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Ähnliche Künstler

Die Alben

HI-RES30,99 Fr.
CD23,49 Fr.

Soul/Funk/R&B - Erschienen am 15. Dezember 2017 | Columbia

Hi-Res
Pharrell Williams‘ Status wurde seit dem weltweiten Tsunami namens Happy, der direkt auf den Sturm folgte, den die Daft Punk mit Get Lucky ausgelöst hatten, kräftig untermauert. Das war erst recht ein Grund für den Musiker aus Virginia Beach, die Lage auszunutzen, und seine Gruppe N.E.R.D. aus dem Tiefkühlfach zu holen, die er zusammen mit Chad Hugo und dem Schlagzeuger Shay Haley Ende der neunziger Jahre gleich nach The Neptunes gegründet hatte. N.E.R.D., wovon seit dem im Jahre 2010 veröffentlichten Album Nothing nichts mehr zu hören war, stellte immer eine Möglichkeit dar, in Gedanken alle möglichen feuchten Träume miteinander zu verschmelzen. Hip-Hop, Rock, Funk, Soul, R&B - alle Elemente des Groove kommen auf No One Ever Really Dies von neuem zusammen - dieser Orgie mit einer Besetzung wie in Hollywood, an der Rihanna, Kendrick Lamar, André 3000 von OutKast, Gucci Mane, Wale, Future, MIA und Ed Sheeran teilnehmen. Pharrell und seine Kumpels orchestrieren in der wohl bekannten virtuosen Art und Weise, entweder mit minimalistischen oder mit gigantischen Produktionen, mit beliebig vielen extrem hohen oder hitähnlichen Klängen einen Spagat, mit dem sie sowohl die Experten als auch das gemeine Volk ansprechen, und den Underground genauso wie die Spitzenplätze in den Charts erreichen. Diesem fünften Album können wir nur schwer widerstehen. © CM/Qobuz
CD19,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2004 | Virgin Records

Spitze Schreie, groovige Funk-Gitarren und ein Drum-Fundament, das selbst Roots-Genie ?uestlove den Rhythmus in die Fußnägel treibt: "Fly Or Die", das zweite Album der Neptunes-Band, hebt den tot geglaubten Crossover der Neunziger auf das nächste Level, ohne auch nur ansatzweise in plakative Nu Metal-Gewalt zuverfallen. Der Opener "Don't Worry About It" und die Single "She Wants To Move" könnten so auch von Prince stammen. Krachiger Funkrock in Reinkultur. Im kongenialen Zusammenspiel mit Sänger Shay rappt, singt und stöhnt Frontmann Pharell Williams, so von sich selbst und seinem Sexappeal überzeugt, dass auch der Pop-Zwerg mit den "twenty-two positions in a one-night-stand" wie eine langweilige Kalkleiste wirkt. Wer Funkrock sagt, muss auch Red Hot Chili Peppers sagen. Zwar ohne Bass-Geslappe nervend, erinnern die häufigen Tempi-Wechsel und melancholischen Synthie-Einsätze in "Breakout" an Kiedis und Co. Der überraschende Pogo-Hook lässt gar selige "Higher Ground"-Zeiten aufleben. Überhaupt legen N.E.R.D. mehr Wert auf Live- als auf Club-Tauglichkeit. Das schnelle "Jump" animiert den Hörer mit "Jump Jump"-Chören eben nicht zum Bouncen. Auch das kopfabschraubende "Thrasher", ein Song über den menschlichen Müll, kommt anfangs mit Mitgröhl-Tendenzen. Im Laufe zeigt "Thrasher" jedoch die andere N.E.R.D.-Seite. Ein Klavier bereitet die Form für zuckersüße Gesangsharmonien, an denen Burt Bacharach seine Freude hätte. Der Pop-Appeal rückt Pharell, Chad und Shay in die Nähe der heutigen RHCP, in die auch "The Way She Dances" gänzlich grooven würde, hätte das unberechenbare Trio nicht am Liedende plötzlich seinen sphärisch-wabbernden Psychadelic-Tick entdeckt. Grenzen, zumindest im Rock-Genre, kennen N.E.R.D. nicht. Auf "Chariot Of Fire" setzen ihren Trip in die Psychadelic-Breiche fort und fordern: "All the flowers harmonize". Ort der Harmonie ist der "Wonderful Place", wo Morricones Easy Listining-Flöten und Wandergitarren für sommerliche Entspannung sorgen. Der Titeltrack nimmt sich Evan Dandos Lemonheads zum Vorbild, während im "Drill Sergeant" The Thrills und The Strokes zu Freunden des Queen'schen Bombast-Rocks werden, der nach viereinhalb Minuten den sonnigen Britpop verdrängt. Vom Funkrock eigentlich ein weiter Weg. Dass die Platte dabei nicht zerfasert wirkt, auch wenn so einige Ohrwurmqualitäten auf der Strecke bleiben, liegt am anfangs erwähnten Drumsound und an Pharells stimmlichen Charisma, das viele Superstars in den Schatten stellt. © Laut
CD20,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 12. März 2002 | Virgin Records

