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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 20. Juni 2019 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 31. Mai 2019 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 5. April 2019 | Alia Vox

Hi-Res Booklet
Die Markuspassion von Johann Sebastian Bach ist tatsächlich im Katalog enthalten, den sein Sohn Carl Philipp Emanuel erstellt hat. Sie wurde sogar am 23. März 1731, zwei Jahre nach der Matthäuspassion, in der Thomaskirche in Leipzig uraufgeführt. Dies ist alles wahr und historisch belegt, nur ist die Musik völlig verschwunden, während das Libretto von Picander für eine spätere Aufführung im Jahr 1744 erhalten blieb. Daher ist es den Interpreten überlassen, im vorliegenden Fall Jordi Savall, der sich ausführlich mit dem Markusevangelium befasst hat, das Werk auf der Grundlage früherer Werke von Anfang bis Ende zu erfinden. Dieses "Pasticcio"-Verfahren hat Bach Zeit seines Lebens intensiv verwendet und uns damit Meisterwerke wie das Weihnachtsoratorium oder die h-Moll Messe beschert. Allerdings hat Bach diese für andere Zwecke wiederverwendeten Kompositionen oft neu zusammengestellt und verändert. Es wurde oftmals, mehr oder weniger gelungen und historisch authentisch versucht, dieses Werk zu rekonstruieren und aufzunehmen. Denn unabhängig von der Qualität der musikwissenschaftlichen Arbeit wird das Ergebnis nie mehr als eine Hypothese sein. Wir wissen, dass Bach diesem neuen Werk einen anderen Charakter verleihen wollte als den anderen Passionen, mit weitaus weniger Chören und Arien und dem Publikum bekannten Chorälen. Für seine Arbeit hat sich Jordi Savall auf das Libretto von 1744 gestützt. Dazu schöpfte er aus der Trauerode, den Johannes- und Matthäuspassionen sowie aus verschiedenen Kantaten. Jordi Savall bietet eine neue Herangehensweise und wirft dadurch auch ein neues Licht auf die Rekonstruktion dieses verlorenen Werkes. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 8. März 2019 | Alia Vox

Hi-Res Booklet
Jordi Savall und sein Team, eine außergewöhnlich kosmopolitische Truppe von Musikern und Erzählern aus Afrika, China, Spanien natürlich sowie dem Nahen und Mittleren Osten, laden uns hier ein, die Abenteuer des Berberautors Ibn Battuta musikalisch zu verfolgen, der als einer der größten Reisenden aller Zeiten galt. Ibn Battuta wurde 1304 in Marokko geboren, wo er 1377 auch starb. 1325 machte er sich auf den Weg und bereiste etwa dreißig Jahre lang die damals bekannte Welt, von seinem Heimatland Marokko bis in die entlegensten Winkel Chinas, über Schwarzafrika, Indien, die zentralasiatischen Steppen, den Iran, Indonesien, Bengalen, Südeuropa sowie Mekka, wo er sich länger aufhielt. Er begab sich zu Fuß, auf dem Rücken von Kamelen oder mit dem Boot von einem Punkt zum anderen und besichtigte daher auch alles, was zwischen diesen Punkten lag... Seine beeindruckende Reise – wahrheitsgetreu oder vielleicht teilweise von ihm selbst oder von den Kopisten seiner Zeit verschönert und angereichert, denn wir finden in seinem Bericht ältere Texte wieder – machte ihn zum Prototyp des Globetrotters und vor allem zum Meister des Reiseberichts. Dieses Album versteht sich als eine musikalische Reise, die einem Großteil von Ibn Battutas Route folgt. Dabei konzentriert es sich auf eine Reihe wiederkehrender Erzählungen in verschiedenen Sprachen und "taqsim" – Präludien nach arabischer und türkischer Tradition, die von einem Soloinstrument gespielt werden. Wir entdecken auch zahlreiche traditionelle afrikanische, chinesische, indische, iberische, russische usw. Anklänge, die weltweit aus dem 14. Jahrhundert stammen und nach denen Savall und sein Team im ältesten Folklorematerial geforscht haben, das existierte, noch bevor es irgendeine Notation für diese Art von Musik gab. Der improvisierte Teil ist, wie wir uns vorstellen können, beträchtlich. Aber wir können sicher sein, dass die auf diesem Gebiet erfahrenen Musiker uns etwas bieten, das dem sehr nahe kommt, was Ibn Battuta damals hören konnte. Faszinierend! © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
