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Die Alben

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Paul McCartney Catalog

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Ram

Rock - Erschienen am 17. Mai 1971 | Paul McCartney Catalog

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Rock - Erschienen am 18. Dezember 2020 | Capitol Records

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Schon der Titel lässt das Beatles- und McCartney-Herz höher schlagen, denn den eigenen Namen hat der wohl einflussreichste Musiker der Pop-Geschichte nur für ganz besondere Alben verwendet. Oder besser für solche, die in besonderen Momenten in seinem Leben entstanden. Gemeinsam haben sie einen widrigen Auslöser und unverhofft viel Zeit zur Verfügung. Während die meisten von uns Trübsal geblasen oder die Wohnung entmistet hätten, tat McCartney stets das, was er am besten kann: Zu Gitarre oder Klavier greifen und neue Songs schreiben. Ganz so dramatisch wie bei der Entstehung der Alben "I" (1970, während der Trennung der Beatles) und "II" (1980, nach der Auflösung von Wings) war es diesmal zum Glück nicht. Ernsthaft war die Lage trotzdem, denn statt sich für seine anstehende Europatour vorzubereiten, die ihn unter anderem in die malerische toskanische Stadt Lucca und zum krönenden Abschluss zum Glastonbury-Festival geführt hätten, fand sich McCartney im März 2020 in seinem Landhaus an der Küste zwischen Brighton und Dover wieder. Der plötzliche Corona-Lockdown brachte unverhofft Gesellschaft, nämlich die seine Tochter Mary und ihrer vier Kinder. So fanden sich drei Generationen McCartney unter einem Dach wieder. Trotz der dramatischen Umstände eine schöne Situation, wie McCartney erklärte, denn so konnte er viel Zeit mit seinen Enkeln verbringen. Praktisch auch, dass er sich auf dem Grundstück, auf dem eine Jahrhunderte alte Mühle steht, schon vor Jahren ein Studio eingerichtet hat, in dem er tagsüber werkeln konnte. Ein Projekt stand tatsächlich an: Die Aufnahme einer instrumentalen Begleitung für einen kurzen animierten Film, den er sich mich dem befreundeten Regisseur Geoff Dunbar ausgedacht hatte. Anlass war eines der Lieder, die er 1997 bei einer Session mit Beatles-Produzent George Martin aufgenommen hatte. "Calico Skies", landete auf dem Album "Flaming Pie", das in einer Pause als Solostück entstandene "When Winter Comes" dagegen in einer Schublade. McCartney hatte sich überlegt, es als Bonustrack in eine Neuauflage des Albums zu packen, befürchtete aber, dass es untergehen würde, deshalb die Idee, es als Kurzfilm zu veröffentlichen. Kaum abwegig, schließlich hatte er mit Dunbar im letzen Jahrtausend mehrmals zusammen gearbeitet, unter anderem 1985 bei "Rupert And The Frog Song". Das Stück mit dem Titel "Long Tailed Winter Bird", eine bluesige Nummer mit Gitarre, Bass, eingestreuten Wörtern und zum Schluss auch mit Schlagzeug, war schnell eingespielt, der Lockdown aber noch lang (letztlich wurden es sechs Wochen). McCartney nahm sich also Lieder vor, die er halbfertig liegen gelassen hatte. Darunter "Deep Deep Feeling", eine experimentierfreudige Mischung, die im Wesentlichen aus Schlagzeug, Sprechgesang, Falsettoeinlagen und einem "Chor" besteht, in dem McCartney über die Liebe sinniert. "Es war einfach schön, im Studio zu arbeiten. Mary hat jeden Abend gekocht, denn das macht sie sehr gerne. Während wir auf das Essen warteten, fragte sie mich immer, was ich am Tag gemacht habe, und so spielte ich ihr auch dieses Stück vor. Ich wollte einfach nicht, dass es endet. Ich dachte zwar, es ist zu lang und selbstverliebt, schließlich habe ich aber beschlossen, dass ich es mag und es einfach so belassen", erzählt McCartney in einem Interview mit der Zeitschrift Loud And Quiet. Mit über acht Minuten ist es mit Abstand das längste Stück des Albums. Mary ging