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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Juli 2001 | RCA Records Label

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Don't believe the hype! Glaub nur was du selber hörst! Oder wie sonst soll man an die (Debut-!)Scheibe einer Band rangehen, die nicht nur von sämtlichen Musikgazetten rund um den Globus, sondern gar vom Hochkulturorgan Spiegel nur eine Woche nach ihrem Erscheinen hoch, höher, am höchsten gelobt wird? Und zu allem Überfluss von meinem Rock'n'Roll Freund Thorsten (wandelndes Underground-Rock-Lexikon, mächtig tätowiert, credibil bis zur Gotteszahl, etc. pp) als die Offenbahrung des neuen Jahrtausends gepriesen wird. Also ich werde da erstmal skeptisch und ein wenig bockig. Die oben Genannten sind schließlich allesamt keine Hausfrauen und könnten sich somit auch mal irren. Ich entscheide selbst, was gut ist für mich! capisci Moretti? Aber ich gestehe es am besten sofort: Sie sind gut. The Strokes sind gut für mich. Und vielleicht auch für dich. Kommt ganz drauf an. Denn Konsensmucke ist das nicht unbedingt, was die jungen Herren Casablancas, Valensi, Fraiture, Hammond und Moretti hier rauslassen. Es wird nämlich mächtig geschrammelt auf "is this it" und Julian Casablanca nölt ganz schön (übersteuert) rum. Da haben sie schon recht, der Spiegel und die anderen: Das klingt in der Tat oftmals nach dem Lou Reed der frühen Drogenjahre und somit auch nach Velvet Underground. Allerdings deutlich mehr nach "Waiting For My Man", als "Stephanie Says" oder gar "White Light White Heat". Kurze, klare, flotte Songs. Nix Durchgeknalltes oder all zu Fragiles. Und ganz so verstimmt wie der gute alte Lou ist Julians Organ auch wieder nicht. Neben den sonstigen üblichen Vergleichen (Blondie!???) höre ich bei "Is This It" allerdings eher auch mal die wundervollen Undertones durch. Oder die Fehlfarben (Gott sei Dank nicht in England!). Oder die Barracudas. Aber durchaus auch Mudhoney In Love, wenn ich mal so lässig vor mich hin assoziieren darf. Oder es klingt einfach wie jede andere Band, die sich, mit Fenderklampfen und Verstärkern, unverwüstlicher Jugend, Rauschmitteln, die gut drauf machen und einem großen Koffer Hammermelodien bewaffnet, jeden Tag im Proberaum rumtreibt und rockt, bis die Songs richtig sitzen. Und dann gehts ab in die Nacht. Trinken. Tanzen. Lieben. Lust for live. So ist das nun mal mit 22. Natürlich ist die Idee, ne gute Zeit zu haben und arschcoole Musik zu machen, nicht ganz neu. Und auch die Gitarre wurde nicht erst vorgestern erfunden. Doch bei den Strokes ist es einfach wie frischverliebt sein (Seufz). Hatte ich in ähnlicher Form auch schon mal. Und ist doch immer wieder geil. Und neu. Und anders. Und völlig unverzichtbar. Und eben so wenig, wie man sich ständig frisch verliebt, stößt man alle Nas lang auf eine wirklich gute neue Band. Und wenn dann mal eine wie die Strokes auftaucht, dann stehen sie da die verkoksten Burschen von Oasis und der ergraute Herr Jagger, stehen verstohlen im Eck des Clubs, den die Boys gerade rocken und staunen und stellen fest, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Und bemerken ganz baff, daß der gute alte Rock'n'Roll neue, frische Körper gefunden hat, in denen er weiter zu leben gedenkt. Und sogar der Spiegel bemerkt dann, dass da was Großes im Gange ist. Fragt sich nur wie groß. Man wird sehen, denn ob die Strokes auf Dauer größer sein werden als Oasis oder die Stones darf durchaus bezweifelt werden. Aber hier und heute sind sie das Ding. Wie die nächste Platte wird? Scheißegal. Das nächste Konzert wird auf jeden Fall spitze. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 22. März 2013 | RCA Records Label

