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Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks|Bruckner: Symphony No. 3 in D Minor, WAB 103 "Wagner" (1889 Version) [Live]

Bruckner: Symphony No. 3 in D Minor, WAB 103 "Wagner" (1889 Version) [Live]

Bavarian Radio Symphony Orchestra, Mariss Jansons

Digitales Booklet

Verfügbar in
16-Bit CD Quality 44.1 kHz - Stereo

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Die Uraufführung seiner dritten Sinfonie im Dezember 1877 im Wiener Musikverein war für Anton Bruckner das größte Fiasko seines Lebens. Es wurde gelacht und gezischt. Man könne hören, „wie Beethovens Neunte mit Wagners Walküre Freundschaft schließt und endlich unter die Hufe ihrer Pferde gerät“, witzelte der tonangebende Musikkritiker Wiens, Eduard Hanslick. Dass Bruckner sein Werk Richard Wagner gewidmet hatte, stieß dem überzeugten Brahms-Anhänger Hanslick zusätzlich auf. Für Bruckner war diese Premiere seiner Dritten eine bittere Erfahrung, aber er ließ nicht locker. Immer wieder hat er an dem Werk gefeilt und konnte mit der dritten und letzten Fassung von 1889, die deutlich kürzer ausfiel als das ursprüngliche Werk, einen späten Erfolg und gute Kritiken verbuchen: „Das Publikum war unbeschreiblich liebenswürdig. Ich musste weinen!“ Die Monumentalität der Urfassung fehlt dieser späten Version, dafür besticht sie durch ihre Kompaktheit und eine klarere, in sich geschlossenere Anlage. Das mag ein Grund dafür sein, dass viele Dirigenten diese späte Fassung bevorzugen. Zu ihnen gehört auch Mariss Jansons, von 2003 bis zu seinem Tod 2019 Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters. Er hat ein feines Gespür für diese Art monumentaler Sinfonik und den ausladenden Gestus der Bruckner'schen Gedanken. Das wirkt alles sehr organisch, wie aus einem Guss. Die grandiosen Steigerungen werden bei Jansons zu meisterhaften Spannungsbögen entwickelt und klanglich fein ausbalanciert. Das Ergebnis ist ein überwältigender Orchestersound, und das bei einer klaren Linienführung und feinsten dynamischen Abstufungen. Bei Jansons erscheint die Dritte als in sich geschlossener Kosmos, der das mühsame Ringen Bruckners um dieses Werk vergessen lässt.
© Demmler, Martin / www.fonoforum.de

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Bruckner: Symphony No. 3 in D Minor, WAB 103 "Wagner" (1889 Version) [Live]

Symphonieorchester Des Bayerischen Rundfunks

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Symphony No. 3 in D Minor, WAB 103 "Wagner" (1889 Version) (Anton Bruckner)

1
I. Mehr langsam. Misterioso [Live]
00:22:06

Mariss Jansons, Conductor, MainArtist - Anton BRUCKNER, Composer - Bavarian Radio Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist

(C) 2021 BR-Klassik (P) 2021 BR-Klassik

2
II. Adagio, bewegt, quasi andante [Live]
00:13:51

Mariss Jansons, Conductor, MainArtist - Anton BRUCKNER, Composer - Bavarian Radio Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist

(C) 2021 BR-Klassik (P) 2021 BR-Klassik

DISC 2

1
III. Ziemlich schnell [Live]
00:07:13

Mariss Jansons, Conductor, MainArtist - Anton BRUCKNER, Composer - Bavarian Radio Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist

(C) 2021 BR-Klassik (P) 2021 BR-Klassik

2
IV. Allegro [Live]
00:13:08

Mariss Jansons, Conductor, MainArtist - Anton BRUCKNER, Composer - Bavarian Radio Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist

(C) 2021 BR-Klassik (P) 2021 BR-Klassik

Albumbeschreibung

Die Uraufführung seiner dritten Sinfonie im Dezember 1877 im Wiener Musikverein war für Anton Bruckner das größte Fiasko seines Lebens. Es wurde gelacht und gezischt. Man könne hören, „wie Beethovens Neunte mit Wagners Walküre Freundschaft schließt und endlich unter die Hufe ihrer Pferde gerät“, witzelte der tonangebende Musikkritiker Wiens, Eduard Hanslick. Dass Bruckner sein Werk Richard Wagner gewidmet hatte, stieß dem überzeugten Brahms-Anhänger Hanslick zusätzlich auf. Für Bruckner war diese Premiere seiner Dritten eine bittere Erfahrung, aber er ließ nicht locker. Immer wieder hat er an dem Werk gefeilt und konnte mit der dritten und letzten Fassung von 1889, die deutlich kürzer ausfiel als das ursprüngliche Werk, einen späten Erfolg und gute Kritiken verbuchen: „Das Publikum war unbeschreiblich liebenswürdig. Ich musste weinen!“ Die Monumentalität der Urfassung fehlt dieser späten Version, dafür besticht sie durch ihre Kompaktheit und eine klarere, in sich geschlossenere Anlage. Das mag ein Grund dafür sein, dass viele Dirigenten diese späte Fassung bevorzugen. Zu ihnen gehört auch Mariss Jansons, von 2003 bis zu seinem Tod 2019 Chefdirigent des BR-Symphonieorchesters. Er hat ein feines Gespür für diese Art monumentaler Sinfonik und den ausladenden Gestus der Bruckner'schen Gedanken. Das wirkt alles sehr organisch, wie aus einem Guss. Die grandiosen Steigerungen werden bei Jansons zu meisterhaften Spannungsbögen entwickelt und klanglich fein ausbalanciert. Das Ergebnis ist ein überwältigender Orchestersound, und das bei einer klaren Linienführung und feinsten dynamischen Abstufungen. Bei Jansons erscheint die Dritte als in sich geschlossener Kosmos, der das mühsame Ringen Bruckners um dieses Werk vergessen lässt.
© Demmler, Martin / www.fonoforum.de

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