zum Glück auch ihrem Beruf nach, dem als Fotografin. Sie hielt die Arbeit ihres Vaters fest, womit sich ein schöner Kreis schließt, denn auf "I" war sie, erst wenige Monate alt, auf der Rückseite des Albums zu sehen, wie sie auf der Brust ihres Vaters lag. Eines der bekanntesten Bilder ihrer Mutter Linda. Weitere Lieder entstanden ganz neu. McCartney spielte sie mit dem Instrument ein, mit dem er sie erdacht hatte und fügte dann weitere hinzu. "Find My Way" ist eine weitere eher schnelle Nummer, die stellenweise fast schon gesampelt wirkt. "Pretty Boys" dagegen eine typische McCartney-Ballade mit Gitarre, Bass und Schlagzeug. "Women And Waves" entstand am Klavier. Hier zeigt sich auch, dass McCartneys Stimme nicht mehr jede Kraft besitzt, die sie noch vor 15 Jahren hatte. "Lavatory Lil" könnte die Schwester, oder gute Freundin, von Lovely Rita oder Polythene Pam sein, mit einem coolem, leicht schrägem Gitarrenriff, das auch von seinem Kumpel Keith Richards stammen könnte. "Slidin'" ginge mit etwas stärkerer Verzerrung sogar fast schon als Hard Rock durch, "The Kiss Of Venus" ist eine jeder fröhlichen, kurzen akustischen Gitarrennummern, die McCartney im Laufe seiner Karriere zu Dutzenden aus den Ärmeln geschüttelt hat. "Seize The Day" enthält McCartney Lehre aus der Corona-Zeit: Genieße das Hier und Jetzt, denn du weißt nie, was morgen passiert. Musikalisch ist es eine eher entbehrliche Schunkel-Nummer der Sorte, die er ebenfalls schon Dutzende Male geschrieben hat. Nach dem eher öden "Deep Down" kommt zum Schluss noch als Schmankerl das Stück zum Zeichentrickfilm, als Einleitung aber noch das Thema aus dem Opener, wodurch sich der verlängerte Titel "Winter Bird / When Winter Comes" ergibt. Als der Lockdown endete, überlegte sich McCartney, was er mit dem Material anfangen solle. Schließlich "leuchtete eine kleine Glühbirne auf. Warte mal, sagte ich mir, das ist doch genauso wie bei Paul McCartney I und II, da habe ich doch auch alles selbst aufgenommen. Also ist das hier auch ein McCartney-Album." So spontan die Entstehung, so beeindruckend die Marketing-Maschinerie, die Ende August anlief. Erst ging die Webseite "mccartneyiii.com" online, zunächst nur mit der erfundenen Fehlermeldung "303" statt der üblichen "404". Im Oktober erschienen dann auf YouTube zwei Snippets, gefolgt von zwei Interviews in einer Radiosendung der BBC und der Zeitschrift Loud And Quiet. Schließlich wurden die einzelnen Songtitel auf Facebook veröffentlicht, als Graffiti in verschiedenen Metropolen, begleitet von der Partitur der Gesangslinie der ersten Zeilen. Unter dem Hashtag #12daysofpaul wurden Musiker dazu aufgefordert, die Songs zu covern - oder in dem Fall anhand der Partitur weiterzuspinnen. Die nachhaltigste Aktion ist jedoch die Vielfalt der Formate, in denen das Album erscheint. Neben CD und Download gibt es Vinylpressungen in vielen unterschiedlichen Farben, darunter pink für die US-Kette Newbury Comics, orange für uDiscover (der Online-Shop seines Labels Universal), "Coke-bottle clear" für die Gruppe #spotifyfansfirst, blau und durchsichtig für unabhängige Plattenläden. Am interessantesten für Sammlerherzen dürfte jedoch die Ausgabe in Gelb mit schwarzen Punkten sein, die Jack Whites Label Third Man Records herausbringt und die auf 333 Exemplare limitiert ist. Wer die verpasst hat, kann versuchen, eine der 3.000 roten zu ergattern, die ebenfalls bei Third Man erscheinen. Ach ja, schnödes Schwarz gibt es natürlich auch. Egal in welcher Farbe und Format, wird sich "Paul McCartney III" nicht mit den verheerenden Kritiken herumschlagen müssen, die "I" und "II" hervor riefen. Und auch nicht jenen Kultstatus erlangen, den die Vorgänger längst inne haben. Schließlich gilt "I" als die Mutter aller erfolgreich in den eigenen vier Wänden aufgenommen Platten, während "II", als Spielerei mit