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Die Alben

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Jazz - Erscheint am 23. April 2021 | ECM

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Jazz - Erscheint am 23. April 2021 | ECM

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Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | ECM

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Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Seit Beginn der Nullerjahre unterhält Vijay Iyer eine ganz besondere Beziehung zu Tyshawn Sorey. Zwischen dem Pianisten und dem Schlagzeuger, beide aus Amerika, steht auf diesem Album die aus Australien kommende Bassistin Linda May Han Oh, die sich bereits mit ihren eigenen Einspielungen und als Sidewoman, insbesondere bei Dave Douglas oder auch Joe Lovano, einen Namen gemacht hat. Mit Energie und farbklanglichem Facettenreichtum verleiht das einmalige Trio diesem, beim Label ECM erschienenen Uneasy eine selten gesehene Stärke. Eine Art explodierende Kreativität. Hinter dem Anspruch und der Virtuosität der Dreiergruppe steht nämlich zuerst einmal Musik. Musik und Ideen. Iyer und seine Freunde erweisen verstorbenen Musikern die Ehre (McCoy Tyner in Cole Porters Night and Day und Geri Allen in Drummer's Song) und sie engagieren sich (für die Black Lives Matter-Bewegung in Combat Breathing und in Children of Flint, wo sie auf die wohlbekannte Wasserversorgungskrise in Flint im Jahre 2014 Bezug nehmen). Mitten in der vor lauter Noten reißenden Flut macht die Meditation Platz für Swing und die Geistesblitze setzen aus, um zwischendurch das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen. Und so geht es auch stets durchaus abwechslungsreich weiter. Vijay Iyer, Tyshawn Sorey und Linda May Han Oh haben uns so viele Dinge zu erzählen, dass man dabei getrost die repeat-Taste laufen lassen kann, ohne dass es langweilig wird… © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | ECM

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Jedes Mal, wenn sich Thomas Strønen auf ein Abenteuer begibt, kommt dabei etwas ganz Besonderes heraus. Aus seinem vormaligen Ensemble mit dem seltsamen Namen Time Is A Blind Guide hat der norwegische Schlagzeuger den japanischen Pianisten Ayumi Tanaka mitgenommen und zusätzlich die Klarinettistin, Perkussionistin und Sängerin Marthe Lea an Bord geholt. Das Trio entstand an der Royal Academy of Music in Oslo, und traf sich fast zwei Jahre lang einmal pro Woche. Es waren zwei, von libertären Erkundungen geprägte Jahre, in denen die drei Musiker Jazz, zeitgenössische, klassische und traditionelle Musik miteinander kombinierten. „Manchmal“, erläutert Strønen, „war die Musik sehr ruhig und minimalistisch. Beim Zusammenspielen konnten wir ganz spezielle Versuche anstellen“. So traf sich dann das Trio im August 2018 in einem Studio in Lugano, wobei der ECM-Boss Manfred Eicher an den Reglern stand, um die sprühenden Funken ihrer Gespräche auf Platte zu brennen. Es handelt sich nämlich tatsächlich um Funken. Die einer offenen, feinfühligen, abenteuerlichen Musik, in der sich manchmal heilbringende Spannungen bemerkbar machen und die vor allem von Strønens schwerelos durch die Luft wirbelnden Drumsticks und Tanakas sowie zeitweise von Paul Bleys Geist belebtem Klavier angefeuert wird … © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | ECM

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Seit Beginn der Nullerjahre unterhält Vijay Iyer eine ganz besondere Beziehung zu Tyshawn Sorey. Zwischen dem Pianisten und dem Schlagzeuger, beide aus Amerika, steht auf diesem Album die aus Australien kommende Bassistin Linda May Han Oh, die sich bereits mit ihren eigenen Einspielungen und als Sidewoman, insbesondere bei Dave Douglas oder auch Joe Lovano, einen Namen gemacht hat. Mit Energie und farbklanglichem Facettenreichtum verleiht das einmalige Trio diesem, beim Label ECM erschienenen Uneasy eine selten gesehene Stärke. Eine Art explodierende Kreativität. Hinter dem Anspruch und der Virtuosität der Dreiergruppe steht nämlich zuerst einmal Musik. Musik und Ideen. Iyer und seine Freunde erweisen verstorbenen Musikern die Ehre (McCoy Tyner in Cole Porters Night and Day und Geri Allen in Drummer's Song) und sie engagieren sich (für die Black Lives Matter-Bewegung in Combat Breathing und in Children of Flint, wo sie auf die wohlbekannte Wasserversorgungskrise in Flint im Jahre 2014 Bezug nehmen). Mitten in der vor lauter Noten reißenden Flut macht die Meditation Platz für Swing und die Geistesblitze setzen aus, um zwischendurch das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen. Und so geht es auch stets durchaus abwechslungsreich weiter. Vijay Iyer, Tyshawn Sorey und Linda May Han Oh haben uns so viele Dinge zu erzählen, dass man dabei getrost die repeat-Taste laufen lassen kann, ohne dass es langweilig wird… © Marc Zisman/Qobuz
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Modern Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | ECM

