Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
HI-RES23,99 Fr.
CD15,99 Fr.

Soul - Erschienen am 3. April 2020 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Zwar stellte das geschmeidige und funkige Drunk im Jahre 2017 die Krönung in seiner Laufbahn dar,  deswegen sollten wir aber nicht übersehen, dass Stephen Bruner alias Thundercat seinen Bass schon seit etlichen Jahren im Griff hatte. Der durchgeknallte Kalifornier, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt, trieb sich seit Beginn der Nullerjahre eigenständig, aber auch zusammen mit Suicidal Tendencies, Kendrick Lamar, Flying Lotus und Kamasi Washington herum. Mit großer Sicherheit schlängelte sich Thundercat immer schon zwischen dem Fusion-Jazz der 70er von George Duke & Cie und dem durchgeknallten Funk von George Clintons P-Funk-Galaxie hindurch, bei dem er sich Ausgelassenheit und Pop-Spinnereien auslieh. Auf It Is What It Is setzt er seine Orgien mit pluralistischem Groove und verrauchtem Soul fort und flirtet nebenbei mit Jazz-Rock und leichtem Funk. Auf diesem vierten Solo-Album, das wieder bei Brainfeeder erscheint, dem Label von Flying Lotus, der als Gast auf Dragonball Durag zu hören ist, packt er seine ganz echt aussehende, von reinstem Groove und Afrofuturismus durchtränkte Nonchalance aus. Wie so oft haben auch diesmal die Kompositionen dieses Fans von Kenshiro und Mortal Kombat nicht immer die Form herkömmlicher Songs. Es ist ein bisschen wie in einem Traum, wo die realistischen Phasen vor den surrealistischen zurückweichen. Außerdem steigert diese hoch jauchzende Stimme dieses unwahrscheinlich hedonistische Gefühl um ein Zehnfaches… Diesmal hat Thundercat Steve Arrington von der Gruppe Slave mit Funk aus den Siebzigern an Bord geholt, sowie Steve Lacy von The Internet für eine gefühlsgeladene Ballade (Black Qualls), weiters Lil B und Ty Dolla $ign mit einer herzerschütternden Hommage an Mac Miller (Fair Chance). Es sind auch Childish Gambino, der Schlagzeuger Louis Cole sowie der Komiker Zack Fox dabei. Der nach wie vor merklich starke Einfluss von George Duke (einem seiner Idole, dessen For Love (I Come Your Friend) er auf The Golden Age of Apocalypse aus dem Jahre 2011 coverte), aber auch die Anleihen bei kalifornischem Soft Rock machen daraus ein fesselndes Album, mit dem er uns gehörig um die Ohren streicht… © Marc Zisman/Qobuz
Ab
HI-RES23,99 Fr.
CD15,99 Fr.

