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Die Alben

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Original Soundtrack - Erschienen am 8. September 2020 | Bad Boy Records

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Original Soundtrack - Erschienen am 29. November 2019 | Bad Boy Records

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Dance - Erschienen am 9. November 2018 | Bad Boy Records

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Dance - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Bad Boy Records

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Dance - Erschienen am 24. August 2018 | Bad Boy Records

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Dance - Erschienen am 17. August 2018 | Bad Boy Records

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Soul - Erschienen am 27. April 2018 | Bad Boy Records

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Steht da etwa Gott neben Janelle? Bereits nach den ersten Sekunden auf Dirty Computer ertönt eine Stimme neben der Sängerin aus Kansas City, die man unter tausenden sofort wiedererkennt: Brian Wilson! Mit dem Leader der Beach Boys hat Monae eine faszinierende Wahl für ihren Eröffnungstrack getroffen. Faszinierend und gar nicht so inkohärent. Trotz ihres großen Vorbildes Prince hat sie sich musikalisch niemals nur auf Soul, Funk und R&B beschränkt. Mit genau diesem Prince hatte sie vor seinem Tode im April 2016 noch an dieser Platte zusammen gearbeitet. Und so ist es geradezu unmöglich, keine Parallelen zwischen Dirty Computer und dem Prince der 80er und 90er Jahre zu ziehen. Man meint, das Gitarrenriff aus Kiss auf Make Me Feel heraushören zu können. Janelle Monáe ist jedoch intelligent und vor allem talentiert genug, um auch außerhalb des Erbes des von ihr selbst so genannten ultimativen Gurus nach Inspiration zu suchen. Bei Stevie Wonder vielleicht? Auch ihn findet man im Song mit dem passenden Titel Stevie’s Dream wieder. Und auch die Featurings können sich sehen lassen: Pharrell Williams (I Got The Juice), Grimes (Pynk) und Zoe Kravitz (Screwed). Vor allen Dingen ist Dirty Computer aber eine Platte, die nicht persönlicher und intimer hätte sein können. Ein Selbstporträt der Musikerin. So, wie sie ist. So, wie sie sein möchte. So, wie sie vom Publikum gesehen werden möchte. Janelle Monáe offenbart hier sehr viel mehr von sich als auf den zwei Vorgängeralben. Sie verfeinert ihren Stil und liefert sehr viel direktere Kompositionen, die oftmals eine Pop-Seele heraushören lassen. Die Effizienz verzehnfacht sich dadurch. Die Vereinfachung wirkt heilend. In seiner Gesamtheit klingt dieses dritte Album sehr nach Vintage. Und durch diesen leichten „Prince“-Beigeschmack denkt man beim Hören eher an die 80er und 90er als an die 2000/2010er. Und dennoch, was die Produktion angeht, könnte man moderner nicht sein. Dirty Computer klingt so trotzdem voll und ganz nach einer Platte aus dem Jahre 2018. Vielleicht sogar nach einer der ambitioniertesten des Jahres? © Marc Zisman/Qobuz
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Soul - Erschienen am 27. April 2018 | Bad Boy Records

