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Die Alben

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Opernauszüge - Erschienen am 2. März 2018 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Diapason d'or / Arte - Qobuzissime - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Heutzutage wäre es ziemlich merkwürdig, einen Komponisten als “Gesangslehrer” zu bezeichnen, doch im 18. Jahrhundert war das gang und gäbe. In Italien komponierte nahezu jeder Komponist von Bedeutung opere serie (Porpora schrieb wenigstens 45): Die ernste Oper war die vorherrschende musikalische Gattung, die vor allem die menschliche Stimme verherrlichte. Mit ihr stand oder el das musikalische Ansehen, und die besten Sänger wurden zu den ersten Superstars der Musik. Deshalb mussten Komponisten, auch wenn sie generell vom Ruhm ihrer führenden Sänger und Sängerinnen überstrahlt wurden, die menschliche Stimme und all ihre beachtlichen technischen wie dramatischen Fähigkeiten verstehen, um die Möglichkeiten der Gattung Oper in einer Zeit zu nutzen, in der jene “Gesangsmaschinen”, die Kastraten, die Gesangskunst auf eine zuvor unbekannte und seither nicht mehr erreichte Höhe der Perfektion gebracht hatten. Mit dieser Aufnahme anlässlich seines 250. Todestages wird Porpora wieder ins Blickfeld gerückt, doch war er wohl bis vor kurzem trotz seiner bemerkenswerten Qualitäten als Komponist eher als Gesangslehrer berühmt, einfach, weil zwei der namhaftesten Kastraten zu seinen zahlreichen Schülern gehörten, nämlich Gaetano Majorano, bekannt als Caffarelli, den Porpora einmal als “den besten Sänger in Europa” bezeichnet hat und der auch für seine amourösen Kapriolen und seine Arroganz auf und jenseits der Bühne bekannt war, sowie der noch berühmtere Carlo Broschi, der unter seinem Bühnennamen Farinelli 15 Jahre lang in ganz Europa das Publikum in Staunen und die Herzen in Wallung versetzte, bis er nach Spanien gerufen wurde um dort den schwermütigen König mit der Kraft seiner Stimme zu heilen. Max Cencic äußert dazu: “Porpora war meiner Meinung nach ein strenger Lehrer, fast sadistisch vielleicht mit seinen Ansprüchen — man musste den Atem, den Kopf und die Stimme fast 120%ig kontrollieren”. Tatsächlich soll Porpora einer Legende nach Caffarelli in sechs Jahren nichts anderes als ein einzelnes Blatt mit Stimmübungen gelehrt haben. Hinter dem formalen Wechsel von Arie und Rezitativ in der opera seria verbirgt sich eine breitgefächerte emotionale Ausdruckskraft, jene varietas, die Erasmus bekanntlich beschrieben hat als “so kraftvoll in jedem Bereich, dass es absolut nichts, wie glänzend auch immer, gibt, das nicht gedämpft wird, wenn es sich nicht durch Vielfalt emp ehlt”. In Formen wie der verzierten aria di bravura oder der lyrischen aria di sostenuto stellte der Komponist bloß einen Rahmen bereit, der vom Sänger ausgeschmückt wurde: Die Fertigkeit des Interpreten in Verzierungen und anderen emotionalen Mitteln war von höchster Bedeutung. Porporas langjährige Erfahrung als Lehrer wie als Komponist machten ihn Max Cencics Meinung nach “zu einem der besten zehn Komponisten der italienischen Barockoper. Ich habe die Arien für diese Aufnahme fast instinktiv nach meinem Gefühl für das Richtige ausgewählt. Man kann einen Komponisten dieser Qualität nicht in einem Album erfassen, und jedes Stück ist ein Juwel für sich. Auch wenn die Technik überall herausgestellt wird — Sprünge, schnelle Skalen, Triller, lange Phrasen —, scheint doch Porporas besondere und äußerst fesselnde melodische Begabung überall durch.” Alle Arien stammen aus Werken, die Porpora in der Zeit seiner größten Berühmtheit komponiert hat: von Ezio (Venedig 1728; “Se tu la reggi al volo” ist ein spektakuläres Stück in Sechzehnteln) bis Filandro (Dresden 1747, mit einem hinreißenden siciliano in “Ove l’erbetta tenera, e molle”); dazu noch die Arien aus drei Opern, die er in den 1730er Jahren im direkten Wettbewerb mit Händel in London komponiert hat (Arianna in Nasso 1733, Enea nel Lazio 1734 — ein wahres Feuerwerk hier in “Chi vuol salva” — und I genia in Aulide 1735). Im Teatro San Carlo in Neapel, dem damals wohl berühmtesten Opernhaus, fand 1740 die Premiere von Il trionfo di Camilla statt, und die beiden hier aufgenommenen Arien zeigen Porpora von seiner besten Seite: die Musik von “Va per le vene il sangue” passt stimmungsvoll zu dem dunklen suggestiven Text, “Torcere il corso all’onde” hingegen verbindet rasante Koloraturen mit eleganter Linienführung. In den drei Arien aus Carlo il Calvo (Teatro delle Dame, Rom 1738) soll sich der Sänger Porporas varietas mit seiner