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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 7. Februar 2017 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 30. April 2021 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Von den zehn Mahler-Sinfonien, die die Berliner Philharmoniker in den letzten zehn Jahren mit acht verschiedenen Dirigenten eingespielt und in diesem Jahr auf ihrem eigenen Label veröffentlicht haben, ist die 2017 entstandene Aufnahme der Sinfonie Nr. 9 mit Bernard Haitink zweifellos einer der Höhepunkte. Kein Wunder, denn Haitink ist, seit er in den frühen 1960er Jahren als Chefdirigent des Concertgebouw-Orchester zur Mahler-Renaissance in seinem Heimatland beitrug, für seinen Mahler bekannt. Mit den Berliner Philharmonikern verbindet ihn eine ebenso langjährige wie enge Beziehung, und so ist von Anfang an klar, dass uns hier ein Hochgenuss erwartet: klare Texturen, die den warmen, analytischen Raum der Philharmonie ausfüllen, endlos lange Linien; brillanter Streicherklang – zunächst schmelzend und weich, dann in Begleitung der Blechbläser zu strahlender Helligkeit ansteigend; glanzvolle Höhepunkte, die mit überwältigender Kraft und Intensität aus höchster Höhe in verzweifelte Tiefen stürzen; die schlichte Würde des Violinsolos in der Reprise, das durch seine Zurückhaltung umso stärker berührt. Die beiden mittleren Sätze leben von einer changierenden Mischung aus Eleganz und Rustikalität, von kammermusikalischem Spitzentanz und stimmgewaltiger Tutti-Power sowie von reich nuancierter Ausgelassenheit. Der verfeinerte Holzbläserklang und die strahlenden, prägnanten und dynamischen Abwärtsläufe der Streicher im zweiten Satz sind köstlich. Der katastrophale Ausbruch am Ende des dritten Satzes könnte vielleicht noch befriedigender sein, wenn er eine Nuance dunkler und schwerer wäre. Doch die allmähliche Lossagung vom Leben im letzten Satz ist in ihrer sanften Intensität alles, was man sich wünschen kann – gebannt hängt man an jeder einzelnen Note und auch an der spannungsgeladenen Stille der Philharmonie. Es muss wohl unvergesslich gewesen sein, mit ihnen im Saal zu sitzen und diese faszinierende Reise zu erleben. © Charlotte Gardner/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 16. August 2019 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Bei seinem ersten Konzert mit den Berliner Philharmonikern 1987 setzte Simon Rattle Mahlers Sechste aufs Programm, und zu seinem Abschied als Chefdirigent dieses Orchesters erklang im Juni 2018 wiederum die „Tragische“. Beide Konzerte sind in der luxuriös aufgemachten Box enthalten; dazu gibt es eine Blu-ray-Disc mit einem Video des Abschiedskonzerts, einer Dokumentation über Sir Simons Zeit in Berlin und einigen Extras mehr. Interessieren dürften hier jedoch vor allem die beiden CDs, und der Vergleich zwischen frühem und „spätem“ Rattle ist hochinteressant. Sieht man vom gewöhnungsbedürftigen, weil engen und leicht topfigen Klang einmal ab, vermag die frühe Interpretation stärker zu faszinieren. Man spürt einerseits die Anspannung des Dirigenten, andererseits auch seinen jugendlichen Enthusiasmus für die Partitur. Rattle geht auf volles Risiko, spielt die zahlreichen Brüche ungeschönt aus und betont die gnadenlose Zielstrebigkeit der Sinfonie. Vor allem im Finale musizieren die Musiker quasi auf der Stuhlkante, und mehr als einmal verläuft das Zusammenspiel nicht ganz optimal. Doch durch die Dringlichkeit der Interpretation kommt der Extremcharakter der Musik, ihr Gefahrenpotenzial, nur umso stärker zur Geltung. Technische Unsicherheiten gibt es im Abschiedskonzert keine; alles ist so perfekt, wie es nur sein kann, und auf rein klanglicher Ebene wird man keine bessere Einspielung finden. Aber der philharmonische Wohlklang, der hier