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Ähnliche Künstler

Die Alben

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CD14,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 16. August 2011 | Secretly Canadian

Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Sélection Les Inrocks
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HI-RES26,49 Fr.
CD22,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 25. August 2017 | Atlantic Records

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Der Blick auf Amerika fällt 2017 nicht zuletzt dank der chaotischen Trump-Administration ernüchternd aus. Ein Land zu mögen, in dem Karikaturen zu Präsidenten werden und das in großen Teilen der Welt als turbokapitalistisch, imperialistisch und klimafeindlich verschrien ist, fällt schwer. Zum Glück gibt es Kulturschaffende wie The War On Drugs, für die der Mensch noch vor dem Profit steht und die gegen alle Ewiggestrigen mit unbändigem Willen nach Freiheit, Respekt und Toleranz streben. Der Sound der Americana-Größen Dylan, Springsteen, Young und Petty dient vorliegendem Werk als Basis, wobei vor allem die Stimme von Bob und der Sound vom Boss herausragen. Auch die Dire Straits lassen grüßen, insbesondere was die epischen Arrangements und das der Stimme ebenbürtige Gitarrenspiel angeht. Wo andere unter dem Druck der genannten Größen zerbrechen, steht War On Drugs-Mastermind Adam Granduciel auf den Schultern dieser Giganten und transformiert deren Klangkunst in die Neuzeit. "Strangest Thing" greift die Dramatik von "Romeo And Juliet" auf und verleiht ihr eine düstere Note im Sinne von My Bloody Valentine. "Holding On" wandelt auf der E-Street, getrieben von einem unwiderstehlichen Jaki Liebezeit-Groove und verzaubert mit dreampoppigen Melodien. "Clean Living" paart die Naivität eines Tom Petty mit cineastischen Score-Versatzstücken und verleiht der Gegenwartsbezogenheit einer schönen Melodie Transzendenz. Auf den ersten Höreindruck altbacken offenbart "A Deeper Understanding" mit jedem Durchlauf Details, die man dieser Art von Musik nicht zugetraut hätte. In die akribische Produktion, in die sich Granduciel mal wieder verbissen hat - und die ihn bei der letzten Platte "Lost In The Dream" ausgezehrte - kann man sich förmlich fallen lassen. Dabei follgt er einer analogen Klangästhetik und flicht ein organisches Gewebe, das jenseits des Einsatzes von Glockenspiel, Bottleneck und Mundharmonika orchestral klingt. Obwohl in L.A. aufgenommen, atmet "A Deeper Understanding" den Staub und den Working-Class-Charme von Granduciels Heimat Philadelphia. Dabei wirken die Songs tatsächlich wie ein flüchtiger Gruß aus der kalifornischen Sonne und somit weniger zerrissen und abgründig wie auf der Vorgängerplatte. Auch seine Mitstreiter - ja, mittlerweile sind The War On Drugs mehr eine Band als ein Soloprojekt - treten als Individualisten zutage. Dabei ergänzen gerade Bassist David Hartley und Drummer/Oberschnauzer Charlie Hall das Kollektiv, in dem sie in bester Krautrock-Manier das Fundament für die Klangkathedralen liefern und die sowohl in ruhigen, elegischen Reflexionen ("Thinking Of A Place") als auch in hymnisch-hypnotischen Momenten ("Up All Night") Americana, Shoegaze und Dream Pop vereinigen. Die dezent illuminierte Gitarre im Hintergrund des Covers erzählt eine bewegende Geschichte. Sie ist eine Sonderanfertigung eines guten Freundes, der kurz nach deren Fertigstellung verstarb. Es sind die Details, die dieses Werk fernab jeglichen Getöses so besonders machen. © Laut
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CD14,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 18. März 2014 | Secretly Canadian

Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Eher eine Soloplatte sei "Lost In The Dream" geworden, meint Adam Granduciel. Und damit hat der Mastermind hinter The War On Drugs nicht Unrecht. Denn die tragenden Elemente der dritten Platte des Vierers aus Philadelphia stellen Granduciel klar in den Mittelpunkt: Der in der Weite zerstreute, meist zurückgelehnte Gesang und – im Wechsel dazu – die ebenso mit allerlei Effekten bedeckte Solo-Gitarre, die in den endlosen Jams der neuen War On Drugs-LP immer wieder dosiert ihren Raum findet. Und genau das verlangt einem die Platte ab: Den Shoegaze- und Wave-Klängen Raum zu geben. Von Granduciels Lippen und übers Griffbrett huschenden Finger abzulesen. Geduldig auf den nächsten, öffnenden Akkordwechsel der Songs zu warten und dabei den dosiert groovenden Bass und die entspannten Synthies jederzeit im Auge zu behalten. Denn die 60 Minuten, verteilt auf 10 Tracks, zielen keinesfalls direkt auf die kurze, eingängige Pop-Melodie ab. Nein, die Qualität Granduciels und seiner Band liegt ganz klar darin, eigene, komplexe Klangsysteme zu schaffen. Denn ein Siebenminüter wie "An Ocean Between The Waves" fühlt sich zwar stets melodisch an, aber um auf direktem Weg vom Hörer begriffen zu werden, sind die meisten Stücke auf dem Album schlicht zu lang. So nehmen sich die Stücke, was sie brauchen, um schließlich zum effektvollen 80er-Rock-Track zu wachsen. Mal resultiert das in einer geradlinigen Springsteen-Hommage ("Red Eyes"), an anderer Stelle schwimmt in wohligen Folk-Klängen immer ein bisschen Dylan mit ("Lost In The Dream"). "Lost In The Dream" stellt in mehrerlei Hinsicht eine Kehrwende für Granduciel dar. Nicht nur, dass er die Band seit dem letzten Langspieler "Slave Ambient" völlig neu formiert hat, er selbst knochiger wurde und seine Haare jetzt länger trägt. Damals schien er sich sämtliche in Valium aufgelöste Sorgen vom Leib geschrieben zu haben. Gut zwei Jahre später befindet er sich wohl erneut mitten im Alptraum, woraus Granduciel im Opener schon keinen Hehl macht: "Waiting in the war I'm just / Trying not to crack / Under the pressure." Wenn Wahn doch nur immer so wohlklingend wäre! © Laut
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HI-RES22,49 Fr.
CD15,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. November 2020 | Super High Quality

