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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 25. November 2016 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 25. November 2016 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2015 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 24. August 2012 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 24. August 2012 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 15. Juli 2011 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2015 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 1. September 1985 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | ECM New Series

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Arnold Schönberg hat ihn einen Fortschrittlichen genannt: Johannes Brahms, der – mit seiner musikalischen Sprache und Formenwelt tief in der Vergangenheit wurzelnd – bei Bach und Beethoven schürfte und dabei eine vollkommene Durchstrukturierung des musikalischen Satzes erreichte, mit der seine Werke weit in die Zukunft wiesen. Allerdings hat das Oeuvre von Brahms, wie es András Schiff anlässlich der vorliegenden Einspielung seiner beiden Klavierkonzerte mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment hervorhebt, dabei in all den Jahren der kontinuierlich sich verändernden Interpretation ein unangemessenes Schwergewicht angenommen, das die Faktur der Kompositionen eher verbarg, als die Verästelungen dieser subtil sich „entwickelnden Variationen“ (wie Schönberg das kompositorische Verfahren nannte) freizulegen. Selbstverständlich haben solche Entwicklungen auch mit den veränderten Aufführungsbedingungen und den sich wandelnden gesellschaftlichen Konstellationen zu tun, wobei nicht immer leicht auszumachen ist, wo die Kausalkette ihren Anfang nahm. Jedenfalls haben das Anwachsen einer globalen musikalischen Öffentlichkeit mit entsprechend zunehmendem Geräuschpegel, die größeren Konzertsäle und die dementsprechend massiver werdenden Klangkörper mit robusterem Instrumentarium auch das Brahms-Bild verzerrt, das heute einer Korrektur bedarf. Denn, so András Schiff, die Musik von Brahms sei „durchsichtig, feinfühlig, dynamisch äußerst differenziert und schattiert“. Um dies kenntlich zu machen, ist es freilich nötig, sich die Aufführungssituation jener Zeit zu vergegenwärtigen und, so weit das möglich ist, zu rekonstruieren. Die Meininger Hofkapelle, eines der fortschrittlichsten und angesehensten Orchester Europas zu jener Zeit und von Brahms stets favorisiert – seine vierte Symphonie wurde 1885 von ihm selbst dort uraufgeführt – beschäftigte beispielsweise zu Zeiten nicht mehr als 49 Instrumentalisten mit neun ersten Violinen. Und auch die Klaviere jener Tage, die Brahms bevorzugte, vornehmlich der Firmen Streicher, Bösendorfer und Blüthner, waren in ihrem Klang transparenter, obertonreicher und nicht zuletzt auch leichter ansprechend. Schon auf einigen früheren Einspielung bei ECM New Series griff András Schiff auf historische Instrumente zurück, etwa bei seinen zwei Doppelalben mit späten Klavierwerken von Franz Schubert, für die er ein Fortepiano von Franz Brodmann um das Jahr 1820 verwendete. Denselben Flügel hat er zuvor schon bei einem Doppelalbum mit Beethovens Diabelli-Variationen gespielt, wobei er dieser Version eine weitere Interpretation des Variationszyklus auf einem Bechstein-Flügel von 1921 gegenüberstellte. Wenn András Schiff für die Aufnahme der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms nun das (ohne Dirigenten spielende) Orchestra of the Age of Enlightenment mit seinen „period instruments“ als Partner wählt und selbst auf einem historischen Flügel der Leipziger Klavierbauerfirma Julius Blüthner von 1859 spielt, so ist es nichts weniger als der Versuch, die Werke „neu zu deuten, sie quasi zu restaurieren, die Musik zu ‚entschlacken‘.“ Im bisweilen kammermusikalischen Duktus der Einspielung, besonders zwingend in den beiden letzten Sätzen des B-Dur-Konzertes op.83, entsteht so eine Interpretation, die sich dem originalen Klangcharakter nähert, dabei jene Schichten der Werke freilegt, die das dialogische Prinzip zwischen Solist und Orchester betonen und damit auch das Vorurteil widerlegen, das da lautet, das zweite Klavierkonzert sei eine „Symphonie mit obligatem Klavier“. © ECM New Series
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Klassik - Erschienen am 6. Dezember 2019 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 4. Juni 2021 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 12. Oktober 2018 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klassik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Der Schweizer Cellist (und Komponist) Thomas Demenga (*1954) ist eine Art unklassifizierbarer Künstler der internationalen Szene. Er fühlt sich mit den radikalsten zeitgenössischen Kreationen – wir verdanken ihm zahlreiche Einspielungen von Cage, Holliger, Messiaen, Yun, Pärt, Zimmermann etc. – ebenso wie mit dem klassischen Repertoire von Bach bis Schubert, von Vivaldi bis Mendelssohn, von Dvořák bis Tschaikowsky. Hier ist seine ganz neue Lesart der Bach-Suiten, die er uns in einer großen, improvisierenden Freiheit vorlegt, wenn er auch dem Notentext auf den Buchstaben treu bleibt: In den Akzenten, Rubati, Artikulationen und Phrasierungen lässt er seiner Fantasie freien Lauf, als sei die Tinte des Meisterwerkes noch nicht ganz trocken. Er ist von den „sauberen“, „klassischen“, „ausgefeilten“ Interpretationen mancher großer Vorgänger, und nicht den geringsten, weit entfernt. Diese Musik ist in Wirklichkeit reich und weit genug, um sich aus tausend verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachten zu lassen und dabei niemals ihre Pracht zu verlieren. Demenga, Schüler von Rostropowitsch, Antonio Janigro und Leonard Rose tritt hier gleichsam in einen Pantheon ein, wo er einen wie auch immer gearteten Vergleich nicht scheuen muss. Durch die absichtlich tief gewählte Stimmung des Instruments erhält seine Interpretation eine andere Tiefe und eine ungewöhnliche, dunkle Klangfarbe. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. März 1991 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 22. April 2003 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 17. Juni 2002 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 12. Oktober 2018 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 1. Mai 1993 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 5. Oktober 2018 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik

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