Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
CD16,29 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Februar 2017 | City Slang

Auszeichnungen 4F de Télérama
Ab nach draußen mit euch! Raus mit den Sonnenschirmen, den Sandförmchen und den Piña Coladas. "If you like making love at midnight / In the dunes on the cape." Der Sommer beginnt 2017 bereits am 10. Februar. Ganz egal, wie düster uns unsere Umwelt auch zeitweise erscheinen mag, Sinkane läutet ihn mit "Life & Livin' It" unwiderruflich ein. Wie beim Vorgänger "Mean Love" sollte man sich beim Hören des Longplayers einen besonders hohen Lichtschutzfaktor gönnen. Aus sämtlichen Melodiebögen brutzelt die Sonne, als gebe es kein Morgen. Sänger und Multiinstrumentalist Ahmed Gallab erhöht den Afrobeat-Anteil in seinen Songs noch einmal deutlich und vereint ihn mit Soul, Funk, Reggae, Disco und Indie Rock-Einflüssen. Experimentierte er auf seinem Debüt "Color Voice" noch mit Krautrock und Free Jazz, spielt er nun auf der Klaviatur der Lebensfreude. Seine Texte kommen ohne politische Aussage aus. Der von seiner Falsettstimme durchzogene, hoffnungsvolle Global-Pop zeigt jedoch in jeder Minute, dass Grenzen nur Narben auf dem Gesicht der Erde darstellen. Waren die Vorgänger immer eine Ein-Mann-Show des sudanesisch/amerikanischen Sängers, steht der Name Sinkane auf "Life & Livin' It" erstmals wirklich für eine Band. Der Longplayer trägt die Energie der durch zwanzig Länder gezogenen "Mean Love"-Tour in sich: in 166 Shows zusammengewachsene Harmonie. "Won't you play my favorite song?", fragt Gallab in Dauerschleife im erfrischenden "Favorite Song", und man kann sich gar nicht entscheiden, welches der neun Stücke des Albums er nun meint. Die vor Energie strotzende Disco-Kugel "Telephone" mit ihren glitzernden Synthesizern, dem funkenden Bass und Antibalas an den Tröten? Den psychedelischen Blaxploitation-Reagge "The Way"? Den Curtis Mayfield-Soul "Fire"? Oder doch das von Ethiojazz, Funkgitarren und einem zarten Saxofon umschlungene "U'Huh"? Das "Heile, heile Gänschen" des Jahres 2017. "Everything is fine / We're all gonna be alright." Egal, wie schlimm es auch aussehen mag, am Ende wird alles wieder gut. Ein Ohrwurm, der in der "Kulu shi tamaam"-Refrainzeile gipfelt. "'Kulu shi tamaam' ist Arabisch und bedeutet: 'Alles ist wunderbar!' Ein alltäglicher Begriff, den alle dauernd benutzen. Der Ausdruck war lange Zeit Teil meines Lebens, und ich wollte ihn mit allen teilen", erklärt Ahmed Gallab. Heile, heile Mausespeck, in hundert Jahren ist alles weg. "Life & Livin' It" dient als Trostreim für all die Schmerzen und Nackenschläge, die wir erleiden. Egal, wie düster und miesepetrig du auch schaust, dieser Longplayer bringt dich zum Lächeln. "Dieses sorgenfreie, leichte und freudige Gefühl, das ich beim Schreiben hatte, sollte auch jeder haben, wenn er die Platte hört", beschreibt Gallab die Arbeit am Album. Operation gelungen, Patient tanzt. © Laut
Ab
CD14,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 1. September 2014 | City Slang

