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Die Alben

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Französischer Jahrgang, Vol. 1

Gutenberg Soloists

Classique - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Komplette Kantaten des "Französischen Jahrgangs I". Ein weiteres großangelegtes und unglaublich spannendes Projekt widmet sich der weltweit ersten Gesamteinspielung eines kompletten Jahrgangs mit 72 groß besetzten Kirchenkantaten von Georg Philipp Telemann (Frankfurt 1714-1715). Ein besonderes Anliegen dieses Projektes unter Leitung von Felix Koch ist die Einbindung junger, durch das Telemann-Project ausgewählter Solistinnen und Solisten, die zusammen mit ausgewiesenen Spezialistinnen und Spezialisten für Barockgesang musizieren. Alle Solistinnen und Solisten singen dabei im 12köpfigen Vokalensemble „Gutenberg Soloists“ – gemäß der barocken Praxis, nach der die Solo-Partien aus dem Chor-Ensemble heraus übernommen werden. Jetzt also Vol. 1 mit Kantaten aus dem Spätsommer 1715 und fünf weiteren Kantaten zur Fastenzeit aus dem sogenannten „Französischen Jahrgang“. Auf der originalen Frankfurter Orgelstimme von Telemanns Kantate „Gott schweige doch nicht also“ aus dem Jahr findet sich dazu der bedeutungsvolle Hinweis: „Judica, aus dem Französischen Jahrgang“. Die betreffende Kantate war für den fünften Fastensonntag bestimmt, und sie gehörte eben zu dem Jahrgang von Kirchenkantaten, den schon die Zeitgenossen wegen seines Stils „französisch“ nannten. Eine Entdeckung wert, nicht nur für Telemann Fans! © CPO
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The Essential Scarlatti

Michael Korstick

Classique - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Michael Korstick präsentiert die Erfindungskunst Domenico Scarlattis. Michael Korstick hat sich mit inzwischen mehr als 60 preisgekrönten Aufnahmen einen Namen als einer der führenden deutschen Pianisten erworben. Und jetzt setzt er mit seiner neuen Einspielung von Sonaten von Domentico Scarlatti noch weitere akzentsetzende interpretatorische Maßstäbe. Die Notentexte, besonders in Bezug auf die Ornamentation, sind oft nicht exakt ausgeschrieben bzw. bei Parallelstellen nicht konsequent angeglichen. Vieles in diesen Notentexten wirkt skizzenhaft und lädt geradezu zu individuellen Entscheidungen des Spielers ein. Ein improvisatorisches Element ist allen Stücken eigen, keine Sonate ist im Ablauf vorhersehbar, sieht man einmal davon ab, dass sie in der Regel aus zwei Teilen bestehen, die jeweils wiederholt werden. Es gibt viele Charakteristika, die in seiner Musik sofort ohrenfällig werden: Witz, Großzügigkeit, scharfer Verstand, Ironie, Empfindsamkeit und nicht zuletzt eine gesunde Portion Selbstsicherheit, wie sie für einen Supervirtuosen unabdingbar ist. Charakteristisch für Scarlattis Sonaten ist die Verbindung raffiniertester, teilweise akrobatischer Spieltechniken mit äußerst eingängigem Themenmaterial. Immer wieder erstaunt aber auch Scarlattis Fähigkeit zu lyrischer Verinnerlichung in den verschiedensten Erscheinungsformen von größter über abgrundtiefe Trauer bis zu meditativer Versenkung. Wieder andere Stücke imitieren die Klänge so unterschiedlicher Instrumente wie Flöten, Oboen, Trompeten, Hörnern, Gitarren, Mandolinen, Kastagnetten) und Trommeln. Die vorliegende Einspielung präsentiert komplett die 32 Sonaten des Auswahlbandes IV des G. Henle Verlags sowie vier der beliebtesten Sonaten, die im G. Henle Verlag als Einzelausgaben erschienen sind. Die Auswahl der Stücke für diesen Band IV folgt der Absicht, eine Art Essenz oder „best of“ der Erfindungskunst Scarlattis vorzulegen. © CPO
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Beethoven Arranged

