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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 19. November 2021 | CPO

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Schubert-Sinfonien – Wirklich komplett. Zum 25. Geburtstag des L’Orfeo Barockorchester erscheint nun die vorliegende Gesamteinspielung aller Schubert-Sinfonien und sämtlicher sinfonischen Fragmente. Sie ist das aktuelle Glanzstück eines vielschichtigen Repertoires des Orchesters – von der Suite des französischen, deutschen und österreichischen Barocks über die Sinfonia der Mannheimer Schule bis hin zur Wiener Klassik und Frühromantik. Obwohl Franz Schubert bereits kurz nach seinem Tod durch Joseph von Spaun als „Liederkompositeur“ apostrophiert wurde, wird sein kompositorisches Œuvre gleichsam gerahmt durch ein sinfonisches Fragment und einen sinfonischen Entwurf. Es handelt sich dabei zum einen um die 1810-11 entstandene, mitten in der Exposition abbrechende Partitur zu einer Ouvertüre (D. 2A), zum anderen um einen aus den letzten Wochen, wenn nicht gar Tagen stammenden, weitgehend ausgeführten Entwurf von drei Sätzen zu einer Sinfonie D-Dur (D. 936A). Zwischen beiden Manuskripten liegt eine Spanne von ca. 18 Jahren, in der sich Schubert mit nahezu allen etablierten Formen, Besetzungen und Gattungen schöpferisch auseinandersetzte. Die hier zu hörenden sinfonischen Fragmente sind oft nur ein paar Takte umfassende Partituren mit einer nachträglichen Instrumentierung eines Stückes, z. B. die Takte 209-223 aus dem Kopfsatz des Streichquartetts D. 74. Da dieser nach dem Schlussstrich auf den 3. September 1813 eigenhändig datiert ist, dürfte das Fragment unmittelbar vor dem Beginn der Arbeit an Sinfonie Nr. 1 D-Dur (D. 82) entstanden sein. © CPO
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Oper - Erschienen am 5. November 2021 | CPO

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Opéra comique von Franz Ignaz Beck. Franz Ignaz Beck ist einer der faszinierendsten Komponisten des 18. Jahrhunderts, ein musikalischer Visionär, zudem ein echter "Europäer" mit Wurzeln in Mannheim. Seine Oper L’Isle déserte (1779) galt lange als verschollen, nun konnte aufgrund einer aufgetauchten Partitur-Handschrift in Frankreich eine Einspielung mit La Stagione Frankfurt entstehen. Grandiose Musik auf einen grandiosen Text! Becks L’Isle déserte ist musikhistorisch besonders interessant: zum einen weil sie von einem Komponisten stammt, den es immer noch zu entdecken gibt, und zum anderen weil sich hier ein in Frankreich wirkender Komponist eines italienischen Librettos bediente, was eben vor 1780 immer noch eine Ausnahme darstellte, vor allem wenn der Textdichter Metastasio heißt. Becks L’Isle déserte ist somit ein Musterbeispiel für eine stoff- und textgeschichtliche Adaption, mehr noch für einen musiktheatralen Transfer. In seiner Version der "Wüsten Insel" begegnen sich also italienische Librettistik und französisches Musiktheater, wobei der besondere Reiz darin besteht, dass der aus Deutschland stammende (emigrierte) Komponist sich nicht einer genuin französischen Musiksprache bediente. © CPO
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Klassik - Erschienen am 22. Oktober 2021 | CPO