In jener Zeit galt Frankreich hinsichtlich Kunst und Kultur in Europa als Vorbild. Dieses Symbol von Raffinesse und Perfektion wird hier von Le Concert des Nations unter der Leitung von Jordi Savall in einem traumhaften deutsch-französischen Einvernehmen glanzvoll repräsentiert. Hier sind Werke von Jean-Ferry Rebel und Georg Philipp Telemann vereint, deren Musik in einer supranationalen Tonsprache Ausdruck findet und eine Art Apotheose des barocken Tanzes bildet. Savall zeigt in diesen Rokoko-Ballettsuiten das volle Ausmaß der sorglosen Pracht am Hof Ludwigs XV auf. Man kann sich die wirbelnden Tanzschritte leicht vorstellen, die in den Gemälden von Watteau, Lancret oder Hallé festgehalten wurden. Jordi Savalls Interpretation ist gleichzeitig opulent, kunstvoll und von einer seltenen Raffinesse. Das gesamte Vokabular des Tanzes und des Anstandes ist in diesen Werken enthalten, denen beliebte Tanzrhythmen aus dieser Zeit zugrunde liegen: Menuett, Gigue, Rigaudon, Passepied oder Gavotte, manchmal nicht ohne eine gewisse Nostalgie aus dem vergangenen Jahrhundert beim Gedanken an das Ende der Herrschaft des großen Königs. Wir tauchen hier in die prunkvolle Gesellschaft von Wohlhabenden, die in einer Traumwelt lebten, und die am Ende der Aufklärung durch die Revolution brutal aufgeweckt werden sollten. Dieses Jahrhundert war auch eines der politischen Reflexion und der aufkommenden Gedanken an Toleranz. Es endete in einem Blutbad, aus dem schließlich unsere moderne Welt hervorgegangen ist. © François Hudry/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 7. Dezember 2018 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 5. Oktober 2018 | Alia Vox

Hi-Res Booklet
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Kammermusik - Erschienen am 24. August 2018 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Die 20 Werke, aus denen die musikalische Sammlung des Codex Trujillo du Pérou besteht (um 1780 von Baltasar Jaime Martínez Compañón, Vorsänger in Lima und später Bischof in Trujillo, zusammengestellt), repräsentieren einen besonderen Fall in der Geschichte der indigenen Musik der Neuen Welt. Diese Sammlung von Tonadas, Cachuas, Tonadillas, Bayles, Cachuytas und Lanchas ermöglicht uns, das traditionelle Repertoire des Landes kennenzulernen, nach dem Text einer der Cachuas „al uso de nuestra tierra“ („nach den Gebräuchen unseres Landes“), und ganz speziell die Lieder und Tänze, die die Bewohner des Vizekönigreichs Peru am Ende des 18. Jahrhunderts besonders liebten. Diese Lieder sind dafür gedacht, dass man beim Singen dazu tanzt. Daher der Name des Albums Para baylar cantando. Die meisten Texte sind auf Kastilisch verfasst, mit den Veränderungen, die für die peruanische indigene Bevölkerung typisch sind. Man findet aber auch Texte auf Ketschua. Alle diese Elemente erklären den besonderen Stil dieser Lieder, die ganz anders sind als die zeitgenössische Musik aus Spanien, aber auch aus anderen Gegenden der Neuen Welt. Der Titel „Fiesta Mestiza en el Perú (Fest der Mestizen in Peru) feiert die Lebensgemeinschaft von Einheimischen