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Die Alben

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Folk - Erschienen am 8. Februar 2019 | Bella Union

Im Februar 1968 veröffentlicht Bobbie Gentry The Delta Sweete, ihr zweites Album. Sechs Monate zuvor hatte der Hit Ode to Billie Joe die erst 25-Jährige zu einem Weltstar gemacht. Und dieses herrliche Konzeptalbum, Delta Sweete, mit einer Kombination aus Soul, Country und Blues, auf dem die junge Songwriterin aus dem Süden der USA von ihrer Kindheit im Mississippi erzählt, hat die Gruppe Mercury Rev nun von Grund auf neu interpretiert. Für dieses ehrgeizige Projekt hat Jonathan Donahues Band ein umwerfendes und vielgestaltiges Line-up von Sängerinnen auf den Plan gerufen: Norah Jones, Lucinda Williams, Hope Sandoval von Mazzy Star, Marissa Nadler, Beth Orton, Vashti Bunyan, Laetitia Sadier von Stereolab, Margo Price, Rachel Goswell von Slowdive, Susanne Sundfør, Phoebe Bridgers, Kaela Sinclair und Carice van Houten. Bei diesem Album aus dem Jahr 1968 handelt es sich um ein reines Wunder, denn mit beeindruckenden Arrangements schlägt es Brücken zwischen dem modernen Soul und dem Nashville Sound. Mit einem Geflecht von Streichern und Bläsern schlängelt es sich durch die Genres hindurch. Mercury Revs Coverversion schafft einen Sounddekor ganz anderer Art. Auch hier ist alles bis ins Feinste ausgetüftelt. Die amerikanische Gruppe hält sich dabei an die für sie typischen Merkmale, also an dieses permanente Gefühl von Schwerelosigkeit wie bei langsam fortschreitendem Pop, und an dieses Hin und Her zwischen Erhabenheit, Depression und Pathos. Auf Bobbie Gentry's The Delta Sweete Revisited ist natürlich jeder Song von der Stimme des jeweiligen Gastes geprägt. Und einige unter ihnen sprühen wahre Funken. Etwa Laetitia Sadier, wenn sie auf makellose Weise den schönsten und gefühlvollsten Songs der Platte covert: Mornin’ Glory; oder auch Hope Sandoval, die in Big Boss Man bewusst eine hypnotische Wirkung sucht. Etwas schlagkräftiger zeigt sich das in jüngster Zeit erfolgreiche Cowgirl Margo Price, die einen Sermon mit noch nie gehörtem, beißendem Spott vorträgt. Und ganz gefühlvoll wird es dann, wenn das zarte und ansprechende Stimmorgan der Folk-Veteranin Vashti Bunyan in Penduli Pendulum erklingt. Mercury Rev schwindeln ein bisschen – aber das ist für einen guten Zweck – und lassen diese herrliche Platte mit einer Neuinterpretation von Bobbie Gentrys berühmtestem Song ausklingen, der jedoch auf The Delta Sweete fehlte: Ode to Billie Joe. Auch hier macht sich die Americana-Königin Lucinda Williams mit der für sie üblichen Rage über diesen Hit her, sodass es nicht das Geringste mit der gedämpften und mysteriösen Schlichtheit der Originalversion zu tun hat. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Oktober 2015 | Bella Union

Hi-Res
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Rock - Erschienen am 30. September 2008 | Excelsior Melodies

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2009 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Rock - Erschienen am 3. Oktober 2006 | Excelsior Melodies

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Mai 2011 | V2 Cooperative Music

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. März 1999 | Beggars Banquet

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Elektronische Musik oder Musique concrète - Erschienen am 5. Januar 2011 | Excelsior Melodies

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Alternativ und Indie - Erschienen am 31. Mai 1993 | Beggars Banquet

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 2017 | Excelsior Melodies

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Rock - Erschienen am 17. November 2008 | V2 Cooperative Music