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Jedes der drei Violinkonzerte von Telemann, die in der nunmehr siebten (aber noch nicht letzten!) Folge unserer Gesamteinspielung enthalten sind, verdient aufgrund seiner musikalischen und überlieferungsgeschichtlichen Eigenarten eine gesonderte Betrachtung. Dabei verbinden sich in zwei Fällen stilistische Beschreibungen und Wertungen mit der Frage nach der Authentizität der Stücke. Dies trifft auf die Ouvertüren-Suiten TWV 55:A8 und TWV 55:A4 zu. Die Zuschreibung der ersten Suite an Telemann scheint unserem kompetenten Textautor Dr. Wolfgang Hirschmann durchaus gerechtfertigt, auch wenn es sich vielleicht um ein eher frühes Beispiel der Telemann’schen concerts en ouverture handeln dürfte. Die ebenso facettenreiche wie virtuose Interpretation des Werkes durch die Wallfisch Band bietet ein überzeugendes musikalisches Plädoyer für diese feine und eigentümliche Komposition zwischen Konzert und Suite – in einer Gesamteinspielung darf das Stück nicht fehlen! Das zweite Werk müsste man eigentlich zwar den Anonymi zuschlagen; dennoch hat es Adolf Hoffmann in seiner Dissertation zu Telemanns Orchestersuiten aus dem Jahr 1969 umstandslos als ein Stück Telemanns rubriziert und als „Meisterwerk“ des Komponisten ausgegeben. Die Solo-Violine wird wirkungsvoll und mit viel Sinn für klangfarbliche Effekte eingesetzt; die Sätze sind umfangreich und formal ambitioniert ausgearbeitet. Wie plausibel auch immer die Autorschaft Telemanns sein mag – eine faszinierende Zeitreise in die europäische Musikkultur um 1720 ermöglichen diese Werke allemal. © CPO
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Kammermusik - Erschienen am 22. Oktober 2021 | CPO

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Kammermusik - Erschienen am 22. Oktober 2021 | CPO

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Als Ignaz Pleyel die Arbeit an dem letzten seiner zwölf »preußischen« Quartette beendete, hatte er als Streichquartettkomponist schon viele Erfahrungen gesammelt. Seine unverwechselbare musikalische Stimme hatte ihm unzählige Bewunderer eingebracht – darunter nicht zuletzt Wolfgang Amadeus Mozart, der seinem Vater begeistert von den Quartetten, Op. 1 schrieb. Das Widmungsvorwort lässt vermuten, dass sämtliche Stücke in Italien entstanden sind. Pleyel bezeichnete sie als »musikalisch tiefgründig«. Dieses deutet darauf hin, dass Haydns Quartette, Op. 20 das unmittelbare Vorbild gewesen sein könnten. Faszinierend sind die Fugensätze in den Quartetten, Benton 328 und Benton 330. Pleyel mochte zwar behaupten, er habe die Quartette im italienischen Stil geschrieben, doch Wolfgang Amadeus Mozart ließ sich davon nicht täuschen: Er erkannte in der raffinierten Eleganz die unverkennbare Handschrift des Lehrers Joseph Haydn. Gleichwohl war es dessen Schüler Pleyel gelungen, nach seinen eigenen Vorstellungen eine brillante Reihe von Quartetten zu schreiben, in denen sich die Klarheit des italienischen und der technische Einfallsreichtum des Wiener Stils miteinander verbinden. © CPO
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Klassik - Erschienen am 22. Oktober 2021 | CPO