Ludwig Chamber Players

Musique de chambre - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Beethoven in Bearbeitungen. Ludwig van Beethovens künstlerische Größe bemisst sich nicht nur an seinen Sinfonien, Klaviersonaten und Streichquartetten, sondern ebenso am kleineren Format: an Liedern, Duos und Ensemblemusik. Auch in diesen Neben- oder Gelegenheitswerken setzte Beethoven Maßstäbe, schuf Neues, regte zu Experimenten an. Mit Folgen bis heute, wie die Bearbeitungen von Andreas N. Tarkmann auf dieser Aufnahme zeigen, der u. a. den Dialog von Stimme bzw. Cello und Klavier auf die Klangwelt von Bläsern und Streichern überträgt. Die zwölf Variationen über ein Thema aus „Judas Maccabäus“ hat Tarkmann für Oktett bearbeitet und nutzt damit die erweiterten klangfarblichen Möglichkeiten, etwa durch die Gegenüberstellung von Bläser- und Streicher-„Chor“ gleich im Thema. Auf die Frage: Kann eine Bearbeitung „besser“ sein als das Original? antwortete Tarkmann: „Sowohl die Variationen wie auch die Liedersammlung haben mich als Arrangeur sehr gereizt. So eine Bearbeitung ist ja eine ganz genaue Beschäftigung mit der Originalvorlage und ich hatte bei beiden Werken die Vision, dass ihre kompositorische Qualitäten in einer instrumentierten Fassung noch deutlicher hörbar werden. Damit meine ich neue Hörperspektiven, die Verdeutlichung und Ausarbeitung harmonischer und formaler Strukturen sowie eine Bereicherung an Klangfarben“. © CPO
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Romberg: Cello Works

Raphael Wallfisch

Classique - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Oft wird vergessen, dass Bernhard Romberg nicht nur als Virtuose, sondern auch als Komponist einst zu den wichtigsten Vertretern seiner Generation gerechnet wurde. Mühelos lassen sich entsprechende Äußerungen finden: Romberg sei „einer der bedeutendsten, und als Komponist und Kunstkenner der erste Violonzellspieler auf dem Erdboden“ (Hamburg 1801), er galt als „einer der trefflichsten Komponisten und als der vollkomenste aller jetzt lebenden Cellisten“ (Leipzig 1807). Sein 4. Cellokonzert gehört zu Rombergs beliebtesten Kompositionen; auch jüngere Cellisten wie Justus Johann Friedrich Dotzauer und Maximilian Bohrer hatten es im Repertoire. Romberg hält sich, was Formen und Satztypen betrifft, zwar an traditionelle Vorgaben, aber die Konventionalität der großformalen Anlage steht vielen interessanten und innovativen Zügen im Einzelnen durchaus nicht im Wege. Die erste nachweisbare Aufführung durch Romberg seines Sechsten Konzertes mit dem Beinamen Concerto militaire entstand 1812 in St. Petersburg. Wie überall war man begeistert von Werk und Aufführung: „er fand auch hier einen Beyfall bey weitem über alle Künstler, die hier gewesen sind. Wer ihn hörte, schien recht eigentlich bezaubert“, schrieb der örtliche Rezensent der Allgemeinen musikalischen Zeitung. © CPO
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Beach: Complete Works for Piano Duo