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Jedes Mal, wenn sich Thomas Strønen auf ein Abenteuer begibt, kommt dabei etwas ganz Besonderes heraus. Aus seinem vormaligen Ensemble mit dem seltsamen Namen Time Is A Blind Guide hat der norwegische Schlagzeuger den japanischen Pianisten Ayumi Tanaka mitgenommen und zusätzlich die Klarinettistin, Perkussionistin und Sängerin Marthe Lea an Bord geholt. Das Trio entstand an der Royal Academy of Music in Oslo, und traf sich fast zwei Jahre lang einmal pro Woche. Es waren zwei, von libertären Erkundungen geprägte Jahre, in denen die drei Musiker Jazz, zeitgenössische, klassische und traditionelle Musik miteinander kombinierten. „Manchmal“, erläutert Strønen, „war die Musik sehr ruhig und minimalistisch. Beim Zusammenspielen konnten wir ganz spezielle Versuche anstellen“. So traf sich dann das Trio im August 2018 in einem Studio in Lugano, wobei der ECM-Boss Manfred Eicher an den Reglern stand, um die sprühenden Funken ihrer Gespräche auf Platte zu brennen. Es handelt sich nämlich tatsächlich um Funken. Die einer offenen, feinfühligen, abenteuerlichen Musik, in der sich manchmal heilbringende Spannungen bemerkbar machen und die vor allem von Strønens schwerelos durch die Luft wirbelnden Drumsticks und Tanakas sowie zeitweise von Paul Bleys Geist belebtem Klavier angefeuert wird … © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 9. April 2021 | ECM

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Jazz - Erschienen am 19. März 2021 | ECM

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Seine Seele zu entblößen, kann manchmal eine Bestandsaufnahme ermöglichen. Die Pandemie ist für die Künstler ohne Publikum und Bühne ganz offensichtlich auch ein Anlass dazu, introspektiv zu werden. Mit dem im September 2020 in Lugano eingespielten Entendre verlässt Nik Bärtsch vorübergehend seine verschiedenen Gruppen (Ronin, Mobile), um sich allein ans Klavier zu setzen. Der Schweizer entdeckt in der ästhetischen Eingrenzung eine ganze Menge Freiheit und ergreift dabei allerlei Gelegenheiten, sich mit seiner Musik auf bisher unbekanntes Terrain zu begeben. Er entwickelte diese Arbeit parallel zu seinem Spiel in den jeweiligen Gruppen. Bestimmte ausschlaggebende Momente für Bärtsch waren vor allem die Feierlichkeiten anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Labels ECM im Lincoln Center in New York im Jahre 2019, aber auch seine Zusammenarbeit mit der (Video-)Künstlerin Sophie Clements. Nicht zu vergessen ist dabei seine Tournee im Jahre 2017 als Solopianist, bei der er in Teheran, Alexandria, Kairo, Kalkutta und Delhi auftrat, was ihm reichlich Anlass bot, sich über das Verhältnis zwischen Aufführung und ritueller Musik in verschiedenen Kulturen Gedanken zu machen. All das waren dann Elemente und Erfahrungen, die in seinen Vorarbeiten für Entendre Anwendung fanden. Die nummerierten Stücke Modul, die fünf von den insgesamt sechs Titeln des Albums ausmachen, gleichen eher Modellen denn definitiv abgeschlossenen Kompositionen. Nik Bärtsch vergleicht sie mit „einer Grundausbildung für Kampfsport, die dann allen möglichen Situationen angepasst werden kann. Ich arbeite so, dass neue Zusammenhänge entstehen. Bei jedem Stück geht es um Komposition, Interpretation und Improvisation und das jedes Mal mit derselben Stärke, was am Ende aber große Überraschungen bieten kann“. Dies ist besonders bei Modul 58-12 recht offensichtlich, bei dem zwei, früher in der Gruppe gespielte Kompositionen miteinander kombiniert wurden, Modul 58 mit Ronin auf dem Album Awase (2018) und Modul 12 mit Mobile auf dem Album Continuum (2016). „Alles entstand natürlich im Studio. Ich hatte weder etwas geplant noch mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Die Verknüpfung dieser beiden Stücke ist vielleicht kein Zufall, eher kommt es aus dem Innersten heraus“. Als Solist präsentiert Nick Bärtsch keinen klassischen Anschlag wie wir ihn aus dem Jazz kennen. Sein Stil verknüpft eher Kammermusik, Solovortrag in der klassischen, aber auch zeitgenössischen und minimalistischen Tradition und Groove. Das Interessanteste dabei ist die Tatsache, dass die Roadmap dieses Albums Entendre auf den ersten Blick recht kopflastig daherkommt, dann aber doch eine recht sinnliche Platte wird. Eine Art langes, menschliches Abenteuer, bei dem es viel zu erzählen gibt. Einige Sequenzen sind recht poetisch, andere wiederum von allem Überflüssigen frei und minimalistisch. Kurz und gut, das Sortiment ist am Ende so breit gefächert wie das Leben selbst… © Marc Zisman/Qobuz 
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Jazz - Erschienen am 19. März 2021 | ECM