Hi-Res
Auf dem Cover des letzten The War On Drugs-Albums "A Deeper Understanding" sah man Adam Granduciel im Studio sitzen, spärlich beleuchtet und - so kann man häufig über den Band-Kopf lesen - genau in seinem Element. Der Amerikaner gibt sich der Produktion seiner Platten hin, bis der Knopf an jedem Gitarren-Pedal auf den Grad perfekt eingestellt und das Fell der Snare ideal gestimmt ist. Der zehrende Arbeitsprozess hat sich bisher gelohnt, vom Geheimtipp für Fans von Bruce Springsteen und den Dire Straits hat Granduciel seine Band zu einem Grammy im Jahr 2018 geführt. "A Deeper Understanding" gewann die Auszeichnung für das 'Best Rock Album'. Mit "Live Drugs" liefert der Tüftler jetzt für alle, die die Band noch nicht im Konzert erleben durften, den Beweis, dass die Musik der Truppe nicht nur mit aufwendiger Studio-Produktion funktioniert. Granduciel steht zwar mit seinem Gesang oft im Fokus, immer wieder aber drängeln sich Gitarren, Piano oder Synthies ebenso sehr ins Rampenlicht, dass man bei The War On Drugs mehr denn je die komplette Band wahrnimmt. Was nicht von Ungefähr kommt: Im Podcast, der die Veröffentlichung der Platte begleitete, erklärt die in Philadelphia ansässige Kapelle, wie sie die zehn Songs auf "Live Drugs" ausgewählt haben. Denn auch wenn es gelingt, das Gegenteil vorzutäuschen, hört man nicht die Aufnahmen eines einzelnen Konzerts, sondern Mitschnitte, die bei Auftritten zwischen 2014 und 2019 entstanden sind. Während einer Zeitspanne, in der die Band sich neu ein- und den ganz großen Erfolg erspielte. 2014 brachte "Lost In The Dream" Lob und Popularität, was schließlich dazu führte, dass Granduciel die Live-Band um den Saxophonisten Jon Natchez und den Multiinstrumentalisten Anthony LaMarca erweiterte. "Live Drugs" soll nun die Findungsphase der neuen Formation dokumentieren. Eine Veränderung oder gar Steigerung im Sound ist im Verlauf des Albums allerdings nicht zu hören - die Band hält konstant ein sehr hohes Niveau. Auf den Applaus zu Beginn von "An Ocean Between The Waves" folgen die ratternden Drums von Charlie Hall. Die Truppe baut darauf ihren Stadion-Sound, mit flächigen Synthies und Gitarren-Layern, die einen wahnsinnig großen Klangraum eröffnen, in den man als Hörer*in richtiggehend aufgesogen wird. Was einen im Konzert sicher in eine Art Trance versetzen kann, gerade auch, weil die Band ihre ohnehin schon langen Stücke im Konzert noch mehr dehnt, funktioniert aber auch zuhause fantastisch, hier dann eher meditativ. Wie auch bei Springsteen klingt diese Musik in ihrer Opulenz distinktiv amerikanisch und lässt durch ihre Dynamik davon träumen, mit dem Auto durch die vielfältigen Landschaften des Landes zu reisen. Springsteens "Live 1975-85" diente Granduciel wohl auch als Vorbild bei der Zusammenstellung der Titel. Die beiden bereits erwähnten Alben sind dabei mit den meisten Stücken vertreten, während das Debüt-Album "Wagenwheel Blues" nur mit "Bueons Aires Beach", der Zweitling "Slave Ambient" sogar gar nicht repräsentiert wird. "Buenos Aires Blues" klingt auch dementsprechend fast wie ein Fremdkörper in der Setlist. Im Original erinnert es an die ersten Platten von The Tallest Man On Earth, auf "Live Drugs" wird er zu Stadion-Folk transformiert. Gesanglich klingt hier noch mehr als sonst der Bob Dylan-Einfluss durch. Hall ist mit seinem repetitivem Spiel der grundlegende Anpeitscher der Band. Mal im Trab ("Thinking Of A Place"), öfter im Galopp, etwa beim Übersong "Red Eyes". Hier tut sich besonders Natchez mit seinem Saxophon hervor, der mit seinem Instrument zu Beginn wunderbare Bass-Frequenzen beisteuert. Später darf er dann auch ein Solo spielen. Granduciel tauscht beim Gesang häufig Melodik gegen Nachdruck, was den Live-Versionen aber durchaus gut tut und noch mehr Drive verpasst. "Under The Pressure" strecken The War On Drugs auf zwölf Minuten und gehen immer wieder voll in wuchtigen Instrumental-Parts auf. Langweilig wird das nie Mit "Accidentally Like A Martyr" huldigt die Band dem verstorbenen Warren Zevon. Auch die Aneignung von Fremdmaterial geht voll auf. Beim Closer "In Reverse" wird der Einfluss des Boss' dann noch mal ganz offen zur Schau gestellt. Wie launig die Gitarren und das Piano sich umspielen, weckt stellenweise etwa Erinnerungen an "Badlands". Dass inzwischen auch Jungspunde wie Sam Fender diese klassische Rock-Musik wieder populär machen, das wird auf "Live Drugs" deutlich, liegt sicher auch daran, dass The War On Drugs es in den letzten Jahren schon vorgemacht haben. © Laut
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HI-RES2,99 Fr.
CD2,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juli 2021 | Atlantic Records

Hi-Res
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CD21,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 25. August 2017 | Atlantic Records