und Spaniern. An dem symbolischen Fest, das hier mit diesem wunderbaren Codex gefeiert wird, nehmen alle verschiedenen Völker und Kasten teil, die in der reichen und vielschichtigen Gesellschaft leben. Als die Spanier ab 1532 auf den Spuren des Francisco Pizarro nach Peru kamen, hatte die ursprüngliche einheimische Gesellschaft seit über 2000 Jahren bereits reiche Kulturen erlebt. Daher repräsentieren die musikalischen Praktiken in dieser zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts eine Verschmelzung von lokalen Traditionen und ausländischen Einflüssen, aus Spanien aber auch aus Afrika. Jordi Savall leitet das Tembembe Ensamble Continuo mit vielen einheimischen Instrumenten aus den Anden, zu denen sich das Ensemble Hespèrion XXI und die Stimmen der Capella Reial de Catalunya gesellen. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 11. Mai 2018 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 30. März 2018 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 26. Januar 2018 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Von 700 bis 1797 – der unabhängigen Serenissima war von ihren vagen Anfängen bis zum Vertrag von Campoformio 1797, durch den die Republik Venedig an Italien angeschlossen wurde, ein langes Leben beschieden. Dieses Jahrtausend wird uns auf der vorliegenden CD von Jordi Savall musikalisch veranschaulicht. Dazu hat er sich von seinen eigenen „Truppen“ Hespèrion XXI, der Capella Reial de Catalunya und dem Concert des Nations sowie von vielen „Guest Stars“ aus dem gesamten Mittelmeerraum umgeben – die Geschichte Venedigs wechselt bekanntlich zwischen Zeiten wirtschaftlicher, politischer und militärischer Blüte und Zeiten der Bedrohung durch feindliche Heere des osmanischen Reichs, Frankreichs, Spaniens bis zum Hause Österreich. So sind hier das orthodoxe Vokalensemble aus Thessaloniki, der israelische Sänger Lior Elmaleh für den jüdischen Anteil, Musiciens Orient für alle arabischen, maurischen oder osmanischen Einflüsse und Haïg Sarikouyoundjian unter anderem für Armenien in einer außergewöhnlichen Zusammenstellung zu hören. Die Werke reichen von byzantinischen Gesängen über eine witzige Bearbeitung Luigi Bordeses von Beethoven für vierstimmigen Männerchor mit einem Text von Adolphe Joly, über Mozart, dessen Türkischer Marsch von Savall köstlich überarbeitet wurde, oder auch Monteverdi, Vivaldi, klassische osmanische Musik... Rosenmüller, der lange in Venedig gearbeitet hat (nachdem er aufgrund einer unguten Geschichte mit Knaben der Thomasschule Leipzig verlassen hat… anscheinend nahm man es in Venedig in dieser Hinsicht nicht so genau) Janequin und seine Vertonung der Schlacht von Marignano, Dufay mit seiner Eroberung Konstantinopels, die Kreuzzüge und ihre rauen Gesänge und vieles mehr. In einem sehr ansprechenden Booklet werden die Hintergründe der ganzen Geschichte ausführlich dargestellt. © SM/Qobuz
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Messen, Passionen, Requiems - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Album In excelcis Deo mit zwei geistlichen Werken aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges stellt die Missa Scala Aretina für vier Chöre des katalanischen Komponisten Francesc Valls (1671-1747) und die Messe für zwei Chöre und zwei Orchester des französischen Komponisten Henry Desmarest (1661-1741) sozusagen spiegelbildlich gegenüber. Diese beiden ungewöhnlichen Werke liegen zeitlich sehr nahe beieinander, denn das eine ist auf das Jahr 1701 datiert, das andere von 1704. Zur Erinnerung: Der Spanische Erbfolgekrieg wütete von 1701 bis 