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Kammermusik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Heute ist Lena Neudauer eine viel gefragte Künstlerin, die mit der Klarheit und Kraft, der Anmut und Seelentiefe ihres Geigenspiels ein internationales Publikum begeistert. Und so ist CPO auch nach ihrer erfolgreichen Interpretation des Beethoven Violinkonzertes sehr begeistert, sie für die Interpretation dreier Violinkonzerte von Antonio Rosetti gewinnen zu können, da sie ein eigenes Herzgefühl für diesen charmanten Komponisten mitbringt und den hohen technischen Anforderungen der Konzerte mit ihrer stupenden Virtuosität begegnet. Übermütig frische Sätze sind von überschäumender Spielfreude geprägt und Rosettis Neigung, die Kopfsätze seiner Solokonzerte mit umfangreichen Orchestereinleitungen und vielfältigem musikalischem Material auszustatten, zeigt sich auch in diesen drei Konzerten. Ein Hörvergnügen der Extraklasse! © CPO
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Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Die Klangpracht an San Marco. Schon auf ihrer ersten Platte mit Madrigalen und Canzonetten von Andrea Gabrieli waren das Ensemble Weser Renaissance unter seinem Leiter Manfred Cordes ganz in ihrem Element. "Höchst abwechslungsreiche und gelungene Aufnahme. Perfekte Balance in der Mixtur von Sängern und Bläsern, Duchhörbarkeit polyphoner Strukturen, große Textverständlichkeit“, kommentierte Michael Stegemann im SWR2. Und auch auf dem zweiten Gabrieli-Album mit Madrigalen, Psalmen und Orgelwerken des experimentierfreudigen Künstlers zeigt sich deutlich seine Intention und Wunsch, Menschen intelligent unterhalten zu wollen. Spätestens 1566 erhielt Andrea Gabrieli die ersehnte Position als einer der Organisten an San Marco, und er zeigte sich schon zu Lebzeiten als ein Komponist, der besonders wegen seiner extremen Vielseitigkeit geschätzt wurde. © CPO
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Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Teil 6 der Gesamteinspielung liefert gewissermaßen die Pole der großen Bandbreite von Kuhnaus Schaffen, sowohl was die Form als auch die Datierung der Werke betrifft. Auf der einen Seite stehen mit Ihr Himmel jubiliert von oben und Lobet, ihr Himmel, den Herrn zwei großbesetzte, prachtvolle Himmelfahrts-Kantaten aus der Spätphase von Kuhnaus Thomaskantorat, auf der anderen mit Bone Jesu, care Jesu und Laudate pueri Dominum kammermusikalisch besetzte Werke italienischer Prägung, die musterhaft das Geistliche Konzert des ausgehenden 17. Jahrhunderts repräsentieren und in die Zeit des vielfältig aktiven Thomasorganisten Kuhnau zu datieren sind.
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Kammermusik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Paradestücke von Henri Bertini. » Gegen Hrn. Bertini kann man beim besten Willen nicht grob sein: er kann Einen außer sich bringen mit seiner Freundlichkeit und all’ den wohlriechenden Pariser Redensarten; wie lauter Sammt und Seide fühlt sich seine Musik an «. In seiner "Neuen Zeitschrift für Musik" hat Robert Schumann zahlreichen Kollegen, die ihm gegen den Strich gingen, herzhaft heimgeleuchtet und doch nie etwas gefunden, was er dem zwölf Jahre älteren Franzosen Henri Bertini zum Vorwurf hätte machen können. Zwar drückte er sich in seinem Lob ein wenig indirekt aus, doch er hatte Recht: Es gibt bei diesem einstmals hoch geschätzten Pianisten, Klavierlehrer und Komponisten nichts Ärgerliches, nichts, das gegen den guten Geschmack verstieße – und doch gewönnen wir nie den Eindruck, dass sich hier einer nur um der Gunst des Publikums willen jede » Modernität « abgeschminkt habe: Seine » Freundlichkeit « ist offenbar eine Wesenseigenschaft des Künstlers, der – 1798 in London geboren, 1876 in Meylan bei Grenoble verstorben – nie versucht hat, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, um zu beweisen, dass es drüben weitergeht. Seine unzähligen Etüden und Lehrstücke erfreuten sich international so großer Beliebtheit, weil eine natürliche Musik in ihnen fließt, die dem Schüler dankbare Ausdrucksmöglichkeiten eröffneten; und seine kunstvollen Kammermusiken – von der Duosonate bis hin zum Nonett – bieten einen Katalog an Fundsachen, in denen sich ein sehr feines Ohr mit großem erzählerischen Können verbindet. Zwei dieser Paradestücke aus den späteren 1830-er Jahren – das Klaviertrio Op. 43 und das Nonett Op. 107 bilden den Auftakt zu einer bunten Werkreihe, deren Gesamteinspielung wünschenswert wäre und definitiv eine Bereicherung des Repertoires. © CPO
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Kammermusik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Wirkungsvolle Violinsonaten aus Polen. Über Jahrzehnte hinweg hielt sich international der Eindruck, in Polen habe es zwischen Fryderyk Chopin und Karol Szymanowski keine bedeutenden Komponisten gegeben. Dennoch hat dieses Land, als es kein Staat war, weitere Hochbegabungen hervorgebracht, die den europäischen Vergleich glänzend bestehen. Zwei von ihnen waren persönlich durch ein Lehrer-Schüler-Verhältnis und familiäre Freundschaft eng miteinander verbunden: Ignacy Jan Paderewski und Zygmunt Stojowski, deren beider Schaffen seit einigen Jahren eine neue Wertschätzung erfährt.