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Seine Seele zu entblößen, kann manchmal eine Bestandsaufnahme ermöglichen. Die Pandemie ist für die Künstler ohne Publikum und Bühne ganz offensichtlich auch ein Anlass dazu, introspektiv zu werden. Mit dem im September 2020 in Lugano eingespielten Entendre verlässt Nik Bärtsch vorübergehend seine verschiedenen Gruppen (Ronin, Mobile), um sich allein ans Klavier zu setzen. Der Schweizer entdeckt in der ästhetischen Eingrenzung eine ganze Menge Freiheit und ergreift dabei allerlei Gelegenheiten, sich mit seiner Musik auf bisher unbekanntes Terrain zu begeben. Er entwickelte diese Arbeit parallel zu seinem Spiel in den jeweiligen Gruppen. Bestimmte ausschlaggebende Momente für Bärtsch waren vor allem die Feierlichkeiten anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Labels ECM im Lincoln Center in New York im Jahre 2019, aber auch seine Zusammenarbeit mit der (Video-)Künstlerin Sophie Clements. Nicht zu vergessen ist dabei seine Tournee im Jahre 2017 als Solopianist, bei der er in Teheran, Alexandria, Kairo, Kalkutta und Delhi auftrat, was ihm reichlich Anlass bot, sich über das Verhältnis zwischen Aufführung und ritueller Musik in verschiedenen Kulturen Gedanken zu machen. All das waren dann Elemente und Erfahrungen, die in seinen Vorarbeiten für Entendre Anwendung fanden. Die nummerierten Stücke Modul, die fünf von den insgesamt sechs Titeln des Albums ausmachen, gleichen eher Modellen denn definitiv abgeschlossenen Kompositionen. Nik Bärtsch vergleicht sie mit „einer Grundausbildung für Kampfsport, die dann allen möglichen Situationen angepasst werden kann. Ich arbeite so, dass neue Zusammenhänge entstehen. Bei jedem Stück geht es um Komposition, Interpretation und Improvisation und das jedes Mal mit derselben Stärke, was am Ende aber große Überraschungen bieten kann“. Dies ist besonders bei Modul 58-12 recht offensichtlich, bei dem zwei, früher in der Gruppe gespielte Kompositionen miteinander kombiniert wurden, Modul 58 mit Ronin auf dem Album Awase (2018) und Modul 12 mit Mobile auf dem Album Continuum (2016). „Alles entstand natürlich im Studio. Ich hatte weder etwas geplant noch mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Die Verknüpfung dieser beiden Stücke ist vielleicht kein Zufall, eher kommt es aus dem Innersten heraus“. Als Solist präsentiert Nick Bärtsch keinen klassischen Anschlag wie wir ihn aus dem Jazz kennen. Sein Stil verknüpft eher Kammermusik, Solovortrag in der klassischen, aber auch zeitgenössischen und minimalistischen Tradition und Groove. Das Interessanteste dabei ist die Tatsache, dass die Roadmap dieses Albums Entendre auf den ersten Blick recht kopflastig daherkommt, dann aber doch eine recht sinnliche Platte wird. Eine Art langes, menschliches Abenteuer, bei dem es viel zu erzählen gibt. Einige Sequenzen sind recht poetisch, andere wiederum von allem Überflüssigen frei und minimalistisch. Kurz und gut, das Sortiment ist am Ende so breit gefächert wie das Leben selbst… © Marc Zisman/Qobuz 
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Jazz - Erschienen am 12. Februar 2021 | ECM