1714 und es war der letzte große Krieg Ludwigs XIV. Bei diesem schrecklichen europäischen Konflikt ging es um die Nachfolge des Spanischen Throns, nachdem der letzte spanische Habsburger Karl II. kinderlos gestorben war (Epileptiker, Syphilitiker von Geburt an durch seine Mutter - doch, doch, das gibt es… - und steril) und dadurch auch die politische und wirtschaftliche Vormachtstellung in Europa. Schließlich verlor Spanien praktisch alle seine europäischen Besitztümer – in Italien, den Niederlanden, in Sardinien und sogar im eigenen Land, denn Gibraltar kam unter britische Kontrolle –, die Bourbonen gelangten auf den spanischen Thron (wo sie heute noch sind), während Barcelona zurückgewonnen wurde – Katalonien war zuvor für Österreich und die Habsburger eingetreten… Eine sehr verworrene Geschichte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind! Das vorliegende, dank des Talentes von Jordi Savall ausgesprochen ökumenische Album, stellt Werke von Musikern aus verfeindeten Ländern nebeneinander, deren Messen in Barcelona und in Versailles gesungen wurden. Der Hörer bilde sich selbst eine Meinung darüber, ob die Musik der sehr katholischen Franzosen und der sehr katholischen Katalanen wirklich so verschieden ist! © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 13. Oktober 2017 | Alia Vox

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Gleich bei seinem Erscheinen 1993 hat dieses Album in der Presse und in den Medien großes Aufsehen erregt. Es erschien kurz nach dem großen Erfolg des Films Die siebente Saite (Tous les matins du monde) von Alain Corneau mit Jordi Savall, nach dem gleichnamigen Roman von Pascal Quignard, der von Monsieur de Sainte-Colombe (Jean-Pierre Marielle) und Marin Marais (Gérard Depardieu), zwei große Gambisten des 17. Jh. handelt. Die Filmmusik, die dem großen Gambisten des 20. Jh., Jordi Savall, schnell und leicht aus der Feder geflossen ist, hat ihm den César der besten Filmmusik, den Hauptpreis der französischen Académie Charles Cros und den Titel Solist des Jahres bei den Victoires de la Musique eingebracht. Dieser großartige Erfolg hat das schlichte und intime Repertoire der Viola da Gamba an die Spitze der französischenTop 50-Hitparade gebracht. Die Anthologie der Cantigas de Santa Maria stellt eine der umfassendsten Sammlungen dar, die uns aus dem 13. Jh. überliefert sind. Diese mystischen, aber nicht für die Liturgie gedachten cantigas (einstimmige spanische Gesänge), zum Teil vom König von Kastilien, Alfons der Weise (Alfonso el Sabio), an der Spitze einer Künstlerwerkstatt zwischen 1250 und 1280 komponiert, waren auf der ganzen spanischen Halbinsel bis ins 15. Jh. sehr populär. Diese regional inspirierte Musik naiver Marienverehrung ist durch zahlreiche Melodien aus dem arabischen und jüdischen Kulturkreis, durch ihren Modus und Rhythmus geprägt. Das Gesamtwerk umfasst mehr als 400 Gesänge in Form von 4 sich mehr oder weniger überschneidenden Manuskripten. Einige Pioniere, unter ihnen René Clemencic, Thomas Binkley (bereits in Zusammenarbeit mit Montserrat Figueras), Esther Lamandier oder auch Joel Cohen hatten den Weg bereits geebnet. Jordi Savalls quasi wissenschaftliche Arbeit hat jedoch diese freudige und inbrünstige Musik dank Savalls farbiger Instrumentationen sowie dank seiner Sänger (vor allem die großartige Montserrat Figueras) und Musiker über Nacht beliebt gemacht. Sie verleihen dieser Musik, die sich im Grenzbereich von Stilen und Völkern bewegt und mit an der Entstehung unserer westlichen Kunstmusik beteiligt war, ihre außergewöhnliche Vitalität. Die Vertonungen der