Synthesizer und Sequencer entstanden, unter DJs und Samplern hohes Ansehen genießt. McCartney ist mittlerweile eine solche Ikone und so beliebt, dass er sich dabei aufnehmen könnte, wie er eine halbe Stunde lang mit Mundwasser gurgelt, und damit Erfolg hätte. Unabhängig davon ist "III" das erstaunlich gut gelungene Zeugnis eines Menschen, der mittlerweile 78 intensive Jahre hinter sich hat. Davon etwa 56 als Superstar. Dass er dabei bodenständig geblieben ist und sich immer noch wie ein kleiner Junge auf seine Touren und neue Songs freut, zeichnet ihn als Menschen und Künstler ganz besonders aus. Seinen Humor hat er zum Glück auch noch nicht verloren. Gerüchten zufolge soll "III" sein letztes Album sein, so eine Frage im Interview mit Loud And Quiet. "Alles, was ich tue, ist angeblich zum letzten Mal", so McCartney. "Als ich 50 wurde hieß es, das sei meine letzte Tour. Ich dachte mir, 'wirklich?' So funktioniert es halt mit den Gerüchten, aber das ist schon OK. Als wir 'Abbey Road' aufgenommen haben, soll ich bereits tot gewesen sein. Alles, was danach kam, ist also ein Bonus". © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2010 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 10. Juni 2016 | Paul McCartney Catalog

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Seine aktuelle Tournee gleicht einem Triumphzug. Alle wollen die lebende Legende Paul McCartney sehen. Und der bald 74-Jährige gibt dem Volk, wonach es dürstet: Songs aus all seinen Schaffensphasen. In Düsseldorf spielte er 38 Songs in 160 Minuten. Popgeschichte in zweieinhalb Stunden. Erster Song: "A Hard Day's Night". Letzter Song: "The End". Wie es der Songwriter aber geschafft hat, nach dem Beatles-Split 1970 seine Pop-Spitzenposition jahrezehntelang zu verteidigen, davon legt "Pure" eindrücklich Zeugnis ab. "Pure" ist keine Best Of-Scheibe im eigentlichen Sinne, sondern eine Art Spotify-Playlist von McCartneys eigenen Lieblingssongs aus 46 Jahren. Ein Macca-Mixtape, handverlesen. Die vorliegende 4-CD-Box ist in dieser Hinsicht natürlich aussagekräftiger als die abgespeckte Doppel-CD. "Mein Team und ich hatten keinen großartigen Plan für diese Sammlung, außer dass es Spaß machen sollte, die Platte anzuhören. Also setzten wir uns zusammen und am Ende hatten wir diese buntgemischten Playlists aus den unterschiedlichen Phasen meiner langen und ereignisreichen Karriere", erklärt McCartney das Projekt (er sagt tatsächlich "of my long and winding career"). Was also findet dieser Jahrhundertkünstler selbst super? Spannende Frage. "Hope Of Deliverance" glücklicherweise schon mal nicht. Eine mutige Entscheidung, kurbelte der oberflächliche Popsong seine Chartskarriere Anfang der 90er Jahre doch maßgeblich wieder an. Gleichwohl zeigt natürlich auch er, welches untrügliche Gespür für Melodien der Mann besitzt. Alleine schon wenn man den Songtitel ausschreibt, hat man den Refrain wieder im Ohr. Paul McCartney hat 67 andere Songs ausgewählt. Beginnen wir gleich mal mit den 80ern. McCartney begrüßt das neue Jahrzehnt als Solokünstler, die Wings sind schon so gut wie Vergangenheit. "Waterfalls" stammt von seinem 1980er Album "McCartney II". "Don't go jumping waterfalls / please keep to the lake" singt er zart zu seiner Fender Rhodes. 14 Jahre später veröffentlichen TLC einen gleichnamigen Song und allein schon deren Refrainzeile "Don't go chasing waterfalls / Please stick to the rivers and the lakes that you're used to" erfordert wenig Fantasie in der Frage, wo sich die drei Damen da mehr als sachte haben inspirieren lassen. Wenn schon abkupfern, dann macht das der Chef lieber selbst: Im hohen Chorgesang von "Every Night" etwa schwingt die Melodie von "You Never Give Me Your Money" mit. Ursprünglich ist er auch ungefähr so alt, da er in den "Get Back"-Sessions zumindest angespielt wurde. Dann, 1983: Auf das