Soul/Funk/R&B - Erschienen am 24. Februar 2017 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Was tot ist, kann niemals sterben. Am 5. August 2013 schloss der Keyboarder und Sänger George Duke für immer seine Augen. Neben seinen zahlreichen Soloalben zählte er in dessen erfolgreichster Phase zu Frank Zappas Stammpersonal. Auf Alben wie "One Size Fits All", "Over-Nite Sensation" und "Apostrophe (')" gehörten seine Stimme und sein Tastenspiel zu den wichtigsten Elementen. In Thundercats Musik lebt seine Seele weiter. Bereits auf seinem Debüt "The Golden Age Of Apocalypse" coverte der Bassist Dukes "For Love (I Come Your Friend)". Thundercat aka Stephen Bruner, der in der Vergangenheit mit Kendrick Lamar, Erykah Badu, Flying Lotus, Kamasi Washington und den Suicidal Tendencies arbeitete, bezieht sich in seinen Kompositionen, seinen Arrangements und vor allem seiner Stimmfarbe immer wieder deutlich auf sein Vorbild. Mit seinem Bassspiel wirkt "Drunk", als haben Duke und Stanley Clarke sich noch einmal zusammen getan, um 2017 ein zeitgenössisches Werk zu veröffentlichen. Dabei verliert sich das Album nicht in der Erinnerung an die Vergangenheit. Zwar bezieht sich Bruner auf die Geschichte von Fusion-Jazz und Soul, führt diese aber mit Eletronica- und Hip Hop-Elementen in die Gegenwart. Nur, um im nächsten Moment mit einer Portion Yacht Rock wieder zwei Schritte zurück zu gehen. Am Ende steht eine frische Soundästhetik, die die Gäste Kendrick Lamar, Pharrell, Wiz Khalifa, Kamasi Washington, Michael McDonald und Kenny Loggins veredeln. Stop! McDonald und "Footloose" Loggins? Das pastellfarbene "Show You The Way" führt zurück ins Jahr 1983. Auf einer Fete auf der "Riptide" kriegen die in der Sonne schmorenden Besucher in ihren Liegestühlen Cocktails mit Schirmchen gereicht. Gemeinsam mit Mr. Danger Zone und dem Doobie Brother bekommt Thundercat zur Begrüßung einen kleinen Applaus aus der Dose spendiert. Mit dem wunderbar wabernden Elektro-Funk "Friend Zone" widmet Bruner all den Jorah Mormonts unserer Welt einen Song. "I'm your biggest fan / But I guess that's not just good enough / You stuck me in the friend zone." Die meist nicht einmal die Drei-Minuten-Grenze erreichenden Songs auf "Drunk" stecken voller versponnenem Humor, nerdischem Witz und Anspielungen auf die Pop-Kultur. Mal schreibt Thundercat Zeilen wie "So many feels, Bro/LOL", mal fragt er sich, wo Captain Planet bleibt. Im nächsten Moment spielt er lieber "Diablo" oder "Mortal Combat" (mit einem Freund in Vietnam?). Das geschmeidige "A Fan's Mail (Tron Song Suite II)" bietet massiven Cat Content. Bruner miaut sich durch den Track, singt "Everybody wants to be a cat". Da darf der vertrackte "Captain Stupido" auch mal vorpubertär schnarchen und pupsen. Deswegen vorkommt "Drunk" noch lange nicht zu einer Karnevalsveranstaltung. "I'm drowning away all of the pain / Till I'm totally numb", kontert er den Spaß im Titelstück aus. Das an seine Arbeit mit Flying Lotus erinnernde Instrumental "Uh Uh" steht ganz im Zeichen von Thundercats virtuos gespieltem Bass. Das komplexe "Inferno" durchlebt mit entrücktem Klavierspiel, schleppenden Streichern, Prince-Percussions, düsterem Lachen und sich gegenseitig ausspielendem Bass und Schlagzeug seine eigenen neun Höllenkreise. Wo die Brainfeeder-Labelkollegen Flying Lotus und Kamasi Washinton den Wahnsinn und die Verkopftheit ihres Labels verkörpern, steht Thundercat auf "Drunk" für die Sonnenseite. Trotz aller Wirrnis bleibt der Longplayer immer anschmiegsam und hörbar. Ein ebenso komplexes, verspieltes wie charmantes Sommeralbum, das nur so vor Ideen strotzt. © Laut
Ab
HI-RES23,99 Fr.
CD15,99 Fr.