eigenen stimmlichen Bandbreite anpassen: von den hastenden oriture in “So che tiranno io sono” bis zu den hochliegenden Phrasen in “Se rea ti vuole il cielo” und dem betörenden hypnotischen Sostenuto in “Quando s’oscura il cielo”. Porporas Orchesterstil ist ebenfalls von bemerkenswerter Vielfalt, umso mehr, als er im Allgemeinen nur Streicher verwendet, am besten in den kunstvollen Linien der Arie “Torbido intorno al core” aus Meride e Selinunte (Venedig 1726), in der Stimme und Geigen sich kunstvoll in einem gefühlvollen suggestiven Gewebe verzierter Wiederholungen ver echten. Gelegentlich zieht er jedoch alle Klangregister, wie in der martialischen Arie “Destrier, che all’armi usato”, in der die Trompeten und Hörner bei der Erstaufführung 1731 im Teatro Regio, Turin mit der unvergleichlichen Stimmkraft Farinellis wetteiferten. Max Cencic meint: “Wie können wir die großen Kastraten nachahmen? Das lässt sich kaum festlegen, aber diese Stimmen waren die Seele von Porporas Musik.” - Nicholas Clapton © 2018 – Decca Group Limited. Übersetzung : Christiane Frobenius
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Klassik - Erschienen am 26. Mai 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Man sollte sich nicht vorstellen, dass zu Händels Zeiten eine Oper ein endgültiges Produkt war, das in Stein geätzt wurde, und dessen Partitur eine Art Heiliger Gral war, der keine Manipulation erleiden dürfte, sei sie auch so minimal. In dieser Hinsicht ist Händels Ottone ein sehr gutes Beispiel. Der Entstehungsprozess von dieser Oper war ausgesprochen kompliziert und von umfangreichen Änderungen geprägt, die wahrscheinlich auf Händels Zusammenarbeit mit der berühmten Prima donna Francesca Cuzzoni zurückgehen, die im Dezember 1722 — knapp zwei Wochen vor der Uraufführung — in London einreiste und sofort anfing, sopranistischen Einspruch einzulegen. Sie lehnte mehrere ihrer Arien ab, sodass Händel sie durch völlig neue Musikstücke ersetzten musste. John Mainwaring erwähnt in seiner 1760 erschienenen Biografie des Komponisten, wie die Cuzzoni es abgelehnt hatte, die Arie Falsa imagine zu singen. „Oh! Madame“, hätte ihr Händel auf Französisch entgegengeschossen, „Ich weiß sehr wohl, dass Sie eine wahre Teufelin sind, doch Sie werden noch sehen, dass ich der Beelzebub — der größte Teufel von allen — bin“, und mit diesen Worten packte er sie um die Hüfte, hob sie hoch und schwor, er werde sie aus dem Fenster werfen, sollte sie noch ein Wort sagen. Da muss man trotzdem hinzufügen, dass die zahllosen Änderungen, die der Komponist bei der Ausarbeitung der Oper vornahm, sich keinesfalls auf Cuzzonis Rolle beschränkten. Er vollendete insgesamt elf Arien und ein Duett, die er aber vor der ersten Aufführung verwarf und durch andere Musik ersetzten musste. Zudem überarbeitete er andere Arien in beträchtlichem Ausmaß. Niemand weiß, welche Änderungen er selbst aus künstlerischen Gründen vornahm und welche davon Kompromisse waren, um seine launischen Sänger und Sängerinnen zufriedenzustellen. Nachdem Händel schon bei der Komposition und Ausarbeitung der Oper Szenen abgeändert und umfangreiche Streichungen und Ersetzungen vorgenommen hatte, setzte er sogar weitere zum Zeitpunkt der Uraufführung um, noch während der ersten Vorstellungsreihe. Überdies ersetzte und ergänzte er mehrere Arien für die zwölfte Vorstellung, die wegen der Fastenzeit erst nach fünf Wochen Pause im März 1723 stattfinden konnte. Die Frage stellt sich also: wie genau sollte Ottone aussehen? Für die vorliegende Aufnahme wurde die vollständige Fassung der Uraufführung nachgestellt, aber es sind auch Erweiterungen zu zwei Szenen eingearbeitet, die Händel für eine Vorstellung zu Cuzzonis Gunsten umgeschrieben hatte. Als besondere Zugabe sind dieser Aufnahme drei neue Arien beigefügt, die Händel zur Wiederaufführung der Oper im Jahr 1726 komponierte: hier hat man also einen sehr vollständigen Ottone. Und all diese zusätzliche Musik erlaubt es dem Zuhörer noch mehr schön gesungene Arien zu genießen, insbesondere von dem Kontratenor Max Cencic und der Sopranistin Lauren Snouffer, die vor 240 Jahren von der Cuzzoni gesungenen Rolle übernimmt. Es spielt das Ensemble Il pomo d’oro – auf Originalinstrumenten – unter der Leitung von George Petrou. © SM/Qobuz