Auszeichnungen 5/6 de Magic
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HI-RES30,99 Fr.
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. April 2020 | Cult Records - RCA Records

Hi-Res Booklet
Endlich! The Strokes standen nie wieder so fest auf ihren Converse-All-Star beschuhten Füßen wie in ihren Jugendjahren, ihren Anfangszeiten vor zwanzig Jahren. Und das sagt schon Einiges über die zurückgelegte Durststrecke. Mit ihrem Album Is This It aus dem Jahre 2001 buddeln sie einen Rock aus, um ihn dann wieder zu verscharren. Sie klingen in der Tat nach Velvet Underground und Television, erstaunlicherweise aber auch nach Pearl Jam und Nirvana, bei denen Albert Hammond Jr. damals Anleihen machte, und so präsentieren die fünf Jungs mit dem Leadsänger Julian Casablancas (Sohn von Elite-Models-Boss und Miss Danemark des Jahres 1965) einen perfekten Lo-Fi-Rock-Sound und die nachlässige Punk-Attitude gleich mit dazu. Natürlich ist das alles kein Zufall. „Das muss alt klingen, aber alt wie in 2001“, erklärte Casablancas. Weg mit der Elektronik und her mit Gitarren, Bass und Schlagzeug für zugedröhnte Titel. Die Erfolgsformel greift aber mit jeder Neuerscheinung immer weniger, und mit all den Duellen um ihr Ego und schwer verständlichen Synthie-Experimenten ergibt das alles am Ende ein unscheinbares Comedown Machine (2013), sodass von den New-Yorkern nicht mehr als ein paar blasse Erinnerungen übrig bleiben.Und siehe da, The New Abnormal sowie sein prophetischer Titel zeugen von Inspiration. Mit Basquiats einzigartiger Hommage an Charlie Parker, Bird on Money, als Cover-Design wandeln The Strokes auf dem schmalen Grat zwischen Underground und Pop der achtziger Jahre. Sie erinnern einfach zu sehr an Human Leagues Don’t You Want Me aus dem Album Brooklyn Bridge Circus. Oder bei dem auf die Spitze getriebenen Säuseln in Bad Decisions muss man an Billy Idol und Morrissey denken. Gleich mit dem Opener und in den darauf folgenden 45 Minuten geht es wild voran. Es beginnt in The Adults Are Talking mit dem unerbittlichen Gimmick zu Casablancas ausgemergeltem Falsettgesang, geht dann weiter mit dem wehklagenden Selfless in der Art eines Chris Martin, und reicht hin bis zu diesem groovigen Eternal Summer, der an Roger Waters auf Pigs erinnert. Casablancas Stimme ist einfach umwerfend, endlich hat sie uns etwas zu sagen. Um die frischen Blüten seiner Reife auszuschöpfen und den ausgemergelten Motor wieder auf Hochtouren zu bringen, holte das Quintett einen „Retter“ an Bord, den Def Jam-Gründer Rick Rubin. Und dabei haben sie natürlich ins Schwarze getroffen. Die Melodien sind ausgefeilt, anscheinend ganz ohne irgendeine Berechnung dahinter – begleitet von dem charmanten, nach Midi-Sound klingenden Synth-Bass und sparsam eingesetzten Gitarren mit einfachen Riffs. Alles kommt ins Wanken, um sich dann neu zusammenzufügen. Und es funktioniert! Ein Werk von zu Bruch gegangener, aber raffinierter Schönheit, realistisch und unrealistisch zugleich. Das vergisst man nicht so schnell wieder. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2003 | RCA Records Label