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Ohne viel Aufhebens setzt Jakob Bro seinen Weg fort, aber er ist und bleibt ein bedeutender Gitarrist, auch wenn er unterschätzt wird und in den Medien nicht oft zu Wort kommt, denn er ist unheimlich faszinierend… Mit Sound, Raum, Melodie und Klangpausen schuf sich der bei ECM unter Vertrag stehende, vierzigjährige Däne seine eigene Sprache, auch wenn ab und zu der Einfluss eines älteren Vorgängers wie Bill Frisell durchsickert. Diese Sprache begleitet ihn auf ganz neuen Wegen, wie etwa auf Uma Elmo, wofür er sich den Norweger Arve Henriksen und den Spanier Jorge Rossy an Bord geholt hat. Das aus Gitarre, Trompete und Schlagzeug bestehende Trio ist originell, sodass sich die ausschließlich von Bro komponierten Melodien auf unerwartete Weise entwickeln können. Das Trio manipuliert hier die Klangstrukturen auf raffinierte Art, so dass die herrschende Unbeschwertheit nicht aalglatt wird oder gar zu einem leeren Wort verkommt. Denn diese zwischen meditativen Einschüben und unter Hochspannung stehenden Sequenzen wechselnde Musik wirkt nachhaltig auf das Gemüt. Man wird mitgerissen von dieser unendlich weitreichenden Klanglandschaft, in der Henriksens Trompete einem total hypnotisierenden Sirenengesang gleicht, Bros Gitarre im Zickzackkurs dahinsteuert und Rossy mit seinen Schlagstöcken stimulierende Zeichen setzt. In Housework hinterlassen ihre Interaktionen das Gefühl, sie würden wie in einem Traum gegen den Strom schwimmen, bis sie bei einer Art von Jazz ankommen, dem jegliche Struktur fehlt und der nur durch ein elektronisches Magma zusammengehalten wird. Jakob Bro begrüßt auch die Vorgänger. To Stanko ist eine Hommage an den 2018 verstorbenen polnischen Trompeter Tomasz Stanko, in dessen Dark Eyes Quintet er mitgespielt hatte. Und Music for Black Pigeons ist dem großartigen Saxofonisten Lee Konitz gewidmet, der 2020 starb … Hat man sich dieses Uma Elmo dann angehört, fühlt man sich ganz erschöpft. Geistig, aber auch körperlich. Eine anspruchsvolle Erfahrung, die erfrischender nicht sein könnte, da sie unaufhörlich über die Grenzen musikalischer Improvisation hinausgeht. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 12. Februar 2021 | ECM

