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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Pop - Erschienen am 25. September 2015 | Trisol

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Rock - Erschienen am 28. August 2020 | Trisol

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Rock - Erschienen am 29. Januar 2021 | Trisol

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Pop - Erschienen am 18. Januar 2019 | Trisol

"In Luxemburg wächst man mehrsprachig auf. Wir haben drei Amtssprachen, und viele andere Sprachen sind Teil unseres Alltags. Wir haben über vierzig Prozent Ausländer. Ich sehe mich deshalb primär auch als Europäer, dann erst als Luxemburger", so Jerome Reuter, Vordenker von Rome, im Brustton tiefer Überzeugung. Entsprechend beschäftigt sich das neue Album "Le Ceneri Di Heliodoro" in mehreren Sprachen mit der politischen und gesellschaftlichen Situation Europas. Das künstlerische Ergebnis bietet herausragende Qualitäten in dunkelsten Klangfarben. Nennen wir es Folk Noir, Chanson Noir, Post-Folk, Neofolk oder eine Art Gothic-Singer/Songwriter? Würde alles zutreffen - und gäbe doch nur Fragmente preis. Mit Reuters gedimmten Timbre, schroffen Samples, rhythmmischen Kerben und großen Melodien erschaffen Rome eine Textur, deren Sinnlichkeit man schon beim ersten Hören erliegt. Hinzukommt der philosophische Ansatz, gespickt mit intellektuellen Anspielungen, deren Gesamtheit sich erst beim vollständigen Eintauchen erschließt. Am Ende der Addition steht eine Art komplexer Eingängigkeit in Form eines Mosaiks aus vielen Klängen und Zeilen. Dies alles gilt es, im Hinterkopf zu haben, wenn Slogans à la "Immer wieder kampfbereit!" ertönen. Denn obwohl die Akustik durchaus angetan ist, Freunde von Death In Junes zu ihrer "But What Ends When The Symbols Shatter"/"Rose Clouds Of Holocaust"-Phase oder Sol Invictus-Apologeten zu entzücken, beinhaltet Reuters prägnante Darstellung nationalistischer, faschistoider und angstschürender Tendenzen natürlich keinerlei tumbe Provokation oder rückwärtsgewandte Koketterie der üblichen Verdächtigen. "Ich denke in der Tat, dass einige Menschen mittlerweile etwas zu leichtfertig mit gewissen Symbolen umgehen." Die Platte entlarvt stattdessen wie Laibach, atmet Leidenschaft wie David Tibets Current 93 und verströmt erhabene Finsternis zwischen Brel, Cohen und Cave. Damit gelingt Rome das Kunststück, sich wohltuend vom Szeneplaneten fern zu halten, um simultan ethisch wie humanistisch eine echte Vorbildfunktion einzunehmen. In Ermangelung musikalischer Limitierung erblüht die songwriterische Meisterklasse vollends. So liegt die Stärke der Platte letzten Endes darin, jenseits aller Lyrics einfach nur als einnehmend ästhetisches Kleinod zu glänzen. Stücke wie "A New Unfolding", "Who Only Europe Know", "Feinberührung" oder "Black Crane" schmeicheln sich lässig in die Ohrmuschel, um dort scharfe Krallen auszufahren, zu verharren, zu hypnotisieren. Das ist ebenso konseqent wie folgerichtig, denn Romes erklärtes Ziel besteht nicht darin, zu spalten, sondern unterschiedlichste Geister an einem Tisch zu vereinen. Am Ende gilt für uns alle ohnehin nur eine eherne Gewissheit: "Well you die if you worry, die if you don't". © Laut
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Pop - Erschienen am 30. Juni 2017 | Trisol

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Pop - Erschienen am 6. Dezember 2019 | Trisol

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Pop - Erschienen am 12. August 2016 | Trisol