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Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Monteverdi und Freunde. Bis vor kurzer Zeit war die Welt der klassischen Musik von großen Namen und großen Orten besessen. Natürlich besteht kein Zweifel daran, dass Claudio Monteverdi ein großer Komponist war und dass er für den Markusdom manch großartiges Werk geschrieben hat; doch nach langen Jahren erkennen wir jetzt allmählich, dass abseits von San Marco in Venedig ein eigenes musikalisches Universum existiert hat. Ohne Monteverdis Genie schmälern zu wollen, muss man zugeben, dass er in Venedig, wie man hier deutlich hört, Mitglied eines begabten, innovativen Komponistenkreises war, dessen Arbeit auch ihm zugutekam. So hören wir auf vorliegender Neuheit zwar geistliche Werke, u. a. seltene Psalmvertonungen, von Monteverdi selbst, aber auch von Giovanni Rovetta, Antonio Rigatti und Dario Costello. Die musikalische Sprache, die Monteverdi in seinen späteren geistlichen Werken anschlug, ist wegen ihrer Theatralik, ihren reichlichen Affekten und der Vorliebe für starke Kontraste kaum vom Stil seiner späten Madrigale und Opern zu unterscheiden. Sein Stellvertreter Giovanni Rovetta und sein Schüler Giovanni Antonio Rigatti bedienten sich derselben Sprache. Sie kombinieren die Instrumente deutlicher mit den Sängern, lassen sie bisweilen die Gesangslinien imitieren und füllen mit ihnen andernorts die Texturen der Tutti-Abschnitte aus. Die homophonen Passagen erzeugen mit ihren vier Singstimmen, ihren zwei hohen Instrumenten und dem Klang einer vollen Orgel die Illusion eines weitaus größeren Ensembles. Dreizehn Jahre, nachdem sich Monteverdi in Venedig niedergelassen hatte, erschienen Giovanni Rovettas Dixit Dominus und Magnificat (1626). Es sind die reifen Werke eines jungen Komponisten, der hier dieselbe musikalische Sprache spricht, die wir aus Monteverdis Selva morale kennen. Wäre es wohl möglich, dass Monteverdi von seinen jüngeren Kollegen ebenso beeinflusst wurde, wie er dieselben beeinflusst hat? © CPO
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Kammermusik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Auch auf Vol. 2 zeigt sich, dass Draesekes Werke für Streicher stilistische Unikate sind. Als der Komponist sich der Gattung zuwandte, begab er sich auf ein Schaffensgebiet, das weithin als Domäne traditionell ausgerichteter Komponisten galt. In Draesekes Quartetten findet sich auch Wagners Einfluss, wenn auch nicht in Form einer Nachahmung Wagnerschen Komponierens, sondern als schöpferischer Nachvollzug der Klassiker, wie sie Draeseke von Wagner vermittelt bekommen hatte. Die Idee des „melodischen Fadens“, der die Musik als einheitsstiftendes Band zusammenhält, ist überall in diesen Stücken greifbar. Sein drittes Op. 66 wurde zu Lebzeiten des Komponisten im mitteldeutschen Raum regelmäßig gespielt, so auch 1911 in Leipzig, als das Gewandhaus-Quartett es zur Feier des 100. Geburtstags von Franz Liszt aufs Programm setzte. Von allen anderen sonatenförmigen Werken Draesekes unterscheidet sich das Quartett Op. 66 durch seine fünfsätzige Anlage, die gleichermaßen an Beethovens a-Moll-Quartett Op. 132 wie an Haydns frühe Quartett-Divertimenti denken lässt. Beide Sphären, der hohe Ton des „Heiligen Dankgesangs“ wie die Unbekümmertheit der Cassationen und Serenaden, scheinen einander in diesem Stück beständig zu durchdringen. Der „gefürchtetste Kontrapunktiker“ trägt seine strengste Miene zur Schau – und zeigt sich gleichzeitig als subtiler Humorist, der namentlich am Spiel mit metrischen Schwerpunkten sein Vergnügen hat. © CPO
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Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Szenische Auseinandersetzung mit der Marienvesper. Es gibt wahrlich viele Einspielungen von Monteverdis Marienvesper, aber das Besondere der vorliegenden Einspielung ist, dass sie im Anschluss an die Aufführungen einer szenischen Interpretation mit dem spanischen Regisseur Calixto Bieito entstand. Somit erfolgt also ein musikalischer Zugang nach einer szenischen Auseinandersetzung mit der Vesper. Schon seit 2017 ist il Gusto Barocco das Gastensemble für den von Opernintendant Albrecht Puhlmann initiierten vierteiligen Monteverdi-Zyklus am Nationaltheater Mannheim. Und tatsächlich unterscheidet sich die szenische Befragung liturgisch verorteter Musik aus Sicht des Musikers deutlich von einer gottesdienstlichen oder rein konzertanten Aufführung. In dem zeitintensiven Entstehungsprozess einer Operninszenierung entstehen letztliche Szenen, Bilder und Figuren. Bei jeder Bühnenfigur ist man auf der Suche nach einer emotionalen Wahrheit, aus der heraus ihre Kunsthaftigkeit, ihre Ästhetik und Glaubhaftigkeit entsteht – letztlich Wort und Ton, um Empathie zu erzeugen und das Publikum mitnehmen. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Einspielung sind die zahlreiche Diminutionen von allen Instrumentalisten und Sängern, die alle im Moment improvisiert wurden. Die einzelnen Sätze der „Marienvesper“ haben während der gemeinsamen szenischen Erarbeitungen für die Opernbühne einen definierten emotionalen Ort im dramaturgischen Ablauf bekommen. In diesem Sinne wurden Abschnitte, und deren Grundcharaktere definiert und in jeder Aufführung und für diese Aufnahme im Moment erfunden.
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Klassik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Eine Weihnachtshistorie aus dem alten Breslau. Mit der Konzertfolge „Breslau – eine Stadt im Herzen Europas“ wollte die Weser-Renaissance in erster Linie musikalischen Genuss bereiten, zugleich aber an eine alte Kulturlandschaft erinnern, die viele Jahrzehnte aus unserem Blickfeld verschwunden war. Die in der Berliner Staatsbibliothek aufgetauchten Musikhandschriften und -drucke bezeugen ein äußerst vielfältiges und qualitativ hochstehendes Musikleben der damaligen Hauptstadt Schlesiens. Im Mittelpunkt der vorliegenden Auswahl aus diesen Quellen mit dem Titel „Weihnachten im Breslau des 17. Jahrhunderts – Festmusik in der Kirche St. Maria Magdalena“ steht die Weihnachtshistorie von Tobias Zeutschner, der an den Breslauer Hauptkirchen St. Bernhardin und St. Maria Magdalena wirkte. „Die Geburt unsers Herrn und Heylands Jesu Christi“ lautet der Titel dieses mit 18 Stimmen üppig besetzten frühen Beispiels einer biblischen Historienkomposition. © CPO
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Kammermusik - Erschienen am 15. Oktober 2021 | CPO