Genova and Dimitrov Piano Duo

Musique de chambre - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Amy Beachs komplettes Werk für Klavierduo. Hier widmet sich das berühmte und erfolgreiche Piano Duo Genova & Dimitrov der amerikanischen Komponistin Amy Beach. Das kompositorische Schaffen Beachs markiert einen der Höhepunkte innerhalb der großen Konsolidierungsphase, die die Kunstmusik der Vereinigten Staaten in den Jahrzehnten zwischen dem Bürgerkrieg und dem Ersten Weltkrieg durchlief. Amy Beach ist nicht die erste Amerikanerin, die komponierte, auch nicht die erste, die mit ihren Kompositionen Geld verdiente; für Aufsehen in der Musikwelt sorgte sie jedoch durch ihr Vordringen in Gattungen, in denen sich zuvor nur Männer ausgezeichnet hatten. Aber vor allem das Klavier war Amy Beachs lebenslanger Begleiter. Sie bedachte ihr Instrument mit Solokompositionen unter insgesamt 26 Opuszahlen, die sich gleichmäßig über ihr gesamtes Schaffen von den 1880er Jahren bis in die 1930er Jahre verteilen. Ihr Schaffen für ein Klavier zu vier Händen bzw. für zwei Klaviere beschränkt sich zwar auf wenige Stücke, doch zeugen diese vom Können ihrer Autorin nicht minder vorteilhaft als die zweihändigen Werke. Die ursprüngliche Version ihrer Variations on Balkan Themes, Op. 60 stellt Amy Beachs umfangreichste und spieltechnisch anspruchvollste Komposition für Klavier zu zwei Händen dar. Zugleich sind die Variationen eines ihrer bedeutendsten Bekenntnisse zur Volksmusik. © CPO
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E. Franck: Piano Concertos Nos. 1 & 2

Georg Michael Grau

Classique - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Höchstvirtuose Konzerte von Eduard Franck. Der einer kunstsinnigen Breslauer Bankiersfamilie entstammende Komponist und Pianist Eduard Franck offenbarte seine musikalischen Gaben schon in früher Jugend. Später wurde Felix Mendelssohn-Bartholdy sein Lehrer und trat sogar gemeinsam mit ihm auf. Der freundschaftliche Umgang mit Mendelssohn und geistesverwandten Musikern wie Robert Schumann und William Sterndale Bennet wies Eduard Franck die Richtung. Doch zunehmend trat er aus dem Schatten der Vorbilder heraus, und man würdigt ihn heute weniger als Nachfolger denn als Vermittler zwischen den Generationen, der bereits manches Neue der großen Meister wie Brahms und Bruckner vorwegnahm. Sein Klavierkonzert in d-Moll, Op. 13 ist das erste groß angelegte Orchesterwerk Francks und besticht vor allem mit imposanten und stürmischen Hauptthemen und brillant virtuosen Akkordbrechungen des Klaviers. Das zweite hier eingespielte Konzert lag bisher nur in einem Manuskript der Partitur und einem Klavierauszug aus dem Jahr 1879 vor. Die vorliegende Erstaufnahme lässt vor allem durch virtuose Wechselspiele zwischen Orchester und Klavier aufhorchen. © CPO
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Reinecke: Complete Piano Trios

Hyperion Trio

Musique de chambre - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Historia Nativitatis

Ensemble Polyharmonique

Classique - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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America for Two