Es ist immer schade, wenn bahnbrechende Meilensteine auf Grund labeltechnischer Vertrags- und Vertriebsprobleme nicht den gerechten Ruhm ernten. So geschehen mit dem Debut von N.E.R.D. Bereits im Herbst 2001 hätte ihr Album "In Search Of ..." erscheinen sollen. Doch in Europa ist es nur für einige Tage erhältlich und in den USA erscheint das Werk überhaupt nicht. Die drei Jungs, die unter dem Pseudonym Neptunes auf fast jeder Rap-Scheibe der letzten Jahre mindestens einen Track produzierten, waren nämlich plötzlich nicht mehr 100 Prozent zufrieden mit ihrer Platte. Sie wirke irgendwie nicht mehr fresh genug, befanden sie. Eigentlich müsste ich meiner damaligen Kritik gar nicht mehr so viel hinzufügen, denn die Songs sind die gleichen geblieben. Die Mischung aus bouncenden Hip Hop-Beats, Pink Floyd-Harmonien, Stevie Wonder-Vocals und purem 70er Rocksound sucht auch weiterhin seinesgleichen. Doch einen Unterschied gibt es und der hebt die ohnehin schon sehr guten Lieder in den absoluten Musikhimmel. Alle Stücke wurden nicht wie bei der ersten Version im Computer bzw. Sampler erstellt, sondern mit "richtigen" Instrumenten live eingespielt. Und spukten mir einst noch Timbaland oder RHCP im Kopf herum, so fallen mir jetzt eher Acts wie die Beastie Boys, Living Colour oder diverse Nu Metal-Bands ein. Denn die Beats entwickeln durch den neuen Schlagzeugsound wesentlich mehr Druck und bei Stücken wie "Lapdance", "Rockstar" oder "Truth Or Dare" sezten die Nerds auf fette Gitarrenriffs. Die neue Version von "In Search For ..." steht der Rockmusik also wesentlich näher als der Hip Hop-Mucke. Das ist im Endeffekt auch gut so, gehen mir doch die Neptunes-Produktionen für die Rapacts mittlerweile ein wenig auf den Geist. Da ich der alten Scheibe schon vier grüne Balken gegeben habe, bekommt dieses Werk jetzt die Höchstnote. © Laut
CD19,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2011 | Virgin Records

Booklet

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. November 2017 | Columbia

Download nicht verfügbar
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | The Neptunes

Billy Corgan meinte mal sinngemäß: "Im Pop geht es darum, so eingängig und blöd zu sein, dass man im Radio gespielt wird. Pop-Terrorismus bedeutet, so zu tun, als würde man den Leuten geben, was sie wollen, in Wirklichkeit tut man, was man selber will." Sollte dem so sein, sind N.E.R.D. Black Music-Terroristen. Wobei deren Hauptprotagonisten Pharrell Williams und Chad Hugo im Gegensatz zu Corgan dazu neigen, sich ihre kreativen Kräfte aufzuteilen: Als The Neptunes klopft das Duo seit Jahren Benchmarks in Sachen Hip Hop-Sounddesign fest, um nebenher - ähnlich Timbaland - noch Popgiganten wie Madonna zu produzieren. Und dann gibt es noch die Rock/Soul/Funk/Hip Hop-Spielwiese, die mit High School-Kumpel und Sänger Shae Haley beackert wird: Das Ergebnis könnte Heerscharen von Rockbands als Schulungsmaterial vorgesetzt werden. Warum? Wenn Hip Hopper von der Klasse der Neptunes ihr punktgenau dosiertes Rhythmuskonzept in Rock übersetzen, läuft der Laden rund. Wer das nicht hört oder in seinen Beinen spürt, hat mit Tanzen wohl wenig am Hut. Williams, Hugo und Haley bringen zudem auch auf Album Nummer drei das Kunststück fertig, Mainstream nicht als solchen auszuweisen. Natürlich sind sie Mainstream: zu eingängig die Gesangslines, zu prägnant die Parolen, zu smooth die Kompositionen, zu tanzbar und mächtig die Beats. Genauso unkonventionell fügen sie im Gegensatz dazu ihre Sounds und Arrangements zusammen: zu viele Parts in einem Songs, zu kantig die Übergänge, zu aufgedreht oder zuweilen noisig die Atmosphäre. Eine hyperventilierende Textzeile, eine bös verzerrte Synthiebassline oder ein schräges Instrument können dem zuckersüßesten Klang entgegen gesetzt werden. Und dies funktioniert tatsächlich ohne Brüche. "Seeing Sounds" weist grundsätzlich eine ähnliche Struktur wie die beiden ersten Scheiben auf. Der Hard Rock-Faktor des Erstlings wurde allerdings etwas zurück gefahren, und Samples spielen im Vergleich zur livelastigen zweiten Album eine größere Rolle. Pharrell ließ sich anno 2000 große Worte über die Band entlocken: Die Neptunes seien ein Job, aber "N.E.R.D. ist, wer wir sind". Sollte das ehrlich gemeint sein, hat Timbaland die kreative Schlacht um den Hip Hop-Produzententhron klar verloren. © Laut
CD2,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. März 2018 | i am OTHER - Columbia

CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | The Neptunes

Billy Corgan meinte mal sinngemäß: "Im Pop geht es darum, so eingängig und blöd zu sein, dass man im Radio gespielt wird. Pop-Terrorismus bedeutet, so zu tun, als würde man den Leuten geben, was sie wollen, in Wirklichkeit tut man, was man selber will." Sollte dem so sein, sind N.E.R.D. Black Music-Terroristen. Wobei deren Hauptprotagonisten Pharrell Williams und Chad Hugo im Gegensatz zu Corgan dazu neigen, sich ihre kreativen Kräfte aufzuteilen: Als The Neptunes klopft das Duo seit Jahren Benchmarks in Sachen Hip Hop-Sounddesign fest, um nebenher - ähnlich Timbaland - noch Popgiganten wie Madonna zu produzieren. Und dann gibt es noch die Rock/Soul/Funk/Hip Hop-Spielwiese, die mit High School-Kumpel und Sänger Shae Haley beackert wird: Das Ergebnis könnte Heerscharen von Rockbands als Schulungsmaterial vorgesetzt werden. Warum? Wenn Hip Hopper von der Klasse der Neptunes ihr punktgenau dosiertes Rhythmuskonzept in Rock übersetzen, läuft der Laden rund. Wer das nicht hört oder in seinen Beinen spürt, hat mit Tanzen wohl wenig am Hut. Williams, Hugo und Haley bringen zudem auch auf Album Nummer drei das Kunststück fertig, Mainstream nicht als solchen auszuweisen. Natürlich sind sie Mainstream: zu eingängig die Gesangslines, zu prägnant die Parolen, zu smooth die Kompositionen, zu tanzbar und mächtig die Beats. Genauso unkonventionell fügen sie im Gegensatz dazu ihre Sounds und Arrangements zusammen: zu viele Parts in einem Songs, zu kantig die Übergänge, zu aufgedreht oder zuweilen noisig die Atmosphäre. Eine hyperventilierende Textzeile, eine bös verzerrte Synthiebassline oder ein schräges Instrument können dem zuckersüßesten Klang entgegen gesetzt werden. Und dies funktioniert tatsächlich ohne Brüche. "Seeing Sounds" weist grundsätzlich eine ähnliche Struktur wie die beiden ersten Scheiben auf. Der Hard Rock-Faktor des Erstlings wurde allerdings etwas zurück gefahren, und Samples spielen im Vergleich zur livelastigen zweiten Album eine größere Rolle. Pharrell ließ sich anno 2000 große Worte über die Band entlocken: Die Neptunes seien ein Job, aber "N.E.R.D. ist, wer wir sind". Sollte das ehrlich gemeint sein, hat Timbaland die kreative Schlacht um den Hip Hop-Produzententhron klar verloren. © Laut
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2010 | The Neptunes

Booklet
CD20,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 2. November 2010 | The Neptunes