weltberühmte Duett "Say Say Say" mit Michael Jackson wollte McCartney nicht verzichten, was aus zweierlei Hinsicht bemerkenswert ist. Zum einen bestand McCartney für "Pure" auf einer Alternativversion, die einen Remix des legendären 80s-Pop-DJs John "Jellybean" Benitez mit neuen Gesangsspuren von ihm und Jacko verbindet, die erst 2015 gefunden wurden. Zum anderen ist der Name Jackson für McCartney nach wie vor mit der traurigen Erinnerung verbunden, dass Jacko ihm 1985 die Rechte an allen Beatles-Songs wegschnappte, nachdem er selbst den Amerikaner erst darauf aufmerksam gemacht hatte, wie wertvoll Songrechte sind. Wie für so viele altgediente Rockstars waren die 80er aber auch für McCartney nicht das günstigste Jahrzehnt. Drei Jahre nach "Say Say Say" sah auch er langsam kein Land mehr. "Press" war die Leadsingle von "Press To Play", bis heute eins der schlecht verkauftesten Alben seiner Karriere. Die deutliche Anbiederung an den von Stock Aitken Waterman diktierten Charts-Zeitgeist merkt man der Single leider an. Von solch kommerziellen Gesichtspunkten unbeeindruckt, stellt Paul seinen Fans vom selben Album auch "Good Times Coming/Feel The Sun" vor, ein trotz des rockigen zweiten Teils gesichtsloses Funk-Liedchen, das einem in diesem 67-Song-Zusammenhang aber die Tücken und Gefahren eines derart langen Karrierewegs gut vor Augen führt. Es soll hier ja auch darum gehen, neue tolle Songs oder eben obskure zu entdecken: Zu letzterer Kategorie zählt ganz sicher die Single "We All Stand Together", die unter Fans auch als "The Frog Song" bekannt ist, weil sie 1984 für den britischen Zeichentrickfilm "Rupert And The Frog Song" komponiert wurde. Eine Art "Do They Know It's Christmas" für Kinder. Die vor allem im direkten Vergleich mit dem vermeintlich intellektuellen Ex-Partner Lennon gerne herangezogene Beschreibung McCartneys als Pop-Softi ist dennoch bösartiger Natur, die Songwriting-Spannbreite des Briten ist einfach enorm. Im Prinzip zeigt sich dies schon zu Beginn der ersten CD: Von den dunklen Mollakkorden des eröffnenden "Maybe I'm Amazed" geht es bruchlos über in den federleichten, manche würden sagen nachlässigen Pop von "Heart Of The Country", der die Kunst von McCartney praktisch in zwei Songs erklärt. Auf dem schmalen Grat zwischen Formatradio-Material und perfektem Pop landete er meistens auf der richtigen Seite. Man höre nur "Dear Boy": Der Melodienwahnsinn, der diesem Mann zu Eigen ist, äußert sich hier in voller Brillanz. Innerhalb eines Kanons spinnen Hauptmelodie und Backgroundgesang einen feinen Kokon, alles strebt auseinander und doch hält es einer zusammen: Big Paul on the piano, nämlich. Der Song seines 1971er Albums "RAM" beinhaltet eine Zeile an den Ex-Mann seiner Frau Linda McCartney, der es angeblich nie zu schätzen wusste, was er an ihr hatte. Selbstredend bezog ein gewisser John Lennon diese Zeile auf sich, die Beatles-Trennung war ja noch taufrisch. Oder die Streicherballade "Uncle Albert", die nach der Hälfte in den zweiten Teil "Admiral Halsey" übergeht, einem swingenden Gipsy-Part, in dem McCartney mit Kopfstimme comicartig herumspielt, bevor die eingängige Zeile "Hands across the water" mehrstimmig alle Aufmerksamkeit auf sich bindet. Die Technik, scheinbar unzusammenhängende Teile miteinander zu verweben, hatte McCartney gerade im Vorjahr auf "Abbey Road" perfektioniert. "Another Day", die erste Macca-Single nach dem Beatles-Split versprüht mehr Harmonie, als aufgrund der damals heißen Luft um die Trennung zu vermuten gewesen wäre. Für MacCartney bricht hier nicht nur ein neuer Tag an, sondern ein neues Leben. Toller Song, geschrieben noch in der späten Beatles-Phase. An "Too Many People", einer an sich harmlosen B-Seite desselben Jahres, liegt dem Musiker offensichtlich auch viel. Ob es rückblickend an der diesmal wirklich mit Lennon und Yoko