Der Blick auf Amerika fällt 2017 nicht zuletzt dank der chaotischen Trump-Administration ernüchternd aus. Ein Land zu mögen, in dem Karikaturen zu Präsidenten werden und das in großen Teilen der Welt als turbokapitalistisch, imperialistisch und klimafeindlich verschrien ist, fällt schwer. Zum Glück gibt es Kulturschaffende wie The War On Drugs, für die der Mensch noch vor dem Profit steht und die gegen alle Ewiggestrigen mit unbändigem Willen nach Freiheit, Respekt und Toleranz streben. Der Sound der Americana-Größen Dylan, Springsteen, Young und Petty dient vorliegendem Werk als Basis, wobei vor allem die Stimme von Bob und der Sound vom Boss herausragen. Auch die Dire Straits lassen grüßen, insbesondere was die epischen Arrangements und das der Stimme ebenbürtige Gitarrenspiel angeht. Wo andere unter dem Druck der genannten Größen zerbrechen, steht War On Drugs-Mastermind Adam Granduciel auf den Schultern dieser Giganten und transformiert deren Klangkunst in die Neuzeit. "Strangest Thing" greift die Dramatik von "Romeo And Juliet" auf und verleiht ihr eine düstere Note im Sinne von My Bloody Valentine. "Holding On" wandelt auf der E-Street, getrieben von einem unwiderstehlichen Jaki Liebezeit-Groove und verzaubert mit dreampoppigen Melodien. "Clean Living" paart die Naivität eines Tom Petty mit cineastischen Score-Versatzstücken und verleiht der Gegenwartsbezogenheit einer schönen Melodie Transzendenz. Auf den ersten Höreindruck altbacken offenbart "A Deeper Understanding" mit jedem Durchlauf Details, die man dieser Art von Musik nicht zugetraut hätte. In die akribische Produktion, in die sich Granduciel mal wieder verbissen hat - und die ihn bei der letzten Platte "Lost In The Dream" ausgezehrte - kann man sich förmlich fallen lassen. Dabei follgt er einer analogen Klangästhetik und flicht ein organisches Gewebe, das jenseits des Einsatzes von Glockenspiel, Bottleneck und Mundharmonika orchestral klingt. Obwohl in L.A. aufgenommen, atmet "A Deeper Understanding" den Staub und den Working-Class-Charme von Granduciels Heimat Philadelphia. Dabei wirken die Songs tatsächlich wie ein flüchtiger Gruß aus der kalifornischen Sonne und somit weniger zerrissen und abgründig wie auf der Vorgängerplatte. Auch seine Mitstreiter - ja, mittlerweile sind The War On Drugs mehr eine Band als ein Soloprojekt - treten als Individualisten zutage. Dabei ergänzen gerade Bassist David Hartley und Drummer/Oberschnauzer Charlie Hall das Kollektiv, in dem sie in bester Krautrock-Manier das Fundament für die Klangkathedralen liefern und die sowohl in ruhigen, elegischen Reflexionen ("Thinking Of A Place") als auch in hymnisch-hypnotischen Momenten ("Up All Night") Americana, Shoegaze und Dream Pop vereinigen. Die dezent illuminierte Gitarre im Hintergrund des Covers erzählt eine bewegende Geschichte. Sie ist eine Sonderanfertigung eines guten Freundes, der kurz nach deren Fertigstellung verstarb. Es sind die Details, die dieses Werk fernab jeglichen Getöses so besonders machen. © Laut
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CD14,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Juni 2008 | Secretly Canadian

Booklet
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HI-RES1,05 Fr.
CD0,69 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Oktober 2020 | Super High Quality