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Ohne viel Aufhebens setzt Jakob Bro seinen Weg fort, aber er ist und bleibt ein bedeutender Gitarrist, auch wenn er unterschätzt wird und in den Medien nicht oft zu Wort kommt, denn er ist unheimlich faszinierend… Mit Sound, Raum, Melodie und Klangpausen schuf sich der bei ECM unter Vertrag stehende, vierzigjährige Däne seine eigene Sprache, auch wenn ab und zu der Einfluss eines älteren Vorgängers wie Bill Frisell durchsickert. Diese Sprache begleitet ihn auf ganz neuen Wegen, wie etwa auf Uma Elmo, wofür er sich den Norweger Arve Henriksen und den Spanier Jorge Rossy an Bord geholt hat. Das aus Gitarre, Trompete und Schlagzeug bestehende Trio ist originell, sodass sich die ausschließlich von Bro komponierten Melodien auf unerwartete Weise entwickeln können. Das Trio manipuliert hier die Klangstrukturen auf raffinierte Art, so dass die herrschende Unbeschwertheit nicht aalglatt wird oder gar zu einem leeren Wort verkommt. Denn diese zwischen meditativen Einschüben und unter Hochspannung stehenden Sequenzen wechselnde Musik wirkt nachhaltig auf das Gemüt. Man wird mitgerissen von dieser unendlich weitreichenden Klanglandschaft, in der Henriksens Trompete einem total hypnotisierenden Sirenengesang gleicht, Bros Gitarre im Zickzackkurs dahinsteuert und Rossy mit seinen Schlagstöcken stimulierende Zeichen setzt. In Housework hinterlassen ihre Interaktionen das Gefühl, sie würden wie in einem Traum gegen den Strom schwimmen, bis sie bei einer Art von Jazz ankommen, dem jegliche Struktur fehlt und der nur durch ein elektronisches Magma zusammengehalten wird. Jakob Bro begrüßt auch die Vorgänger. To Stanko ist eine Hommage an den 2018 verstorbenen polnischen Trompeter Tomasz Stanko, in dessen Dark Eyes Quintet er mitgespielt hatte. Und Music for Black Pigeons ist dem großartigen Saxofonisten Lee Konitz gewidmet, der 2020 starb … Hat man sich dieses Uma Elmo dann angehört, fühlt man sich ganz erschöpft. Geistig, aber auch körperlich. Eine anspruchsvolle Erfahrung, die erfrischender nicht sein könnte, da sie unaufhörlich über die Grenzen musikalischer Improvisation hinausgeht. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Januar 2021 | ECM

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Als Shai Maestro 2018 bei ECM unterschrieb, bedeutete das für ihn einen Wendepunkt. Vier Alben, die einen gewissen Charme ausstrahlten, hatten dem israelischen Pianisten einen sicheren Platz in der aktuellen Jazz-Szene verschafft. In Begleitung einer aus engen Freunden bestehenden Rhythmussektion (der Peruaner Jorge Roeder am Kontrabass und der Israeli Ofri Nehemya am Schlagzeug) wanderte er dann einmal mehr einen Pfad entlang, auf dem er so viel Aufregendes und Vielseitiges zu erzählen weiß. Und zwar anhand von Melodien aus dem Jazz-Repertoire, aber auch mit traditioneller Musik aus dem Orient, wenn nicht sogar mit klassischer Musik aus der westlichen Welt. Diese Inspirationsquellen sowie ganze Bände voller erfrischender Geschichten entdecken wir auch auf Human wieder mit demselben Trio, zu dem sich nun Philip Dizack gesellt, der eine recht persönliche Note mitbringt. Der amerikanische Trompeter verarbeitet raffiniert die dem Trio innewohnenden Werte, knüpft aber mit dieser Musik zugleich an einen gewissen Klassizismus an. Dieses Erbe lässt Maestro nie aus den Augen und er erweist ihm hier mit Duke Ellingtons In A Sentimental Mood, der einzigen Neuinterpretation des Albums, die Ehre, aber auch mit Hank and Charlie, einer Hommage an Hank Jones und Charlie Haden. Am beeindruckendsten ist aber die – nie demonstrative – Virtuosität dieser Viererbande, und das geht so das ganze Human hindurch. Auf dieser anspruchsvollen Platte (Compassion) voller Poesie (The Thief’s Dream) steht die umwerfende Technik (GG) im Dienst der Melodien der jeweiligen Themen, die Maestro alle höchstpersönlich komponiert hat. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Januar 2021 | ECM