Kaum zu glauben, welche Reaktionen der Vorab-Besitz einer Promocopy in meinem Freundes- und Bekanntenkreis hervorrufen kann: "Was, du hast die neue Strokes?? Wo, zuhause?? Los, lass uns zu dir fahren!!! Jetzt, sofort !" Äh, o.k., warum auch nicht. Hatte sowieso darauf gehofft, dass das mal passiert. Danke Jungs. Und auch der freundliche australische Tramper auf der Strecke Konstanz - Stuttgart war angesichts der unerwarteten Beschallung total aus dem Häuschen: "That's the new strokes album? Cooooooool! I love the strokes!" "Just like anybody else", ist man versucht zu antworten. Schließlich hatten die fünf Burschen aus NYC mit ihrem Erstling "Is This It" seinerzeit ein wirklich dickes Ding aus dem Ärmel geschüttelt, das bei Musikjournaille wie Publikum gleichermaßen ekstatische Verzückung hervorrief. Auch wenn die Beweggründe, den Strokes zu huldigen, zum Teil sehr unterschiedliche sein dürften (sooo süß, so neu, so gut, so NYC, so gut zu hypen ...), sind die Strokes doch eine jener Bands, auf die sich viele einigen können. Und davon gibt's bekanntlich nicht mehr viele. Nirvana war so ein Fall. Damals, als Drogen und Depression noch cool waren. Heute hingegen schätzt man halt eher die positiven Vibes, die einem beim Hören von "Is This It" in Hirn, Bauch, Arsch und Bein fuhren. Und dementsprechend waren die Erwartungen so hoch gesteckt, dass die Jungs es sehr schwer haben könnten, ihnen gerecht zu werden. Zumal man sich ja nicht gerade eine Ewigkeit Zeit gelassen hat, um mit "Room On Fire" den nächsten Longplayer nachzuschieben. Doch schon beim ersten Hören der ersten Takte des Openers "What Ever Happened?" ist meine Sorge um die Zukunft des Rock'n'Roll wie fortgeblasen. Ganz offensichtlich war "Is This It" kein Zufallstreffer. Im Gegenteil. "Room On Fire" zeigt über weite Strecken, dass die Strokes eine großartige Band mit sehr großer kreativer Potenz sind. Julian hat's noch immer voll drauf, große Ohrenschmeichler-Melodien so rotzig rauszuschmettern, dass man um's Mitsummen und -singen kaum herum kommt. Und auch die Guitar-Section, bestehend aus Albert und Nick, schafft es spielend, die selbst gesetzten Messlatten locker zu nehmen und dabei zum Teil sogar noch einen draufzusetzen. Wie etwa beim erwähnten Starttrack, wo sie sich ganz klar auf dem Weg zum perfekten Song befinden. Wow, so einfach und doch so geil. Das selbe gilt übrigens für Nikolai und Fab, die an Bass und Bude ein spitzengroovy Fundament legen, über das sich natürlich wunderbar klampfen und knödeln lässt. Sind die ersten vier Songs, inklusive der Single (Sammler Obacht: rotes Vinyl!) "12:51", ein Hochgenuss am Stück, wechseln sich hernach Top-Tracks mit eher durchschnittlichen Strokes-Songs ab. Was jedoch dem Hörspaß insgesamt überhaupt keinen Abbruch tut. "Room On Fire" ist definitiv ein Album, das man gerne am Stück durchhört. Und zwar ungeachtet dessen, welche Tracks man sich nun gerade als Favorites ausgeguckt hat. Auch hier lässt sich eine positive Parallele zum Vorgänger ziehen. In meinem Fall sind diese Favorites, mal abgesehen von den vier ersten Songs, "Under Control", das ruhigste Stück der Scheibe, und der Schlusstrack "I Can't Win", bei dem Mr. Casablancas Jr. mal wieder zeigt, wofür die englische Sprache das Wörtchen "catchy" im Programm hat. Respekt, Mann. Erwähnenswert, da irgendwie unerwartet und ziemlich witzig, sind die an Guns'n Roses (sic!) erinnernden Gitarren auf "The End Has No End". Und behaupte jetzt bloß keiner, ich würde das vor mich hinhalluzinieren, hört euch bloß mal "Sweet Child O'Mine" an. Ihr werdet so oder so nicht drum herum kommen, die Scheibe die nächsten sechs Monate ständig zu hören. Wenn nicht bei euch zu Hause, dann auf der Geburtstagsfete eurer Freundin, täglich in der Studentenkneipe ums Eck, 5x am Tag/Nacht auf eurem Lieblingssender FM4, in der Donnerstag-ist-Alternative-Tag-Disco, und dann irgendwann vermutlich in eurem Kopf. Melodie sticht. Freut euch drauf. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. März 2011 | RCA Records Label

