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Die Alben

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Mai 2019 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. Juni 2016 | Def Jam Recordings

YG als neuer Pac? Da Kendrick sich ja unbedingt "musikalisch weiterentwickeln" musste, brauchen wir gemeinen Rap-Fans für K-Dots Ergüsse mittlerweile Abitur und historisches Musikwissen. Das stört am Strand. Ebenfalls Genervte greifen für den anspruchsvollen Sommer, Palmen, Sonnenschein-Soundtrack daher zu YG, denn: YG pumpt auf "Still Brazy" wieder Blut wie beim Roten Kreuz. Kein Künstler jenseits von DJ Quik findet einen so vielschichtigen wie knallharten G-Funk-Sound (Nein, auch des Doctors "Compton"-Gedöns nicht). Aber: Kein Künstler seit Mr. Shakur positioniert sich auch so gekonnt als smarter und sozialkritischer Straßenrapper. Gleich die erste Single "Twist My Fingaz” vereint alle Stärken von Keenon Jackson. Über ein wummerndes Westcoast-Monster klimpert Produzent Terrace Martin ein paar zarte, frische Melodien, während YG skillgewaltig aus seinem Leben erzählt. "Hold up, I really got something to say / I'm the only one who made it out the West without Dre / I'm the only one that's about what he say / The only one that got hit and was walking the same day". Nebenbei zitiert er sich traumwandlerisch durch Eminem ("Got two mothafuckas wanna fight me outside / Fight me outside, fight me outside") und Eazy-E ("Never see them in the hood only see them in the club"), als wären es Brüder, nicht nur im Geiste. Kein Wunder, dass Power 106 den Tune bereits im Sommer 2015 bis zu 17 Mal am Tag spielte. Im nachdenklichen "Who Shot Me" geht er den bis heute unbekannten Gründen für den Mordversuch im Juni 2015 in den San Fernando Valley Recording Studios auf den Grund und sucht gar im engsten Freundeskreis: "I'm like, 'Damn, did the homies set me up?' / Cause we ain't really been talking much / I know that sounds sick, my thoughts dark as fuck / Like the barrel of the pistol I saw when he sparked it up". Selbst DJ Mustard, seinen damaligen Partner in Crime und kongenialen Beatbastler des Debüts, verdächtigt YG kurz. Neben musikalischen Differenzen führte dies zum Split, auch wenn die beiden sich beim Coachella Festival ein Jahr später wieder versöhnen. Logischerweise sucht man Mustard auf "Still Brazy" vergeblich auf den Beats. YG schlägt mit "Who Shot Me" geschickt die Brücke zu 2Pac, der 1994 in den Quad Recording Studios in New York angeschossen wurde. Als Vorbild für Hook und Songidee von "Who Shot Me" dient ihm natürlich Notorious BIGs "Who Shot Ya", in dem sich Biggie direkt auf den Anschlag bezieht und der als Brandbeschleuniger für den tödlichen Beef der beiden gilt: "Who shot ya? Separate the weak from the obsolete / Hard to creep them Brooklyn streets / It's on, nigga, fuck all that bickering beef / I can hear sweat trickling down your cheek". Für beide, Pac und YG, ist die Welt danach eine andere. Sie werden paranoid; YG beschreibt das im Interview mit LA Weekly so: "Ich mache nicht viel anderes außer Musik. Die Wichser wissen nicht wirklich, wo ich mich aufhalte und ich vertraue niemandem". Bereits 24 Stunden nach der Schießerei humpelt YG jedoch wieder aus dem Krankenhaus. Er schließt sich sofort im Studio ein, schwört im Gegensatz zu Kollegen wie Problem der Mixtape-Manie ab und macht sich rar wie Dateien. Wie früher feilt YG für "Still Brazy" lieber an den kleinsten Details: "Ich schaue, ob das Gefühl und die Stimmung passt. Funktionieren Songs, Sounds und Texte als Einheit?". Das Resultat ist lyrisch und musikalisch auch auf dem weiteren Albumverlauf beeindruckend. Ohne zu predigen oder an Coolness zu verlieren, spricht YG über Polizeigewalt ("Police Get Away With Murder") und dieselben, alltäglichen Probleme von afro- und spanischstämmigen Menschen ("Blacks & Browns"). Er wird politisch im berühmt-berüchtigten "Fuck Donald Trump", verteilt klare Ansage an alle Wannabe-Gangbang-Romantiker ("Don't Come Around Town") und kanzelt nuttiges Verhalten "She Wish She Was" gnadenlos ab. Im Studio immer an seiner Seite: Terrace Martin. Als Executive Producer sorgt der Multiinstrumentalist mit seinen feinsinnigen Ideen und klug gesetzten Harmonien für die nötige Freshness auf dem funky-fetten Fundament von DJ Swish und CT Beats. Martin ist als Teil von Kendricks "To Pimp a Butterfly" und YGs "My Krazy Life" auch das verbindende Element zu den wichtigsten Westcoast-Alben der letzten Jahre, zu denen "Still Brazy" definitiv zählt. Sein Urteil spricht für sich: "YG ist das Yin zu Kendrick Lamars Yang. Er hat seinen eigenen Style und wird immer besser. Er repräsentiert die Kultur und ist einer besten Künstler, mit denen ich je gearbeitet habe." Fazit: Zweites Album, zweiter Klassiker – 2Pac-Spirit inklusive. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 18. März 2014 | Def Jam Recordings

