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Die Alben

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CD9,59 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Januar 2013 | Domino Recording Co

Auszeichnungen 4F de Télérama - 5/6 de Magic
Mit seinem weißen Anzug, den langen Haaren und dem Rauschebart sieht Matthew E. White ein bisschen aus wie ein Guru. Und siehe da: seine Eltern sind christliche Missionare. Das spiegelt sich in einen Texten wider. "Jesus Christ is our Lord, Jesus Christ is our friend" ("Brazos") - was man davon halten darf, ist in den Grundrechten verankert. Die konzentrierte Spiritualität, die aber nicht bloß über die Texte transportiert wird, ist nichtsdestotrotz die Besonderheit seiner Jazz-Folk-Soul-Mixtur. Vielseitig und mit vollem Klang, aber auch ganz entspannt und meditativ geht es auf "Big Inner" zu. Übrigens: Bitte einmal laut lesen und sich über das Wortspiel freuen. Ein zehnköpfiger Chor, acht Streicher und neun Bläser begleiten White. Sein Spacebomb Orchester, das ihn seit vielen Jahren unterstützt, lässt ihn nicht im Stich. Dazwischen springt er selbst von Gitarre zum Piano (am schönsten, weil fluffigsten bedient im jazzigen "Big Love") zu den Percussions (herrlich beiläufig eingesetzt in "Brazos") und wieder zurück, hebt seine Stimme klar von den Bläsern ab oder lässt sie sanft hineingleiten. Wo zum Teufel hat dieser Typ eigentlich die letzten Jahre gesteckt? Matthew E. White kommt (nicht nur örtlich) aus dem Nichts und sahnt mit seinem souligen Jazzfolk die Liebe der Feuilletons ab, er kennt Carl Bârat nicht und sieht aus wie in den wilden Zeiten stecken geblieben. Mit nun 29 Jahren bringt er sein Debüt auf den Markt - warum war der eigentlich nicht schon vorher da? Weil er damit beschäftigt war, die Indie-Szene von Richmond und sogar ganz Virginias aufzumischen. Einerseits mit seinem Folk-Projekt The Great White Jenkins und andererseits mit seinem Jazz-Ensemble Fight The Big Bull. Die kennt in Deutschland keine Sau? Auch in Amerika hat er es nicht nennenswert über die Staatsgrenzen geschafft - bis heute. Drüben liegen die Feuilletons ihm als Solokünstler aber schon zu Füßen. Und langsam, im Windschatten von Bon Iver und vielleicht sogar ein bisschen Mumford & Sons landet Whites Spacebomb auch hier. Sein schöner Eskapismus und die beruhigte Spiritualität stricken einen meditativen Ruhepol; Entspannung to go quasi. Ein Widerspruch in sich. Aber es funktioniert - da macht es auch nichts, dass White Carl Bârat nicht kennt. Immerhin kennt er Gott. Und für manche ist das schließlich eine ähnliche Sache. © Laut
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HI-RES21,00 Fr.
CD14,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. April 2021 | Spacebomb Records