Das neue Strokes-Album: fünf Jahre nach "First Impressions Of Earth", zehn Jahre nach dem Debüt. Wie die Zeit vergeht. Die Frage ist immer noch, wie man sich einer Band nähert, die mit ihrem Debüt mal eben die gesamte Musikwelt in Aufruhr und die Kritiker in Entzücken versetzte und deren Einfluss man auch heute noch überall wahrnimmt, und das nicht nur in der Vorliebe für den bestimmten Artikel im Bandnamen. Am besten wohl: alles vergessen, was man in den letzten fünf langen Jahren über "Angles" gelesen hat, in Blogs, Zeitschriften, von der Band selbst. Anfang letzten Jahres berichtete der New Musical Express, dass die Strokes ihr Album ohne Sänger Julian Casablancas aufnehmen, weil er, wie er sagte, "ziemlich eigensinnig" sei. Er habe das Gefühl, dass sich die anderen Mitglieder "besser entfalten können, wenn ich nicht im Raum bin". Richtig Mut machte das nicht. Doch ausgerechnet das erste Album der Band, bei dem sich Casablancas vom Songwriting weitestgehend zurückzog, klingt nun auffallend nach seinem Soloalbum. Es vereint die leichten, lässigen Songs, die klingen, wie aus dem Ärmel geschüttelt, mit denen, die nach hochgekrempelten Ärmeln klingen: nach Arbeit, verkopft, irgendwie kompliziert. "Angles" ist rückblickend der missing link zwischen "Room On Fire" und "First Impressions Of Earth". "Gratisfaction" wurde in US-Blogs schon mit Thin Lizzys "The Boys Are Back In Town" verglichen – klingt ungewohnt, fühlt sich aber doch irgendwie vertraut an. Auch "Two Kinds Of Happiness" klingt dank abgestoppter Gitarren ziemlich nach den 80ern. Der Vollständigkeit halber sei hier auch auf das Cover verwiesen, dessen Gestaltung ebenfalls in 80er-Jahre-Ästhetik gehalten ist, zu dem sich aber jeder weitere Kommentar verbietet (was, zur Hölle, haben sich die doch eigentlich ziemlich geschmackssicheren Strokes dabei gedacht?). Neben die klassische Besetzung (zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug) treten öfter auch mal ein Synthesizer, nie dagewesene Backing-Vocals, vielschichtige Gitarrenspuren. Die Strokes sind immer noch experimentierfreudig, kriegen die Kurve aber besser als auf "First Impressions Of Earth". Sie verzetteln sich nicht, und die technische Versiertheit tritt hinter dem Song zurück, wenn es sein muss. Eine gute halbe Stunde dauert "Angles": in etwa so lang wie "Is This It" oder "Room On Fire". Allein daran merkt man, dass sie sich wieder auf alte Qualitäten besinnen. "Under Cover Of Darkness", Albumvorbote und erste Single, erinnert stark an alte Zeiten. Ein Fab Moretti, neben dem jedes Metronom erblassen würde, ein nölender Julian Casablancas, und was Nick Valensi und Albert Hammond Jr. da mit ihren Gitarren machen, ist stellenweise genial. Wie kaum ein anderes Gitarrenduo zur Zeit ergänzen sich die beiden, großartig, wie sie ihre Melodien gegeneinander laufen lassen. Während sie auf "Room On Fire" damit fast jeden Song zum Hit machten, ist ihnen auf "Angles" zu verdanken, dass sie manchen Song vor der Belanglosigkeit retten. Dass sich die Strokes hier ganz bewusst selbst zitieren, deuten Casablancas' Lyrics an. "I've been all around this town / Everybody's singing the same song for ten years", darf sicher als Anspielung auf das vor zehn Jahren erschienene "Last Night" verstanden werden ("Well, I've been in town for just about fifteen minutes now / And baby I feel so down"). "Machu Picchu" ist ein toller Opener, vor allem, weil er so überrascht. Das erste, was man von den Strokes nach fünfjähriger Abstinenz hört, ist ein astreiner Reggae-Rhythmus. Das wohl ungewöhnlichste Stück ist das dunkle, wavige "You're So Right": Auf ein repetitives Gitarrenriff betten sich Casablancas' lakonischer Gesang und elektronische Spielereien. Das Stück hätte, genau wie "Metabolism", auch auf das letzte Strokes-Album gepasst. In das Gesamtkonzept von "Angles" integrieren sie sich nicht. Damit ist den Strokes eine tolle Eigenschaft verloren gegangen: "Is This It" und "Room On Fire" hatten nicht nur gute Songs, man musste sie auch in dieser und keiner anderen Reihenfolge hören. "Angles" ist eine Aneinanderreihung toller Songs, mehr nicht. "You're So Right" und "Call Me Back" zählen eher zu den schwächeren Stücken, in letzterem kann man, zumindest anfangs, Fab Morettis Little Joy heraushören. Allgemein fällt "Angles" in der zweiten Hälfte, wie auch schon "First Impressions Of Earth", etwas ab. "Life Is Simple in The Moonlight" ist dagegen ein toller und würdiger Abschluss; schön, etwas schnulzig, aber nicht kitschig. Dass Julian Casablancas während der Aufnahmen vom Rest der Band getrennt war, hört man nicht heraus. Doch dann stellt sich am Ende wieder die Frage, was man von dem neuen Strokes-Album erwartet hat. Einen Meilenstein wie "Is This It"? Wohl kaum. Die niedrigen Erwartungen, die die meisten Fans angesichts der vielen Berichte über Streit und Drogenprobleme hatten, übertrifft "Angles" locker: viele tolle Songs, wenig schwache, darunter viel Neues. Das vierte Album der Band kann als ihr drittbestes angesehen werden. Und erwarten darf man wohl doch noch einiges von dieser Band, auch wenn man sie zwischenzeitlich fast vergessen oder abgeschrieben hatte. © Laut
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Rock - Erschienen am 3. Januar 2006 | RCA Records Label