Texte, die die Güte und Wundertätigkeit der heiligen Jungfrau preisen, suchen in gleichem Maße zu gefallen als auch zu berühren, und erreichen zum Teil eine große lyrische und mystische Dichte. Die Vorgehensweise von Jordi Savall, die Programme seiner Konzerte und CDs machen die Musik zu einem Instrument der Mediation für eine Verständigung zwischen Völkern und Kulturen. Seine Arbeit wird weltweit immer wieder ausgezeichnet, wie zum Beispiel in Louvain, wo er von der Katholischen Universität die Ehrendocktorwürde erhielt oder bei der UNESCO, von der er zum Künstler für den Frieden ernannt wurde. Die Neuauflage dieser berühmten Aufnahme wurde mit großer Sorgfalt realisiert, dank einer Optimierung und einem Multi-Kanal-Remastering, die der Klangqualität der historischen Instrumente und der räumlichen Verteilung des Ensembles in höchstem Maße gerecht wird. © François Hudry
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Klassik - Erschienen am 5. Mai 2017 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Mit dieser neuen Heinrich Isaac gewidmeten Einspielung möchte ALIA VOX anlässlich des 500. Jahrestags seines Todes einen der größten Komponisten der Renaissance ehren. Isaac wurde im Brabant geboren, war aber den größten Teil seines Lebens in Europa unterwegs, erst am Hof von Burgund, später in Österreich und letzten Endes in Italien und Deutschland. Auf Einladung von Lorenzo il Magnifico ließ er sich 1485 in Florenz nieder. Ungeachtet seiner zahlreichen Reisen sollte er diese Stadt, wo er einhoch geachtetes und geschätztes Mitglied des Hofs der Medici wurde, nie endgültig verlassen. Einige Jahre nach dem 1492 erfolgten Tod von Lorenzo il Magnifico wurde Isaac der wichtigste Komponist am österreichischen Hof Kaiser Maximilians I. Habsburg. Er behielt diese Stellung bis zu seinem Tod, war aber frei, andere Orte oder Länder zu bereisen, obwohl er die meiste Zeit in seinem Haus in Florenz verbrachte. Das Programm dieses Albums ist durch und durch als „Musikalischer Lebenslauf“ angelegt mit dem Ziel, im begrenzten Rahmen einer Aufnahme den ganzen Reichtum und die ganze schöpferische Vielfalt des Komponisten zu zeigen. Daneben bieten Jordi Savall, die Musiker und Sänger der La Capella Reial de Catalunya und des Ensemble Hespèrion XXI einen chronologisch zusammengefassten Überblick über einige Schlüsselereignisse des Leben Isaacs sowie die wesentlichsten historischen Anlässe, zu denen seine Musik komponiert oder aufgeführt wurde. So illustriert A la battaglia die Schlacht zwischen Genua und Florenz um die Festung Sarzanello, und der erschütternde Klagegesang Quis dabit capiti meo aquam entstand anlässlich des Todes von Lorenzo de’ Medici. Und da die musikalische Reise mit Isaacs eigener Geburt anfängt, hat sich Savall entschlossen, auch die ersten Jahre seines Lebens mit einigen seiner schönsten Kompositionen aus späteren Jahren zu würdigen. Es darf auch auf das Lied Innsbruck, ich muß dich lassen aufmerksam gemacht werden, da sich das Stück unter den Namen O Welt, ich muss dich lassen als protestantischer Choral verbreitete und sogar Johann Sebastian Bach den Choral in seinen zwei Passionen benutzte. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 14. April 2017 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 17. Februar 2017 | Alia Vox

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles de Classica - Songlines Five-star review
