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Die Alben

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CD21,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 25. April 1995 | RCA Records Label

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
"There's a war going on outside no one is save from ..." Welcher Rap-Fan wurde nicht schon mal von Zivilbullen angehalten, weil er im Januar nachts bei acht Grad Miese, Ellenbogen raus und Kapuze auf im Polo "The Infamous" gepumpt hat? Kein Tocotronic - aber es gibt nur cool oder uncool und wie man sich fühlt. 1995 mit Mobb Deep im Tapedeck - CD-Wechsler hatten damals nur Wachsjacken-Weichlinge - gab man als Vorstadtkrokodil einen Fick auf eben jene und die Welt und versuchte sich cool zu fühlen - für eben jene. "We livin' this til the day that we die / survival of the fit only the strong survive." Der blutjunge Beatbastler Havoc baute aus knochentrocken-treibenden Drumpatterns, tiefen Bässen und minimalistisch-melancholischen Samples einen beängstigenden Betonwüsten-Sound, auf dem sein ebenfalls noch frischer Rhyme-Partner Prodigy seine intensiv-ignorante Ghetto-Lyrik perfekt ausrollte. "Queensbridge, we're on the scene bitch." Nach "Illmatic" krachte innerhalb einer New York-Minute der zweite Meilenstein aus diesen kleinen Big Apple-Projects wie ein massiver Mond in die amerikanische Jugendkultur. Und ähnlich wie Kollege Nas gewännen auch Mobb Deep kein Armdrücken bei den Hells Angels, ihre Analysen aus dem Viertel stechen jedoch messerscharf ins Schwarze wie afroamerikanische Crackjünger. "Meanwhile back in Queens the realness is foundation / if I die I couldn't choose a better location / when the slugs penetrate you feel a burning sensation / getting closer to God in a tight situation / now, take these words home and think it through / or the next rhyme I write might be about you." "Shook Ones Pt II", Havocs Siebziger-Sample-Salat aus Quincy Jones' "Kitty With The Bent Frame", "Jessica" von Herbie Hancock und "Dirty Feet" von der Daly Wilson Big Band, kopfnickt sich als Mobb Deeps Karriere-Blaupause durch die Boxen. Mit diesem Hoodie-Hose-auf-halb-acht-Hop auf den Ohren und Timberland-Boots an den Roots marschieren Hemden und Opfer aller Klassen in jede noch so aussichtslose Schlacht - kompromisslos, um mit wehenden Fahnen unterzugehen. Hauptsache keep it real. Prodigy kennt den Deal, gilt er doch nach diversen Handgemenge-Niederlagen selbst als Studio-Gangster. Schlecht für die Credibility bei den richtig harten Jungs, gut für das Selbstbewusstsein und das Durchsetzungsvermögen aller anderen. Während Hypnotiseur Havoc im tonnenschweren "Eye For An Eye" den Head ins Reich der Genickstarre loopt und Raekwon mit "drinks bears, the German ones" im Gedächtnis bleibt, fährt Prodigy auf "Trife Life", "Q.U. - Hectic" und "Right Back At You" einen lyrischen Drive-By nach dem anderen. Positiv-melodische Verschnaufspausen aus dem Boom Bap-Truck verkauft auf "The Infamous" ATCQ-Legende Q-Tip als Co-Producer von Tracks wie "Temperature's Rising" oder "Give Up The Goods (Just Step)". Auch zwischen den Häuserschluchten schien um 1995 ab und an die Sonne. Zumindest für ein, zwei Jahre: Auf dem noch intensiveren, noch kompromissloseren Nachfolgeralbum "Hell On Earth" verschwanden die letzten Strahlen hinter den dunklen Wolken des 2Pac-Eastcoast/Westcoast-Beefs. Prodigys einstige "Shook Ones Pt 2"-Selbstanalyse klingt da wie eine Prophezeiung: "I'm only nineteen but my mind is old / and when the things get for real my warm heart turns cold / another nigga deceased, another story gets told." © Laut
HI-RES34,99 Fr.
CD29,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 24. April 2020 | RCA - Legacy