generiert wird, steht der Grundaussage des Werks letztlich entgegen. Hier erklingt Mahler als gediegener Klassiker, und der klassische Formaufbau der Partitur mag diesen Zugang rechtfertigen. Aber aufregend ist diese Interpretation leider nicht mehr. © Schulz, Thomas / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 22. Januar 2016 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Im Mai 2013 war Claudio Abbado wieder einmal in Berlin bei seinen Philharmonikern: Von 1990 bis 2002 war er ihr Chefdirigent in einer Umbruchzeit gewesen. Nicht als Ansager, sondern als moderieren- der Anreger hat er den herausfordernden Weg vom Gestern ins Heute begleitet, statt Traditionssattheit war Gegenwartsneugier angesagt. Karajans luxuriöses Instrument wurde zu einem wendigeren, Randbereiche des Repertoires erforschenden Orchester, das recht schnell im neuen Jahrtausend ankam: selbstbewusst, sich in seinem Status (und im Personal) verjüngend, das seit 2002 als Stiftung agil selbstbestimmter agierte, und erkannte, dass angesichts einer schwächelnden Klassik-Plattenbranche neue mediale Vermarktungsformen nötig werden würden. 2008 wurde die Digital Concert Hall eingerichtet, die als Stream im Internet weltweit die Zuhörer an den Konzerten teilhaben lässt; 2014 gründeten die Berliner Philharmoniker ihr eigenes Plattenlabel. So ist nun auch dieser Auftritt von Claudio Abbado im Frühling vor drei Jahren in Bild und Ton dokumentiert: Es wurde der letzte des Dirigenten mit den Berlinern, ein Dreivierteljahr später starb er achtzigjährig in Bologna. Die schwere Krebserkrankung im Jahr 2000 hatte Abbado geschwächt, aber nicht in seiner künstlerischen Gestaltungskraft beeinträchtigt. Die Berliner Auftritte in den folgenden Jahren mit seinem ehemaligen Orchester wurden zu Feier- und Freundesstunden. Auch dieser. „The last Concert“ ist der Titel der länglichen Box im wertigen roten Leinen-Design: Sie enthält zwei CDs im üblichen Audio-Format und eine Blu-ray, die als HD-Video das Live-Konzert bietet plus Bonus-Programm sowie in Stereo oder in Surround-Abmischung die unkomprimierte Audio-Qualität in 24 Bit/48 kHz. Abbado wäre nicht Abbado, wenn dieses Programm nicht eine Novität böte: in diesem Falle seine erste Aufführung von Hector Berlioz ́ Symphonie fantastique mit den Philharmonikern. Abbados überlegenes Strukturbewusstsein zahlt sich in den ersten drei Sätzen aus, die jeweils unter einen Bogen genommen nicht in bildhafte Beschaulichkeit abgleiten. Abbado bietet mit den spielstarken Musikern sozusagen eine Landschaft ohne Inventar, zwar eine fiebrig träumende Programm-Sinfonie, bloß dass keiner Drogen genommen hat. In vielen Aufführungen erstarrt die idée fixe zum penetranten Wegweiser für den taumelnden Helden, hier gewinnt sie ihre Poesie zurück: eine hereinwehende Erinnerung. Dafür muss der Hörer, der auf die beiden Schlusssätze mit Richtplatz, Dies Irae und Hexen-Sabbat als Freudenspender spekuliert, zurückstecken: Das ist in den Holzbläsern brillant getrillert und gestochen, die Streicher illuminieren das Knochengeklapper mit grimmig auf die Saiten schlagendem Bogenholz, schwarz blasen die Tuben die Zorn-Sequenz, Glocken läuten von Ferne das letzte Gericht ein – doch der Grusel bleibt zivilisiert, sinfonisch eingezäunt. Der fragile Maestro, der sich leise lächelnd über manches exquisite Solo freut (Englisch-Horn im dritten Satz!), ist am Ende etwas aus der Puste. Rundum glücklich wird man in der ersten Konzerthälfte mit Felix Mendelssohns Musik zu Shakespeares „Sommernachtstraum“-Schauspiel. Die Ouvertüre besteht nicht nur aus einem Wald von Feen, Faune lauern hier; zauberhaft das Lied mit Chor „You spotted snakes with double tongue“ und den wunderbar harmonierenden Frauenstimmen: den Damen des Chors des Bayerischen Rundfunks, Deborah