Ono im Sinn geschriebenen Zeile "too many people preaching practices" liegt, die seinen damaligen Frust über das Liebespaar ausdrückte? Spielt keine Rolle: Macca pumpt weiter Tracks aus allen Jahrgängen. Der frühe Wings-Song "Bip Bop", die pompöse Cheerleader-Nummer "Jet", der offenkundig unter dem guten Einfluss von ELO-Boss Jeff Lynne geschriebene 90er Jahre-Rocker "Flaming Pie", das experimentelle "Appreciate" vom aktuellen Album "New" und - selbstverständlich - das unzerstörbare "Live And Let Die". Auch in der jüngeren Vergangenheit finden sich Perlen: "Jenny Wren" von 2005 ist der legitime Nachfolger von "Blackbird" und zwar nicht nur aufgrund des Fingerpicking-Stils - ein ganz großer McCartney-Moment. Die traurige Ballade "Too Much Rain", ebenfalls vom tollen Album "Chaos And Creation In The Backyard" zieht er dem für meine Begriffe noch zauberhafteren "At The Mercy" vor - geschenkt. "Arrow Through Me" von 1979 hätte dagegen das coole Duett mit Michael Jackson werden können. Völlig lässig grooven die Wings hier kurz vorm Ende eine Soul-Pop-Nummer ein. Nebenbei göttliche Vocals von Sir Paul. Definitive Song-Entdeckung dieser Mega-Edition. Sein Album "Kisses On The Bottom" von 2012 bestand fast ausschließlich aus Coverversionen des "Great American Songbook", dessen Esprit auch die Ballade "My Valentine" ausstrahlt, mit dem Unterschied, dass McCartney sie selbst geschrieben hat und Eric Clapton als Gastgitarrist hinzuholte. Macca ist eben sein eigenes Classic Songbook. Möge er uns noch lange erhalten bleiben und gerne das Level des letzten Albums "New" aufrechterhalten. © Laut
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Rock - Erschienen am 23. Juli 2021 | Capitol Records

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Ein Ex-Beatle zu sein, ist ganz schön praktisch. Hat man eine Idee, muss man nur zum Hörer greifen und ein paar namhafte Musiker zusammen trommeln. Ein Vorgang, den Ringo Starr schon seit Jahrzehnten erfolgreich durchführt. Doch während sich der Einsatz der Auserwählten bei ihm meistens um Trällern im Hintergrund beschränkt, wünschte sich Paul McCartney nach der Veröffentlichung seines Albums "III" mehr Engagement. Ende 2020 habe er einen Anruf erhalten, erklärt Beck bei Apple Music (dem Musikportal, nicht dem Beatles-Label). Er habe sich in sein Studio beim Pool zurückgezogen, "und alle Instrumente selbst aufgenommen, wegen Covid und Quarantäne.". Wie gut, dass sich in seiner Sammlung auch ein Bass von Höfner befindet, Modell Paul McCartney. Das Stück habe er ihm vorgegeben. "Ich habe wie gewohnt nur die Gesangsspur übernommen, es von Dur nach Moll versetzt und neu eingespielt", so Becks Vorgehensweise. Elf Künstler für elf Songs, so die Idee. Nicht nur die Künstler waren überrascht - auch die Wahl McCartneys ist es. Er mied die ganz großen Namen und suchte sich seine Leute hauptsächlich aus dem Indie-Bereich aus. Klar, Damon Albarn und St. Vincent kennt fast jeder, aber Khruangbin oder EOB? Letzterer ist übrigens Ed O'Brien, der Gitarrist von Radiohead. Josh Homme hätte man auch nicht unbedingt auf der McCartney'schen Wunschliste verortet. Phoebe Bridgers lieferte für viele mit "Punisher" das Album des Jahres 2020 ab und ist mit 26 gerade mal ein Drittel so alt wie ihr Auftraggeber. Jedenfalls macht es Spaß, den Tracks zuzuhören - im direkten Vergleich mit den Originalversionen oder auch für sich genommen. Während sich Beck in "Find My Way" einigermaßen ans Original hält, klingt Sänger Dominik Fike (Jahrgang 1995) in "The Kiss Of Venus" wie auf Helium. Khruangbin machen aus "Pretty Boys" eine coole Space Rock-Nummer mit wummerndem Bass, während St. Vincent zunächst eher Spuren wegnimmt als sie aufzutürmen, dann aber an 3D RDNs Massive Attack erinnert, der in "Deep Deep Feeling" elf bekiffte Minuten lang durch den Trip Hop-Fleischwolf