Hi-Res
Matthew E. White bezeichnet "K Bay" als sein neues erstes Album. Mit der Veröffentlichung dieser dritten Soloplatte beginnt für den 39-Jährigen die nächste künstlerische Ära. Im frisch eingeweihten Heimstudio Kensington Bay – daher der Albumtitel – lebt sich White ohne Grenzen aus. "K Bay" klingt entsprechend vielfältig. Die Percussion-Orgie in "Let's Ball" steht mit ihrem warmen, live eingespielten Sound wie selbstverständlich neben den Kicks und Snares aus dem Drum-Computer in "Electric". Harfen, Geigen und Xylofone – White nutzt eine breite Palette an Instrumenten für seinen stilverbindenden Rock. Dabei dirigiert der Musiker aus Virginia, langjährige Kolleginnen und Kollegen spielen ein. "Fell Like An Ax" beginnt mit einem düsteren Synthesizer-Intro. Schüttelidiophone und Piano lösen die dramatische Stimmung auf. Es folgt ein knapp siebenminütiges angejazztes Popstück mit Glocken, elektronischen Spielereien und ordentlichem Hall auf der Stimme. Reizüberflutung nennen es die einen, andere freuen sich, weil es viel zu entdecken gibt. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. White fordert seine Hörerinnen und Hörer immer wieder heraus. Das letzte Albumviertel eröffnet er mit dem so schmissig wie psychedelischen "Judy". Die Hook setzt sich im Hirn fest wie ein Bandwurm und verwandelt das Stück in den Hit der Platte. "Never Had It Better" lenkt mit hin und her pendelnden Flacker-Synthies ab, bis sich die immer intensiver werdenden Streicher nicht mehr verstecken können. Mit gut umgesetzten Ideen und eingängigen Kehrversen gibt sich White allerdings nicht zufrieden. Der Musiker beschäftigt sich in seinen Texten mit schweren Themen: "We've done our best to turn our back, learned by heart the ways to tie a noose", beginnt er in "Only In America" zu singen. Es folgt eine herzerweichende Auseinandersetzung mit dem eigenen Vaterland. Am Ende widmet er das Lied zwölf Afroamerikanern, die durch Polizeigewalt und Rassismus ums Leben kamen. White hatte eine Vision, die er in ein kohärentes und dennoch abwechslungsreiches Album übersetzt hat. Auf "K Bay" gelingt ihm der Spagat zwischen simplen Lagerfeuermomenten und komplexen Arrangements. Wenn so das Ergebnis eines eigenen Musikstudios klingt, können sich Fans und Freunde des Musikers auf eine goldene Zukunft mit ihm freuen. © Laut
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CD12,79 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. September 2021 | Domino Recording Co

Hi-Res
Matthew E. White bezeichnet "K Bay" als sein neues erstes Album. Mit der Veröffentlichung dieser dritten Soloplatte beginnt für den 39-Jährigen die nächste künstlerische Ära. Im frisch eingeweihten Heimstudio Kensington Bay – daher der Albumtitel – lebt sich White ohne Grenzen aus. "K Bay" klingt entsprechend vielfältig. Die Percussion-Orgie in "Let's Ball" steht mit ihrem warmen, live eingespielten Sound wie selbstverständlich neben den Kicks und Snares aus dem Drum-Computer in "Electric". Harfen, Geigen und Xylofone – White nutzt eine breite Palette an Instrumenten für seinen stilverbindenden Rock. Dabei dirigiert der Musiker aus Virginia, langjährige Kolleginnen und Kollegen spielen ein. "Fell Like An Ax" beginnt mit einem düsteren Synthesizer-Intro. Schüttelidiophone und Piano lösen die dramatische Stimmung auf. Es folgt ein knapp siebenminütiges angejazztes Popstück mit Glocken, elektronischen Spielereien und ordentlichem Hall auf der Stimme. Reizüberflutung nennen es die einen, andere freuen sich, weil es viel zu entdecken gibt. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. White fordert seine Hörerinnen und Hörer immer wieder heraus. Das letzte Albumviertel eröffnet er mit dem so schmissig wie psychedelischen "Judy". Die Hook setzt sich im Hirn fest wie ein Bandwurm und verwandelt das Stück in den Hit der Platte. "Never Had It Better" lenkt mit hin und her pendelnden Flacker-Synthies ab, bis sich die immer intensiver werdenden Streicher nicht mehr verstecken können. Mit gut umgesetzten Ideen und eingängigen Kehrversen gibt sich White allerdings nicht zufrieden. Der Musiker beschäftigt sich in seinen Texten mit schweren Themen: "We've done our best to turn our back, learned by heart the ways to tie a noose", beginnt er in "Only In America" zu singen. Es folgt eine herzerweichende Auseinandersetzung mit dem eigenen Vaterland. Am Ende widmet er das Lied zwölf Afroamerikanern, die durch Polizeigewalt und Rassismus ums Leben kamen. White hatte eine Vision, die er in ein kohärentes und dennoch abwechslungsreiches Album übersetzt hat. Auf "K Bay" gelingt ihm der Spagat zwischen simplen Lagerfeuermomenten und komplexen Arrangements. Wenn so das Ergebnis eines eigenen Musikstudios klingt, können sich Fans und Freunde des Musikers auf eine goldene Zukunft mit ihm freuen. © Laut
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CD15,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. März 2015 | Domino Recording Co

