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Abendmusiken Basel|Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden

Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden

Abendmusiken Basel

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Wie oft hat Heinrich Schütz nach dem Dreißigjährigen Krieg über den miserablen Zustand der Dresdner Hofkapelle geklagt! Erst spät investierte der Herzog wieder in die Musik, als er italienische Musiker an den Hof verpflichtete und diese erheblich besser als die verbliebenen deutschen entlohnte. Das war dann verständlicherweise Schütz auch nicht recht, zumal mit diesen ein Kirchenstil Einzug hielt, der reichlich innovativ war und dem betagten Oberkapellmeister mutmaßlich nicht sonderlich gefallen konnte. Dass Perandas Musik nicht nur vom Herzog, sondern auch von seinen Musikerkollegen geschätzt wurde, belegt die Messe, die in einer Handschrift von Johann Sebastian Bach auf uns gekommen ist. Entsprechend zentrierte sich die Rezeption überwiegend auf diese, sodass Jörg­-Andreas Bötticher nun immerhin fünf geistliche Konzerte Perandas als Ersteinspielung bieten kann. Eine veritable Entdeckung ist das groß besetzte zu Michaelis, das aufgrund seiner Bildhaftigkeit zum Ruhm des Komponisten nicht unmaßgeblich beigetragen hat. Sowohl bei der Messe als auch bei den meisten Konzerten fällt die belebende Agilität der Zinkenisten ins Ohr; zu­ gleich sorgen die Bläser für angemessene Feierlichkeit. Die Vokalsolisten stammen allesamt aus der ersten Riege und lösen ihre Aufgaben ausgesprochen souverän. Leichte Mühen in der Höhe sind allerdings vereinzelt bei Miriam Feuersinger zu erkennen. Abweichende Aussprache des Lateinischen fällt bei Jakob Pilgram auf – und das unmittelbar in einer Textwiederholung bei „Repleti sunt omnes“. Diese Kleinigkeiten müssten nicht er­ wähnt werden, wenn die Sänger sich noch etwas affektiver ins Zeug gelegt hätten, denn schließlich galt Peranda zu seiner Zeit als „Affecten­-Zwinger“.
© Emans, Reinmar / www.fonoforum.de

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Giuseppe Peranda: Sacred Music from Dresden

Abendmusiken Basel

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1
Missa in A Minor: Kyrie
00:05:20

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

2
Missa in A Minor: Gloria
00:10:56

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

3
Repleti sunt omnes
00:05:14

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

4
Sinfonia à 2
00:06:23

Vincenzo Albrici, Composer - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

5
Accurite gentes
00:06:20

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

6
Fasciculus myrrhae
00:11:38

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

7
Sonata à 6
00:04:53

David Pohle, Composer - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

8
Timor et tremor
00:12:45

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

9
Factum est proelium
00:12:13

Traditional, Author - Abendmusiken Basel, Orchestra, Artist, MainArtist - Giuseppe Peranda, Composer

2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG 2018 MBM Mielke Bergfeld Musikproduktion oHG

Albumbeschreibung

Wie oft hat Heinrich Schütz nach dem Dreißigjährigen Krieg über den miserablen Zustand der Dresdner Hofkapelle geklagt! Erst spät investierte der Herzog wieder in die Musik, als er italienische Musiker an den Hof verpflichtete und diese erheblich besser als die verbliebenen deutschen entlohnte. Das war dann verständlicherweise Schütz auch nicht recht, zumal mit diesen ein Kirchenstil Einzug hielt, der reichlich innovativ war und dem betagten Oberkapellmeister mutmaßlich nicht sonderlich gefallen konnte. Dass Perandas Musik nicht nur vom Herzog, sondern auch von seinen Musikerkollegen geschätzt wurde, belegt die Messe, die in einer Handschrift von Johann Sebastian Bach auf uns gekommen ist. Entsprechend zentrierte sich die Rezeption überwiegend auf diese, sodass Jörg­-Andreas Bötticher nun immerhin fünf geistliche Konzerte Perandas als Ersteinspielung bieten kann. Eine veritable Entdeckung ist das groß besetzte zu Michaelis, das aufgrund seiner Bildhaftigkeit zum Ruhm des Komponisten nicht unmaßgeblich beigetragen hat. Sowohl bei der Messe als auch bei den meisten Konzerten fällt die belebende Agilität der Zinkenisten ins Ohr; zu­ gleich sorgen die Bläser für angemessene Feierlichkeit. Die Vokalsolisten stammen allesamt aus der ersten Riege und lösen ihre Aufgaben ausgesprochen souverän. Leichte Mühen in der Höhe sind allerdings vereinzelt bei Miriam Feuersinger zu erkennen. Abweichende Aussprache des Lateinischen fällt bei Jakob Pilgram auf – und das unmittelbar in einer Textwiederholung bei „Repleti sunt omnes“. Diese Kleinigkeiten müssten nicht er­ wähnt werden, wenn die Sänger sich noch etwas affektiver ins Zeug gelegt hätten, denn schließlich galt Peranda zu seiner Zeit als „Affecten­-Zwinger“.
© Emans, Reinmar / www.fonoforum.de

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