Was haben die Strokes im Vorfeld der Veröffentlichung über den Einfluss von Michael Jackson auf diese Platte und ihre Drum-Beats sinniert ... Ausgerechnet davon ist auf dem Album nichts zu hören. Gut möglich aber auch, dass man den Schlagzeug-Parts nur noch mehr Aufmerksamkeit widmen muss. Denn Reminiszenzen an andere Bands findet man zur Genüge. Gleich die ersten Töne schreien einem "I Want To Break Free" – also Queen – entgegen. Es folgen Barry Manilow ("Razorblade"), Nirvana respektive die Vines ("Juice Box", "Vision Of Division"), Queens Of The Stone Age (immer mal wieder in den Gitarrenspuren zu entdecken) und Iggy Pop ("Heart In A Cage"). Hört sich nach einem ganz schönen Abklatsch an. Ist es aber nicht. Denn im Gegensatz zu manchen anderen Bands haben die Strokes ein süchtig machendes drittes Album entworfen. Keine Effekte mehr auf der Stimme (was beim ersten Hören der Single einen mittleren Schock auslöste), noch frickeligere Gitarren, die bei den ersten Hördurchgängen glatt an der Gesangsmelodie vorbeizuspielen scheinen. Nun, Geduld ist auch bei diesem Album das Gebot der Stunde. Und sie wird belohnt! Du wirst in Kürze nichts anderes mehr hören, in die Strukturen der Songs eintauchen und sie in dein Gehirn einbrennen wollen. Die einzelnen Spuren sind dieses Mal klarer denn je aufgenommen. Die Gitarren trumpfen in ihrer Verspielt- und Verwirrtheit noch mehr auf als bei "Room On Fire". Außerdem wären da noch die Lyrics. Ausgesprochen mutig, was da aus Herrn Casablancas herausbricht. Allem voran die Zeile: "I've got nothing to say". Fast einen ganzen Song lang, minimalistisch begleitet vom dunklen Klang eines Cello, wiederholt er diese Feststellung. Weiter geht es mit "My feelings are more important than yours", was der immer noch nölig-gelangweilt klingende Mister Casablancas gegenüber seinem Sweetheart natürlich später relativiert. Außerdem ist er "tired of everyone", den er kennt und sieht. "Right, wrong, what to do. Someday it will come to you. Nein, es kommt schon hier, mit diesem Album. Es wühlt auf, besänftigt und stimmt nachdenklich. Alles richtig gemacht! © Laut
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Pop - Erschienen am 3. Januar 2006 | RCA Records Label

