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Der kalkulierte Skandal, den Madonna sonst so perfekt inszeniert, ging dieses Mal in die Hose. Das Video zum Titeltrack "American Life" zog sie einen Tag vor der geplanten Veröffentlichung zurück. Aus Rücksicht vor den kämpfenden US-Truppen. Denn in Kriegszeiten, in denen sich das amerikanische Volk (auch wenn es denn in London lebt) um seinen Führer schart, wollte sich selbst die Mutter der gezielten Provokation derart deutliche Kritik an George Bush nicht erlauben. Richtig deutlich wurde anhand der vorgeschobenen Patriotismus-Debatte aber vor allem eines: Auch Madonna ist geradezu versessen nach den süßen Früchten des Erfolgs. Somit macht auch die neuerliche Zusammenarbeit mit dem französischen Top-Produzenten Mirwais Sinn, der schon "Music" zum Erfolg trimmte. Eine sichere Nummer. Und er enttäuschte sie nicht. Das neue Album ist eine gelungene Fortsetzung des 2000er Vorgängers, insgesamt klingt er vielleicht noch stimmiger. Die Single "American Life" ist kennzeichnend für den kühlen Club-Sound des neuen Albums. Weitere potenzielle Club-Brenner sind das grandiose "I'm So Stupid" und "Nobody Knows Me". Der Erstgenannte bietet den mächtigsten Song-Beginn auf: Madonnas Stimme trifft auf eine akzentuierte Akustikgitarre und einen polternden Basslauf, wieder treiben fette Beats, coole Breaks und durchgehende Hi-Hats das Ganze asynchron an, bis Madonnas Stimme sich zu einem ätzenden Ton verfremdet und nur noch die Zeile "Everybody's looking for something" nachhallt, die man schon von den Eurythmics kennt. "Nobody Knows Me" gerät derart zur gekünstelten Vocoder- und Soundgimmick-Party, dass man geneigt ist, Mirwais am Schlawittchen zu packen. Doch der groovende Mittelteil allein rehabilitiert den Franzosen. Abseits der Tanzfläche bietet Madonna dann ihr ganzes Pop-Können auf: Klingt die kommende Single "Hollywood" beinahe noch zu beliebig, könnte sich "Intervention" zu einem ihrer besten Songs seit Jahren mausern: einem Chili Peppers-mäßigen Gitarrenlick jubelt sie Beats unter, im Refrain steigen Akustikgitarren ein und schließlich bringt Madonna einen unschlagbaren Refrain. Im Lagerfeuer-Song "X-Static Process" verzichtet sie zu Gunsten der Klampfe vollständig auf Beats und im elektronischen Midtempo "Mother & Father" lässt sie sich wieder zu einem kleinen Rap-Einsatz hinreißen. Die Breitwand-Ballade "Easy Ride" beschließt Madonnas neuestes Werk. Der anfangs recht minimalistische Song gewinnt nach und nach an Bombast und endet in krudem Electronica-Overkill. Fiepende, teilweise schon knarzende Elektronik gepaart mit Akustikgitarren sind also auch im Jahr 2003 die Groove-Komponenten, aus denen Beat-Bastler Mirwais sein Madonna-Bild zeichnet. Mit "Music" und "American Life" scheint es nun vollendet zu sein. Nur schwer will der Gedanke einleuchten, durch eine dritte Zusammenarbeit könne noch Unentdecktes, Ungehörtes an die Oberfläche gebracht werden. Madonna weiß das bestimmt. Jetzt, wo sie ihre Grenzen so zielsicher zu stecken vermag. © Laut
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