dreht. Dev Hynes alias Blood Orange arbeitet die R&B-Elemente von "Deep Down" aus, die schon in der Originalversion zu hören waren, Phoebe Bridgers wandelt "Seize The Day" dagegen von fröhlich-seicht in bleischwer um. EOB interpretiert "Slidin'" als hart rockende Queens Of The Stone Age-Nummer, während sich deren Frontmann nach Damon Albarns eher einschläferndem "Long Tailed Winter Bird" erst mal eine Zigarette (oder eine Tüte?) anzündet und in "Lavatory Lil" auch sonst auf lässig-cool macht. Und schon ist es Zeit für das letzte Stück "When Winter Comes", das Anderson .Paak etwas überfrachtet. Aber das war auch die schwierigste Aufgabe: Wie soll man McCartney übertrumpfen, wenn er ein Kinderlied alleine auf der Gitarre spielt? Im April 2021 erscheint das Album erst mal digital. Wer auch einen Tonträger sein Eigen nennen will, muss sich bis zum 23. Juli gedulden. Dafür gibt es neben CD auch Vinyl in verschiedenen Farbausführungen und einen zusätzlichen Remix von "Long Tailed Winter Bird" des Schauspielers Idris Elba. Und nochmal zurück zu den Beatles: Ist der Titelzusatz "Imagined" zufällig, oder versteckt sich dahinter eine obskure Botschaft? In welche Richtung auch immer, da "Imagine" das bekannteste Stück John Lennons ist? Wenn, dann hoffentlich eine schöne. Wobei der Titel eines Liedes, das sie 1967 zusammen geschrieben hatten (und von Starr singen ließen) zu diesem Album besser passt: "With A Little Help From My Friends". © Laut
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Rock - Erschienen am 5. Mai 1997 | Paul McCartney Catalog

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Welch eine hübsche Überraschung, dieses Remaster des Albums Flaming Pie aus dem Jahr 1997. Und damit das ursprüngliche Album auch vollständig ist, gibt es eine ganze Reihe von Demoaufnahmen, hausgemachten Einspielungen und akustischen Versionen. Insgesamt also 45 Tracks und ebenso viele Überraschungen, Varianten und Gründe, dieses Album zu entdecken oder wieder zu entdecken, das seinerzeit von Kritik und Publikum gleichermaßen geschätzt wurde. Es handelt sich um das zehnte Album aus Sir Pauls Solokarriere und erschien damals vier Jahre nach seinem Vorgänger. Dazu muss gesagt werden, dass sich Paul zwischenzeitlich in das gigantische Projekt Beatles Anthology gestürzt hatte, aus dem er viel neue Energie schöpfte. Dieses Experiment brachte ihn nämlich wieder auf die Idee, kleine popartige Reime zu komponieren, wie damals, als die Band ihr goldenes Zeitalter erlebte. Und wenn man sich das anhört, ist tatsächlich diese Frische zu spüren und diese Lust, Spaß zu haben, ohne sich viel Gedanken zu machen und unbedingt irgendwie ernst sein zu wollen. Insgesamt kann man das Album als überzeugend bezeichnen und mehrere Kritiker begrüßen dieses Album als sein gelungenstes seit Tug of War im Jahr 1982… Auf einem Titel ist sein alter Kumpel Ringo Starr zu hören, der mit Paul ein von Blues angehauchtes Really Love You präsentiert, eine Premiere – denn es ist tatsächlich das allererste Stück, für das die beiden Beatles gemeinsam verantwortlich sind. Starr ist übrigens auch in Beautiful Night zu hören… Insbesondere ist der recht geniale Great Day mit einlullenden Chören und kleinen synkopierten Perkussionsinstrumenten zu erwähnen, der Pauls wunderbare, von Soulmusik durchtränkte Vokalperformance zur Geltung bringt. Am Rande bemerkt, der Titel Flaming Pie ist eine Anspielung auf das, was Freund John Lennon im Jahre 1961 in Mersey Beat erzählte, wie sie auf den Namen The Beatles gekommen waren: „Das war eine Art Vision… ein Mann erschien auf einer brennenden Torte („on a flaming pie“) und sagte zu uns: ‚Ab jetzt seid ihr die Beatles, mit einem A.“ Denn Beatles wurde vom Wort „beetle“ (Käfer) abgeleitet. Was den Rest betrifft, so sind die Demoaufnahmen und akustischen oder nicht akustischen Vorabversionen wahre Fundstücke, und so wird uns klar, was für ein Talent dieser so sympathische, so zuvorkommende Paul besitzt. Dabei vergisst man beinahe, dass dieser Mensch nicht ganz normal ist… eine Legende eben. © YC/Qobuz