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Könnte man Trio Tapestry als eines der wichtigsten Ensembles in Joe Lovanos langer Karriere bezeichnen? Ein Jahr nach seinem ersten Album für ECM realisiert der Saxophonist aus Cleveland mit seinen beiden Musikerkollegen, der Pianistin Marilyn Crispell und dem Schlagzeuger Carmen Castaldi, ein zweites, noch ergreifenderes Album. Bei der Veröffentlichung des ersten Albums beschrieb Lovano das Trio als „melodische, harmonische und rhythmische musikalische Tapisserie, die Stimmungen und Atmosphären aufrechterhält.“ Trio Tapestry war beseelter Jazz. Die Improvisationen auf Garden of Expression strahlen wieder Spiritualität und Ruhe aus. Lovano, Autor aller Kompositionen auf diesem Album, tritt nie als Lider Maximo in Erscheinung, sondern als Teil einer Einheit, die geschlossen ist wie nie zuvor. Eine einzige Stimme, getragen vom Willen zur Klarheit. Crispell ist im Unausgesprochenen, im Ungespielten umwerfend präzise. Das Spiel dieser zu Unrecht unterschätzten Pianistin war noch nie von einer solchen Tiefe. Von Lovanos ebenfalls zurückhaltendem Saxophon geht in diesen turbulenten Zeiten (das Album ist den Covid19-Opfern gewidmet) ein sanfter Hauch heilsamer Gelassenheit aus, eine wohltuende Brise, eine willkommene Besinnungspause. Wunderbar. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Januar 2021 | ECM

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Als Shai Maestro 2018 bei ECM unterschrieb, bedeutete das für ihn einen Wendepunkt. Vier Alben, die einen gewissen Charme ausstrahlten, hatten dem israelischen Pianisten einen sicheren Platz in der aktuellen Jazz-Szene verschafft. In Begleitung einer aus engen Freunden bestehenden Rhythmussektion (der Peruaner Jorge Roeder am Kontrabass und der Israeli Ofri Nehemya am Schlagzeug) wanderte er dann einmal mehr einen Pfad entlang, auf dem er so viel Aufregendes und Vielseitiges zu erzählen weiß. Und zwar anhand von Melodien aus dem Jazz-Repertoire, aber auch mit traditioneller Musik aus dem Orient, wenn nicht sogar mit klassischer Musik aus der westlichen Welt. Diese Inspirationsquellen sowie ganze Bände voller erfrischender Geschichten entdecken wir auch auf Human wieder mit demselben Trio, zu dem sich nun Philip Dizack gesellt, der eine recht persönliche Note mitbringt. Der amerikanische Trompeter verarbeitet raffiniert die dem Trio innewohnenden Werte, knüpft aber mit dieser Musik zugleich an einen gewissen Klassizismus an. Dieses Erbe lässt Maestro nie aus den Augen und er erweist ihm hier mit Duke Ellingtons In A Sentimental Mood, der einzigen Neuinterpretation des Albums, die Ehre, aber auch mit Hank and Charlie, einer Hommage an Hank Jones und Charlie Haden. Am beeindruckendsten ist aber die – nie demonstrative – Virtuosität dieser Viererbande, und das geht so das ganze Human hindurch. Auf dieser anspruchsvollen Platte (Compassion) voller Poesie (The Thief’s Dream) steht die umwerfende Technik (GG) im Dienst der Melodien der jeweiligen Themen, die Maestro alle höchstpersönlich komponiert hat. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 29. Januar 2021 | ECM

