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Rush - Clockwork Angels

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Clockwork Angels

Rush

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Alte Herren muss man ja manchmal an die Hand nehmen, damit sie sicher über die Straße kommen. Nun würden wohl nur die wenigsten die Herren Lee, Lifeson und Peart als "alt" bezeichnen, aber taufrische Jungspunde sind sie heuer auch nicht mehr. Immerhin begab sich das kanadische Trio mit "Clockwork Angels" auf ein völlig neues Terrain. Zum ersten Mal startete Drum-Poet Peart bei Null, anstatt sich bei Text-Skizzen zu bedienen, die er im Laufe der Jahre aus seinen Hirnwindungen gequetscht hat. Des weiteren griff das Trio auf Tipps und Meinungen von Produzent Nick Raskulinecz zurück. Dieser wurde zu einem großen Teil Ideengeber und Unterstützer bei diesem ambitionierten Projekt. Eben wie einer, der die alten Herren an die Hand nimmt. Die Story hinter dem Album bedient sich bei Motiven des Sci Fi-Untergenres Steampunk, die meist eine Vision der Zukunft zeichnet, wie man sie sich vor ca. 150 Jahren vorstellte. Mit Dampfmaschinen (deshalb Steampunk) und allerlei exotischem Trillefix, den man sich im digitalen Zeitalter kaum mehr ausmalt. Praktischerweise ist Schlagwerker Peart mit dessen Stil-Pionier Kevin J. Anderson befreundet, der sich auch daran macht, die Geschichte in Romanform auszuarbeiten. Die Uhr steht bei Rush nicht auf fünf vor zwölf, sondern bei "2112". Schon die erste Annäherung an das neueste Werk spielt mit Verweisen auf die eigene Vergangenheit. Thematisch lehnt sich die Storyline um einen jungen Mann, der sein Glück sucht, eng an das Album von 1976 an. Das Streben nach Selbstverwirklichung unterfüttert Peart mit Anleihen aus Mythologie und Literatur. Der musikalische Überbau kann dem hochgestreckten konzeptionellen Rahmen aber leider nicht ganz das Wasser reichen. Nicht falsch verstehen, Rush schreiben nach wie vor hervorragende Songs, Momente für die Ewigkeit jedoch schütteln sie nicht im Minutentakt aus dem Ärmel. Schon "Caravan" krankt etwas daran, dass die einzelnen Parts nicht so recht zusammenpassen. Wenn im Zwischenteil "I can't stop think big" ein wunderbar meldiöser Part die etwas verkrampfte Riffigkeit auflöst, erahnt man, welch wunderbares Doppelpass-Spiel die Band beherrscht. Allein: Hier will es nicht zusammen finden. Es bessert sich im Laufe des Album, aber erst mit "The Wreckers" stellt das Trio einen Song auf die Beine, der das Zeug zum Klassiker hat. Hier greift ein Rädchen ins andere. Melodie, Text, Atmosphäre: Gänsehaut pur. Des weiteren bauen Rush geschickt Eigenzitate in ihren Sound ein, und bieten so auch eingefleischte Rush-Nerds ausreichend Stoff, um sich zu überlegen, wo sie den einen oder anderen Part schon einmal gehört haben. Wer bei "Headlong Flight" rätselt, darf gerne mal unter "Caress Of Steel" nachschlagen, "Clockwork Angels" ... nun ja: man schaue auf die Uhrzeit. Dass aus "Clockwork Angels" letztendlich doch wieder die Kurve kriegt, liegt nicht zuletzt daran, dass das Album gegen Ende hin immer mehr an Fahrt gewinnt. Gerade das relativ straighte "Wish Them Well" sei hier lobend erwähnt. Neben dem fehlenden Drive im Songwriting zu Beginn der Trackliste steht höchstens noch das etwas verwaschene Klangbild (gerade die Drums klingen ab und an etwas blutleer) kompletter Glückseligkeit im Weg. Was das Trio aber dann noch mit "The Garden" aus dem Hut zaubert, spottet jeder Beschreibung. Eine semi-akustische Ballade voller sehnsüchtiger Melodiebögen, untermalt von absolut passenden Streicher-Arrangements ... Herz, was willst du mehr? Wenn Alex Lifeson nach gut viereinhalb Minuten zum Finalen Solo-Aufgalopp in die Saiten greift, bleibt kein Auge trocken. Sie wissen eben nach wie vor, wie es geht, und spätestens da braucht es auch keinen mehr, der sie an der Hand nimmt.
© Laut

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Clockwork Angels

Rush

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1
Caravan
00:05:38

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

2
BU2B
00:05:10

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

3
Clockwork Angels
00:07:31

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

4
The Anarchist
00:06:51

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

5
Carnies
00:04:51

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

6
Halo Effect
00:03:13

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

7
Seven Cities of Gold
00:06:32

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

8
The Wreckers
00:05:00

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

9
Headlong Flight
00:07:19

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

10
BU2B2
00:01:28

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

11
Wish Them Well
00:05:25

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

12
The Garden
00:06:59

Alex Lifeson, Composer - Geddy Lee, Composer - Neil Peart, Lyricist - Nick Raskulinecz, Producer, Mixer - Rush, Producer, MainArtist