Piano Duo Genova & Dimitrov

Classique - Erschienen am 14. Januar 2022 | CPO

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Das Heidelberger Lautenbuch

Niklas Trustedt

Musique de chambre - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

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Die Alchemie der Klänge Sebastian Ochsenkuns Tabulaturbuch auf die Lauten wurde als Sammelwerk mit für das Instrument arrangierter Vokalmusik der Zeit 1558 veröffentlicht und enthält lateinische Motetten (Ersteinspielungen!), deutsche Psalmen und Lieder, sowie italienische und französische Stücke. Was Platzierung und Menge der Musik in der Sammlung angeht, ist der am prominenteste vertretene Komponist Josquin des Préz. Doch auch andere namhafte Autoren gibt es zu erleben, wie Nicolas Gombert vom spanischen Hof Karls des V. oder Ioannes Mouton, der bei François I. wirkte. Ochsenkun selbst war der Lautenist des kurpfälzischen Regenten Ottheinrich. Er übertrug, technischen Schwierigkeiten zum Trotz, stets den kompletten Satz für sein Instrument, indem er alle Stimmen in Lautentabulatur umschrieb. Seine Intabulierungen setzten sich von zeitgenössischen ab, die sich oft auf drei, manchmal zwei Stimmen beschränkten. Trotzdem eignen sich Ochsenkuns Intabulierungen hervorragend, um „…darzu ein stimm zu singen…“, was in dieser Einspielung, auch mit mehreren Stimmen, gezeigt werden soll, und von den renommierten Sängern Dorothee Mields und Jan Kobow hervorragend interpretiert wird. Ochsenkuns Werk gilt, historisch gesehen, als ein Zeugnis für den hohen Stand von Musik und Lautenspiel in der Mitte des 16. Jahrhunderts, auch im süddeutschen Raum. Es zeigt einen Musiker, der durch seinen Anspruch auf Qualität und Konsequenz, auch über seine Zeit und sein Instrument hinaus, weitreichende Impulse zu geben vermag. © CPO
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Dietrich: Cello Sonata & Klavierstücke

Will Alexander

Musique de chambre - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

Vor allem als Verfasser des einführenden Allegro-Satzes der "F. A.E.-Sonate" (gemeinsam mit Brahms und Schumann) kennt man Albert Dietrich heute noch. Aber dass die bisher unbekannte Musik Dietrichs mehr ist als eine Entdeckung, zeigte schon unsere Veröffentlichung seiner Symphonie und dem Violinkonzert. Und auch zu seiner Zeit als Oldenburgischer Hofkapellmeister (von 1861-1891) war er ein durchaus anerkannter und häufig aufgeführter Komponist. Dass Brahms ihn nicht nur als Freund sehr schätzte – und ihn übrigens öfter in Oldenburg besuchte, um mit ihm zu musizieren – sondern auch als Komponisten, dürfte noch zusätzlich Gewähr für Qualität sein. Im Mittelpunkt dieser Aufnahme stehen seine beeindruckenden Werke für Violoncello und Klavier, kombiniert mit Stücken für Klavier solo. Seine Sonate für Klavier und Violoncello spannt einen großen Bogen von dem zwischen Lyrik und Zerrissenheit changierenden ersten Satz über den kraftvollen und energischen zweiten bis hin zum überbordenden Schwung des letzten Satzes, der mit einer thematisch verzahnten, düsteren Kadenz eröffnet wird. © CPO
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Tasca: A Santa Lucia

Anhaltische Philharmonie Dessau

Opéra - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

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Mitreißende Oper des Verismo Zahllose Komponisten orientierten sich Ende des 19. Jahrhunderts an Pietro Mascagnis Cavalleria rusticana, um ebenfalls Erfolg zu haben. Unter ihnen war nicht nur Leoncavallo mit seinem Pagliacci, sondern auch der junge Komponist Pierantonio Tasca. Er war zwar selbst in Sizilien aufgewachsen, zeigte jedoch in A Santa Lucia die von Armut und täglichem Überlebenskampf gekennzeichnete Welt der größten Metropole Italiens, Neapel. Die Oper kam nicht in Neapel, auch nicht in Rom oder Mailand, sondern in Berlin zur Uraufführung. Die Premiere am 16. November 1892 in der Berliner Kroll-Oper geriet zu einem großen Erfolg. Die mal mitreißende, mal leidenschaftliche, mal zarte Musik mit ihrem stimmungsvollen Lokalkolorit machte Tasca für einige Jahre zum angesehensten "jungitalienischen" Komponisten in Deutschland neben Mascagni und Leoncavallo. © CPO
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Christmas Cantatas, Vol. 2

Collegium vocale Siegen

Musique chorale (pour chœur) - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

