BBC Symphony Orchestra, BBC Symphony Chorus, Andrew Davis, Ben Johnson Bliss: The Beatitudes, Introduction and Allegro & God Save the Queen

Bliss: The Beatitudes, Introduction and Allegro & God Save the Queen

BBC Symphony Orchestra, BBC Symphony Chorus, Andrew Davis, Ben Johnson

Erschienen am 2. Februar 2018 bei Chandos

Künstler: BBC Symphony Orchestra

Genre: Klassik > Vokalmusik (weltlich und geistlich) > Chorwerk (für den Chor)

Auszeichnungen: 5 de Diapason ( April 2018)

Inkl.: 1 Digitales Booklet

  • hi-res logo
  • 24-Bit – 96.00 kHz

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Die neue Kathedrale der Stadt Coventry wurde nach der Zerstörung der ursprünglich mittelalterlichen Kirche im Zweiten Weltkrieg als Akt der Versöhnung erbaut. Zur Feier der Einweihung im Jahre 1962 wurde ein Kunstfestival organisiert, das auch Aufträge für bedeutende Werke von Britten, Tippett und Arthur Bliss (1891-1975) umfasste. Davon waren Brittens War Requiem und Bliss’ The Beatitudes (Die Seligpreisungen) zur Aufführung in der Kathedrale vorgesehen. Wie sich herausstellte, konnte nur Brittens Werk im ursprünglich vorgesehenen Rahmen aufgeführt werden. Im April 1961 wurden die Festivalveranstaltungen in der Tageszeitung The Times angekündigt. Bliss’ Beatitudes wird als das wichtigste neue Werk zur Darbietung in der Kathedrale erwähnt. Leider wurde später angekündigt, dass logistische Erwägungen dazu geführt hätten, das Konzert in das Belgrade Theatre zu verlegen, wovon Bliss anscheinend nichts wusste bis wenige Wochen vor der Uraufführung. Zweifellos erwartete Bliss von Anfang an, dass die Beatitudes in der Kathedrale aufgefürt würden, denn die Instrumentierung beinhaltete einen Part für die neu installierte Orgel. Als Master of the Queen’s Music, d.h. als offiziell bestallter Hofkomponist, hätte Bliss zweifellos darauf bestehen können, dass sein Werk Vorrang vor dem von Britten haben müsse, doch das wäre gegen seine Wertvorstellungen gegangen. Ohne zu zögern überließ er seinem jüngeren Kollegen den Vorrang; außerdem bewunderte er Brittens Genie ganz besonders. Leider war die Uraufführung mit Schwierigkeiten behaftet. In seiner Autobiographie, As I Remember, merkte Bliss an, dass die Kritiker hofften, eine Aufführung werde in der Kathedrale, ihrem rechtmäßigen Ort, so bald wie möglich stattfinden. Es dauerte ein halbes Jahrhundert, bis es zu diesem Ereignis kam, und zwar als Bestandteil des goldenen Jubiläums der Kathedrale 2012. In den Beatitudes umfassen die Texte die neun Seligpreisungen, eine Passage aus dem Alten Testament, Gedichte von drei metaphysischen Autoren des siebzehnten Jahrhunderts und ein Gedicht des zwanzigsten Jahrhunderts. 1923 übersiedelte Bliss auf unbestimmte Zeit in die USA, um seinen Vater zu begleiten, der nach über dreißig Jahren in England in seine Heimat zurückkehren wollte. Viele Menschen in Bliss’ Situation hätten gezögert, ihre Karriere an so einem kritischen Punkt zu unterbrechen. Doch die Bindung von Vater und Sohn war so eng, dass persönliche Ambitionen hier irrelevant waren; außerdem machte seine halb amerikanische Herkunft Bliss neugierig darauf, das Land zu sehen. Sein zweijähriger Aufenthalt in Amerika war auch für seine Zukunft von Bedeutung : mit den Klängen der hervorragende amerikanischen Orchester im Ohr schrieb Bliss 1926 Introduction and Allegro. Er widmete das Werk Stokowski. Mit Introduction and Allegro schreitet die Musik von Bliss zu seiner reifen Ausdrucksform voran, weg vom fieberhaften Charakter seiner Nachkriegswerke. Wenn man bedenkt, dass Bliss 1953 zum Master of the Queen’s Music ernannt wurde, ist es überraschend, dass sechzehn Jahre vergingen, ehe er ein Arrangement für Chor und Orchester der Nationalhymne schuf. Morris wurde 1968 zum Dirigenten der Royal Choral Society bestellt, und für die USA-Tournee der Royal Choral Society in 1969 schrieb Bliss seine Fassung von “God Save the Queen”, für die er die ersten drei Strophen bearbeitete. © SM/Qobuz
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Album : 1 Disc - 17 Tracks Gesamte Laufzeit : 01:06:20

    The Beatitudes, F. 28 (Arthur Bliss)
  1. 1 Prelude: A Troubled World

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  2. 2 The Mount of Olives

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  3. 3 First and Secon Beatitudes

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  4. 4 Easter

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  5. 5 I got me flowers to strew thy way

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  6. 6 Third Beatitude

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  7. 7 The lofty looks of man shall be humbled