2012 T.Y.S., Inc. 2012 T.Y.S., Inc.

Albumbeschreibung

Alte Herren muss man ja manchmal an die Hand nehmen, damit sie sicher über die Straße kommen. Nun würden wohl nur die wenigsten die Herren Lee, Lifeson und Peart als "alt" bezeichnen, aber taufrische Jungspunde sind sie heuer auch nicht mehr. Immerhin begab sich das kanadische Trio mit "Clockwork Angels" auf ein völlig neues Terrain. Zum ersten Mal startete Drum-Poet Peart bei Null, anstatt sich bei Text-Skizzen zu bedienen, die er im Laufe der Jahre aus seinen Hirnwindungen gequetscht hat. Des weiteren griff das Trio auf Tipps und Meinungen von Produzent Nick Raskulinecz zurück. Dieser wurde zu einem großen Teil Ideengeber und Unterstützer bei diesem ambitionierten Projekt. Eben wie einer, der die alten Herren an die Hand nimmt. Die Story hinter dem Album bedient sich bei Motiven des Sci Fi-Untergenres Steampunk, die meist eine Vision der Zukunft zeichnet, wie man sie sich vor ca. 150 Jahren vorstellte. Mit Dampfmaschinen (deshalb Steampunk) und allerlei exotischem Trillefix, den man sich im digitalen Zeitalter kaum mehr ausmalt. Praktischerweise ist Schlagwerker Peart mit dessen Stil-Pionier Kevin J. Anderson befreundet, der sich auch daran macht, die Geschichte in Romanform auszuarbeiten. Die Uhr steht bei Rush nicht auf fünf vor zwölf, sondern bei "2112". Schon die erste Annäherung an das neueste Werk spielt mit Verweisen auf die eigene Vergangenheit. Thematisch lehnt sich die Storyline um einen jungen Mann, der sein Glück sucht, eng an das Album von 1976 an. Das Streben nach Selbstverwirklichung unterfüttert Peart mit Anleihen aus Mythologie und Literatur. Der musikalische Überbau kann dem hochgestreckten konzeptionellen Rahmen aber leider nicht ganz das Wasser reichen. Nicht falsch verstehen, Rush schreiben nach wie vor hervorragende Songs, Momente für die Ewigkeit jedoch schütteln sie nicht im Minutentakt aus dem Ärmel. Schon "Caravan" krankt etwas daran, dass die einzelnen Parts nicht so recht zusammenpassen. Wenn im Zwischenteil "I can't stop think big" ein wunderbar meldiöser Part die etwas verkrampfte Riffigkeit auflöst, erahnt man, welch wunderbares Doppelpass-Spiel die Band beherrscht. Allein: Hier will es nicht zusammen finden. Es bessert sich im Laufe des Album, aber erst mit "The Wreckers" stellt das Trio einen Song auf die Beine, der das Zeug zum Klassiker hat. Hier greift ein Rädchen ins andere. Melodie, Text, Atmosphäre: Gänsehaut pur. Des weiteren bauen Rush geschickt Eigenzitate in ihren Sound ein, und bieten so auch eingefleischte Rush-Nerds ausreichend Stoff, um sich zu überlegen, wo sie den einen oder anderen Part schon einmal gehört haben. Wer bei "Headlong Flight" rätselt, darf gerne mal unter "Caress Of Steel" nachschlagen, "Clockwork Angels" ... nun ja: man schaue auf die Uhrzeit. Dass aus "Clockwork Angels" letztendlich doch wieder die Kurve kriegt, liegt nicht zuletzt daran, dass das Album gegen Ende hin immer mehr an Fahrt gewinnt. Gerade das relativ straighte "Wish Them Well" sei hier lobend erwähnt. Neben dem fehlenden Drive im Songwriting zu Beginn der Trackliste steht höchstens noch das etwas verwaschene Klangbild (gerade die Drums klingen ab und an etwas blutleer) kompletter Glückseligkeit im Weg. Was das Trio aber dann noch mit "The Garden" aus dem Hut zaubert, spottet jeder Beschreibung. Eine semi-akustische Ballade voller sehnsüchtiger Melodiebögen, untermalt von absolut passenden Streicher-Arrangements ... Herz, was willst du mehr? Wenn Alex Lifeson nach gut viereinhalb Minuten zum Finalen Solo-Aufgalopp in die Saiten greift, bleibt kein Auge trocken. Sie wissen eben nach wie vor, wie es geht, und spätestens da braucht es auch keinen mehr, der sie an der Hand nimmt.
© Laut

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