Ein bisschen frustrierend ist es ja schon. Mit "Dirty Computer" liefert Janelle Monáe ihr konkretestes politisches Album ab, verbindet Identitäts-Politik mit Fragen sozialer Gewalt und bettet ihr Statement in absolut zeitgenössische, genre-übergreifende Pop- und R'n'B-Songs ein. Mancher Kritiker verkauft sie trotzdem ungebrochen weiter als Prince-Throwback. Man höre Prince in den Beats. Man höre Prince in den Texten. Außerdem hat Prince ja auch mitproduziert. Wusstet ihr, dass Prince ihr größter Einfluss ist? Janelle Monáe ist quasi eine Prince-Coverband! Während der Mainstream sie konsequent weiter verschläft, könnte Janelle diese Pressestimmen vermutlich auch mit einem Handstand auf einem Einrad nicht davon überzeugen, dass sie ein eigenständiger Mensch ist. Dabei gäbe es kaum ein besseres Album, um das klarzustellen. Statt, wie auf den beiden Vorgängern, aus der Perspektive von Androidin Cindi Mayweather zu agieren, besetzt Janelle selbst diesmal den Frontsitz, um einen unmittelbareren Blickwinkel auf das politische Klima zu finden. Dabei variiert sie mühelos zwischen dem Einzelnen und der Gesellschaft, zwischen systematischer Unterdrückung und menschlicher Erfahrung, zwischen Macht und Sex. "See, if everything is sex / Except sex, which is power / You know power is just sex / You screw me and I'll screw you too", singt sie auf "Screwed" und stellt damit gewissermaßen die Kernthese von "Dirty Computer" auf. Alles ist politisch. Auch der Spaß, die Liebe und die Popmusik. Um so treffender also, dass neben direkten Angriffen auf den Status Quo wie "Django Jane" oder "Americans" auch ein ganzer Schlag überraschend leichtfüßiger Pop-Nummern ihren Weg auf die Platte gefunden haben. Lebensfreude als Widerstand, sozusagen. "Screwed" erinnert ein wenig an die Blütezeit von Madonna, so beschwingt und treibend begleitet die Bassline den sommerlichen Mitsing-"Let's get screwed"-Refrain. "I Got The Juice" und "I Like That" nehmen 808-lastigere Texturen auf, ersteres für einen Pharrell-unterstützten Stampfer, zweiteres für eine sinnliche Trap-Ballade. Auf "Crazy, Classic, Life" beschreibt Janelle diesen Zustand als "Young, black, wild and free / Naked on a limousine" und fasst damit die exzentrische, lebensfrohe Seite des Albums einwandfrei zusammen. In einem ähnlichen Timbre erinnern die Abschlusstöne von "Americans" ein wenig an die Abspannmusik eines Springbreak-Streifens. Eine derart zynische Vereinnahmung von klassischem Pop-Sound fand vermutlich zuletzt bei Marina And The Diamonds statt. Um so interessanter deshalb, dass zwischen all der elektronischen Zuckerwatte immer wieder schlagartige Beatwechsel auftreten, zum Beispiel die eindringliche Rap-Passage im letzten Teil von "Crazy, Classic, Life" oder der Spoken Word-Breakdown auf "I Like That", auf dem sie sich mit einem Augenzwinkern über Hänseleien aus der Schulzeit erhebt. Generell hagelt es immer wieder Seitenhiebe auf all diejenigen Menschen, die ihr unter dem Vorwand Steine in den Weg legten, sie sei zu laut, zu schwarz oder zu männlich. Als Herzstück der Platte kristallisiert sich in dieser Hinsicht "PYNK" heraus, da der Song nicht nur alle politischen Qualitäten in eine subtile Synth-Nummer kondensiert, sondern auch nach dem explosiven "Django Jane" einen erbaulichen Ansatz auf den destruktiven Angriff folgen lässt. Mit Grimes-Backing-Vocals und stilistischem Autotune fühlt dieser Song sich zerbrechlicher, sanfter als die meisten Stücke der Platte an. Der entstehende Raum für die viel beredete "Pussy Power" wirkt inmitten der energetischen Platte wie ein progressiver Entwurf von sexueller Freiheit, losgelöst und vereinnahmend. Und, ja: Natürlich gibt es auch die sehr Prince-esken Nummern "Make Me Feel" oder "Take A Byte", auf denen klar 80er-inspirierte Synth-Leads auf elektronische Gitarren treffen, um die alte Schule des R'n'B zu kanalisieren. Der Punkt ist: Auch diese Facette ist nur eine unter vielen. Für jeden Throwback und jede Verneigung vor ihren Wegbereitern (von Hommagen an TLC bis hin zu Kollaborationen mit Brian Wilson) birgt "Dirty Computer" unglaublich kompetente moderne Einflüsse, seien es zeitgemäßer Hip Hop oder Trap, Sound-Chaos aus dem N.E.R.D-Spielbuch, Synth-Pop mit einem Funken Grimes oder die alternative R'n'B-Strömung der vergangenen Jahre. Janelle Monáe vereint nicht nur verschiedene Zeiträume, sondern ganze Stilrichtungen und Ästhetiken in ein homogenes und charakteristisches Album. Selbst das ist nicht die größte Stärke von "Dirty Computer". Auch wenn Janelle immer noch ein wenig zu distanziert und professionell wirkt, um als Künstlerin wirklich nahbar zu sein, gibt die neue Platte und die Überwindung der Figur Cindi Mayweather einen deutlich lebendigeren und intensiveren Einblick in Janelles Realität. Das Album kehrt persönliche Facetten nicht fürs Spektakel oder Melodrama nach außen, sondern behält stets einen größeren, gesellschaftlichen Rahmen im Hinterkopf. Es arbeitet Beispiele von Sexismus und Rassismus oder von sozialer Chancenungleichheit aus Janelles Vergangenheit auf, um sie direkt einer afrofuturistischen Vorstellung von Freiheit und Gleichheit gegenüber zu stellen. Deshalb sind auf "Dirty Computer" auch die Zitate von Stanislav Lem oder Philip K. Dick passé. Inzwischen entwirft Janelle die Zukunft nämlich selbst oder attackiert die Instanzen, die sie davon abhalten, diese aufzubauen. Die Platte verfällt nicht in Echokammer-Bestätigung, nicht in Pro-Forma-Trump-Bashing oder ins zwanghafte Abklappern kontroverser Themen. Janelle Monáe steht im Epizentrum dieser sozialen Bewegung und kanalisiert noch mehr als bei ihren bisherigen Releases ihren politischen, sozialen und menschlichen Standpunkt in pointiertes, treffsicheres und hoffnungsvolles Songwriting. "Dirty Computer" ist ein Etappensieg für eine der wichtigen Stimmen dieser Tage und sollte als mehr behandelt werden als die Mentoren-Hommage einer Schülerin von Prince. © Laut
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Dance - Erschienen am 25. April 2018 | Bad Boy Records

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R&B - Erschienen am 16. April 2018 | Bad Boy Records

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R&B - Erschienen am 10. April 2018 | Bad Boy Records

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Dance - Erschienen am 6. April 2018 | Bad Boy Records

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Dance - Erschienen am 5. April 2018 | Bad Boy Records

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R&B - Erschienen am 22. Februar 2018 | Bad Boy Records

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R&B - Erschienen am 21. Februar 2018 | Bad Boy Records

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R&B - Erschienen am 1. September 2009 | Bad Boy Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 26. Mai 2009 | Bad Boy Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 26. Mai 2009 | Bad Boy Records

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Pop - Erschienen am 26. Mai 2009 | Bad Boy Records

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 21. April 2009 | Bad Boy Records