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Könnte man Trio Tapestry als eines der wichtigsten Ensembles in Joe Lovanos langer Karriere bezeichnen? Ein Jahr nach seinem ersten Album für ECM realisiert der Saxophonist aus Cleveland mit seinen beiden Musikerkollegen, der Pianistin Marilyn Crispell und dem Schlagzeuger Carmen Castaldi, ein zweites, noch ergreifenderes Album. Bei der Veröffentlichung des ersten Albums beschrieb Lovano das Trio als „melodische, harmonische und rhythmische musikalische Tapisserie, die Stimmungen und Atmosphären aufrechterhält.“ Trio Tapestry war beseelter Jazz. Die Improvisationen auf Garden of Expression strahlen wieder Spiritualität und Ruhe aus. Lovano, Autor aller Kompositionen auf diesem Album, tritt nie als Lider Maximo in Erscheinung, sondern als Teil einer Einheit, die geschlossen ist wie nie zuvor. Eine einzige Stimme, getragen vom Willen zur Klarheit. Crispell ist im Unausgesprochenen, im Ungespielten umwerfend präzise. Das Spiel dieser zu Unrecht unterschätzten Pianistin war noch nie von einer solchen Tiefe. Von Lovanos ebenfalls zurückhaltendem Saxophon geht in diesen turbulenten Zeiten (das Album ist den Covid19-Opfern gewidmet) ein sanfter Hauch heilsamer Gelassenheit aus, eine wohltuende Brise, eine willkommene Besinnungspause. Wunderbar. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 13. November 2020 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
2018 entschloss sich Elina Duni zu einem Sprung ins kalte Wasser, um im Alleingang weiterzumachen. Zumindest war zum ersten Mal ihr Name allein auf dem Cover des Albums zu lesen. Nach zwei Platten mit einem eher dem Jazz zuzuordnenden Quartett, das die Sängerin aus Tirana leitete, veröffentlichte sie bei ECM mit Partir eine herrliche Sammlung an Stücken, die sowohl von Liebe als auch von Verlust und Abschied erzählten und die sie selbst mit Klavier, Gitarre oder Perkussionsinstrumenten untermalte. Werke, die entweder in der Folklore oder in der populären Musik wurzelten… Mit Lost Ships setzt Duni ihre 2017 begonnene Zusammenarbeit mit dem jungen britischen Gitarristen Rob Luft fort. Das Duo präsentiert sehr wohl Liebeslieder, aber auch Lieder, in denen Exil und Leid im Mittelpunkt stehen. Die schlimmen Zustände in dieser Welt, egal, ob es sich nun um dramatische Geschichten von Migranten oder ökologische Katastrophen handelt, erhalten mit dieser Auswahl an Melodien einen originellen und ergreifenden Resonanzkörper. Es hört sich an wie eine Kombination von Strukturen sowohl aus dem Mittelmeerraum und als auch aus dem Jazz, anhand derer das Duo mit Hilfe des britischen Pianisten und Perkussionisten Fred Thomas und des Schweizer Flügelhornspielers Matthieu Michel so etwas wie eine Kammersinfonie kreiert… Eine Jazz-Ballade, ein Lied aus Italien (Bella Ci Dormi), eine Volksweise aus Albanien (Kur Më Del Në Derë und N’at Zaman) oder ein durch Charles Aznavour (Hier encore) oder Frank Sinatra populär gewordener Klassiker (I’m a Fool to Want You), alle diese von überall her kommenden Inspirationen fließen dank der ausdrucksvollen Stimme einer Elina Duni ineinander über, und dabei entsteht eine Art Fado aus dem Balkan oder europäischer Blues, der nie drückend wirkt, weil er immer wieder neue Hoffnung mit sich bringt. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 13. November 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 6. November 2020 | ECM

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Jazz - Erschienen am 6. November 2020 | ECM

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Dino Saluzzi veröffentlicht eher selten eine Platte. Und noch seltener als Solist allein mit seinem Bandoneon. Deshalb ist dieses Albores für die Fans des argentinischen Maestros ein besonderes Ereignis. Diese zwischen Februar und Juni 2019 in seinem Studio in Buenos Aires eingespielten neun Themen zeigen, dass sich seine Musik, so einfach sie auch daherkommt, als unerschöpfliche Quelle für Geschichten erweist. Der eingefleischte Erzähler spinnt aus intimsten und sogar äußerst persönlichen Umständen universell gültige Beschreibungen. So bringt er etwa die Arbeit seines Vaters, des Komponisten Cayetano Saluzzi in Don Caye zur Sprache oder er erweist in Adiós Maestro Kancheli dem 2019 verstorbenen georgischen Komponisten Giya Kancheli die Ehre, dessen Repertoire er auf dem 2010 veröffentlichten Giya Kancheli: Themes From The Songbook zusammen mit Gidon Kremer und Andrei Pushkarev neu interpretiert hatte… Mit Albores noch mehr als mit seinen vorangegangenen Soloalben, wie etwa Kultrum (1982) und Andina (1988), die auch bei ECM erschienen waren, beseitigt Dino Saluzzi sämtliche Grenzen zwischen argentinischer Folklore, Jazz, zeitgenössischer und improvisierter Musik. Und seine extrem sachlichen Selbstgespräche lassen nichts anderes als den Klang seiner Stimme hören. Mit dem Balg passt er das Bandoneon dem Rhythmus der vorüberziehenden Zeit an und skizziert damit ein Stück des Weges, den er in den mehr als 85 Jahren seines Lebens zurückgelegt hat. In diesen Augenblicken, wenn die räumliche Stille die Noten etwas verdrängt, wirkt Saluzzi unnahbar und charismatischer denn je. © Marc Zisman/Qobuz

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