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 3. November 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4 étoiles Classica - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Bis vor kurzem lag Germanico in Germania von Porpora, abgesehen von einigen Arien, die hin und wieder gegeben werden, in den Kellerräumen staubiger Bibliotheken, obwohl Porpora zu seinen Lebzeiten als Gesangsprofessor (zu seinen Schülern zählt niemand anderes als Farinelli!) ebenso berühmt war wie als Komponist. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses Werk, ein regelrechtes vokales Feuerwerk, einer Wiederentdeckung mehr als würdig erscheint. Porporas Ruf als Komponist breitete sich in Italien schnell aus, besonders in Venedig, wo er von 1726 bis 1733 am „Ospedale degli Incurabili“ Gesang unterrichtete, und Rom, wo er im Februar 1932 im Teatro Campanica die Uraufführung von Germanico in Germania leitete. Auf päpstliche Anweisung hin durften bei Opernaufführungen in Rom nur Männern singen. Die Besetzung einer Oper kam damals einem Starsänger-Event gleich. Der Komponist liebte es erwiesenermaßen, die virtuose Kapazitäten seiner Sänger bis zum Äußersten zu fordern und verwendete dazu jedes erdenkliche und gemeine Mittel. Die Rolle des Germanico wurde von dem sehr erfahrenen Kastraten Domenici Annibali gesungen, während die transvestierten Rollen (Frauen) jungen Sängern am Anfang ihrer Karriere anvertraut wurden. Auf der vorliegenden Aufnahme singen natürlich weder Kastraten noch Transvestiten. Der Starsänger Max Emanuel Cencic singt Contertenor, während die Frauenrollen von Frauen in einer brillanten Besetzung übernommen wurden. Die Sänger werden durch die vortreffliche Capella Cracoviensis unter der Leitung von Jan Tomasz Adamus begleitet. © SM/Qobuz 
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 11. März 2016 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Für einen weiten Teil seiner langen Karriere in den Londoner Theatern präsentierte Händel jede Saison zwei neue bedeutende Werke. In der Saison 1736-1737 hingegen übertraf er sich selbst und  schuf drei völlig neuen Opern: Arminio, Giustino und Berenice. Während des Sommers 1736 erlitt die Opera of the Nobility schwere Rückschläge - zugunsten von Händel, der seine bisher ehrgeizigste Saison in Angriff nahm und ein Repertoire von einem Dutzend Werke, darunter acht verschiedene Opernproduktionen und vier Konzerte, in Covent Garden während der Fastenzeit (und während die Opera of the Nobility für die Öffentlichkeit geschlossen blieb) präsentierte. Armino jedoch spielte er nie und dieses Werk blieb immer eines der am seltensten präsentierten und daher wenig bekannten großen Londoner Dramen. Händel begann am 15. September 1736 mit der Komposition der Musik und schloss das Werk mit der Orchestrierung am 14. Oktober ab. Die Partitur wird hier brillant durch die beiden Kastraten Domenico Annibali in der Titelrolle und Gioacchino Conti in der Rolle seines Schwagers umgesetzt und perfekt durch die Tenöre Max Emanuel Cencic und Vince Yi ergänzt.  Aber auch die anderen Rollen glänzen mit Bravour und sollten zumindest erwähnt werden. Händels Werke holen das bestmögliche aus ihren Interpreten heraus, wovon man sich mit diesem Album ein akustisches Bild machen kann. Das Ensemle Armonia Atena, geleitet von George Petrou, bietet eine hervorragende barocke Grundlage für diese flammenden Stimmen. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2012 | Decca Music Group Ltd.

Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2013 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 1. September 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 16. März 2015 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Gesamtaufnahmen von Opern - Erschienen am 5. Juni 2020 | Parnassus Arts Productions

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Klassik - Erschienen am 8. März 2010 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 3. November 2017 | Decca Music Group Ltd.

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Klassik - Erschienen am 28. Januar 2013 | Warner Classics

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Klassik - Erschienen am 5. Mai 2017 | CapriccioNR

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Klassik - Erschienen am 2. März 2018 | Decca Music Group Ltd.

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 1. Januar 2003 | CapriccioNR

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Klassik - Erschienen am 26. Mai 2017 | Decca Music Group Ltd.

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 6. November 2012 | CapriccioNR

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Vokalmusik (weltlich und geistlich) - Erschienen am 1. Januar 2005 | CapriccioNR

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Klassik - Erschienen am 1. September 2015 | Decca Music Group Ltd.

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