Hi-Res
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Soul/Funk/R&B - Erschienen am 20. November 2000 | LOUD Records

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Soul/Funk/R&B - Erschienen am 3. August 1999 | LOUD Records

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Soul/Funk/R&B - Erschienen am 11. Dezember 2001 | LOUD - Columbia

"Man hat es nicht leicht, aber leicht hat's einen." So lautet ein kluges hochdeutsches Sprichwort, dass auch auf das Rapduo Mobb Deep aus den Queensbridge-Projects zutrifft. Emcee Prodigy und sein rappender Produzent Havoc treiben nun schon seit knapp zehn Jahren ihr Unwesen im Rapgame. Mit "Infamy" können sie inzwischen auf fünf Alben zurück blicken (mit Prodigys Soloplatte sind es sogar sechs). Sie haben sich während dieser Zeit ihre eigene Nische geschaffen, denn ihr Sound und Style ist und bleibt einmalig. Einen Mobb Deep-Song erkennt man sofort, und wenn man ihre Platte kauft, weiß, was man für sein Geld bekommt. Mit knochentrockenen Beats, minimalistisch dramatischen Loops und harter Straßenpoesie haben sie Mitte/Ende der Neunziger den sogenannten Reality Rap kreiert. Doch die Zeiten haben sich etwas geändert. Zwar haben Mobb Deep immer noch Stress mit anderen Rapacts (früher waren es 2Pac und Keith Murray, heute ist es Jay-Z) und halten auch an ihren riskanten Thug-Texten fest, doch die Headz stehen nicht mehr uneingeschränkt hinter ihnen. Abnutzungserscheinungen sind die Folge einer fürs Rapgame langen Karriere. Prodigys Soloalbum holte sich zudem kein Gold, und die Kommerz-Spanne zu den Kollegen Jay-Z oder DMX klafft mittlerweile weit auseinander. Was liegt da näher, als selbst seinen Sound etwas bouncender, clubtauglicher, kurz kommerzieller, zu machen. So geschehen auf "Infamy". Die Puristen unter den Mobb Deep-Fans werden sich jetzt mit Grauen abwenden. Doch zu denen gehöre ich nur bedingt. Okay, Songs wie "Hey Luv" oder "Handcuffs" sind wirklich schlechte, seichte Speichelleckertracks, aber "Pray For Me feat. Lil' Mo" oder "There I Go Again feat. Ron Isley" sind soulvolle Rapsongs, wie es sie auch von Mobb Deep schon früher zu hören gab. Erinnern wir uns doch nur ans "Temprature Rising" vom "The Infamous"-Klassiker oder ans hörenswerte "Street Raised Me" von der "Murda Muzik". Auch hier wurden R'n'B-Elemente gekonnt in den Mob Deep-Style eingebunden. Doch die gesungenen Hooklines sind nicht der einzige Kompromiss. Fast alle Beats, inklusive auch die der härteren Songs wie "Clap" oder "Get At Me", sind sehr straight gehalten und preschen oft groovend nach vorne. Zwar sind die Loops gewohnt melancholisch bis bedrohlich und die Raps aggressiv, aber der Drumsound geht zu meist in die Richtung von "It's Mine" vom letzten Album. Das Ergebnis ist dann leider oft sehr gewöhnungsbedürftig. Die erste Single "The Learning (Burn)" zum Beispiel fährt einem richtig gut rein, die langweilige Timbaland/Neptunes-Adaption "Bounce" dagegen eher weniger. Natürlich gibt es auch "echte" Mobb Deep-Lieder wie "Get Away" oder "Kill That Nigga", diese sind jedoch klar in der Minderheit. Vielleicht liegt der etwas zwiespältige Eindruck mancher Tracks auch an dem zum Teil etwas lustlosen Flow von Meister Prodigy. Der ehemalige First Class-Lyricist wird ein ums andere Mal von Partner Havoc an die Wand gerappt. Das darf einem Rapkaliber wie Prodigy auf der eigenen Platte nicht passieren, schon gar nicht, wenn man sich im ständigen Konkurrenzkampf mit Leuten wie Jay-Z befindet. So sind Mobb Deep für ein durchschnittliches (Debut), einen Klassiker ("The Infamous"), zwei sehr gute ("Hell On Earth", "Murda Muzik") und ein gutes Album ("Infamy") verantwortlich. Das kann sich doch sehen lassen. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2006 | G-Unit Records

