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Die Alben

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Ambient - Erschienen am 28. Oktober 2013 | Erased Tapes

Booklet
Selbst wenn man noch nie etwas von Peter Broderick gehört hat, der Albumtitel deutet es an: Bei "Float 2013" handelt es sich um eine Neuauflage seines 2008er Debüts "Float". Brauchts ein Reissue von einer Platte, die vor fünf Jahren vermutlich nur ein paar hundert Leute gekauft haben? Unbedingt! Denn bereits damals verstand es Broderick, Vorliebe für Neo-Klassik und seine Wurzeln in Portlands Folk-Szene auf höchstem Niveau zu verbinden. Daher wirkt es logisch, die Aufmerksamkeit noch mal auf das Album zu lenken, gerade weil sein Labelkollege Ólafur Arnalds mit "For Now I Am Winter" zuletzt Achtungserfolge einfuhr. Eine überarbeitete Variante erscheint gleichzeitig, gemessen an der Qualität der 2008er Version, dennoch erst mal überflüssig. Doch der Songwriter/Komponist war sich sicher, dass man mit der richtigen Abmischung noch mehr aus dem Erstling rausholen kann. Recht behält er. Noch dazu übernahm das Remastering sein guter Freund Nils Frahm. Man muss schon aufmerksam vergleichen, um die Unterschiede ausfindig zu machen, doch genau darin liegt die Meisterschaft des Berliners. Er versetzt den einen oder anderen Instrumenteneinsatz, lässt hier und da einem Übergang mehr Zeit oder verschiebt die Prioritäten. Kurz: Er bügelt ein paar holprige Stellen glatt und perfektioniert das Timing. Doch wie gesagt, Frahms Beitrag zu "Float" übernimmt nur die Rolle eines I-Tüpfelchens. Denn eindringlich und stimmungsgeladen waren Brodericks Arrangements bereits vor fünf Jahre. Von Kollegen als Multiinstrumentalist geschätzt, schöpfte er aus seinem vollen Repertoire: Piano, Violine, Cello, Gitarre, Banjo, Schlagzeug oder Bläser. Nicht selten überlagern die beeindruckenden Klangkulissen Landschaftsaufnahmen von Vogelgezwitscher oder dem Rauschen des Windes ("Floating/Sinking"). Liest sich vielleicht wie der reinste Kuddelmuddel, Broderick lenkt jedoch alles in seine Bahn und schafft beschwichtigende Melodiebögen. Statt mit waghalsigen Experimenten zu überfordern, lädt "Float 2013" zum meditativen Nachdenken über Leben und Natur ein. Unaufgeregt, ohne unaufregend zu sein. Im Zentrum des Werks steht der Siebenminüter "Stopping On The Broadway Bridge". Es beginnt mit repetitiven Tonfolgen auf dem Klavier, ehe Windböen ertönen, die unter der Brücke hindurchpfeifen, Motorengeräusche und Sirenen klingen leise an. Banjo-Gezupfe lässt dann städtische Hektik erahnen, während Streicher, Bläser und Piano einen ausgleichenden Ruhepol bilden. Die getragene Stimmung fließt in "Another Glacier" über, dem einzigen Stück, in dem Peter Broderick zusammen mit einer Sängerin seine Stimme für ein paar verträumte Momente erhebt. So unerwartet wie die Vocals erklingen, so schnell verhallen sie im Anschluss, fügen sich ähnlich wie die Geräusch-Samples schnörkelos in das tiefenentspannte Gesamtbild ein. Einzig "Broken Patterns" vermag es mithilfe blecherner Percussions, anschwellenden Streichern und ein paar Drumschlägen mit einem Anflug von Disharmonie zu überraschen. Jegliche Spur davon verschwindet allerdings, sobald die beiden letzten Tracks "An Ending" und "A Beginning" den Hörer mit weichem Wechselspiel von Piano und Streichern wieder zurück in seine meditative Blase driften lassen. "Float 2013" hält, was es im Namen verspricht: Denn selten erlaubt es eine Platte, sich derart treiben zu lassen und in seine Gedanken zu versinken - ganz ohne erdrückende Melancholie, die sich in ähnlichen Kompositionen oft ausbreitet. Brodericks Musik lebt vielmehr von natürlicher Schönheit und beruhigender Stille. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. September 2021 | Erased Tapes

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Folk - Erschienen am 28. August 2020 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 9. November 2018 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 28. November 2011 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 17. November 2017 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 7. November 2011 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 9. Dezember 2016 | Erased Tapes