Es gibt diese Alben, die alte Fans von neuen Fans abspalten. Wenn ehemalige Genre-Künstler sich dem Mainstream nähern, gehört es wohl zwingend dazu, einige Anhänger enttäuscht zurück zu lassen. Bei "Mean Love" handelt es sich um eben solch ein Werk. Nachdem Ahmed Gallab und seine Band Sinkane mit dem Geheimtipp "Mars" bereits einen deutlichen Schritt in Richtung Funk und Soul gingen, verfeinern sie das Rezept nun mit ausgefeilter Songwriting-Kunst. Gallabs androgyne Kopfstimme durchzieht die Songs mit durchgehend einnehmenden Melodiebögen. Liebesbedürftig kuschelt er sich an seine Zuhörer. Den Rohstoff für "Mean Love" bildet der Soul, der jedoch ohne jegliche Vorwarnung in Richtung Afrobeat, Reggae, Funk, Dub, Pop, Rock oder Country wechselt. Die Übergänge verlaufen so fließend und harmonisch, dass sie noch nicht einmal auffallen. Unterschiedlichste kulturelle Einflüsse und Eindrücke begleiten die Reise aus der Nostalgie in die Moderne. Auf diese Weise entwickelt der in "Omdurman" geborene Wahl-Brookliner eine ganz eigene packende Soundästhetik. Blinkende 8-Bit-Keyboards, böige Flöten, ein angefunkter Bass und punktierte Gitarren-Licks verdeutlichen gleich im eingängigen Opener "How We Be", wie geschickt Gallab klassische Elemente mit aktuellen Klängen vermischt. Burschikos zieht er den Track an den mitwippenden Schultern aus dem Retro-Sumpf und hält ihn ins Licht. Noch mehr Funk fährt das schwüle "Yacha" auf, das im Refrain drückend heiße Afrobeat-Strukturen annimmt. Das zurückgelehnte "Galley Boys" erhält seine Farbe von einer verträumten Pedal-Steel-Gitarre, verzichtet ansonsten aber komplett auf Country-Klischees. Im schleichenden, von tiefem Bass angetriebenen Groove von "Hold Tight" erinnert Gallabs aufgewühlte Falsettstimme mehr als einmal deutlich an Sade, verliert dabei aber nicht ihre Eigenständigkeit. Weiter von den Krautrock und Free Jazz-Neigungen auf dem exzellenten Debüt "Color Voice" könnten sich Sinkane mit "Mean Love" kaum entfernen. Album Nummer vier stellt entsprechend Gift für Menschen dar, die glauben möchten, dass früher alles besser war. All die, die jetzt erst dazu stoßen, oder jene, die sich nicht von der Vergangenheit einschränken lassen wollen, werden mit einer der besten und spannendsten Soul- und Funk-Platten des Jahres 2014 belohnt. Kaufen. © Laut
Ab
CD4,49 Fr.

Electronic - Erschienen am 11. März 2013 | City Slang

Ab
CD14,99 Fr.