Hi-Res
Auf dem Cover des letzten The War On Drugs-Albums "A Deeper Understanding" sah man Adam Granduciel im Studio sitzen, spärlich beleuchtet und - so kann man häufig über den Band-Kopf lesen - genau in seinem Element. Der Amerikaner gibt sich der Produktion seiner Platten hin, bis der Knopf an jedem Gitarren-Pedal auf den Grad perfekt eingestellt und das Fell der Snare ideal gestimmt ist. Der zehrende Arbeitsprozess hat sich bisher gelohnt, vom Geheimtipp für Fans von Bruce Springsteen und den Dire Straits hat Granduciel seine Band zu einem Grammy im Jahr 2018 geführt. "A Deeper Understanding" gewann die Auszeichnung für das 'Best Rock Album'. Mit "Live Drugs" liefert der Tüftler jetzt für alle, die die Band noch nicht im Konzert erleben durften, den Beweis, dass die Musik der Truppe nicht nur mit aufwendiger Studio-Produktion funktioniert. Granduciel steht zwar mit seinem Gesang oft im Fokus, immer wieder aber drängeln sich Gitarren, Piano oder Synthies ebenso sehr ins Rampenlicht, dass man bei The War On Drugs mehr denn je die komplette Band wahrnimmt. Was nicht von Ungefähr kommt: Im Podcast, der die Veröffentlichung der Platte begleitete, erklärt die in Philadelphia ansässige Kapelle, wie sie die zehn Songs auf "Live Drugs" ausgewählt haben. Denn auch wenn es gelingt, das Gegenteil vorzutäuschen, hört man nicht die Aufnahmen eines einzelnen Konzerts, sondern Mitschnitte, die bei Auftritten zwischen 2014 und 2019 entstanden sind. Während einer Zeitspanne, in der die Band sich neu ein- und den ganz großen Erfolg erspielte. 2014 brachte "Lost In The Dream" Lob und Popularität, was schließlich dazu führte, dass Granduciel die Live-Band um den Saxophonisten Jon Natchez und den Multiinstrumentalisten Anthony LaMarca erweiterte. "Live Drugs" soll nun die Findungsphase der neuen Formation dokumentieren. Eine Veränderung oder gar Steigerung im Sound ist im Verlauf des Albums allerdings nicht zu hören - die Band hält konstant ein sehr hohes Niveau. Auf den Applaus zu Beginn von "An Ocean Between The Waves" folgen die ratternden Drums von Charlie Hall. Die Truppe baut darauf ihren Stadion-Sound, mit flächigen Synthies und Gitarren-Layern, die einen wahnsinnig großen Klangraum eröffnen, in den man als Hörer*in richtiggehend aufgesogen wird. Was einen im Konzert sicher in eine Art Trance versetzen kann, gerade auch, weil die Band ihre ohnehin schon langen Stücke im Konzert noch mehr dehnt, funktioniert aber auch zuhause fantastisch, hier dann eher meditativ. Wie auch bei Springsteen klingt diese Musik in ihrer Opulenz distinktiv amerikanisch und lässt durch ihre Dynamik davon träumen, mit dem Auto durch die vielfältigen Landschaften des Landes zu reisen. Springsteens "Live 1975-85" diente Granduciel wohl auch als Vorbild bei der Zusammenstellung der Titel. Die beiden bereits erwähnten Alben sind dabei mit den meisten Stücken vertreten, während das Debüt-Album "Wagenwheel Blues" nur mit "Bueons Aires Beach", der Zweitling "Slave Ambient" sogar gar nicht repräsentiert wird. "Buenos Aires Blues" klingt auch dementsprechend fast wie ein Fremdkörper in der Setlist. Im Original erinnert es an die ersten Platten von The Tallest Man On Earth, auf "Live Drugs" wird er zu Stadion-Folk transformiert. Gesanglich klingt hier noch mehr als sonst der Bob Dylan-Einfluss durch. Hall ist mit seinem repetitivem Spiel der grundlegende Anpeitscher der Band. Mal im Trab ("Thinking Of A Place"), öfter im Galopp, etwa beim Übersong "Red Eyes". Hier tut sich besonders Natchez mit seinem Saxophon hervor, der mit seinem Instrument zu Beginn wunderbare Bass-Frequenzen beisteuert. Später darf er dann auch ein Solo spielen. Granduciel tauscht beim Gesang häufig Melodik gegen Nachdruck, was den Live-Versionen aber durchaus gut tut und noch mehr Drive verpasst. "Under The Pressure" strecken The War On Drugs auf zwölf Minuten und gehen immer wieder voll in wuchtigen Instrumental-Parts auf. Langweilig wird das nie Mit "Accidentally Like A Martyr" huldigt die Band dem verstorbenen Warren Zevon. Auch die Aneignung von Fremdmaterial geht voll auf. Beim Closer "In Reverse" wird der Einfluss des Boss' dann noch mal ganz offen zur Schau gestellt. Wie launig die Gitarren und das Piano sich umspielen, weckt stellenweise etwa Erinnerungen an "Badlands". Dass inzwischen auch Jungspunde wie Sam Fender diese klassische Rock-Musik wieder populär machen, das wird auf "Live Drugs" deutlich, liegt sicher auch daran, dass The War On Drugs es in den letzten Jahren schon vorgemacht haben. © Laut
Ab
CD14,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 26. Oktober 2010 | Secretly Canadian

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HI-RES24,99 Fr.
CD21,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erscheint am 29. Oktober 2021 | Atlantic Records

Hi-Res
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HI-RES1,05 Fr.
CD0,69 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2020 | Super High Quality