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  8. 8 Fourth Beatitude

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  9. 9 The Call

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  10. 10 Interlude

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  11. 11 Fifth, Sixth, Seventh and Eighth Beatitudes

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  12. 12 And Death shall have no Dominion

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  13. 13 Ninth Beatitude

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  14. 14 Voices of the mob

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  15. 15 Epilogue: O Blessed Jesu

    Ben Johnson, Artist - Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir - Arthur Bliss, Composer - Emily Birsan, Artist, MainArtist Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  16. Introduction and Allegro, F. 117
  17. 16 Introduction and Allegro, F. 117

    Andrew Davis, Conductor - BBC Symphony Orchestra, Orchestra, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  18. God Save the Queen (arr. A. Bliss for choir and orchestra) (Anonyme)
  19. 17 God Save the Queen (arr. A. Bliss for choir and orchestra)

    Andrew Davis, Conductor - Anonymous, Composer - BBC Symphony Orchestra, Orchestra - BBC Symphony Chorus, Choir, MainArtist - Arthur Bliss, Composer Copyright : (C) 2018 Chandos (P) 2018 Chandos

  • Beschreibung des Albums
  • Die neue Kathedrale der Stadt Coventry wurde nach der Zerstörung der ursprünglich mittelalterlichen Kirche im Zweiten Weltkrieg als Akt der Versöhnung erbaut. Zur Feier der Einweihung im Jahre 1962 wurde ein Kunstfestival organisiert, das auch Aufträge für bedeutende Werke von Britten, Tippett und Arthur Bliss (1891-1975) umfasste. Davon waren Brittens War Requiem und Bliss’ The Beatitudes (Die Seligpreisungen) zur Aufführung in der Kathedrale vorgesehen. Wie sich herausstellte, konnte nur Brittens Werk im ursprünglich vorgesehenen Rahmen aufgeführt werden. Im April 1961 wurden die Festivalveranstaltungen in der Tageszeitung The Times angekündigt. Bliss’ Beatitudes wird als das wichtigste neue Werk zur Darbietung in der Kathedrale erwähnt. Leider wurde später angekündigt, dass logistische Erwägungen dazu geführt hätten, das Konzert in das Belgrade Theatre zu verlegen, wovon Bliss anscheinend nichts wusste bis wenige Wochen vor der Uraufführung. Zweifellos erwartete Bliss von Anfang an, dass die Beatitudes in der Kathedrale aufgefürt würden, denn die Instrumentierung beinhaltete einen Part für die neu installierte Orgel. Als Master of the Queen’s Music, d.h. als offiziell bestallter Hofkomponist, hätte Bliss zweifellos darauf bestehen können, dass sein Werk Vorrang vor dem von Britten haben müsse, doch das wäre gegen seine Wertvorstellungen gegangen. Ohne zu zögern überließ er seinem jüngeren Kollegen den Vorrang; außerdem bewunderte er Brittens Genie ganz besonders. Leider war die Uraufführung mit Schwierigkeiten behaftet. In seiner Autobiographie, As I Remember, merkte Bliss an, dass die Kritiker hofften, eine Aufführung werde in der Kathedrale, ihrem rechtmäßigen Ort, so bald wie möglich stattfinden. Es dauerte ein halbes Jahrhundert, bis es zu diesem Ereignis kam, und zwar als Bestandteil des goldenen Jubiläums der Kathedrale 2012. In den Beatitudes umfassen die Texte die neun Seligpreisungen, eine Passage aus dem Alten Testament, Gedichte von drei metaphysischen Autoren des siebzehnten Jahrhunderts und ein Gedicht des zwanzigsten Jahrhunderts. 1923 übersiedelte Bliss auf unbestimmte Zeit in die USA, um seinen Vater zu begleiten, der nach über dreißig Jahren in England in seine Heimat zurückkehren wollte. Viele Menschen in Bliss’ Situation hätten gezögert, ihre Karriere an so einem kritischen Punkt zu unterbrechen. Doch die Bindung von Vater und Sohn war so eng, dass persönliche Ambitionen hier irrelevant waren; außerdem machte seine halb amerikanische Herkunft Bliss neugierig darauf, das Land zu sehen. Sein zweijähriger Aufenthalt in Amerika war auch für seine Zukunft von Bedeutung : mit den Klängen der hervorragende amerikanischen Orchester im Ohr schrieb Bliss 1926 Introduction and Allegro. Er widmete das Werk Stokowski. Mit Introduction and Allegro schreitet die Musik von Bliss zu seiner reifen Ausdrucksform voran, weg vom fieberhaften Charakter seiner Nachkriegswerke. Wenn man bedenkt, dass Bliss 1953 zum Master of the Queen’s Music ernannt wurde, ist es überraschend, dass sechzehn Jahre vergingen, ehe er ein Arrangement für Chor und Orchester der Nationalhymne schuf. Morris wurde 1968 zum Dirigenten der Royal Choral Society bestellt, und für die USA-Tournee der Royal Choral Society in 1969 schrieb Bliss seine Fassung von “God Save the Queen”, für die er die ersten drei Strophen bearbeitete. © SM/Qobuz

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