Was haben die Strokes im Vorfeld der Veröffentlichung über den Einfluss von Michael Jackson auf diese Platte und ihre Drum-Beats sinniert ... Ausgerechnet davon ist auf dem Album nichts zu hören. Gut möglich aber auch, dass man den Schlagzeug-Parts nur noch mehr Aufmerksamkeit widmen muss. Denn Reminiszenzen an andere Bands findet man zur Genüge. Gleich die ersten Töne schreien einem "I Want To Break Free" – also Queen – entgegen. Es folgen Barry Manilow ("Razorblade"), Nirvana respektive die Vines ("Juice Box", "Vision Of Division"), Queens Of The Stone Age (immer mal wieder in den Gitarrenspuren zu entdecken) und Iggy Pop ("Heart In A Cage"). Hört sich nach einem ganz schönen Abklatsch an. Ist es aber nicht. Denn im Gegensatz zu manchen anderen Bands haben die Strokes ein süchtig machendes drittes Album entworfen. Keine Effekte mehr auf der Stimme (was beim ersten Hören der Single einen mittleren Schock auslöste), noch frickeligere Gitarren, die bei den ersten Hördurchgängen glatt an der Gesangsmelodie vorbeizuspielen scheinen. Nun, Geduld ist auch bei diesem Album das Gebot der Stunde. Und sie wird belohnt! Du wirst in Kürze nichts anderes mehr hören, in die Strukturen der Songs eintauchen und sie in dein Gehirn einbrennen wollen. Die einzelnen Spuren sind dieses Mal klarer denn je aufgenommen. Die Gitarren trumpfen in ihrer Verspielt- und Verwirrtheit noch mehr auf als bei "Room On Fire". Außerdem wären da noch die Lyrics. Ausgesprochen mutig, was da aus Herrn Casablancas herausbricht. Allem voran die Zeile: "I've got nothing to say". Fast einen ganzen Song lang, minimalistisch begleitet vom dunklen Klang eines Cello, wiederholt er diese Feststellung. Weiter geht es mit "My feelings are more important than yours", was der immer noch nölig-gelangweilt klingende Mister Casablancas gegenüber seinem Sweetheart natürlich später relativiert. Außerdem ist er "tired of everyone", den er kennt und sieht. "Right, wrong, what to do. Someday it will come to you. Nein, es kommt schon hier, mit diesem Album. Es wühlt auf, besänftigt und stimmt nachdenklich. Alles richtig gemacht! © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 23. Februar 2004 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 30. April 2002 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Mai 2006 | RCA Records Label

Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Januar 2006 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. Dezember 2005 | RCA Records Label

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Pop/Rock - Erschienen am 26. März 2013 | RCA Records Label

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. März 2006 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2005 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. September 2006 | RCA Records Label

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. August 2001 | RCA Records Label

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Rock - Erschienen am 27. August 2001 | RCA Records Label