Hi-Res
Auf dem Cover des letzten The War On Drugs-Albums "A Deeper Understanding" sah man Adam Granduciel im Studio sitzen, spärlich beleuchtet und - so kann man häufig über den Band-Kopf lesen - genau in seinem Element. Der Amerikaner gibt sich der Produktion seiner Platten hin, bis der Knopf an jedem Gitarren-Pedal auf den Grad perfekt eingestellt und das Fell der Snare ideal gestimmt ist. Der zehrende Arbeitsprozess hat sich bisher gelohnt, vom Geheimtipp für Fans von Bruce Springsteen und den Dire Straits hat Granduciel seine Band zu einem Grammy im Jahr 2018 geführt. "A Deeper Understanding" gewann die Auszeichnung für das 'Best Rock Album'. Mit "Live Drugs" liefert der Tüftler jetzt für alle, die die Band noch nicht im Konzert erleben durften, den Beweis, dass die Musik der Truppe nicht nur mit aufwendiger Studio-Produktion funktioniert. Granduciel steht zwar mit seinem Gesang oft im Fokus, immer wieder aber drängeln sich Gitarren, Piano oder Synthies ebenso sehr ins Rampenlicht, dass man bei The War On Drugs mehr denn je die komplette Band wahrnimmt. Was nicht von Ungefähr kommt: Im Podcast, der die Veröffentlichung der Platte begleitete, erklärt die in Philadelphia ansässige Kapelle, wie sie die zehn Songs auf "Live Drugs" ausgewählt haben. Denn auch wenn es gelingt, das Gegenteil vorzutäuschen, hört man nicht die Aufnahmen eines einzelnen Konzerts, sondern Mitschnitte, die bei Auftritten zwischen 2014 und 2019 entstanden sind. Während einer Zeitspanne, in der die Band sich neu ein- und den ganz großen Erfolg erspielte. 2014 brachte "Lost In The Dream" Lob und Popularität, was schließlich dazu führte, dass Granduciel die Live-Band um den Saxophonisten Jon Natchez und den Multiinstrumentalisten Anthony LaMarca erweiterte. "Live Drugs" soll nun die Findungsphase der neuen Formation dokumentieren. Eine Veränderung oder gar Steigerung im Sound ist im Verlauf des Albums allerdings nicht zu hören - die Band hält konstant ein sehr hohes Niveau. Auf den Applaus zu Beginn von "An Ocean Between The Waves" folgen die ratternden Drums von Charlie Hall. Die Truppe baut darauf ihren Stadion-Sound, mit flächigen Synthies und Gitarren-Layern, die einen wahnsinnig großen Klangraum eröffnen, in den man als Hörer*in richtiggehend aufgesogen wird. Was einen im Konzert sicher in eine Art Trance versetzen kann, gerade auch, weil die Band ihre ohnehin schon langen Stücke im Konzert noch mehr dehnt, funktioniert aber auch zuhause fantastisch, hier dann eher meditativ. Wie auch bei Springsteen klingt diese Musik in ihrer Opulenz distinktiv amerikanisch und lässt durch ihre Dynamik davon träumen, mit dem Auto durch die vielfältigen Landschaften des Landes zu reisen. Springsteens "Live 1975-85" diente Granduciel wohl auch als Vorbild bei der Zusammenstellung der Titel. Die beiden bereits erwähnten Alben sind dabei mit den meisten Stücken vertreten, während das Debüt-Album "Wagenwheel Blues" nur mit "Bueons Aires Beach", der Zweitling "Slave Ambient" sogar gar nicht repräsentiert wird. "Buenos Aires Blues" klingt auch dementsprechend fast wie ein Fremdkörper in der Setlist. Im Original erinnert es an die ersten Platten von The Tallest Man On Earth, auf "Live Drugs" wird er zu Stadion-Folk transformiert. Gesanglich klingt hier noch mehr als sonst der Bob Dylan-Einfluss durch. Hall ist mit seinem repetitivem Spiel der grundlegende Anpeitscher der Band. Mal im Trab ("Thinking Of A Place"), öfter im Galopp, etwa beim Übersong "Red Eyes". Hier tut sich besonders Natchez mit seinem Saxophon hervor, der mit seinem Instrument zu Beginn wunderbare Bass-Frequenzen beisteuert. Später darf er dann auch ein Solo spielen. Granduciel tauscht beim Gesang häufig Melodik gegen Nachdruck, was den Live-Versionen aber durchaus gut tut und noch mehr Drive verpasst. "Under The Pressure" strecken The War On Drugs auf zwölf Minuten und gehen immer wieder voll in wuchtigen Instrumental-Parts auf. Langweilig wird das nie Mit "Accidentally Like A Martyr" huldigt die Band dem verstorbenen Warren Zevon. Auch die Aneignung von Fremdmaterial geht voll auf. Beim Closer "In Reverse" wird der Einfluss des Boss' dann noch mal ganz offen zur Schau gestellt. Wie launig die Gitarren und das Piano sich umspielen, weckt stellenweise etwa Erinnerungen an "Badlands". Dass inzwischen auch Jungspunde wie Sam Fender diese klassische Rock-Musik wieder populär machen, das wird auf "Live Drugs" deutlich, liegt sicher auch daran, dass The War On Drugs es in den letzten Jahren schon vorgemacht haben. © Laut
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CD11,19 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 4. März 2008 | Secretly Canadian

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2017 | Atlantic Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Dezember 2013 | Secretly Canadian

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CD2,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. April 2018 | Atlantic Records

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CD1,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Dezember 2011 | Secretly Canadian

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CD2,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 15. August 2017 | Atlantic Records