Hi-Res
Als "eines der großen Alben des modernen Americana" lobte die britische Musikzeitschrift Uncut vor drei Jahren Matthew E. Whites Debüt "Big Inner". Auf dem Zettel hatten den Amerikaner damals die wenigsten. Umso mehr überraschte er mit seiner tiefenentspannten Mischung aus Folk, Gospel, Soul und Rock, an der er mit der 30-köpfigen Hausband seines Labels Spacebomb Records gefeilt hatte. Allein die Arbeit mit einer Hausband verdeutlicht, wie wichtig White die Rückbesinnung auf alte Zeiten ist. Der Titel mag mit "Fresh Blood" anderes suggerieren, doch der Zweitling bleibt der bisherigen Linie treu: Er nutzt klassische Ansätze, der Kunstgriff liegt in der Verschmelzung der aufgegriffenen Genres, der Abstimmung von Streichern, Bläsergruppen, Chorpassagen und Whites eingängigem Gitarren- und Piano-Spiel. Sein Gesang begleitet die Arrangements flüsternd, berauscht oder wütend. Er wirkt manchmal wie eine Mischung aus Devendra Banhart und Bon Iver. Der Opener "Take Care My Baby" ist ein gutes Beispiel dafür: Er beginnt mit sanften Pianonoten und heiserem Wispern. Nach und nach entwickelt sich mit Streichern, Bläsern und unterstützendem Chorgesang eine warme Atmosphäre, in der White verzückt singt: "Oh baby, I never met another girl like you / Talking all night long from the midnight on". Leicht kitschige Liebesbekundungen wie diese sind eher die Ausnahme. Passend zu den vielfältigen Kompositionen bietet die Platte ein breit gefächertes Themenspektrum: In "Rock & Roll Is Cold" sorgen simple Klavier- und Gitarrenrhythmen, zwischen denen sich Bläser tummeln, für einen lässigen Americana-Anstrich. Dazu sinniert White aber nicht über Roadtrips und Sehnsüchte, sondern belächelt Klischees und Attitüden des R'n'B, Gospel oder "You said you found the soul of Rock'n'Roll / Rock'n’Roll it don't have no soul / Everybody knows that". Sein Fazit: "Everybody likes to talk shit", worauf sein Chor antwortet "Doo na na, shut up, shut up". "Fresh Blood" hat allerdings auch seine düsteren, ernsten Momente. "Tranquility" reflektiert über den Tod von Schauspieler Philip Seymour Hoffman. Im andächtigen "Circle 'Round The Sun" verarbeitet er den Selbstmord einer Bekannten, wobei der gläubige Musiker den Verlust auch aus einer religiösen Perspektive betrachtet. Das eindringliche "Holy Moly" behandelt sexuellen Missbrauch in der Kirche. Nach einem düsteren Piano-Auftakt mit der geflüsterten Frage "Holy moly, what's wrong with you?", pumpt sich der Song mit Streichern, Chor und Trommeln zu einem aufgebrachten Finale auf, in dem ein ebenso erzürnter White und seine Background-Sänger rufen "I will not fear anymore". Gegen Ende des Albums verlieren die Titel wieder an Schwermut und Abgründen. "Vision" setzt mit Claps und beschwingten Bläsern einen überraschenden Akzent zwischen den gemächlich in souligen Folk-Gefilden dahintreibenden "Golden Robes" und "Love Is Deep". Die beiden Letztgenannten sind die schwächeren Momente der Platte. Das tut "Fresh Blood" aber keinen Abbruch. Matthew E. White überzeugt erneut mit seinen detailverliebten Arrangements, seiner in sich gekehrten Art und einem Gespür für Timing. Einen Hype, wie den um sein Debüt, hat er zwar nicht nötig, die Begeisterung aber sicherlich verdient. © Laut

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Januar 2016 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2021 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. August 2021 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Oktober 2013 | Domino Recording Co

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CD1,90 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Januar 2021 | Spacebomb Records

Hi-Res
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CD35,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. März 2021 | Spacebomb Records

Hi-Res
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CD15,99 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Oktober 2013 | Domino Recording Co