Funk - Erschienen am 31. Mai 2019 | City Slang

Auf den letzten Alben war Sinkane eine sichere Bank. Schon die Vorabsongs nahmen einen vom ersten Augenblick an in den Arm, führten galant zum Longplayer. Die gelassene Stimmung der Songs, gepaart mit einem hohen Ohrwurmfaktor, machten aus "Mean Love" und "Life & Livin' It" zwei perfekt auf den Sommer zugeschnittene Werke. All das hat "Dépaysé" nicht. Die Leichtigkeit ist flöten gegangen, ist nur noch eine naive Erinnerung. Wo Ahmed Gallab vorher seiner Musik Platz zum Atmen ließ, stopft er sie gemeinsam mit seiner neu formierten Band bis in die letzten Ritzen zu. Die neue Hektik mag man ihm jedoch kaum verübeln, denn der Grund hierfür offenbart sich schnell. Schuld daran trägt die politische Situation unter Trump in seinem Heimatland. Der in London geborene Sohn sudanesischer Eltern bekommt diese direkt zu spüren. "Als schwarzer, muslimischer Amerikaner werde ich allzu oft als Ausländer in meinem eigenen Land bezeichnet, und tatsächlich fühle ich mich manchmal wie einer", beschreibt Gallab. Diese Erfahrungen setzt er auf "Dépaysé" jedoch nicht etwa in wütende Parolen, sondern in einen Aufruf zur Liebe um. Der Album-Titel "Dépaysé" stammt aus dem Französischen, steht für "aus der gewohnten Umgebung herausgerissen". Sinkane ist fremd im eigenen Land. Doch seine persönlichen Songs gelten nicht nur für ihn. Gleich zu Beginn schreit es in "Everybody" immer wieder "Everybody Need Everybody" aus ihm heraus. Gleich darauf folgt ein "We believe that everybody means everybody / It means you and me / Black, white, brown, he, she, gay / All means we!". Seine Message und die Folgen vom Orangehaar, Brexit, Polizeigewalt, Fake News und dem immer weiter um sich greifenden Rechtsruck gehen nicht nur ihn, nicht nur die im Moment betroffenen, sondern am Ende uns alle an. Der größte Aufruf zu Multikulturalismus geht bei Gallab jedoch von seiner Musik aus. Noch mehr als zuvor nähert er sich dafür dem Afrobeat und Highlife an. Sie sind die Grundlage, auf denen eine Fiesta aus Gospel, Funk, psychedelischem Rock, Sudan Pop, Blues, Soul, Reggae, Dancehall und Jazz entsteht. Für die Umsetzung suchte er sich Bandmitgleider aus jedem Winkel der Welt. Der Opener "Everybody" baut sich zu einem regelrechten Afrobeat-Orkan auf. Percussiongewitter, aufsteigende Bläser, Chöre, selbstmörderische Syntheszier, der sich im Hintergrund in einem endlosen Solo verfangende Gitarrist Jonny Lam. Einer drängenden Hyme, die nicht weniger will, als am liebsten die ganze Welt in Frieden zusammen zu bringen. Da das selbst Sinkane wohl doch etwas zu überambitioniert erscheint, reicht für den Beginn auch der Sudan. "Everyone" hat seine Wurzeln im Dancehall, was spätestens der Gesangspart von Keyboarderin Elenna Canlas zeigt. Der Titeltrack verfügt über eine starke psychedelische Note. Wie "Stranger" findet sich auch "Be Here Now", wohl der entspannteste Song des Albums, im Reggae wieder. "How will I ever know if i'm free / If you keep pushing your ideas", singt Ahamd. Nicht ein Wölkchen bedeckt "Ya Sudan" die Liebeserklärung an das Land seiner Eltern. Eine Hommage an die Menschen, die zu Beginn des Jahres den Dikator Omar al-Bashir stürzten. Ein energiegeladenes, sonniges Stück, gespickt von harmonischem Chorgesang. "My family / Our country / I carry / Beside me." Lediglich der Abschied von "Dépaysé" mag so gar nicht funktionieren, verdeutlicht noch einmal das anfangs erwähnte Problem des Albums: Ahmad will zu viel. "Mango" startet als überambitionierter Mitklatsch-Reggae im ZDF-Hitparadenformat. Die Melodie schrammt trotz mehrerer interessanter Abzweigungen nur haarscharf am Schlager vorbei. Musik, Texte und Einstellung stehen sich zeitweise im Weg. Vieles gerät im Vortrag einen Funken zu marktschreierisch. Als wollte er seine gelungenen Texte mit aller Gewalt über die vom Musikgenre gesteckten Grenzen hinaus tragen, auch Hörer abseits davon erreichen. Ein idealistisches Unterfangen, das auf Kosten der Unbeschwertheit geht. "Dépaysé" ist zwar nicht Sinkanes bestes, aber sicherlich sein bisher wichtigstes Album. © Laut
Ab
CD11,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Juni 2013 | City Slang

Ab
CD11,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 5. November 2012 | City Slang

Ab
CD4,79 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Oktober 2019 | Spacebomb

Ab
CD5,99 Fr.

Electronic - Erschienen am 20. April 2013 | City Slang

Ab
CD2,49 Fr.

Funk - Erschienen am 27. Februar 2019 | City Slang

Ab
HI-RES2,85 Fr.
CD1,90 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2019 | Spacebomb

Hi-Res
Ab
CD2,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Mai 2019 | City Slang

Ab
HI-RES2,85 Fr.
CD1,90 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Spacebomb

Hi-Res
Ab
CD2,99 Fr.