Booklet
Auch N.E.R.D. können nicht aus ihrer Haut. Gleichwohl warfen sie ein fertiges Album über den Haufen. Der zweite Anlauf mündete in die erwartbar gute Platte (man darf annehmen, dass auch Version eins locker gereicht hätte). Die Band hat einfach ihren eigenen Klangraum. Der lässt sich schon allein beim zweitaktigen Snare/Bassdrum-Intro von "Victory" ausmachen. Und so tönen N.E.R.D. am Ende des Tages eben nach N.E.R.D. - vor allem die eher minimalistischen, dieses Mal zuweilen fast unfertig klingenden Arrangements, der freie Raum zwischen den einzelnen Instrumenten und Noten blieb derselbe. Was man sich nebenbei bemerkt bei den Vocals, die Pharrell drauf hat, auch erlauben kann: Besagtes emotionale "Victory" oder "God Bless Us All" machen schlichtweg neidisch. Neben den unverwechselbaren Vocal-Arrangements ("Life As A Fish") steht als Trademark der typisch direkte Vintage-Future-Groove des Trios. An den musikalischen Beats von Pharrell und Chad Hugo, denen stets ein gewisser Alternative-Touch anhaftet, muss man erst mal vorbeikommen. Andererseits rocken N.E.R.D. mittlerweile mit weniger Gitarrensounds und mehr mit dem Funk und Soul der Siebziger Jahre. Da passt es auch ins Bild, Daft Punk ins Boot zu holen. Klingt ziemlich spezial, wenn die Frechhouse-Helden ihre Synthies auf Hip Hop respektive elektronisch pulsierende Bassline und Claps loslassen, obwohl "Hypnotize U" nicht die Euphorien auslösen dürfte, die einst die Produktion der Neptunes für Snoops "Drop It Like It's Hot" bewirkte. "Nothing On You", der Opener "Party People (featuring T.I.) und "Hot-N-Fun (featuring Nelly Furtado)" heißen die Songs für den Club, die die Hüftgelenke locker nach vorne schieben. Ob hymnisch in Melodien und Harmonien oder rhythmusorientierter: N.E.R.D. befinden sich im Orbit, bleiben ein strahlender Stern am Firmament. Shae Haley erwähnte im Zuge der Albumpromo die Band America, deren größter Hit das leicht entrückte "Horse With No Name" von Anfang der Siebziger war. Keine schlechte Wahl in Sachen Atmo. Verwalten N.E.R.D. nun einfach ihre Erfolge, statt neue Wege zu gehen? Selbst wenn: Wer im Genrekontext vier überdurchschnittliche Alben vorlegt, dürfte das sogar. © Laut
CD6,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2001 | Virgin

CD2,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 13. Dezember 2017 | Columbia

CD17,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2004 | Virgin Records

Spitze Schreie, groovige Funk-Gitarren und ein Drum-Fundament, das selbst Roots-Genie ?uestlove den Rhythmus in die Fußnägel treibt: "Fly Or Die", das zweite Album der Neptunes-Band, hebt den tot geglaubten Crossover der Neunziger auf das nächste Level, ohne auch nur ansatzweise in plakative Nu Metal-Gewalt zuverfallen. Der Opener "Don't Worry About It" und die Single "She Wants To Move" könnten so auch von Prince stammen. Krachiger Funkrock in Reinkultur. Im kongenialen Zusammenspiel mit Sänger Shay rappt, singt und stöhnt Frontmann Pharell Williams, so von sich selbst und seinem Sexappeal überzeugt, dass auch der Pop-Zwerg mit den "twenty-two positions in a one-night-stand" wie eine langweilige Kalkleiste wirkt. Wer Funkrock sagt, muss auch Red Hot Chili Peppers sagen. Zwar ohne Bass-Geslappe nervend, erinnern die häufigen Tempi-Wechsel und melancholischen Synthie-Einsätze in "Breakout" an Kiedis und Co. Der überraschende Pogo-Hook lässt gar selige "Higher Ground"-Zeiten aufleben. Überhaupt legen N.E.R.D. mehr Wert auf Live- als auf Club-Tauglichkeit. Das schnelle "Jump" animiert den Hörer mit "Jump Jump"-Chören eben nicht zum Bouncen. Auch das kopfabschraubende "Thrasher", ein Song über den menschlichen Müll, kommt anfangs mit Mitgröhl-Tendenzen. Im Laufe zeigt "Thrasher" jedoch die andere N.E.R.D.-Seite. Ein Klavier bereitet die Form für zuckersüße Gesangsharmonien, an denen Burt Bacharach seine Freude hätte. Der Pop-Appeal rückt Pharell, Chad und Shay in die Nähe der heutigen RHCP, in die auch "The Way She Dances" gänzlich grooven würde, hätte das unberechenbare Trio nicht am Liedende plötzlich seinen sphärisch-wabbernden Psychadelic-Tick entdeckt. Grenzen, zumindest im Rock-Genre, kennen N.E.R.D. nicht. Auf "Chariot Of Fire" setzen ihren Trip in die Psychadelic-Breiche fort und fordern: "All the flowers harmonize". Ort der Harmonie ist der "Wonderful Place", wo Morricones Easy Listining-Flöten und Wandergitarren für sommerliche Entspannung sorgen. Der Titeltrack nimmt sich Evan Dandos Lemonheads zum Vorbild, während im "Drill Sergeant" The Thrills und The Strokes zu Freunden des Queen'schen Bombast-Rocks werden, der nach viereinhalb Minuten den sonnigen Britpop verdrängt. Vom Funkrock eigentlich ein weiter Weg. Dass die Platte dabei nicht zerfasert wirkt, auch wenn so einige Ohrwurmqualitäten auf der Strecke bleiben, liegt am anfangs erwähnten Drumsound und an Pharells stimmlichen Charisma, das viele Superstars in den Schatten stellt. © Laut
CD6,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2004 | Virgin Records