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Rock - Erschienen am 17. Mai 1971 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 17. April 1970 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 16. Mai 1980 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 17. Mai 1971 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 7. September 2018 | Capitol Records (US1A)

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Einfach ist es bestimmt nicht, im Jahre 2018 Paul McCartney zu heißen… Jeder, der sich hinsetzt, um sich Egypt Station anzuhören, weiß von vornherein, dass der über 76 Jahre alte Ex-Beatle wohl kaum noch ein Album liefern wird, oder zumindest eine Handvoll Songs, die seinen Meisterwerken aus dem letzten Jahrhundert das Wasser reichen könnten. Übrigens weiß Sir Paul das wohl selbst besser als sonst wer… Mit dieser Platte geht die Rechnung dennoch auf. Auch wenn seine Stimme logischerweise etwas von ihrer Pracht aus seinem goldenen Zeitalter verloren hat, Macca ist immer noch ein Meister für fein ziselierte Popsongs. Ihm, der Hunderte von Songs geschrieben hat, braucht niemand etwas zu erzählen, und wenn man Hand In Hand, Do It Now, Dominoes oder Confidante hört, erkennt man sein ihm ganz eigenes Handwerk. Was die Produktion betrifft, so ist der ehemalige Leadsänger der Wings klug genug, um nicht unpassend zu werden und auf jung machen zu wollen. Dieses Egypt Station ist übrigens von Anfang bis Ende ziemlich klassisch und seine standhaften Fans werden sich freuen. © Clotilde Maréchal/Qobuz
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2015 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1993 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 12. September 2005 | Paul McCartney Catalog

Da sitzt er mit Akustikgitarre im Garten seines Elternhauses, der zwanzigjährige Paul McCartney, zwischen den wehenden Leintüchern und Bettlaken seiner Familie. Es ist das Jahr 1962 und die Beatles-Single "Love Me Do" ist zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich noch nicht mal draußen (kam ja erst im Oktober). "Long time ago when we was fab", sang George Harrison einst. Auf dem Cover des neuen Paul McCartney-Albums ist der heute 63-Jährige noch nicht mal das, er ist einfach ein junger Rocker aus Liverpool. Nun ist man ja prinzipiell schon skeptisch, wenn gealterte Heroen mit neuen Alben aufwarten, erst recht wenn sie Paul McCartney heißen, der sich vor vier Jahren mit dem patriotisch-karitativen Song-Nonsens "Freedom" mal gar keinen Gefallen getan hat. Werden dann für das Cover noch alte Fotos rausgekramt und längst vergangene Karriere-Highlights als Inspiration angeführt (hier u.a. der Song "Blackbird"), ist es meistens sinnvoll, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen. Meistens. Ausgerechnet dieser McCartney widersetzt sich nun mit seinem neuen, schwerfällig betitelten Werk "Chaos And Creation In The Backyard" sämtlichen offenkundigen Befürchtungen, ein weiteres schlappes Pop-Album zu veröffentlichen. Der Produzentenname Nigel Godrich klingt zwar in der Regel immer neon golden, doch wenn ein Künstler nicht in Form ist nützt das ja auch nichts. Eine Recherche ergab allerdings, dass sich Godrich noch keinen einzigen Schnitzer in seiner Karriere geleistet hat: Klar, Radiohead und Beck sind gesetzt, doch auch Pavements "Terror Twilight", Travis' "The Man Who" oder die Flaming Lips-Compilation "Late Night Tales" stehen für außergewöhnliche Qualität. Warum also sollte dieser Mann gemeinsam mit einem der größten Musiker des letzten Jahrhunderts scheitern? "Looking through the backyard of my life, time to