Mit seinem weißen Anzug, den langen Haaren und dem Rauschebart sieht Matthew E. White ein bisschen aus wie ein Guru. Und siehe da: seine Eltern sind christliche Missionare. Das spiegelt sich in einen Texten wider. "Jesus Christ is our Lord, Jesus Christ is our friend" ("Brazos") - was man davon halten darf, ist in den Grundrechten verankert. Die konzentrierte Spiritualität, die aber nicht bloß über die Texte transportiert wird, ist nichtsdestotrotz die Besonderheit seiner Jazz-Folk-Soul-Mixtur. Vielseitig und mit vollem Klang, aber auch ganz entspannt und meditativ geht es auf "Big Inner" zu. Übrigens: Bitte einmal laut lesen und sich über das Wortspiel freuen. Ein zehnköpfiger Chor, acht Streicher und neun Bläser begleiten White. Sein Spacebomb Orchester, das ihn seit vielen Jahren unterstützt, lässt ihn nicht im Stich. Dazwischen springt er selbst von Gitarre zum Piano (am schönsten, weil fluffigsten bedient im jazzigen "Big Love") zu den Percussions (herrlich beiläufig eingesetzt in "Brazos") und wieder zurück, hebt seine Stimme klar von den Bläsern ab oder lässt sie sanft hineingleiten. Wo zum Teufel hat dieser Typ eigentlich die letzten Jahre gesteckt? Matthew E. White kommt (nicht nur örtlich) aus dem Nichts und sahnt mit seinem souligen Jazzfolk die Liebe der Feuilletons ab, er kennt Carl Bârat nicht und sieht aus wie in den wilden Zeiten stecken geblieben. Mit nun 29 Jahren bringt er sein Debüt auf den Markt - warum war der eigentlich nicht schon vorher da? Weil er damit beschäftigt war, die Indie-Szene von Richmond und sogar ganz Virginias aufzumischen. Einerseits mit seinem Folk-Projekt The Great White Jenkins und andererseits mit seinem Jazz-Ensemble Fight The Big Bull. Die kennt in Deutschland keine Sau? Auch in Amerika hat er es nicht nennenswert über die Staatsgrenzen geschafft - bis heute. Drüben liegen die Feuilletons ihm als Solokünstler aber schon zu Füßen. Und langsam, im Windschatten von Bon Iver und vielleicht sogar ein bisschen Mumford & Sons landet Whites Spacebomb auch hier. Sein schöner Eskapismus und die beruhigte Spiritualität stricken einen meditativen Ruhepol; Entspannung to go quasi. Ein Widerspruch in sich. Aber es funktioniert - da macht es auch nichts, dass White Carl Bârat nicht kennt. Immerhin kennt er Gott. Und für manche ist das schließlich eine ähnliche Sache. © Laut

Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juli 2021 | Domino Recording Co

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Oktober 2018 | Domino Recording Co

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HI-RES42,00 Fr.
CD28,00 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Februar 2021 | Spacebomb Records

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Folk - Erschienen am 24. Juli 2012 | Spacebomb

Pop/Rock - Erschienen am 7. Januar 2013 | Domino Recording Co

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Mit seinem weißen Anzug, den langen Haaren und dem Rauschebart sieht Matthew E. White ein bisschen aus wie ein Guru. Und siehe da: seine Eltern sind christliche Missionare. Das spiegelt sich in einen Texten wider. "Jesus Christ is our Lord, Jesus Christ is our friend" ("Brazos") - was man davon halten darf, ist in den Grundrechten verankert. Die konzentrierte Spiritualität, die aber nicht bloß über die Texte transportiert wird, ist nichtsdestotrotz die Besonderheit seiner Jazz-Folk-Soul-Mixtur. Vielseitig und mit vollem Klang, aber auch ganz entspannt und meditativ geht es auf "Big Inner" zu. Übrigens: Bitte einmal laut lesen und sich über das Wortspiel freuen. Ein zehnköpfiger Chor, acht Streicher und neun Bläser begleiten White. Sein Spacebomb Orchester, das ihn seit vielen Jahren unterstützt, lässt ihn nicht im Stich. Dazwischen springt er selbst von Gitarre zum Piano (am schönsten, weil fluffigsten bedient im jazzigen "Big Love") zu den Percussions (herrlich beiläufig eingesetzt in "Brazos") und wieder zurück, hebt seine Stimme klar von den Bläsern ab oder lässt sie sanft hineingleiten. Wo zum Teufel hat dieser Typ eigentlich die letzten Jahre gesteckt? Matthew E. White kommt (nicht nur örtlich) aus dem Nichts und sahnt mit seinem souligen Jazzfolk die Liebe der Feuilletons ab, er kennt Carl Bârat nicht und sieht aus wie in den wilden Zeiten stecken geblieben. Mit nun 29 Jahren bringt er sein Debüt auf den Markt - warum war der eigentlich nicht schon vorher da? Weil er damit beschäftigt war, die Indie-Szene von Richmond und sogar ganz Virginias aufzumischen. Einerseits mit seinem Folk-Projekt The Great White Jenkins und andererseits mit seinem Jazz-Ensemble Fight The Big Bull. Die kennt in Deutschland keine Sau? Auch in Amerika hat er es nicht nennenswert über die Staatsgrenzen geschafft - bis heute. Drüben liegen die Feuilletons ihm als Solokünstler aber schon zu Füßen. Und langsam, im Windschatten von Bon Iver und vielleicht sogar ein bisschen Mumford & Sons landet Whites Spacebomb auch hier. Sein schöner Eskapismus und die beruhigte Spiritualität stricken einen meditativen Ruhepol; Entspannung to go quasi. Ein Widerspruch in sich. Aber es funktioniert - da macht es auch nichts, dass White Carl Bârat nicht kennt. Immerhin kennt er Gott. Und für manche ist das schließlich eine ähnliche Sache. © Laut
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CD1,59 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2015 | Domino Recording Co

