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Dank der Zusammenarbeit im Vorfeld mit den Tonstudios und einer immer größer werdenden Anzahl an Major- und Independent-Labels (ECM, Mirare, Aeolus, Ondine, Winter & Winter, Laborie, Ambronay Editions, Zig Zag Territoires, usw.) kann Qobuz immer mehr Neuheiten und eine umfangreichere Auswahl seines Backkatalogs in Hi-Res 24-Bit anbieten. Diese Alben geben den direkt vom Mischpult stammenden Originalklang wieder und ermöglichen ein unvergleichliches Hörerlebnis, das über die Qualität von CDs (die üblicherweise auf 44,1 kHz/ 16 Bit "reduziert" werden) hinausreicht. Die Dateien in "Qobuz Hi-Res" sind DRM-frei und zu 100 % mit Mac und PC kompatibel. Qobuz setzt sich so für die Klangverbesserung der Online-Musik ein, die lange Zeit vom komprimierten MP3-Format bestimmt war, und bietet Musikliebhabern Klangqualität und Komfort bei der Nutzung von digitaler Musik.

Hinweis Die auf Qobuz angebotenen Alben in Hi-Res 24-Bit werden direkt von den Labels bereitgestellt. Es findet keine SACD-Neukodierung statt, und wir garantieren, dass die Alben auf direktem Wege bezogen werden. Wir nehmen grundsätzlich keine manipulierten Alben in unser Angebot auf.

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Aus aller Welt - Erschienen am 1. Januar 2013 | Island Records (The Island Def Jam Music Group / Universal Music)

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Die zweite Hälfte der siebziger Jahre ist für Bob Marley, der zu jener Zeit am Höhepunkt seines Ruhmes ist, eine produktive Phase, in der er jährlich mit einem neuen Album in den Plattenläden auftaucht. Nach Rastaman Vibration im Jahre 1976 und Exodus im Jahre 1977 bringt der Jamaikaner 1978 Kaya heraus, dessen Titel während derselben Aufnahmesessions entstanden wie jener für Exodus, die er in den ersten Monaten seines Londoner Exils Anfang 1977 machte. Das Album gilt im Allgemeinen als sein munterstes Werk, wohl wegen des Themas, denn Kaya bedeutet im jamaikanischen Slang so viel wie Marihuana. Die Platte beginnt übrigens mit „Excuse me while I light my spliff“ von Easy Skanking, als ob Marley sich für die Kehrseite seiner Songs rechtfertigen würde. Man sollte aber The Wailers, diese Hitmaschine, nicht unterschätzen, denn das Album enthält zwei der populärsten Hits ihrer Diskografie, Is This Love und Satisfy My Soul – die ihn dann in Frankreich mit Platin und in den USA mit Gold auszeichneten.Bob Marley nutzte seine Sessions auch dazu, um auf seine Lee Perry-Epoche zurückzugreifen und um mit dem Albumtitel Kaya eine fein ziselierte Version ohne Scratch‘ wahnsinnige Flamenco-Gitarre zu schaffen – wogegen das unbeschwerter als das Original klingende Sun Is Shining mit Junior Marvins E-Gitarre präsenter und prickelnder klingt. Auf der Platte befinden sich zudem She’s Gone, der Song der sitzengelassenen Liebhaber, Crisis, der sich wie ein wahrer Spin-Off von Is This Love anhört, oder das rhythmisch von Nyabinghi-Drums untermalte „Rastaman-Lied” Time Will Tell. Die Platte endet mit mehr oder weniger trockenem Humor in Smile Jamaica. Bob Marley hatte den Titel anlässlich des gleichnamigen Konzerts am 5. Dezember 1976 im National Heroes Park im jamaikanischen Kingston komponiert, bei dem er, zwei Tage nachdem er seine Schussverletzung erlitten hatte, teilnahm… © Smaël Bouaici/Qobuz