds

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

7
Kansas (6/12/75)
00:02:12

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - Ben Keith, Producer

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

8
We Don't Smoke It No More
00:04:50

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - Ben Keith, Producer, Slide Guitar, Background Vocals - TIM MULLIGAN, Producer - Tim Drummond, Background Vocals, Bass - Mazzeo, Background Vocals - Stan Szelest, Piano - Karl T Himmel, Drums

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

9
White Line
00:03:13

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - ROBBIE ROBERTSON, Guitar, MainArtist - TIM MULLIGAN, Producer

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

10
Vacancy
00:03:58

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - Ben Keith, Producer, Slide Guitar, Background Vocals - TIM MULLIGAN, Producer - Tim Drummond, Background Vocals, Bass - Stan Szelest, Wurlitzer - Karl T Himmel, Drums

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

11
Little Wing
00:02:12

NEIL YOUNG, Composer, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - Ben Keith, Producer

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

12
Star of Bethlehem
00:02:48

NEIL YOUNG, Producer, Guitar, Lead Vocals, Writer, Harmonica, MainArtist - Ben Keith, Vocals, Dobro - Elliot Mazer, Producer - EMMYLOU HARRIS, Vocals - Tim Drummond, Bass - Karl T Himmel, Drums

© 2020 Silver Bow Productions, Inc. ℗ 2020 Silver Bow Productions, Inc.

Albumbeschreibung

Ein Trimester, ohne dass Neil Young uns mit Nachschub versorgt, das ist kein richtiges Trimester. Dieses Mal aber hat der Loner nicht das x-te unveröffentlichte Archiv ausgegraben, sondern einen wahren Schatz, der in den Augen seiner Fans Kultstatus hat. Ursprünglich sollte Homegrown im Jahre 1975 erscheinen, mit in der Zeit zwischen Juni 1974 und Januar 1975 eingespielten Titeln. Es handelt sich um eine im Großen und Ganzen akustische Perle, die er selbst später als eine Art Bindeglied zwischen Harvest, Comes a Time, Old Ways und Harvest Moon beschrieb. Damals brachte Young dann doch lieber Tonight’s the Night heraus, weil er „die Power in der Aufführung und das Feeling“ bevorzugte, wogegen er dieses Homegrown für „nichts anderes als eine recht deprimierende Platte“ hielt.


Fünfundvierzig Jahre später kann sich jeder endlich seine eigene Meinung bilden. 7 der 12 Songs waren noch nie auf einem Album zu hören gewesen, wogegen mehrere Versionen der fünf anderen auf späteren Werken erschienen waren, etwa Decade, Hawks & Doves oder American Stars ‘n Bars. Neil Young, der auf der Gitarre genauso gut spielt wie am Klavier und auf der Harmonica, hat folgende Gäste zu sich gebeten: Levon Helm, Ben Keith, Karl T. Himmel, Stan Szelest, Tim Drummond, Emmylou Harris und Robbie Robertson. Das alles stammt natürlich aus seinem goldenen Zeitalter, als seine Schöpferkraft ganz und gar nicht versiegen wollte. Homegrown erweist sich als ziemlich grandios und vor allem recht vertraulich, weil der Songwriter hier ganz unverhüllt seine Trennung von der Schauspielerin Carrie Snodgress anspricht, der Mutter von Zeke, seinem ersten Sohn. Ein sehr persönlicher Schmerz, der am Beginn in der überwältigenden Ballade, der treffend genannten Separate Ways, plötzlich zum Vorschein kommt. Selten noch zeigte der Loner Seiten seines Privatlebens auf einem Album, das musikalisch gesehen vom allgemeinen Ton her dem Country-Rock der Hippies des legendären Harvest sehr nahegekommen war; selbst wenn bestimmte Kompositionen wie etwa Vacancy etwas mehr Uptempo zeigen. Kurz und gut, das Warten hat sich gelohnt. © Marc Zisman/Qobuz

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