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Carlos Kleiber|Beethoven : Symphonies n°5 & n°7

Beethoven : Symphonies n°5 & n°7

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber

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Wenn es darum geht, den Dirigierstil und die Aufnahmen von Carlos Kleiber zu beschreiben, kann man sich dem Gebrauch von Superlativen kaum entziehen. Vielleicht würde uns sein Bild am ehesten die Geheimnisse seiner Kunst vermitteln: seine extrem elegante Gestik, die von der Musik mit ihrer Energie und ihrer Geschmeidigkeit getragen wird, sowie sein Lächeln, das das Gesicht des von der Inspiration besessenen Dirigenten verklärt. Das Anhören dieses Albums reicht aber allein schon aus.

Carlos Kleiber, der wie ein Einsiedler lebte, drei Viertel seiner Konzerte absagte und praktisch nichts aufnahm, stimmte wie durch ein Wunder zu, diese beiden Sinfonien für Deutsche Grammophon aufzuzeichnen. 1975 nahm er die 5. Sinfonie in der großzügigen Akustik des Wiener Musikvereins mit einer Philharmonie auf, die jedes Wort aus seinem Mund absorbierte und seine Absichten bis ins kleinste Detail respektierte. Unter seinem magischen Taktstock wird „Die Fünfte“ zu reiner, geballter Energie – einer zündstoffhaltigen, explosiven Pandorabüchse – in einer absolut notengetreuen Wiedergabe. Die schicksalhaften vier Töne, auf denen die gesamte Sinfonie aufbaut, sind zugleich Fundament und Schlussstein dieses hier von Kleiber prächtig gestalteten, herausragenden Meisterwerkes.

Hat man jemals eine luftigere Siebte Sinfonie gehört? Man denkt sofort an Nietzsche: “Ich könnte nur an einen Gott glauben, der tanzen kann“. Diese leichtfüßige Siebte wurde ein Jahr später am gleichen Ort aufgezeichnet. Sie dreht sich, wirbelt und jubelt in einer pantheistischen und heilsamen Freude mit einer Leichtigkeit, die die Musiker in einen Schwebezustand zu versetzen scheint. “Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich, jetzt sehe ich mich unter mir, jetzt tanzt ein Gott in mir“. So dirigierte Carlos Kleiber. © François Hudry/Qobuz

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Beethoven : Symphonies n°5 & n°7

Carlos Kleiber

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Symphony No. 5 in C minor, Op. 67 (Ludwig van Beethoven)

1
I. Allegro con brio
00:07:28

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Werner Mayer, Recording Producer - Wolf-Dieter Karwatky, Recording Engineer - Hans-Rudolf Müller, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor - Hans-Peter Schweigmann, Editor, Balance Engineer

℗ 1975 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

2
II. Andante con moto
00:10:01

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Werner Mayer, Recording Producer - Wolf-Dieter Karwatky, Recording Engineer - Hans-Rudolf Müller, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor - Hans-Peter Schweigmann, Editor, Balance Engineer

℗ 1975 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

3
III. Allegro
00:05:09

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Werner Mayer, Recording Producer - Wolf-Dieter Karwatky, Recording Engineer - Hans-Rudolf Müller, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor - Hans-Peter Schweigmann, Editor, Balance Engineer

℗ 1975 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

4
IV. Allegro
00:11:01

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Werner Mayer, Recording Producer - Wolf-Dieter Karwatky, Recording Engineer - Hans-Rudolf Müller, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor - Hans-Peter Schweigmann, Editor, Balance Engineer

℗ 1975 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Symphony No. 7 in A major, Op. 92 (Ludwig van Beethoven)

5
I. Poco sostenuto - Vivace
00:13:40

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Dr. Hans Hirsch, Producer - Hans Weber, Recording Producer - Klaus Scheibe, Balance Engineer - Jürgen Bulgrin, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor, Recording Engineer - Reinhild Schmidt, Editor - Klaus Behrens, Editor - Volker Martin, Editor

℗ 1976 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

6
II. Allegretto
00:08:08

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Dr. Hans Hirsch, Producer - Hans Weber, Recording Producer - Klaus Scheibe, Balance Engineer - Jürgen Bulgrin, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor, Recording Engineer - Reinhild Schmidt, Editor - Klaus Behrens, Editor - Volker Martin, Editor

℗ 1976 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

7
III. Presto - Assai meno presto
00:08:15

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Dr. Hans Hirsch, Producer - Hans Weber, Recording Producer - Klaus Scheibe, Balance Engineer - Jürgen Bulgrin, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor, Recording Engineer - Reinhild Schmidt, Editor - Klaus Behrens, Editor - Volker Martin, Editor

℗ 1976 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

8
IV. Allegro con brio
00:08:38

Wiener Philharmoniker - Carlos Kleiber, Conductor - Ludwig van Beethoven, Composer - Dr. Hans Hirsch, Producer - Hans Weber, Recording Producer - Klaus Scheibe, Balance Engineer - Jürgen Bulgrin, Recording Engineer - Jobst Eberhardt, Editor, Recording Engineer - Reinhild Schmidt, Editor - Klaus Behrens, Editor - Volker Martin, Editor

℗ 1976 Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Albumbeschreibung

Wenn es darum geht, den Dirigierstil und die Aufnahmen von Carlos Kleiber zu beschreiben, kann man sich dem Gebrauch von Superlativen kaum entziehen. Vielleicht würde uns sein Bild am ehesten die Geheimnisse seiner Kunst vermitteln: seine extrem elegante Gestik, die von der Musik mit ihrer Energie und ihrer Geschmeidigkeit getragen wird, sowie sein Lächeln, das das Gesicht des von der Inspiration besessenen Dirigenten verklärt. Das Anhören dieses Albums reicht aber allein schon aus.

Carlos Kleiber, der wie ein Einsiedler lebte, drei Viertel seiner Konzerte absagte und praktisch nichts aufnahm, stimmte wie durch ein Wunder zu, diese beiden Sinfonien für Deutsche Grammophon aufzuzeichnen. 1975 nahm er die 5. Sinfonie in der großzügigen Akustik des Wiener Musikvereins mit einer Philharmonie auf, die jedes Wort aus seinem Mund absorbierte und seine Absichten bis ins kleinste Detail respektierte. Unter seinem magischen Taktstock wird „Die Fünfte“ zu reiner, geballter Energie – einer zündstoffhaltigen, explosiven Pandorabüchse – in einer absolut notengetreuen Wiedergabe. Die schicksalhaften vier Töne, auf denen die gesamte Sinfonie aufbaut, sind zugleich Fundament und Schlussstein dieses hier von Kleiber prächtig gestalteten, herausragenden Meisterwerkes.

Hat man jemals eine luftigere Siebte Sinfonie gehört? Man denkt sofort an Nietzsche: “Ich könnte nur an einen Gott glauben, der tanzen kann“. Diese leichtfüßige Siebte wurde ein Jahr später am gleichen Ort aufgezeichnet. Sie dreht sich, wirbelt und jubelt in einer pantheistischen und heilsamen Freude mit einer Leichtigkeit, die die Musiker in einen Schwebezustand zu versetzen scheint. “Jetzt bin ich leicht, jetzt fliege ich, jetzt sehe ich mich unter mir, jetzt tanzt ein Gott in mir“. So dirigierte Carlos Kleiber. © François Hudry/Qobuz

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