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Dimlers farbenfrohe Klarinettenkonzerte. Die berühmte Hofkapelle des pfälzischen Kurfürsten Carl Theodor zeichnete sich dadurch aus, dass ihre Musiker nicht nur ausgewiesene Virtuosen auf ihren Instrumenten, sondern darüber hinaus gute Komponisten waren. Manche dieser äußerst fähigen Musiker standen im Rampenlicht des internationalen Musiklebens, andere dagegen blieben im Hintergrund, ohne dass sie schlechtere Musiker gewesen wären. Einer von ihnen war der Hornist, spätere Kontrabassist Anton Dimler, der Mitglied der Mannheimer Hoforchesters gewesen ist und heute als Komponist nur wenigen Spezialisten bekannt ist, obwohl seine Werke eine große Qualität aufweisen, so auch seine Klarinettenkonzerte, von denen die drei der vorliegenden Aufnahme zum ersten Mal eingespielt wurden. Immer liegt der Schwerpunkt auf den hochvirtuosen Solopartien, während die Orchesterbegleitung eher dienende Funktion hat. Der Solist kann mit Passagenwerk, Arpeggien und Registerwechseln glänzen und alle Farben des Instruments in den verschiedenen Lagen der Klarinette zum Leuchten bringen. © CPO
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Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2021 | CPO