"Chronic 2001, 50’s GRODT, Biggie’s Ready… and Doggystyle". Es gibt wahrlich bescheidenere Einflüsse, mit denen man sein Debüt-Album umschreiben könnte. Nicht so Young Gangsta alias YG, der in kongenialer Zusammenarbeit mit seinem Produzenten DJ Mustard eindrücklich beweist, dass auf Comptons Straßen weiterhin die Hölle los ist. "Keenon Daequan Ray motherfucking Jackson/ I hope you ain't outside hanging with them gangbangers/ You gon' end up in motherfucking jail, like your damn daddy". Die Rufe der verzweifelten Mutter verhallen ungehört, YG hat es auf die Straßen gezogen. Dorthin, wo die ganzen Geschichten ihren Ursprung haben, die nicht nur die Hip Hop-Welt seit Jahrzehnten fasziniert – und dank Alben wie "My Krazy Life" auch nicht langweilt. Von dem Moment an, als im Opener "BPT" die G-Funk-Synthesizer einsetzen, gilt nur noch eines: das Gesetz von Bompton. Genauer gesagt 400, Spruce Street, Herrschaftsgebiet der Tree Top Piru Bloods. Die Tradition vieler Westcoast-Klassiker weiterführend, lenkt das Album den Fokus sehr auf die Produktion. Anders, als Vorab-Singles wie "My Nigga" oder "Left, Right" vermuten lassen, ist diese tief verwurzelt in Großtaten früherer Helden wie Snoop Dogg oder Eazy-E. "Bicken Back Being Bool" mit seinem bedrohlichen Outro, die von benebelten Synthie-Klängen geprägte Hook von "Meet The Flockers" oder das treibende "Really Be (Smokin' N Drinkin')" sind dafür nur die dringlichsten Beispiele. Natürlich lebt der Sound von DJ Mustard aber alles andere als nur in der Vergangenheit. Wäre wohl auch nur halb so spannend. Um dem entgegenzuwirken, mischt Mustard dem Ganzen eine mächtige Prise Stripclub-Sound à la "Rack City" unter. Eine fast schon lächerlich deplatziert wirkende Violine in "Left, Right" auf monströsem Bass? Funktioniert! Die Standartrezeptur setzt sich hingegen aus der Mustard Trademark-Snare und unterkühlten Piano-Loops zusammen. Ein Sound, der zwar trivial klingen mag, auf der anderen Seite aber wie kein zweiter ins Ohr geht und tatsächlich hängen bleibt. "Mustard on the beat, hoe!", eben. YG setzt am Mic allerdings ebenfalls Maßstäbe. Eine Präsenz, die ihresgleichen sucht, ein außergewöhnlicher Sinn für melodische Flows, einprägsame Phrasierungen und ein unverwechselbarer Slang (bloß kein "C"(rips), eingebettet in die glaubwürdigsten Hoodtales seit langem. Logisch, YG erfindet die oft bemühte Gangsta-Story nicht neu. Die Richtung der Platte geben unverkennbar Gewalt auf den Straßen Comptons, Frauen, Drogen und Gang-Interna vor. "My Krazy Life" erzählt einen 24 Stunden-Plot, der den perfekten Mittelweg zwischen Eindimensionalität und verstrickter Metaphorik findet. Den besten Einblick in das Leben des Keenon Jackson erhält man in entwaffnend radikalen Tracks der Fremdgeh-Hymne "Do It To Ya" inklusive Tha Dogg Pound-Einschüben oder der vertonten Hausfriedensbruchs-Anleitung "Meet The Flockers". Wie zerbrechlich das Gesamtkonstrukt in Wahrheit ist, zeigen "Me & My Bitch" respektive "1AM". Besonders Letzteres ist an Dramatik kaum zu überbieten. Auf trägem Instrumental rollen YG und Konsorten "on dubs durch die Straßen und zollen Dr. Dre Respekt. Doch dann geht plötzlich alles ganz schnell. Die Bande stürmt den nächstbesten Donutladen und räumt die Kasse aus. In völligem Überschwang über das Erbeutete werden die Jungs unvorsichtig. "Let's hurry up and leave/ I feel the police near us". Zu spät. Zumindest für YG. Die Kollegen lassen ihn zurück, während bei ihm die Handschellen klicken. So kann es eben laufen in Compton. Der berühmt-berüchtigten Stadt, die sich spätestens seit Kendricks "good kid, m.A.A.d city" wieder zum Brennpunkt in Sachen Rap aufgeschwungen und nun durch YG und DJ Mustard gekrönt hat. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 3. August 2018 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. Mai 2019 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2014 | Def Jam Recordings

