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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Oktober 1992 | Epic

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Welche Riesenwelle "Rage Against The Machine" 1992 auslöste, konnte vorher noch niemand ahnen. Dieses Debütalbum prägte nicht nur den Crossover wie kein anderes, sondern setzte auch ganz neue Maßstäbe in Produktion und Soundqualität. Der Mix aus Rock, Metal, Hip Hop, Funk sowie Punk- und Jazz-Elementen war so neu wie revolutionär und traf gleich ein ganzes Nervenbündel. Das Debüt der Kalifornier holte dreifach Platin und hielt sich 89 Wochen lang in den Charts, und das mit Kritik an Gesellschaft, Staat, Rechtssystem und Medien, an sich eher selten ein Verkaufsschlager. "Killing In The Name" war die erste Single und wurde zum Aushängeschild des Vierers. "Some of those that work forces are the same that burn crosses" wechselt sich ab mit dem aggressiven "and now you do what they told ya". Dazu das unverwechselbare Killer-Riff von Tom Morello, der aus seiner Gitarre mehr herausholt als so mancher Synthesizer-Fuzzi aus seinem überteuerten Computer-Equipment. Dieser Song ist nicht nur eine Kritik, sondern ein musikalischer Genickbruch für die Ku Klux Klan-Anhänger unter amerikanischen Cops. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung stehen die USA unter dem Eindruck des ersten Irak-Krieges und der schweren Rassenunruhen in Los Angeles. So prägt die politische Botschaft von Sänger Zack de la Rocha das ganze Album. Soziale Ungerechtigkeit prangert der Opener "Bombtrack" an, der Fanliebling und Live-Überhit "Bullet In The Head" kritisiert die Manipulation der Bevölkerung durch die Medien u.a. mit der Jahrhundert-Zeile "They say jump, you say how high". Die Regierung der USA kommt in "Know Your Enemy" unter die Räder: "What? The land of the free? Whoever told you that is your enemy!" Auch der Amerikanische Traum wird verachtend in Frage gestellt: "Compromise, conformity, assimilation, submission, ignorance, hypocrisy, brutality, the elite / All of which are American dreams". Die beißenden Lyrics sind in ein noch nie dagewesenes Klanggewand gebettet, das um so mehr überrascht, da die Band im Booklet versichert: "no samples, keyboards or synthesizers used in the making of this record"! Der neuartige Sound setzte neue Maßstäbe, Gitarren-Soli wie in "Freedom" und "Township Rebellion" oder das nach Zahnbohrung klingende, aber trotzdem endgeile Riff von "Fistful Of Steel" stehen konkurrenzlos für sich. Aber nicht nur die Durchschlagskraft der Songs und die herausragende Produktion fallen auf. Auch das bildgewaltige Cover hat es in sich: Ein buddhistischer Mönch verbrennt sich selbst 1963 in einer Protestaktion gegen das Vietnamesische Regime. Auch Rage Against The Machine veranstalteten selbst immer wieder Proteste oder nahmen an solchen teil. Auf dem Lollapalooza Festival 1993 in Philadelphia zum Beispiel, stand die ganze Band 15 Minuten lang nackt auf der Bühne, ohne zu spielen. Klebeband bedeckte die Münder und auf den Brustkörben war P M R C zu lesen. Eine Kritik an der Zensur von Parents Music Resource Center. Jeder der zehn Titel steht nicht nur für sich, sondern passt auch perfekt in das Albumkonzept. Was also hier auf die begeisterte Fanschar losgelassen wurde, ist unvergleichlich und leider auch nie mehr erreicht worden. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. November 2012 | Epic - Legacy