Peter Broderick ist sogar in der Riege der Ausnahmekünstler eine Erscheinung. Er spielt gefühlt 100 Instrumente, komponiert schrankenlos Klassik, Folk, Pop, Elektro oder Hip Hop. Und sein Trachten, überlieferte Musiktradition mit zeitgenössischen Strukturen zu paaren, bringt stets hochklassige Früchte hervor. Mit "Partners" strebt seine Musik wieder mehr in Richtung klassischer Pianostücke. Auch hierfür erfindet sich der Mann aus Oregon neu. Letzteres war anscheinend dringend notwendig. Broderick fühlte sich zuletzt ein wenig entfremdet von seinen neoklassischen Pianowurzeln. Eine Annährung an John Cage, dessen kompositorische Experimente mit dem Zufall und Brodericks Interpretation von "In A Landscape" boten einen willkommenen Ausweg. Broderick ist wieder geerdet und präsentiert als Ergebnis diese sieben superben Tracks. Kaum zu glauben, aber wahr: Ausgerechnet ein Würfel half hierbei als Dreh- und Angelpunkt. Manches im Bereich Reihenfolge, Anordnung oder Grundton würfelte er tatsächlich aus. Dies verband es mit den eigenen Vorstellungen von Struktur und Ausdruck. Doch man hört das nicht heraus. "Partners" klingt wie aus einem Guss und fließt betörend aus den Boxen ins zentrale Nervensystem des Lauschenden. "Partners" eröffnet mit dem Titelstück; einem intensiven Gedicht, dessen Inhalt ich ganz bewusst weder erläutere noch zitiere. Das muss jeder selbst entdecken und empfinden. Angenehm passend münden jene Zeilen in Cages "In A Landscape", ein im Original achtminütiges Werk für Piano oder Harfe aus dem Jahr 1948. Broderick dehnt es ein wenig und verleiht seiner Variation eine sehr eigene Atmosphäre, die gleichermaßen schroff wie ätherisch klingt. Alles darauf folgende ist ein höchst intimes Schaulaufen als sensitiver Pianoman. Die Stücke perlen teils fragil, teils kraftvoll. Dabei transportieren sie stets eine Art nicht beirrbarer Unaufhaltsamkeit. Als Anspieltipps empfehle ich das wehmütige "Up Niek Mountain", seinen Abschiedsgruß an einen verstorbenen Freund sowie das drängende "Conspiraling". Weiterhören mit Brodericks Meisterstück "Float 2013" in der kongenialen Bearbeitubng von Nils Frahm. © Laut
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Folk - Erschienen am 22. Oktober 2012 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 25. Oktober 2010 | Erased Tapes

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House - Erschienen am 6. Juli 2021 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 19. August 2016 | Erased Tapes

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Peter Broderick ist sogar in der Riege der Ausnahmekünstler eine Erscheinung. Er spielt gefühlt 100 Instrumente, komponiert schrankenlos Klassik, Folk, Pop, Elektro oder Hip Hop. Und sein Trachten, überlieferte Musiktradition mit zeitgenössischen Strukturen zu paaren, bringt stets hochklassige Früchte hervor. Mit "Partners" strebt seine Musik wieder mehr in Richtung klassischer Pianostücke. Auch hierfür erfindet sich der Mann aus Oregon neu. Letzteres war anscheinend dringend notwendig. Broderick fühlte sich zuletzt ein wenig entfremdet von seinen neoklassischen Pianowurzeln. Eine Annährung an John Cage, dessen kompositorische Experimente mit dem Zufall und Brodericks Interpretation von "In A Landscape" boten einen willkommenen Ausweg. Broderick ist wieder geerdet und präsentiert als Ergebnis diese sieben superben Tracks. Kaum zu glauben, aber wahr: Ausgerechnet ein Würfel half hierbei als Dreh- und Angelpunkt. Manches im Bereich Reihenfolge, Anordnung oder Grundton würfelte er tatsächlich aus. Dies verband es mit den eigenen Vorstellungen von Struktur und Ausdruck. Doch man hört das nicht heraus. "Partners" klingt wie aus einem Guss und fließt betörend aus den Boxen ins zentrale Nervensystem des Lauschenden. "Partners" eröffnet mit dem Titelstück; einem intensiven Gedicht, dessen Inhalt ich ganz bewusst weder erläutere noch zitiere. Das muss jeder selbst entdecken und empfinden. Angenehm passend münden jene Zeilen in Cages "In A Landscape", ein im Original achtminütiges Werk für Piano oder Harfe aus dem Jahr 1948. Broderick dehnt es ein wenig und verleiht seiner Variation eine sehr eigene Atmosphäre, die gleichermaßen schroff wie ätherisch klingt. Alles darauf folgende ist ein höchst intimes Schaulaufen als sensitiver Pianoman. Die Stücke perlen teils fragil, teils kraftvoll. Dabei transportieren sie stets eine Art nicht beirrbarer Unaufhaltsamkeit. Als Anspieltipps empfehle ich das wehmütige "Up Niek Mountain", seinen Abschiedsgruß an einen verstorbenen Freund sowie das drängende "Conspiraling". Weiterhören mit Brodericks Meisterstück "Float 2013" in der kongenialen Bearbeitubng von Nils Frahm. © Laut
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Folk - Erschienen am 22. Oktober 2012 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 1. Juni 2009 | Erased Tapes