Soul - Erschienen am 3. Juni 2013 | Brainfeeder

Hi-Res Auszeichnungen Indispensable JAZZ NEWS
Und dann hat der Stephen zu seinem Freund Stephen gesagt: "Sing doch mal mehr!", und der so, "OK." Und weil der erste Stephen eigentlich Flying Lotus heißt und heißen Scheiß produziert und der zweite Stephen ein Bassvirtuose mit guter Stimme ist, ist dessen zweites Album sogar noch besser als das Debüt geworden und klingt garantiert wie kein anderer Release in diesem Jahr. Ende der Geschichte? Nee. Eigentlich ist der musikalische Virtuose in Verruf geraten, er nervt wie ein aufdringlicher Pantomime und wird daher gern in seinem prätentiösen Gehabe mit Nichtbeachtung gestraft. Ein Hauptvorwurf dabei lautet: Wer sich zu sehr auf die kunstvolle Beherrschung seines Instruments und die Zurschaustellung seiner Fähigkeiten konzentriert, lässt keinen Platz für das Gefühl, das Musik ja irgendwann mal transportieren sollte. Wen juckt's, ob Eddie Van Halen 26 Töne pro Sekunde anschlagen kann - und ist Steve Vai wirklich ein Loser, weil er nur 23,5 schafft? Wenn aber jemand den Besserwisser-Gestus von seinem perfekt beherrschten Handwerk abstreift und sein Instrument zum Vehikel seines Seelenzustands macht, kann wenig schiefgehen. Ist dieser Profi dann auch noch ein liebenswert-unverwüstlicher Animefreak aus dem hyperaktiv rasenden Brainfeeder-Herz - live zum Niederknien und gern mal wirr gekleidet in Kettenhemd, Basecap und Poncho - kann er den Hörer nah an sich ziehen und in besten Momenten in andere Dimensionen katapultieren. War das Debüt "The Golden Age of Apocalyse" noch eine unbeschwerte, sonnige Poolparty, zieht Stephen Bruner alias Thundercat uns nun unter Wasser ins offene Meer. Der Beat brodelt hyperfuturistisch direkt unter der sonnengewärmten Oberfläche, die subtil durch Bruners Stimme zusammengehalten wird. Unterfüttert, aber nicht dominiert wird sein einzigartiger Sound von Basslinien, dass einem ganz schwindelig wird. In diesen Gewässern scheinen Flying Lotus und Thundercat symbiotisch miteinander verwachsen zu sein wie Koralle und Korallenfisch. Wo der Produzent Beats und Black Music-Konventionen schneller und gewandter zerhackt, als das Hirn dem Körper Signale zum Tanzen geben kann, setzt Thundercat mit seinem melodiös sprudelnden Sound an und schraubt sich damit majestätisch über alle Köpfe hinweg. Schon der erste, genial ungreifbare Ton auf "Tenfold" schreit: Am Start! Geschmeidig zwirbelt er Stimme, Melodien und Texturen um seinen Bass, und selbst beinahe nackt wie auf "Evangelion", wo nur er, ein minimalistischer Takthalter und sein Bass zu hören sind, ist er präsent und raumfüllend wie ein ganzes Orchester. Bruner scheint die Stücke aber für seine Stimme zu schreiben, statt sie als Füllsel für seinen Bass einzusetzen, wenn ihm mal nichts mehr einfällt. Wie gut und wendig Thundercat als Bassist ist, lässt sich auf keinem der Stücke ignorieren: "Lotus And The Jondy" ist ein zurückgelehntes, psychedelisches Augenzwinkern mit vernebelter Iris und Drumsolo von Mars Volta-Drummer Thomas Pridgen, daneben schwebt das submarine Instrumental "Seven". Auf der "Special Stage" werden Sonic The Hedgehog-Soundeffekte verbraten, das Herzstück der Platte bildet das fein arrangierte "Heartbreaks + Setbacks" mit seinem tausendschichtigen Groove, der einem schier den Atem nimmt. Und nicht nur das: Mit seinem zweiten Album hat Steve Bruner gelernt, seine Lieder auch zu singen. Geimpft mit dem Fusion-Jazz von Mahavishnu Orchestra, Sun Ra und Lonnie Liston Smith spielt er seinen Bass fast wie ein Klavier und jagt das Metronom um die Häuser. So wie sich Lonnie Liston Smith vom Sideman zum Bandleader einer durchaus verwandten Form des Fusion und Spacefunk entwickelte, durchlebte Bruner