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CD1,59 Fr.

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Januar 2015 | Domino Recording Co

Alternativ und Indie - Erschienen am 29. Juli 2013 | Domino Recording Co

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Mit seinem weißen Anzug, den langen Haaren und dem Rauschebart sieht Matthew E. White ein bisschen aus wie ein Guru. Und siehe da: seine Eltern sind christliche Missionare. Das spiegelt sich in einen Texten wider. "Jesus Christ is our Lord, Jesus Christ is our friend" ("Brazos") - was man davon halten darf, ist in den Grundrechten verankert. Die konzentrierte Spiritualität, die aber nicht bloß über die Texte transportiert wird, ist nichtsdestotrotz die Besonderheit seiner Jazz-Folk-Soul-Mixtur. Vielseitig und mit vollem Klang, aber auch ganz entspannt und meditativ geht es auf "Big Inner" zu. Übrigens: Bitte einmal laut lesen und sich über das Wortspiel freuen. Ein zehnköpfiger Chor, acht Streicher und neun Bläser begleiten White. Sein Spacebomb Orchester, das ihn seit vielen Jahren unterstützt, lässt ihn nicht im Stich. Dazwischen springt er selbst von Gitarre zum Piano (am schönsten, weil fluffigsten bedient im jazzigen "Big Love") zu den Percussions (herrlich beiläufig eingesetzt in "Brazos") und wieder zurück, hebt seine Stimme klar von den Bläsern ab oder lässt sie sanft hineingleiten. Wo zum Teufel hat dieser Typ eigentlich die letzten Jahre gesteckt? Matthew E. White kommt (nicht nur örtlich) aus dem Nichts und sahnt mit seinem souligen Jazzfolk die Liebe der Feuilletons ab, er kennt Carl Bârat nicht und sieht aus wie in den wilden Zeiten stecken geblieben. Mit nun 29 Jahren bringt er sein Debüt auf den Markt - warum war der eigentlich nicht schon vorher da? Weil er damit beschäftigt war, die Indie-Szene von Richmond und sogar ganz Virginias aufzumischen. Einerseits mit seinem Folk-Projekt The Great White Jenkins und andererseits mit seinem Jazz-Ensemble Fight The Big Bull. Die kennt in Deutschland keine Sau? Auch in Amerika hat er es nicht nennenswert über die Staatsgrenzen geschafft - bis heute. Drüben liegen die Feuilletons ihm als Solokünstler aber schon zu Füßen. Und langsam, im Windschatten von Bon Iver und vielleicht sogar ein bisschen Mumford & Sons landet Whites Spacebomb auch hier. Sein schöner Eskapismus und die beruhigte Spiritualität stricken einen meditativen Ruhepol; Entspannung to go quasi. Ein Widerspruch in sich. Aber es funktioniert - da macht es auch nichts, dass White Carl Bârat nicht kennt. Immerhin kennt er Gott. Und für manche ist das schließlich eine ähnliche Sache. © Laut

Alternativ und Indie - Erschienen am 6. Mai 2013 | Domino Recording Co

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