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Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2021 | CPO

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Julius Röntgen (1855-1932) nimmt unter den zu Beginn des 21. Jahrhunderts wiederentdeckten Komponisten einen wichtigen Platz ein. Der deutsche Komponist, der mit Brahms und Grieg befreundet war, schrieb 24 Sinfonien, etwa 15 Konzerte und Kammermusik. Dabei hörte er nicht auf, sich selbst zu hinterfragen und seine musikalische Sprache angesichts der spektakulären Entwicklung der Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts ständig zu erneuern. Das vorliegende Doppelalbum präsentiert sieben seiner Sinfonien, in denen eine solide Handwerkskunst mit zahlreichen Einflüssen, jedoch auch eine starke Persönlichkeit erkennbar sind. Röntgen wurde in den 1930er Jahren gerne als letztes Glied einer auf Beethoven zurückgehenden Reihe von Sinfonikern betrachtet. Seit seiner Pensionierung als Direktor des Konservatoriums in Amsterdam widmete er sich geradezu fieberhaft der Komposition. Nach seinem Rückzug aus dem öffentlichen Leben 1924 schrieb er in rascher Folge 20 Sinfonien. Er entdeckte die Musik von César Franck, Hindemith, Strawinsky und Schönberg und versuchte sich in seiner Bitonalen Sinfonie von 1930 sogar an der atonalen Schreibweise. Der niederländische Dirigent und Komponist David Porcelijn arbeitet mit dem Helsinborger Symphonieorchester, einem der ältesten Sinfonieorchester Schwedens, und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt an einer Gesamteinspielung von Röntgens umfangreichem Werk, das zwischen überholtem Konservatismus und der unablässigen Suche nach einer neuen Sprache oszilliert. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2021 | CPO

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Oper - Erschienen am 24. September 2021 | CPO

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Mit Christoph Graupners Antiochus und Stratonica stellt das mehrfach preisgekrönte Boston Early Music Festival gemeinsam mit den erlesensten Solisten erneut eine spektakuläre Barockoper-Ausgrabung vor. Graupner schuf das Musikalische Schauspiel L’amore ammalato. Die kranckende Liebe, oder: Antiochus und Stratonica während seiner Zeit als Cembalist an der Hamburger Oper am Gänsemarkt. Die Oper handelt im Kern von der Liebe des Seleukiden-Prinzen Antiochus zu seiner Stiefmutter Stratonica. Diese Konstellation birgt hoch dramatische ebenso wie tief traurige Momente, soll doch Antiochus unheilbar erkrankt sein – bis am Ende drei alte sowie neue Liebespaare auf der Bühne stehen und alles doch zu einem guten Ende kommt. Graupners opulente Orchesterbesetzung, die neben Streichern und einem großen Continuo-Apparat auch drei Blockflöten und vier Oboen vorsieht, bietet eine höchst differenzierte klangliche Vielfalt, die der Komponist während späterer Jahrzehnte als Hofkapellmeister am Darmstädter Hof noch ausbaute. © CPO