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 1. November 1999 | Epic

Die Platte kommt, wenn sie fertig ist. Kommentare dieser Art waren an der Tagesordnung, wenn es darum ging, Neues über das kommende Rage Against The Machine-Album herauszufinden. Allem Anschein nach ist es jetzt fertig. Zwölfmal RATM in Reinkultur. War das letzte Album "Evil Empire", gemessen am Standard, den die vier Amis sich mit ihrem Debut gesetzt haben, eine leichte Enttäuschung (auch wenn Zack De La Rocha dies anders sieht), starten sie mit "The Battle Of Los Angeles" wieder voll durch. Das lange Warten hat sich gelohnt. Am Stil hat sich eigentlich nichts Gravierendes geändert, nach wie vor dominieren funkige Frickelriffs und auch die zwei Knilche der Rhythmussektion geben ihr Allerbestes. Beeindruckend ist diesmal mehr denn je, welch abgefahrene Töne Tom Morello aus seiner Klampfe herauszwirbelt. Kein Wunder, dass Rage Against The Machine keinen DJ oder gar Keyboarder benötigen, das Drei-In-Einem-Paket Morello ist ja billiger. Aufpassen sollten die restlichen Mitglieder aber, denn irgendwann könnte ihr Gitarrero anfangen, den Bass mit den Füssen zu spielen, agressive Raps zum Besten geben und die anderen drei arbeitslos machen. (Rage Against The Morello???) Zack ist auch wieder schön wütend auf die Welt, was sich positiv auf den Gesang auswirkt. Des Frontmanns Agressionen geben dem Gesamtsound den letzten Kick und ich kann mir schon jetzt bildlich vorstellen, dass diese Platte den Soundtrack zu netten kleinen Tumulten auf künftigen Studi-Partys bildet, wenn Jurastudenten mal wieder Hosentaschenrebellen spielen wollen. "The Battle Of Los Angeles" ist eine komplett runde Sache und sei besonder denjenigen ans Herz gelegt, die dachten, die Power des Debuts sei verflogen. Oh Gott, was wird das für ein Massaker, wenn die vier endlich wieder live in Deutschland auftreten werden. Mal schauen, ob da nicht ein paar Konzertsäle auseinandergenommen werden. Mit dieser Scheibe im Gepäck ist das durchaus möglich. Schwerter zu Pflugscharen, alle Macht den Räten, vorwärts immer, rückwärts nimmer, Rage Against The Machine in ihrem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf. Ich war ja auch schon immer ein Sozialrevolutionär und bla bla bla ... © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 15. April 1996 | Epic

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Rock - Erschienen am 4. Dezember 2000 | Epic

Zack gibt seinen Ausstieg bekannt, aber das kollektive Wehklagen der RATM-Fangemeinde ist immer noch nicht verhallt. Nach "nur" drei regulären LPs, die wohl zu den Meilensteinen der Rockmusik zählen, haben die vier Amerikaner unzählige Bands beeinflusst, so dass das wütende Echo wohl noch in vielen Jahren durch die Boxen scheppern wird. Mit "Renegades", der letzten Studio-Veröffentlichung in der alten Besetzung, schließt sich nun der Kreis. Rage Against The Machine waren noch nie eine Band, die sich um musikalische Dogmen Gedanken gemacht haben und das ist auch der Grund, warum ihre Musik acht Jahre nach Veröffentlichung des Debuts immer noch so frisch und aktuell klingt. Genreübergreifend sind auf "Renegades" (engl. Abtrünnige, Ausgestoßene) Songs von Künstlern versammelt, die auf die eine oder andere Art und Weise mit staatlichen Repressalien zu kämpfen hatten und gegen sie aufbegehrten. Rage haben sich immer das aus den verschiedenen Stilen heraus gepickt, was ihnen am besten gefallen hat und so verfahren sie auch hier. Vielleicht mag es einige überraschen, dass sogar die Rolling Stones, Bob Dylan und Bruce Springsteen gecovert werden, aber musikalische Konventionen und Barrieren waren schließlich noch nie ihr Ding. Jedoch wurden die Stücke immer so umarrangiert, dass sie zum typischen Soundkostüm der Band passen und so wird aus einem straighten Hip Hop-Klopfer wie "Pistol Grip Pump" ein wahres Rhythmus-Monster. Meine Fresse, was für ein Ungetüm. Da hat der Produzentengott Rick Rubin wieder mal alle Sound-Legosteine richtig zusammengesetzt und einen ganz trockenen Tritt in die Eier kreiert. Manche Passagen sind schon fast witzig, wenn Zack anfängt, sich an richtigem Gesang zu versuchen und seine Shouter-Qualitäten außen vor lässt, wie bei der Devo-Nummer "Beautiful World". Aber grundsätzlich gilt, dass die Nummern, so unterschiedlich sie vom Ursprung her sein mögen, typisches Rage-Gefrickel darstellen und wüsste ich es nicht besser, ich würde sie für Okinahle halten. Hach ja, jetzt kann das wehmütige Schmachten los gehen. Spätestens nach der ersten Platte ohne de la Rocha werden die ersten in den Kanon mit einstimmen: "Damals, als Zack noch dabei war, da ...". Vorbei ist vorbei und wenn man das Bandgefüge nicht zusammen halten kann, soll man nichts am Leben erhalten wollen, was definitiv tot ist. Wenn es aber vorbei sein soll, dann schlucke ich die Euthanasie in Form von "Renegades" sehr gerne. © Laut
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Rock - Erschienen am 28. Oktober 2020 | Epic

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Pop/Rock - Erschienen am 8. November 2003 | Epic

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Rock - Erschienen am 23. November 2015 | Doxy Records

Rock - Erschienen am 12. April 2020 | SHOCKWAVES

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. Juli 2020 | Blue Cactus