"Chronic 2001, 50’s GRODT, Biggie’s Ready… and Doggystyle". Es gibt wahrlich bescheidenere Einflüsse, mit denen man sein Debüt-Album umschreiben könnte. Nicht so Young Gangsta alias YG, der in kongenialer Zusammenarbeit mit seinem Produzenten DJ Mustard eindrücklich beweist, dass auf Comptons Straßen weiterhin die Hölle los ist. "Keenon Daequan Ray motherfucking Jackson/ I hope you ain't outside hanging with them gangbangers/ You gon' end up in motherfucking jail, like your damn daddy". Die Rufe der verzweifelten Mutter verhallen ungehört, YG hat es auf die Straßen gezogen. Dorthin, wo die ganzen Geschichten ihren Ursprung haben, die nicht nur die Hip Hop-Welt seit Jahrzehnten fasziniert – und dank Alben wie "My Krazy Life" auch nicht langweilt. Von dem Moment an, als im Opener "BPT" die G-Funk-Synthesizer einsetzen, gilt nur noch eines: das Gesetz von Bompton. Genauer gesagt 400, Spruce Street, Herrschaftsgebiet der Tree Top Piru Bloods. Die Tradition vieler Westcoast-Klassiker weiterführend, lenkt das Album den Fokus sehr auf die Produktion. Anders, als Vorab-Singles wie "My Nigga" oder "Left, Right" vermuten lassen, ist diese tief verwurzelt in Großtaten früherer Helden wie Snoop Dogg oder Eazy-E. "Bicken Back Being Bool" mit seinem bedrohlichen Outro, die von benebelten Synthie-Klängen geprägte Hook von "Meet The Flockers" oder das treibende "Really Be (Smokin' N Drinkin')" sind dafür nur die dringlichsten Beispiele. Natürlich lebt der Sound von DJ Mustard aber alles andere als nur in der Vergangenheit. Wäre wohl auch nur halb so spannend. Um dem entgegenzuwirken, mischt Mustard dem Ganzen eine mächtige Prise Stripclub-Sound à la "Rack City" unter. Eine fast schon lächerlich deplatziert wirkende Violine in "Left, Right" auf monströsem Bass? Funktioniert! Die Standartrezeptur setzt sich hingegen aus der Mustard Trademark-Snare und unterkühlten Piano-Loops zusammen. Ein Sound, der zwar trivial klingen mag, auf der anderen Seite aber wie kein zweiter ins Ohr geht und tatsächlich hängen bleibt. "Mustard on the beat, hoe!", eben. YG setzt am Mic allerdings ebenfalls Maßstäbe. Eine Präsenz, die ihresgleichen sucht, ein außergewöhnlicher Sinn für melodische Flows, einprägsame Phrasierungen und ein unverwechselbarer Slang (bloß kein "C"(rips), eingebettet in die glaubwürdigsten Hoodtales seit langem. Logisch, YG erfindet die oft bemühte Gangsta-Story nicht neu. Die Richtung der Platte geben unverkennbar Gewalt auf den Straßen Comptons, Frauen, Drogen und Gang-Interna vor. "My Krazy Life" erzählt einen 24 Stunden-Plot, der den perfekten Mittelweg zwischen Eindimensionalität und verstrickter Metaphorik findet. Den besten Einblick in das Leben des Keenon Jackson erhält man in entwaffnend radikalen Tracks der Fremdgeh-Hymne "Do It To Ya" inklusive Tha Dogg Pound-Einschüben oder der vertonten Hausfriedensbruchs-Anleitung "Meet The Flockers". Wie zerbrechlich das Gesamtkonstrukt in Wahrheit ist, zeigen "Me & My Bitch" respektive "1AM". Besonders Letzteres ist an Dramatik kaum zu überbieten. Auf trägem Instrumental rollen YG und Konsorten "on dubs durch die Straßen und zollen Dr. Dre Respekt. Doch dann geht plötzlich alles ganz schnell. Die Bande stürmt den nächstbesten Donutladen und räumt die Kasse aus. In völligem Überschwang über das Erbeutete werden die Jungs unvorsichtig. "Let's hurry up and leave/ I feel the police near us". Zu spät. Zumindest für YG. Die Kollegen lassen ihn zurück, während bei ihm die Handschellen klicken. So kann es eben laufen in Compton. Der berühmt-berüchtigten Stadt, die sich spätestens seit Kendricks "good kid, m.A.A.d city" wieder zum Brennpunkt in Sachen Rap aufgeschwungen und nun durch YG und DJ Mustard gekrönt hat. © Laut
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Hörbücher - Erschienen am 25. April 2016 | The Muse Ent.

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Mai 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 14. Februar 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 25. November 2016 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 28. August 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. März 2019 | Sire

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 3. August 2018 | Def Jam Recordings

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FDT

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 5. August 2016 | Def Jam Recordings

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FTP

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 4. Juni 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. Juli 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Mai 2020 | Def Jam Recordings

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 23. September 2020 | Def Jam Recordings

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