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Freiburger Barockorchester - Handel : Concerti a due cori

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Handel : Concerti a due cori

Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans

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Anlässlich der Uraufführung seines Oratoriums Joshua in Covent Garden im Jahr 1748 hat Händel das erste seiner drei Concerto a due cori HWV 332 komponiert – oder vielmehr arrangiert. „Cori“ steht hier nicht für Vokalensemble, sondern für eine Gruppe von Instrumentalisten, in diesem Fall jeweils zwei Oboen, zwei Hörner und ein Fagott, also zehn Solisten insgesamt, die sich über dem von Streichern geschaffenen Klangteppich gegenseitig antworten. Zu der damaligen Zeit war es üblich, die Aufführung großer Werke, Oratorien oder Opern, mit rein instrumentalen Werken zu bereichern. Aber Händel war ein vielbeschäftigter Mensch und ein erstklassiger Geschäftsmann; so viel Musik auf einmal zu schreiben, war nicht gerade eine leichte Aufgabe. So erklärt sich die große Anzahl instrumentaler Werke, die durch Recycling – Transkription, Transposition, Neuinstrumentierung, sogar Plagiat, alle Möglichkeiten standen offen – bestehender Stücke entstanden sind, oft seiner eigenen, manchmal auch der anderer Komponisten, die darüber nicht unbedingt informiert wurden. Im Fall des Ersten Concerto, hat Händel nur aus seinem eigenen Repertoire geschöpft, insbesondere aus seinen Opern und Oratorien.

Das Zweite Concerto HWV 333, das um 1747 entstanden ist, wurde zum ersten Mal 1748 in Covent Garden zusätzlich als Uraufführung des Oratoriums Alexander Balus dargeboten. Der Komponist hat dafür drei seiner eigenen Oratorien als Quelle verwendet, darunter Esther und Der Messias, der damals noch nicht so berühmt war. In der Überarbeitung übernimmt die Bläsergruppe Partien, die ursprünglich für Sänger oder den Chor gedacht waren. Für das Dritte Concerto HWV 334 schließlich hat Händel fast nichts wiederverwertet – fast alles ist neu! – nur der erste Satz, für den er die sogenannte Fitzwilliam-Ouverture umgeschrieben hat und das Allegro-Finale, das eine Jagdarie aus seiner Oper Partenope wiederaufnimmt.

Für diese Aufnahme haben sich die Musiker des beispielhaften Freiburger Barockorchesters etwas Besonderes ausgedacht: Die beiden Solistenensembles werden jeweils von einem eigenen Streichorchester begleitet, wodurch ein beeindruckender Stereoeffekt entsteht. Das eine der beiden Orchester wird von Gottfried von der Goltz an der Geige, das andere – ebenfalls nach alter Art von der ersten Geige aus – von Petra Müllejans geleitet. © SM/Qobuz

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Handel : Concerti a due cori

Freiburger Barockorchester

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Concerto a due cori in F Major, HWV 334 (Georg Friedrich Händel)

1
I. Ouverture 00:01:41

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

2
II. Allegro 00:02:46

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

3
III. Allegro ma non troppo 00:03:08

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

4
IV. Adagio 00:02:25

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

5
V. Andante larghetto 00:03:23

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

6
VI. Allegro 00:04:18

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

Concerto a due cori in B-Flat Major, HWV 332 (Georg Friedrich Händel)

7
I. Ouverture 00:01:24

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

8
II. Allegro ma non troppo 00:02:16

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

9
III. Allegro 00:02:31

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

10
IV. Largo 00:02:29

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

11
V. A tempo ordinario 00:01:36

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

12
VI. Alle breve moderato 00:02:21

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

13
VII. Minuet 00:02:13

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

Concerto a due cori in F Major, HWV 333 (Georg Friedrich Händel)

14
I. Pomposo 00:01:46

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

15
II. Allegro 00:01:57

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

16
III. A tempo giusto 00:02:52

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

17
IV. Largo 00:02:13

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

18
V. Allegro ma non troppo 00:03:48

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

19
VI. A tempo ordinario 00:03:26

Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer

harmonia mundi harmonia mundi

Albumbeschreibung

Anlässlich der Uraufführung seines Oratoriums Joshua in Covent Garden im Jahr 1748 hat Händel das erste seiner drei Concerto a due cori HWV 332 komponiert – oder vielmehr arrangiert. „Cori“ steht hier nicht für Vokalensemble, sondern für eine Gruppe von Instrumentalisten, in diesem Fall jeweils zwei Oboen, zwei Hörner und ein Fagott, also zehn Solisten insgesamt, die sich über dem von Streichern geschaffenen Klangteppich gegenseitig antworten. Zu der damaligen Zeit war es üblich, die Aufführung großer Werke, Oratorien oder Opern, mit rein instrumentalen Werken zu bereichern. Aber Händel war ein vielbeschäftigter Mensch und ein erstklassiger Geschäftsmann; so viel Musik auf einmal zu schreiben, war nicht gerade eine leichte Aufgabe. So erklärt sich die große Anzahl instrumentaler Werke, die durch Recycling – Transkription, Transposition, Neuinstrumentierung, sogar Plagiat, alle Möglichkeiten standen offen – bestehender Stücke entstanden sind, oft seiner eigenen, manchmal auch der anderer Komponisten, die darüber nicht unbedingt informiert wurden. Im Fall des Ersten Concerto, hat Händel nur aus seinem eigenen Repertoire geschöpft, insbesondere aus seinen Opern und Oratorien.

Das Zweite Concerto HWV 333, das um 1747 entstanden ist, wurde zum ersten Mal 1748 in Covent Garden zusätzlich als Uraufführung des Oratoriums Alexander Balus dargeboten. Der Komponist hat dafür drei seiner eigenen Oratorien als Quelle verwendet, darunter Esther und Der Messias, der damals noch nicht so berühmt war. In der Überarbeitung übernimmt die Bläsergruppe Partien, die ursprünglich für Sänger oder den Chor gedacht waren. Für das Dritte Concerto HWV 334 schließlich hat Händel fast nichts wiederverwertet – fast alles ist neu! – nur der erste Satz, für den er die sogenannte Fitzwilliam-Ouverture umgeschrieben hat und das Allegro-Finale, das eine Jagdarie aus seiner Oper Partenope wiederaufnimmt.

Für diese Aufnahme haben sich die Musiker des beispielhaften Freiburger Barockorchesters etwas Besonderes ausgedacht: Die beiden Solistenensembles werden jeweils von einem eigenen Streichorchester begleitet, wodurch ein beeindruckender Stereoeffekt entsteht. Das eine der beiden Orchester wird von Gottfried von der Goltz an der Geige, das andere – ebenfalls nach alter Art von der ersten Geige aus – von Petra Müllejans geleitet. © SM/Qobuz

Informationen zur Originalaufnahme : Recorded October 2014, Teldex Studio Berlin (Germany)

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