Funk - Erschienen am 9. April 2019 | City Slang

Auf den letzten Alben war Sinkane eine sichere Bank. Schon die Vorabsongs nahmen einen vom ersten Augenblick an in den Arm, führten galant zum Longplayer. Die gelassene Stimmung der Songs, gepaart mit einem hohen Ohrwurmfaktor, machten aus "Mean Love" und "Life & Livin' It" zwei perfekt auf den Sommer zugeschnittene Werke. All das hat "Dépaysé" nicht. Die Leichtigkeit ist flöten gegangen, ist nur noch eine naive Erinnerung. Wo Ahmed Gallab vorher seiner Musik Platz zum Atmen ließ, stopft er sie gemeinsam mit seiner neu formierten Band bis in die letzten Ritzen zu. Die neue Hektik mag man ihm jedoch kaum verübeln, denn der Grund hierfür offenbart sich schnell. Schuld daran trägt die politische Situation unter Trump in seinem Heimatland. Der in London geborene Sohn sudanesischer Eltern bekommt diese direkt zu spüren. "Als schwarzer, muslimischer Amerikaner werde ich allzu oft als Ausländer in meinem eigenen Land bezeichnet, und tatsächlich fühle ich mich manchmal wie einer", beschreibt Gallab. Diese Erfahrungen setzt er auf "Dépaysé" jedoch nicht etwa in wütende Parolen, sondern in einen Aufruf zur Liebe um. Der Album-Titel "Dépaysé" stammt aus dem Französischen, steht für "aus der gewohnten Umgebung herausgerissen". Sinkane ist fremd im eigenen Land. Doch seine persönlichen Songs gelten nicht nur für ihn. Gleich zu Beginn schreit es in "Everybody" immer wieder "Everybody Need Everybody" aus ihm heraus. Gleich darauf folgt ein "We believe that everybody means everybody / It means you and me / Black, white, brown, he, she, gay / All means we!". Seine Message und die Folgen vom Orangehaar, Brexit, Polizeigewalt, Fake News und dem immer weiter um sich greifenden Rechtsruck gehen nicht nur ihn, nicht nur die im Moment betroffenen, sondern am Ende uns alle an. Der größte Aufruf zu Multikulturalismus geht bei Gallab jedoch von seiner Musik aus. Noch mehr als zuvor nähert er sich dafür dem Afrobeat und Highlife an. Sie sind die Grundlage, auf denen eine Fiesta aus Gospel, Funk, psychedelischem Rock, Sudan Pop, Blues, Soul, Reggae, Dancehall und Jazz entsteht. Für die Umsetzung suchte er sich Bandmitgleider aus jedem Winkel der Welt. Der Opener "Everybody" baut sich zu einem regelrechten Afrobeat-Orkan auf. Percussiongewitter, aufsteigende Bläser, Chöre, selbstmörderische Syntheszier, der sich im Hintergrund in einem endlosen Solo verfangende Gitarrist Jonny Lam. Einer drängenden Hyme, die nicht weniger will, als am liebsten die ganze Welt in Frieden zusammen zu bringen. Da das selbst Sinkane wohl doch etwas zu überambitioniert erscheint, reicht für den Beginn auch der Sudan. "Everyone" hat seine Wurzeln im Dancehall, was spätestens der Gesangspart von Keyboarderin Elenna Canlas zeigt. Der Titeltrack verfügt über eine starke psychedelische Note. Wie "Stranger" findet sich auch "Be Here Now", wohl der entspannteste Song des Albums, im Reggae wieder. "How will I ever know if i'm free / If you keep pushing your ideas", singt Ahamd. Nicht ein Wölkchen bedeckt "Ya Sudan" die Liebeserklärung an das Land seiner Eltern. Eine Hommage an die Menschen, die zu Beginn des Jahres den Dikator Omar al-Bashir stürzten. Ein energiegeladenes, sonniges Stück, gespickt von harmonischem Chorgesang. "My family / Our country / I carry / Beside me." Lediglich der Abschied von "Dépaysé" mag so gar nicht funktionieren, verdeutlicht noch einmal das anfangs erwähnte Problem des Albums: Ahmad will zu viel. "Mango" startet als überambitionierter Mitklatsch-Reggae im ZDF-Hitparadenformat. Die Melodie schrammt trotz mehrerer interessanter Abzweigungen nur haarscharf am Schlager vorbei. Musik, Texte und Einstellung stehen sich zeitweise im Weg. Vieles gerät im Vortrag einen Funken zu marktschreierisch. Als wollte er seine gelungenen Texte mit aller Gewalt über die vom Musikgenre gesteckten Grenzen hinaus tragen, auch Hörer abseits davon erreichen. Ein idealistisches Unterfangen, das auf Kosten der Unbeschwertheit geht. "Dépaysé" ist zwar nicht Sinkanes bestes, aber sicherlich sein bisher wichtigstes Album. © Laut
Ab
CD1,59 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Juni 2015 | O Genesis

Ab
CD2,49 Fr.

Electronic - Erschienen am 21. Februar 2017 | City Slang

Ab
CD3,49 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. August 2015 | City Slang