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Zugegeben, auch wenn die spaßige Seite des Punk schon vor ein paar Jahren reichlich abgelutscht wirkte, vermochte es "All Killer No Filler", das zweite Album von Sum 41, durchaus zu begeistern. Rotzfrech war das Wort, das immer im Zusammenhang mit den vier Kanadiern fiel. Rotzfrech vor allem, weil Sum 41 als Punks genau dem Genre huldigten, dass in der Musikwelt eine Antipode zu Punk bildet: dem Metal. Ein paar Jahre sind ins Land gegangen, und das eher unbedeutende "Does This Look Infected?" ließ für die Zukunft von Sum 41 nichts Gutes ahnen. Doch "Chuck", die vierte Langrille der Skatenicks, reiht sich in die Galerie der ungewöhnlicheren Punk-Alben des letzten Jahres ein. Auch wenn die Veränderungen bei Sum nicht so offensichtlich an der Oberfläche liegen wie beispielsweise bei Blink 182 oder Green Day. Es klingt durchgehend nach Punk, allerdings treten die Metal-Referenzen deutlicher hervor als je zuvor. Schon das Sum-typische Intro zitiert Metal-Standards, eine straighte Punk-Combo hätte sich solch eine Spielerei als reine Zeitverschwendung gespart. Mit "No Reason" hat "Chuck" noch einen recht punk-straighten Opener, der die gewohnte Melodic-Punk-Textur eines Sum-Songs aufweist. Doch schon die erste Single "We're All To Blame" kopiert in der Struktur Metal-Tracks. Vor allem das Drumming, die alles schlachtende Gitarre und der Aufbau des Tracks mit dem fast balladesken Refrain vermutet man nicht unbedingt an dieser Stelle. Mit ihren Zitaten gehen Sum 41 durchaus auch mal ins Detail: So schmückt der Einstieg in "The Bitter End" das Riff aus Metallicas "Through The Never" (vom schwarzen Album), und auch die Soli erinnern an Hammetts Fingerfertigkeiten. Eine Überraschung wartet am Ende des Albums: auf halbem Weg mutiert "88" von einer niedlichen Punkballade zum Metal-Blast de Luxe. Sie können es einfach nicht lassen. Und sie machen es so gut, dass man ihnen die Hartwurst-Nummer abnimmt. Doch auch in anderer Hinsicht haben sich Sum 41 durchaus entwickelt. So zitiert "Angels With Dirty Faces" in den ersten Takten die verstörende Stimmung, die man von A Perfect Circle oder den Deftones kennt. Auch gesanglich geht "Chuck", das übrigens nach dem UNO-Mitarbeiter benannt ist, der den Jungs während ihres Aufenthalts im Kongo die Hintern gerettet hat, weiter als seine Vorgänger. Derycks Stimme lehnt sich bei "Slipping Away" an Blink 182 an, bei leicht groovenden "There's No Solution" spuken Bilder von Linkin Park durch die Gehörgänge. Allerdings bleibt es nie bei der platten Kopie, Sum 41 gelingt es, die Einflüsse durchklingen zu lassen, gleichzeitig aber einen eigenen Sound zu wahren. Und für Puristen gibt es noch Tracks wie "Some Say" oder "Open Your Eyes", wo die Kanadier einfach nur nach ihnen selbst klingen. Das können sie dann auch ganz gut. © Laut
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