In einem Live-Mitschnitt vom 17. Juli 2015 in der Abtei Sainte-Marie de Fontfroide nahe dem französischen Narbonne erforscht das neue Opus der Diskographie Jordi Savalls, musikalisch wie textlich, mehr als vier Jahrhunderte Musik: von Gesängen bis Tänzen, die in der Zeit der schrecklichsten Gräueltaten der Menschheit entstanden sind: der Sklaverei. Nicht dass die Sklavarei vor 1444 existierte und 1888 endete - die Griechen, Römer, Ägypter und weitere vorangegangene Kulturen hatten schon längst dafür gekämpft - aber 1444 ist das Datum des ersten erhaltenen Dokuments, das die Masse erfasst. Um sein Ensemble Hespèrion XXI und La Capella Reial de Catalunya hat Jordi Savall Musiker und Erzähler diverser Horizonte vereint, bei denen man noch die Spuren der entwurzelten Völker spürt, deren Ursprung in Westafrika lag und auf die man in Brasilien, Mexiko, den karibischen Inseln oder Kolumbien wieder trifft sowie einige Traditionen, die in Mali verankert sind. Die brasilianischen, kolumbianischen, mexikanischen, marokkanischen, madagassischen Musiker und Erzähler stehen im Dialog mit den spanischen Musikformen, die selbst von den Gesängen und Tänzen der Sklaverei beeinflusst sind und auf den afrikanischen und Mestizen-Traditionen basieren: Es handelt sich hierbei um Stücke der katholischen Liturgie, in die die Sklaven, die ihre eigenen Vorstellungen der Göttlichkeit mitbrachten, mehr oder weniger gezwungen wurden. Europa, Afrika und Lateinamerika, das große Dreieck ist wieder gezeichnet, aber ohne dass jemand entwurzelt, in den Laderaum verfrachtet oder 2000 Meilen weit von seiner Heimat verkauft wird...© SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 2. Dezember 2016 | Alia Vox

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Es muss gesagt werden, dass die Aufnahme von Jordi Savall, die bei Alia Vox erschienen ist, keine x-te Edition der Einspielung des Llibre Vermell de Montserrat (Katalanisch für "Rotes Buch von Montserrat") von 1979 ist (auch wenn sie wunderbar ist). Es handelt sich um eine brandneue Aufnahme des Konzerts vom 25. November 2013 in der Santa Maria del Pi Kirche in Barcelona. Die Konzertreihe war eine Hommage an die katalanische Sopranistin Montserrat Figueras, die zwei Jahre zuvor auf Grund von Krebs verstorben war. Es sind die Sänger-Solisten von La Capella Reial de Catalunya sowie die Musiker von Hespèrion XXI zu hören, die ihre Texte der wundervollen Stücke dieses Manuskripts des XIV. Jahrhunderts neu erarbeiten. Zur Erinnerung: es handelt sich um zehn Gesänge - die vor dem großen Feuer aus dem Kloster von Monserrat von den napoleonischen Truppen 1811 gerettet wurden und deren Intention 1339 klar aufgeschrieben wurde: ...Weil die Pilger tanzen und singen möchten, um in der Nacht auf die heilige Maria in der Kirche Acht zu geben, aber auch das Tageslicht. Darüber hinaus sind die Gesänge nur in der Kirche erlaubt und enden keusch und fromm. Dies ist mehr oder weniger der Grund, weshalb diese Gesänge komponiert wurden. Sie müssen deswegen mit Bescheidenheit verwendet werden und dürfen nicht diejenigen stören, die in ihre Gebete vertieft sind oder in der Andacht sind. Jordi Savall und seine Musiker geben all diese Pracht wieder, auf die Gefahr hin, dass sie sich von einigen ihrer Gebete abwenden, da die Freude in dieser Musik so teilbar ist! Neben den besagten Gesängen, kann man auf dieser CD einige Improvisationen der Lieder dieser Epoche hören, ganz im Stil der Epoche und mit allen Solisten. Wunderbar! © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 28. Oktober 2016 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 20. Mai 2016 | Alia Vox

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Klassik - Erschienen am 6. Mai 2016 | Alia Vox

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