Don't believe the hype! Glaub nur was du selber hörst! Oder wie sonst soll man an die (Debut-!)Scheibe einer Band rangehen, die nicht nur von sämtlichen Musikgazetten rund um den Globus, sondern gar vom Hochkulturorgan Spiegel nur eine Woche nach ihrem Erscheinen hoch, höher, am höchsten gelobt wird? Und zu allem Überfluss von meinem Rock'n'Roll Freund Thorsten (wandelndes Underground-Rock-Lexikon, mächtig tätowiert, credibil bis zur Gotteszahl, etc. pp) als die Offenbahrung des neuen Jahrtausends gepriesen wird. Also ich werde da erstmal skeptisch und ein wenig bockig. Die oben Genannten sind schließlich allesamt keine Hausfrauen und könnten sich somit auch mal irren. Ich entscheide selbst, was gut ist für mich! capisci Moretti? Aber ich gestehe es am besten sofort: Sie sind gut. The Strokes sind gut für mich. Und vielleicht auch für dich. Kommt ganz drauf an. Denn Konsensmucke ist das nicht unbedingt, was die jungen Herren Casablancas, Valensi, Fraiture, Hammond und Moretti hier rauslassen. Es wird nämlich mächtig geschrammelt auf "is this it" und Julian Casablanca nölt ganz schön (übersteuert) rum. Da haben sie schon recht, der Spiegel und die anderen: Das klingt in der Tat oftmals nach dem Lou Reed der frühen Drogenjahre und somit auch nach Velvet Underground. Allerdings deutlich mehr nach "Waiting For My Man", als "Stephanie Says" oder gar "White Light White Heat". Kurze, klare, flotte Songs. Nix Durchgeknalltes oder all zu Fragiles. Und ganz so verstimmt wie der gute alte Lou ist Julians Organ auch wieder nicht. Neben den sonstigen üblichen Vergleichen (Blondie!???) höre ich bei "Is This It" allerdings eher auch mal die wundervollen Undertones durch. Oder die Fehlfarben (Gott sei Dank nicht in England!). Oder die Barracudas. Aber durchaus auch Mudhoney In Love, wenn ich mal so lässig vor mich hin assoziieren darf. Oder es klingt einfach wie jede andere Band, die sich, mit Fenderklampfen und Verstärkern, unverwüstlicher Jugend, Rauschmitteln, die gut drauf machen und einem großen Koffer Hammermelodien bewaffnet, jeden Tag im Proberaum rumtreibt und rockt, bis die Songs richtig sitzen. Und dann gehts ab in die Nacht. Trinken. Tanzen. Lieben. Lust for live. So ist das nun mal mit 22. Natürlich ist die Idee, ne gute Zeit zu haben und arschcoole Musik zu machen, nicht ganz neu. Und auch die Gitarre wurde nicht erst vorgestern erfunden. Doch bei den Strokes ist es einfach wie frischverliebt sein (Seufz). Hatte ich in ähnlicher Form auch schon mal. Und ist doch immer wieder geil. Und neu. Und anders. Und völlig unverzichtbar. Und eben so wenig, wie man sich ständig frisch verliebt, stößt man alle Nas lang auf eine wirklich gute neue Band. Und wenn dann mal eine wie die Strokes auftaucht, dann stehen sie da die verkoksten Burschen von Oasis und der ergraute Herr Jagger, stehen verstohlen im Eck des Clubs, den die Boys gerade rocken und staunen und stellen fest, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Und bemerken ganz baff, daß der gute alte Rock'n'Roll neue, frische Körper gefunden hat, in denen er weiter zu leben gedenkt. Und sogar der Spiegel bemerkt dann, dass da was Großes im Gange ist. Fragt sich nur wie groß. Man wird sehen, denn ob die Strokes auf Dauer größer sein werden als Oasis oder die Stones darf durchaus bezweifelt werden. Aber hier und heute sind sie das Ding. Wie die nächste Platte wird? Scheißegal. Das nächste Konzert wird auf jeden Fall spitze. © Laut
Ab
CD2,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2002 | RCA Records Label

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CD2,99 Fr.

Pop - Erschienen am 23. September 2002 | RCA Records Label