Der Luxemburger Jérôme Reuter meldet sich nach einer Vielzahl historisch geprägter Konzeptalben seines Projekts Rome mit "The Hyperion Machine" zurück: Die Platte verbindet seinen typischen Chanson Noir mit unterschiedlichen Einflüssen aus Americana, Dark Ambient und Industrial - und diesmal ohne ein durchgängig thematisches Konzept. "Celine In Jerusalem" bietet mit sachtem, gut produziertem Akustikfolk, Cello und Sprachsamples einen guten Einstieg in Romes ausgeprägte Schwermut. "Transference" erinnert mit nach vorne gehenden Post Punk eher an seine frühen Tracks für das schwedische Label Cold Meat Industry. "Stillwell (feat. Thåström)" fährt das Tempo zurück, wodurch der Track mit dezent gehaltenem Ambientfundament einen interessanten Kontrast zum bisher Gebotenen darstellt. Das wieder schwermütige "Skirmishes For Diotima" wartet dagegen mit Bezügen zum Eros-Konzept Platons auf - fast ein Symbol für die lose zusammenhängende Thematik des Longplayers: Jérôme schrieb ihn in Anbetracht der griechischen Finanzkrise. Während er aufnahm kamen dann die Flüchtlinge übers Mittelmeer. Die erste Hälfte von "The Hyperion Machine" dominieren eher einfach gehaltene Arrangements - bei mittlerweile einer Handvoll Alben und EPs kann man auch nicht bei jeder Veröffentlichung erwarten, dass Rome eine gänzlich neue Ausrichtung an den Tag legt. Danach gestalten sich die Tracks mit zunehmenden Ausflügen in ambiente Sounds spannender. Thematisch geht es um das Schicksal der Juden sowie politischen Gegnern in der Zeit des Nationalsozialismus. Das rhythmisch eingängige "The Secret Germany (For Paul Celan)" widmet Jérôme Paul dem jüdischen Schriftsteller Celan, der mit seinem Gedicht "Die Todesfuge" den Massenmord an den europäischen Juden im zweiten Weltkrieg thematisiert. Das anfängliche Sample mit der Zeile "Lass weder Angst noch Hass Europas Arme bestimmen" wirkt angesichts des Wiedererstarkens nationaler Bewegungen aktuell wie nie. "Die Mörder Mühsams" greift auf die anarchistische Thematik von Romes früheren Arbeiten zurück, z.B. "Die Æsthetik der Herrschaftsfreiheit" und "Flowers From Exie". Erich Mühsam rief während der Weimarer Republik 1919 die Münchener Räterepublik aus und setzte sich für die Freilassung politischer Gegner ein, 1934 wurde er von den Nazis ermordet. Der mit historischen Samples gespickte Ambienttrack bildet einen äußerst atmosphärischen Abschluss für dieses hörenswerte Album. Die Musik würde aufgrund der einfachen, melodischen Rhythmik und der zurückhaltenden Grundstimmung auch ohne die schwere Thematik funktionieren. Reuters legt an seine Songs einen nahezu perfektionistischen Qualitätsanspruch an. Trotzdem lohnt es sich tiefer einzusteigen. "Der Hörer soll kein Vorwissen mitbringen müssen. Aber wenn er dann tiefer eindringen, mehr als nur diese physische Erfahrung mitnehmen und eine ganze Welt entdecken kann, ist es umso besser", so Reuter in einem Interview. Am Ende bleibt ein eigenständiges Gesamtkunstwerk. © Laut
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Rock - Erschienen am 20. Mai 2011 | Trisol

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Rock - Erschienen am 1. August 2014 | Trisol

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Pop - Erschienen am 19. Januar 2018 | Trisol