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 6. Dezember 2017 | Columbia

Download nicht verfügbar
CD20,49 Fr.

Pop - Erschienen am 1. Januar 2010 | The Neptunes

Booklet
Auch N.E.R.D. können nicht aus ihrer Haut. Gleichwohl warfen sie ein fertiges Album über den Haufen. Der zweite Anlauf mündete in die erwartbar gute Platte (man darf annehmen, dass auch Version eins locker gereicht hätte). Die Band hat einfach ihren eigenen Klangraum. Der lässt sich schon allein beim zweitaktigen Snare/Bassdrum-Intro von "Victory" ausmachen. Und so tönen N.E.R.D. am Ende des Tages eben nach N.E.R.D. - vor allem die eher minimalistischen, dieses Mal zuweilen fast unfertig klingenden Arrangements, der freie Raum zwischen den einzelnen Instrumenten und Noten blieb derselbe. Was man sich nebenbei bemerkt bei den Vocals, die Pharrell drauf hat, auch erlauben kann: Besagtes emotionale "Victory" oder "God Bless Us All" machen schlichtweg neidisch. Neben den unverwechselbaren Vocal-Arrangements ("Life As A Fish") steht als Trademark der typisch direkte Vintage-Future-Groove des Trios. An den musikalischen Beats von Pharrell und Chad Hugo, denen stets ein gewisser Alternative-Touch anhaftet, muss man erst mal vorbeikommen. Andererseits rocken N.E.R.D. mittlerweile mit weniger Gitarrensounds und mehr mit dem Funk und Soul der Siebziger Jahre. Da passt es auch ins Bild, Daft Punk ins Boot zu holen. Klingt ziemlich spezial, wenn die Frechhouse-Helden ihre Synthies auf Hip Hop respektive elektronisch pulsierende Bassline und Claps loslassen, obwohl "Hypnotize U" nicht die Euphorien auslösen dürfte, die einst die Produktion der Neptunes für Snoops "Drop It Like It's Hot" bewirkte. "Nothing On You", der Opener "Party People (featuring T.I.) und "Hot-N-Fun (featuring Nelly Furtado)" heißen die Songs für den Club, die die Hüftgelenke locker nach vorne schieben. Ob hymnisch in Melodien und Harmonien oder rhythmusorientierter: N.E.R.D. befinden sich im Orbit, bleiben ein strahlender Stern am Firmament. Shae Haley erwähnte im Zuge der Albumpromo die Band America, deren größter Hit das leicht entrückte "Horse With No Name" von Anfang der Siebziger war. Keine schlechte Wahl in Sachen Atmo. Verwalten N.E.R.D. nun einfach ihre Erfolge, statt neue Wege zu gehen? Selbst wenn: Wer im Genrekontext vier überdurchschnittliche Alben vorlegt, dürfte das sogar. © Laut
CD6,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2003 | Circa

CD14,39 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 15. Januar 2016 | Neptune

CD2,99 Fr.

Rock - Erschienen am 1. Januar 2004 | Virgin Records

CD2,99 Fr.

Pop - Erschienen am 5. Januar 2015 | i am OTHER - Columbia