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Soul/Funk/R&B - Erschienen am 20. Oktober 2003 | Jive

Ice Cube war wegen seiner aggressiven Polit-Lyrics "AmeriKKKas Nightmare", Eminem ist es dank seiner Attitüde. Mobb Deep dagegen verdienen sich die "Amis Alptraum"-Meriten eher mit ihrem Sound des urbanen Untergangs, zumindest auf den grandiosen Werken "Infamous" und "Hell On Earth". Doch dürfen sie den Titel auch 2004 tragen? Auf den Alben "Murda Muzik" (1999) und "Infamy" (2001) versuchte der Mobb aus Queensbridge, New York, seine Beats mehr oder weniger erfolgreich an den timbaland'schen Bounce-Appeal dieser Tage anzulehnen. Die zwei Mixtape-CDs "Free Agent: The Murda Mixtape" und "Infamous Allegiance Part 1" verstärkten diesen Eindruck noch. Die hypnotischen Loops hatten an Schärfe und Gefährlichkeit verloren, und Prodigy rappte lust- und zahnlos. Umso verwunderlicher, dass das Rap-Duo auf seinem sechsten, offiziellen Album "Amerikaz Nightmare" die Anfangsfrage mit der Rückkehr zu den dunkleren Nächten ihrer Vergangenheit beantwortet. Prodigy und Havoc lassen bis auf Red Spydas Flötenmonster "Real Niggaz" und dem böse bouncenden Joint "Got It Twisted" den Club mit straighten Kopfnicker-Beats und der Abstinenz von R'n'B-Hooks links liegen. "Flood The Block" drängt sich mit old schooligem Mitgröhl-Refrain ins Autoradio, das filmreife Drama "When You Hear The" von Beatbastler-Buddie Alchemist folgt. Selbst die Gastauftritte von Nate Dogg ("Dump"), Kanye West ("Throw Your Hands") und Lil Jon ("Real Gangstas") fügen sich dem Soundtrack des urbanen Untergangs und "Amerikaz Nightmare". Auch wenn der Alptraum nicht die Hölle auf Erden ist, so wird der Mobb doch aus den Ghettoblastern derer dröhnen, die auf der Schattenseite der Großmacht leben. © Laut
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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 7. April 2009 | Siccness.net

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 22. Juli 2019 | Strapz

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 30. April 2012 | Black Sheep Music

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 20. Mai 2019 | Firefly

CD9,59 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 26. August 2015 | Mobb Deep LLC

CD21,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 11. Dezember 2001 | LOUD - Columbia