eine Transformtion vom Live- und Studiomusiker zu Thundercat, Frontman seiner eigenen Show, Genre: scheißegal. Und da gehört er auch hin, statt sich beispielsweise als Tourbassist von einem überforderten Snoop Dogg anbellen lassen zu müssen, er spiele in seinen Solos "irgendwie viel zu viele Töne". Je näher man bei "Apocalypse" an der Oberfläche bleibt, umso mehr Klangfarben strahlen, wie beim fett schäumenden Clubfunk "Oh Sheit It's X" (Ernsthaft, schon wieder eine Ecstasyhymne?! Wann kommt das 4-CD-Boxset?) oder der Unterwasserodyssee "The Life Aquatic". Doch bei aller Schönheit ist das Gewässer nicht seicht, sondern abgründig. In den dunklen Tiefen des Soundmeers, in das man sich hineinsinken lassen kann, kristallisiert sich das Thema des Albums in klarer Sprache und sehnsüchtigen Harmonien heraus: Klarkommen mit dem Verlust. Nicht die Angst davor, sondern das Nachdenken über Tragödien, Überlebensstrategien und Sinnsuche im schwarzen Wasser. "Do you know time will pass you by? / You'll die / We'll die." Die Apokalypse, von der Thundercat singt, das spärlich ausgeleuchtete Cover mit Bruners Profil im Halbschatten deutet es schon an, ist eine persönliche. Sie nimmt Form an, wenn das Weltbild eines Zwanzigjährigen sich einige Jahre später in Richtung Bedeutungslosigkeit verabschiedet. Das kann schleichend und sanft passieren, wenn die Partygespräche plötzlich schal erscheinen und man keine Freunde mehr findet, mit denen man wochentags die Nächte durchmachen kann - oder abrupt, wie bei Bruner, der seinen besten Freund und hypertalentierten Pianisten Austin Peralta erst 22-jährig durch eine Überdosis in Kombination mit einer Lungenentzündung verlor. Es ist in seiner textlichen Emotionalität und musikalischen Coolness daher vielleicht das unkitschigste Requiem und Konzeptalbum ums Erwachsenwerden, das seit langem geschrieben wurde. Und der Verfasser verliert weder Humor noch Hoffnung: "Maybe this could be a chance for us to see / Maybe we'll figure out where we're supposed to be." Thundercat hat dem blubbernden Exzess des Sommer-Jams eine kleine Auszeit gegeben, den er noch auf dem ersten Album ebenso brilliant wie überschwänglich neu erfunden hatte. An seine Stelle tritt eine reflektierte Inspiration, die tief schürft, aber nie in Tristesse abgleitet, sondern nebenbei mal eben die futuristischste Auslgegung von Soul, Progrock, Elektrojazz und Brainfeeder-Checkertum auf den Tisch legt. "Can you hear the sound of infinity?" Oh ja! © Laut

Soul - Erschienen am 22. Juni 2015 | Brainfeeder

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Download nicht verfügbar
Ab
CD15,99 Fr.

Électronique - Erschienen am 29. August 2011 | Brainfeeder

Ab
HI-RES3,59 Fr.
CD2,39 Fr.

Électronique - Erschienen am 11. November 2020 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 17. Februar 2020 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES23,99 Fr.
CD15,99 Fr.

Soul - Erschienen am 15. Februar 2018 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 15. Januar 2020 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 25. Januar 2017 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 30. Oktober 2018 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 17. März 2020 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 25. August 2020 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 15. Februar 2017 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 24. August 2016 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
HI-RES2,39 Fr.
CD1,59 Fr.

Soul - Erschienen am 26. April 2018 | Brainfeeder

Hi-Res
Ab
CD1,59 Fr.

Électronique - Erschienen am 14. November 2018 | Brainfeeder

Soul - Erschienen am 29. August 2011 | Brainfeeder

Download nicht verfügbar