sweep the fallen leaves away", nimmt McCartney in "Promise To You Girl" nostalgisch Bezug auf seine Coverwahl, und legt auf dreizehn Songs in geradezu unheimlicher Offenheit dar, wo seine Wurzeln liegen. In der kreativen Gemeinschaft mit drei Kumpels nämlich, die sich Ende der 60er Jahre von Beat-Milchbärten zu angesehenen Rock-Komponisten entwickelten. In der erwähnten, schnelleren Nummer flicht Macca gekonnt eine mehrstimmige Passage à la "Sun King" ("Abbey Road") ein, die Streicher-Elegie "English Tea" erinnert entfernt an "Eleanor Rigby" und "Friends To Go" schwingt gar ähnlich behende wie ein Harrison-Song. Es fällt nicht schwer, sich vorzustellen, wie Sir Paul, der im Übrigen alle Instrumente bis auf die Streicher selbst einspielte, am Piano sitzt, eine falsche Bassnote trifft und von Godrich die prompte Antwort erhält: "Das ist toll. Das ist es." So geschehen beim Opener "Fine Line". Manchmal scheint Godrich wiederum gar nicht nötig gewesen zu sein, wie beim leisen "Jenny Wren", dessen Entstehung McCartney (unnötigerweise) so erklärt: "Ich spiele sehr gerne akustische Gitarre und deswegen habe ich in letzter Zeit Songs wie 'Blackbird' und 'Mother Nature's Son' gespielt, einfach weil die akustische Gitarre so schön ist." Das Ergebnis gehört mit dem staatstragend traurigen "At The Mercy" zu den schönsten Songs des Albums. Obwohl man die Arbeit eines Produzenten nicht überbewerten sollte, weiß "Chaos And Creation In The Backyard" doch mit einer intensiven Schwere zu begeistern, die immer wieder an Becks "Sea Change"-Album erinnert. Gesetzte Songs, sanfter Gesang, ewige Melodien. "Freedom" sei dir hiermit verziehen, Paul, und "Hope Of Deliverance" scheint ganze Lichtjahre entfernt. Gut so. © Laut
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Rock - Erschienen am 11. Dezember 1976 | Paul McCartney Catalog

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Wings Over America ist die erste Liveplatte und das insgesamt fünfte Album von Paul McCartneys zweiter großer Band, den Wings. Es erschien 1976 und wurde während der Nordamerika-Tour im selben Jahr aufgenommen. Ursprünglich als 3-LP-Set und später als Doppel-CD veröffentlicht, funktionert das Album mit über zwei Stunden Spieldauer als ein gesamtes Konzert von Paul McCartney & Wings. Die hier dokumentierte Tour bedeutete damals auch die Rückkehr des Ex-Beatles McCartney nach Amerika, wo er zuletzt 1966 mit eben jener Band live aufgetreten war. Dementsprechend finden sich auf Wings Over America neben McCartney-Solostücken wie "Maybe I'm Amazed" und bekannten Songs der Wings ("Live and Let Die", "Band on the Run") auch einige Beatles-Klassiker wie "Lady Madonna", "Blackbird" und "Yesterday". Nach seiner Veröffentlichung im Dezember 1976 erreichte Wings Over America zu Weihnachten desselben Jahres Platin-Status und Mitte Januar 1977 Platz 1 der amerikanischen Charts. In Deutschland und England landete das Album in den Top Ten, in Österreich reichte es immerhin für Platz 12. Wings Over America wurde 2013 remastered und in verschiedenen Editionen neu aufgelegt – sowohl als CD wie auch als Vinyl und natürlich digital. Am üppigsten ist die Super Deluxe Edition ausgefallen, die neben 4 Büchern mit Fotos, Erinnerungen, Artwork und Memorabilia sowie einer DVD mit einem TV-Special auch eine Bonus-Disc mit einer Live-Aufnahme aus dem Cow Palace in San Francisco enthält. © TiVo
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Rock - Erschienen am 26. April 1982 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2012 | Paul McCartney Catalog

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Rock - Erschienen am 20. November 2020 | UMG Recordings, Inc.

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2001 | Paul McCartney Catalog

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Paul McCartney im Magazin