"Man hat es nicht leicht, aber leicht hat's einen." So lautet ein kluges hochdeutsches Sprichwort, dass auch auf das Rapduo Mobb Deep aus den Queensbridge-Projects zutrifft. Emcee Prodigy und sein rappender Produzent Havoc treiben nun schon seit knapp zehn Jahren ihr Unwesen im Rapgame. Mit "Infamy" können sie inzwischen auf fünf Alben zurück blicken (mit Prodigys Soloplatte sind es sogar sechs). Sie haben sich während dieser Zeit ihre eigene Nische geschaffen, denn ihr Sound und Style ist und bleibt einmalig. Einen Mobb Deep-Song erkennt man sofort, und wenn man ihre Platte kauft, weiß, was man für sein Geld bekommt. Mit knochentrockenen Beats, minimalistisch dramatischen Loops und harter Straßenpoesie haben sie Mitte/Ende der Neunziger den sogenannten Reality Rap kreiert. Doch die Zeiten haben sich etwas geändert. Zwar haben Mobb Deep immer noch Stress mit anderen Rapacts (früher waren es 2Pac und Keith Murray, heute ist es Jay-Z) und halten auch an ihren riskanten Thug-Texten fest, doch die Headz stehen nicht mehr uneingeschränkt hinter ihnen. Abnutzungserscheinungen sind die Folge einer fürs Rapgame langen Karriere. Prodigys Soloalbum holte sich zudem kein Gold, und die Kommerz-Spanne zu den Kollegen Jay-Z oder DMX klafft mittlerweile weit auseinander. Was liegt da näher, als selbst seinen Sound etwas bouncender, clubtauglicher, kurz kommerzieller, zu machen. So geschehen auf "Infamy". Die Puristen unter den Mobb Deep-Fans werden sich jetzt mit Grauen abwenden. Doch zu denen gehöre ich nur bedingt. Okay, Songs wie "Hey Luv" oder "Handcuffs" sind wirklich schlechte, seichte Speichelleckertracks, aber "Pray For Me feat. Lil' Mo" oder "There I Go Again feat. Ron Isley" sind soulvolle Rapsongs, wie es sie auch von Mobb Deep schon früher zu hören gab. Erinnern wir uns doch nur ans "Temprature Rising" vom "The Infamous"-Klassiker oder ans hörenswerte "Street Raised Me" von der "Murda Muzik". Auch hier wurden R'n'B-Elemente gekonnt in den Mob Deep-Style eingebunden. Doch die gesungenen Hooklines sind nicht der einzige Kompromiss. Fast alle Beats, inklusive auch die der härteren Songs wie "Clap" oder "Get At Me", sind sehr straight gehalten und preschen oft groovend nach vorne. Zwar sind die Loops gewohnt melancholisch bis bedrohlich und die Raps aggressiv, aber der Drumsound geht zu meist in die Richtung von "It's Mine" vom letzten Album. Das Ergebnis ist dann leider oft sehr gewöhnungsbedürftig. Die erste Single "The Learning (Burn)" zum Beispiel fährt einem richtig gut rein, die langweilige Timbaland/Neptunes-Adaption "Bounce" dagegen eher weniger. Natürlich gibt es auch "echte" Mobb Deep-Lieder wie "Get Away" oder "Kill That Nigga", diese sind jedoch klar in der Minderheit. Vielleicht liegt der etwas zwiespältige Eindruck mancher Tracks auch an dem zum Teil etwas lustlosen Flow von Meister Prodigy. Der ehemalige First Class-Lyricist wird ein ums andere Mal von Partner Havoc an die Wand gerappt. Das darf einem Rapkaliber wie Prodigy auf der eigenen Platte nicht passieren, schon gar nicht, wenn man sich im ständigen Konkurrenzkampf mit Leuten wie Jay-Z befindet. So sind Mobb Deep für ein durchschnittliches (Debut), einen Klassiker ("The Infamous"), zwei sehr gute ("Hell On Earth", "Murda Muzik") und ein gutes Album ("Infamy") verantwortlich. Das kann sich doch sehen lassen. © Laut
CD15,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 16. Juli 2018 | Firefly

CD20,49 Fr.

R&B - Erschienen am 1. Januar 1993 | 4th & Broadway

HI-RES3,99 Fr.
CD2,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. April 2020 | RCA Records Label

Hi-Res
CD4,49 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 1. Januar 2006 | G-Unit Records

CD2,09 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 14. Oktober 2005 | Famous Records, Corp.

CD2,99 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 18. Juni 2018 | Atlantic Records

CD2,09 Fr.

Hip-Hop/Rap - Erschienen am 17. Mai 2015 | Mobb Deep LLC