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Ambient - Erschienen am 28. Oktober 2013 | Erased Tapes

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Selbst wenn man noch nie etwas von Peter Broderick gehört hat, der Albumtitel deutet es an: Bei "Float 2013" handelt es sich um eine Neuauflage seines 2008er Debüts "Float". Brauchts ein Reissue von einer Platte, die vor fünf Jahren vermutlich nur ein paar hundert Leute gekauft haben? Unbedingt! Denn bereits damals verstand es Broderick, Vorliebe für Neo-Klassik und seine Wurzeln in Portlands Folk-Szene auf höchstem Niveau zu verbinden. Daher wirkt es logisch, die Aufmerksamkeit noch mal auf das Album zu lenken, gerade weil sein Labelkollege Ólafur Arnalds mit "For Now I Am Winter" zuletzt Achtungserfolge einfuhr. Eine überarbeitete Variante erscheint gleichzeitig, gemessen an der Qualität der 2008er Version, dennoch erst mal überflüssig. Doch der Songwriter/Komponist war sich sicher, dass man mit der richtigen Abmischung noch mehr aus dem Erstling rausholen kann. Recht behält er. Noch dazu übernahm das Remastering sein guter Freund Nils Frahm. Man muss schon aufmerksam vergleichen, um die Unterschiede ausfindig zu machen, doch genau darin liegt die Meisterschaft des Berliners. Er versetzt den einen oder anderen Instrumenteneinsatz, lässt hier und da einem Übergang mehr Zeit oder verschiebt die Prioritäten. Kurz: Er bügelt ein paar holprige Stellen glatt und perfektioniert das Timing. Doch wie gesagt, Frahms Beitrag zu "Float" übernimmt nur die Rolle eines I-Tüpfelchens. Denn eindringlich und stimmungsgeladen waren Brodericks Arrangements bereits vor fünf Jahre. Von Kollegen als Multiinstrumentalist geschätzt, schöpfte er aus seinem vollen Repertoire: Piano, Violine, Cello, Gitarre, Banjo, Schlagzeug oder Bläser. Nicht selten überlagern die beeindruckenden Klangkulissen Landschaftsaufnahmen von Vogelgezwitscher oder dem Rauschen des Windes ("Floating/Sinking"). Liest sich vielleicht wie der reinste Kuddelmuddel, Broderick lenkt jedoch alles in seine Bahn und schafft beschwichtigende Melodiebögen. Statt mit waghalsigen Experimenten zu überfordern, lädt "Float 2013" zum meditativen Nachdenken über Leben und Natur ein. Unaufgeregt, ohne unaufregend zu sein. Im Zentrum des Werks steht der Siebenminüter "Stopping On The Broadway Bridge". Es beginnt mit repetitiven Tonfolgen auf dem Klavier, ehe Windböen ertönen, die unter der Brücke hindurchpfeifen, Motorengeräusche und Sirenen klingen leise an. Banjo-Gezupfe lässt dann städtische Hektik erahnen, während Streicher, Bläser und Piano einen ausgleichenden Ruhepol bilden. Die getragene Stimmung fließt in "Another Glacier" über, dem einzigen Stück, in dem Peter Broderick zusammen mit einer Sängerin seine Stimme für ein paar verträumte Momente erhebt. So unerwartet wie die Vocals erklingen, so schnell verhallen sie im Anschluss, fügen sich ähnlich wie die Geräusch-Samples schnörkelos in das tiefenentspannte Gesamtbild ein. Einzig "Broken Patterns" vermag es mithilfe blecherner Percussions, anschwellenden Streichern und ein paar Drumschlägen mit einem Anflug von Disharmonie zu überraschen. Jegliche Spur davon verschwindet allerdings, sobald die beiden letzten Tracks "An Ending" und "A Beginning" den Hörer mit weichem Wechselspiel von Piano und Streichern wieder zurück in seine meditative Blase driften lassen. "Float 2013" hält, was es im Namen verspricht: Denn selten erlaubt es eine Platte, sich derart treiben zu lassen und in seine Gedanken zu versinken - ganz ohne erdrückende Melancholie, die sich in ähnlichen Kompositionen oft ausbreitet. Brodericks Musik lebt vielmehr von natürlicher Schönheit und beruhigender Stille. © Laut
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Ambient - Erschienen am 18. Oktober 2010 | Erased Tapes

Ambient - Erschienen am 21. Juli 2021 | Erased Tapes

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Folk - Erschienen am 16. Oktober 2020 | Erased Tapes

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