York und der kürzlich viel zu früh verstorbenen Stella Doufexis. Das Intermezzo verwandelt sich in eine duftige Szene mit Herzschmerzmomenten und – oder täuscht das? – Tschaikowsky- und Mahler-Allusionen; im Notturno webt Abbado ein gebändigtes, warm-glühendes Nachtgespinst (großartig die Tempodisposition), das ist schlicht berührend: Dieser Dirigent war eben nie sentimental. Frisch geputzt und festlich-froh schreitet der Hochzeitsmarsch einher. Nur das Scherzo fällt etwas ab, aber im Vergleich mit dem frenetischen von Toscanini (der 1929 eine halbe Minute weniger braucht) tänzeln die meisten Orchester eher auf Ferse als auf Spitze. Wenn im Finale die Violinen ihren Silberlinienabschied anstimmen, dann ist alles wohl geraten und gestimmt. Ein nachdenklich stimmender Abschied: Musikalische Größe wird zu einem knappen Gut. © Thieme, Götz / www.fonoforum.de
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Symphonieorchester - Erschienen am 8. November 2019 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 18. Mai 2018 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 10. November 2017 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 10. November 2017 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Oper - Erschienen am 5. Juni 2015 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 18. Mai 2018 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 11. September 2015 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Symphonien - Erschienen am 10. Mai 2019 | Berlin Philharmonic Orchestra

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Die Vorfreude ist groß in Berlin auf Kirill Petrenko, der im August sein Amt als Chefdirigent der Philharmoniker antreten wird. Nach musikalisch zuletzt eintönigen Jahren unter Simon Rattle verspricht Petrenko frischen Schwung, was auch die Imagekampagne der Philharmoniker zum Amtsantritt aufgreift: Wellen sind das beherrschende grafische Motiv. Schallwellen, Energiewellen. Man sieht sie auch auf dem Cover der ersten gemeinsamen CD, die das orchestereigene Label nun herausgebracht hat: Petrenkos erstes Konzert mit den Philharmonikern nach seiner Wahl zum neuen Chefdirigenten. Es ist die erste CD des bislang aufnahmescheuen Dirigenten seit langem. Der Mitschnitt aus dem März 2017 mit Tschaikowskys „Pathétique“ macht die Vorfreude nicht kleiner. Der langsame erste Teil des Kopfsatzes, gleichwohl äußerst bewusst empfunden, mag noch nichts Ungewöhnliches verheißen, Musiker und Dirigent scheinen sich erst abzutasten. Mit dem Verzweiflungsausbruch in der Mitte des Satzes erhält diese Wiedergabe allerdings eine dramatische Spannung, die bis zum Ende nicht nachlässt. Petrenko erzählt straff und zielgerichtet (da äußert sich der erfahrene Operndirigent), in den schnellen Sätzen spielt das Orchester mit nahezu unheimlicher Präzision, in den langsamen Teilen lassen die Musiker eine Lust am Reichtum und an der Fülle von Klangfarben erkennen, die bei Simon Rattles Hauruck-Stil zwischenzeitlich verschütt gegangen war. Das ist fesselnd, packend und berührend. Claudio Abbado und Rattle konnten beide wenig anfangen mit Tschaikowsky. Dass Petrenko mit dieser Aufnahme an den großen Tschaikowsky-Dirigenten Karajan anknüpft: Auch das dürfte man bei den Philharmonikern nicht ungern sehen. © Haustein, Clemens / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 25. September 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 26. März 2021 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 27. November 2020 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 5. Juni 2015 | Berlin Philharmonic Orchestra

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Klassik - Erschienen am 12. Februar 2021 | Berlin Philharmonic Orchestra

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