Weihnachtskantaten aus dem Engel-Jahrgang 1748-1749. Die drei hier vorgelegten Kantaten entstammen Telemanns letztem Druckjahrgang, der 1749 im schlesischen Hermsdorf (bei Hirschberg) herauskam. Jede Kantate hat ein Titelblatt mit der Sonntagsbenennung, darunter ist die Besetzung verzeichnet und in der unteren Hälfte befindet sich als Schmuck eine dekorative Figur, die einem Putto nachempfunden ist, jedoch auch als Engel wahrgenommen wurde, weshalb der Jahrgang auch mit dem Beinamen „Engel-Jahrgang“ belegt wurde. Das Titelblatt enthält außerdem einen Sinnspruch, der auf Telemann gemünzt scheint: „Der Tonkunst süße Harmonie / Verherrlichst Du und heiligst sie“. Wie bei seinen anderen im Druck veröffentlichten Jahrgängen auch, erklangen die Kompositionen also vor oder neben ihrer Drucklegung in den Hamburger Kirchen. Freudig und tänzerisch beschwingte Werke, denen Telemann in vielen Sätzen noch zusätzlichen Glanz durch den Einsatz von Trompeten verleiht. © CPO
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R. Strauss: Violin Concerto, Op. 18 & Aus Italien, Op. 16

Robert Kowalski

Classique - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

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Molter: Sinfonias & Cantatas

Reussisches Kammerorchester

Classique - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

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Korngold: Orchestral Works

NFM Leopoldinum Orchestra

Classique - Erschienen am 7. Januar 2022 | CPO

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Haydn: Complete Piano Trios, Vol. 5

Trio 1790

Classique - Erschienen am 3. Dezember 2021 | CPO

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Aribert Reimann: Unrevealed & Variations for Piano

Richard Salter

Classique - Erschienen am 3. Dezember 2021 | CPO

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Schubert: Complete Symphonies & Fragments

L'Orfeo Barockorchester

Classique - Erschienen am 19. November 2021 | CPO

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Schubert-Sinfonien – Wirklich komplett. Zum 25. Geburtstag des L’Orfeo Barockorchester erscheint nun die vorliegende Gesamteinspielung aller Schubert-Sinfonien und sämtlicher sinfonischen Fragmente. Sie ist das aktuelle Glanzstück eines vielschichtigen Repertoires des Orchesters – von der Suite des französischen, deutschen und österreichischen Barocks über die Sinfonia der Mannheimer Schule bis hin zur Wiener Klassik und Frühromantik. Obwohl Franz Schubert bereits kurz nach seinem Tod durch Joseph von Spaun als „Liederkompositeur“ apostrophiert wurde, wird sein kompositorisches Œuvre gleichsam gerahmt durch ein sinfonisches Fragment und einen sinfonischen Entwurf. Es handelt sich dabei zum einen um die 1810-11 entstandene, mitten in der Exposition abbrechende Partitur zu einer Ouvertüre (D. 2A), zum anderen um einen aus den letzten Wochen, wenn nicht gar Tagen stammenden, weitgehend ausgeführten Entwurf von drei Sätzen zu einer Sinfonie D-Dur (D. 936A). Zwischen beiden Manuskripten liegt eine Spanne von ca. 18 Jahren, in der sich Schubert mit nahezu allen etablierten Formen, Besetzungen und Gattungen schöpferisch auseinandersetzte. Die hier zu hörenden sinfonischen Fragmente sind oft nur ein paar Takte umfassende Partituren mit einer nachträglichen Instrumentierung eines Stückes, z. B. die Takte 209-223 aus dem Kopfsatz des Streichquartetts D. 74. Da dieser nach dem Schlussstrich auf den 3. September 1813 eigenhändig datiert ist, dürfte das Fragment unmittelbar vor dem Beginn der Arbeit an Sinfonie Nr. 1 D-Dur (D. 82) entstanden sein. © CPO