In der Vergangenheit hat der Musiker und Sänger Jérôme Reuter mit seinem Projekt Rome zum eigenständigen politischen Denken anregen wollen. Deswegen beinhaltete "The Hyperion Machine" von 2016 viele philosophische und literarische Bezüge, etwa zur griechischen Antike oder zu Schriftstellern wie Heiner Müller und Paul Celan. Auf "Hall Of Thatch" befasst sich der Luxemburger dagegen auf einer metaphysischen und transzendentalen Ebene mit seinen inneren Dämonen. Schon der Opener "Blighter" erzeugt mit seinen harten Akustikgitarrenklängen, unheilvollen Chören und Tribalrhythmen eine bedrohliche Stimmung. Mit seinem rauen und schroffen Organ ruft Reuter archaische Bilder ins Gedächtnis. Demgegenüber erweist sich die Melodie als überaus einprägsam. Dennoch dürfte der Beginn so manche Fans aus dem Dark-Wave- und Neo-Folk-Lager zunächst einmal verschrecken. Letztendlich kann man Rome kaum einer bestimmten Schublade zuordnen. Die ersten Veröffentlichungen für Cold Meat Industry durchzogen harsche Industrial- und stoische Post-Punk-Momente. Mit dem Labelwechsel zu Trisol wuchsen die Einflüsse des Projektes erstaunlich in die Breite. Neben hörspielartigen Versatzstücken findet man deutliche Querverweise zu Chansonniers wie Jacques Brel und Singer/Songwritern wie Leonard Cohen. Auf "Hall Of Thatch" bezieht sich Reuter indes auf Gothic-Americana-Acts wie Woven Hand und Chelsea Wolfe. Er orientiert sich daher in eine neue Richtung. Ein erdiger, aber auch nachdenklicher Charakter haftet dieser Platte insgesamt an. Für Melancholie sorgen die dezenten Pianoakkorde, die geisterhaften Ambient-Sounds und das meditative Sitarspiel in "Nurser". Gegen die Schwermut bäumt sich wiederum der kraftvolle Refrain auf. Das von einer stürmischen Akustikgitarre und dem tiefen, animalischen Gesang des Luxemburgers geprägte "Hunter" lässt danach an die rohe Energie von New Model Army denken. In "Slaver" verbreiten rituelle Percussions, mysteriöse Chöre und eine verspielte Orgel psychedelisches Flair. Atmosphärisch erinnert die Nummer an die Soloalben Steve Von Tills von Neurosis. Dazu schält sich unter der staubigen Oberfläche eine eingängige Hook heraus. Sie untermauert die Pop-Qualitäten von Rome. Sowohl europäische als auch amerikanische Vorbilder aus den Bereichen Folk, Rock, Doom und Post-Punk dienen Reuter als Inspiration für dieses Werk. Ideen für die Platte sammelte er allerdings im Vietnam. Im südöstlichen Teil des Küstenstaates gab er regelmäßig Konzerte. Mit seinem Moped erkundete er anschließend das Land und nahm mit einem Aufnahmegerät Gesänge und Gebete auf, die man auf dem Album als Field Recordings hört. Nebenher beschäftigte er sich mit den Lehren des Buddhismus. Auf der Scheibe befreit er sich von emotionalen Altlasten. Er erzählt von seiner Katharsis. Die Songs dokumentieren somit die verschiedenen Etappen seines langen Reifungsprozesses. In "Martyr" entledigt er sich zu brutalen Noise-Rock-Klängen seiner Wut. In "Hawker" bittet er um Gnade. Der Refrain stellt eine gelungene Hommage an "Mercy" von Nick Cave & The Bad Seeds dar. "Prayer" geht treibend nach vorne und mündet in ein fernöstliches Gebet, unterlegt mit verstörender Elektronik. In "Keeper" vermitteln die religiösen Choräle und die klagende Stimme von Reuter gar keine Hoffnung mehr. Das intensive und beklemmende Finale hinterlässt nur noch ein Gefühl von Schmerz. Nichtsdestotrotz setzt "Clemency" auf einen geradezu harmonischen Schlusspunkt. An die Swans zu "White Light From The Mouth Of Infinity"-Zeiten am Anfang der 90er-Jahre gemahnen die repetitive Akustikgitarrenführung und das beschwörende Timbre des Luxemburgers, der seine gegenwärtige persönliche Lage in diesem Track reflektiert. Die "Spitze des Mount Everest" hat er trotzdem keineswegs erreicht, betont er in einem Interview, jedoch weist er mit dieser Nummer in eine zuversichtliche Zukunft. Mit "Hall Of Thatch" tritt Jérôme Reuter demnach eine Reise in seine eigene Psyche an. Er beschreibt die Platte als eine "Reaktion auf das, was aktuell vor sich geht". Kämpfe führt er inzwischen für sich alleine. Darüber hinaus vereinigen sich die einzelnen Songs zu einem stimmungsvollen und tiefgründigen Gesamtkunstwerk. Dieses Album schließt an das berauschende Niveau des Dreiteilers "Die Æsthetik der Herrschaftsfreiheit" von 2011 an. Und bildet zudem die Basis für die weiteren Veröffentlichungen von Rome. © Laut
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Pop - Erschienen am 24. November 2017 | Trisol

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Rock - Erschienen am 30. April 2021 | Trisol

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R&B - Erschienen am 1. Januar 1990 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 1. April 2016 | Trisol

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Rock - Erschienen am 25. Februar 2011 | Trisol

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Rock - Erschienen am 29. Mai 2020 | Trisol

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Pop - Erschienen am 4. Januar 2019 | Trisol

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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. November 2010 | Trisol

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Pop - Erschienen am 6. Dezember 2019 | Trisol

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2021 | Trisol