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Die Alben

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HI-RES28,99 Fr.
CD20,49 Fr.

Klassik - Erschienen am 2. August 2019 | Universal Music GmbH

Hi-Res Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Intim, geheimnisvoll dunkel, stets nobel klingt das Baryton, ein „Ableger“ der Gambe mit Resonanzsaiten. Anscheinend genau das richtige Instrument für einen Prinzen: Fürst Nikolaus I. von Esterházy liebte und spielte es. Er beauftragte seinen Kapellmeister Joseph Haydn, so viel als möglich dafür zu komponieren. Man weiß von 163 Werken, davon 126 Trios für Baryton, Bratsche und Cello. Drei davon präsentiert Maddalena del Gobbo auf dieser CD und stellt sie weiteren Werken für diese Besetzung gegenüber – von Andreas Lidl und Aloisio Luigi Tomasini sowie einer Sonate für Gambe und Cembalo von Franz Xaver Hammer. Alle Komponisten spielten das heute aus der Mode gekommene Baryton selbst, alle waren Mitglieder der fürstlichen Kapelle. Insofern wirft man mit diesem Album auch einen Blick in das Musikleben auf Schloss Esterházy. Hammer war vielleicht der größte Virtuose, man hört es seiner Sonate an. Maddalena del Gobbo serviert sie technisch souverän und mit Anmut gemeinsam mit dem Cembalisten Ewald Donhoffer. Mit ihren Streicherkollegen Robert Bauerstatter, Viola, und David Pennetzdorfer, Cello, verschmilzt sie auf dem Baryton zu einem homogenen Klang. Mit viel Geschmack musiziert das Trio diese galante Musik. Lidl und Tomasini verstanden ihr kompositorisches Handwerk, ihre Stücke sind frisch und abwechslungsreich. Doch Haydns Meisterschaft und Fantasie sticht heraus, sei es formal, sei es harmonisch oder in originellen Setzweisen. Zuweilen muss das Baryton Basstöne zupfen und die anderen Streicher begleiten. Was seiner Rolle als „Prinz der Instrumente“ – zu dem Maddalena del Gobbo es erhebt – keinen Abbruch tut. © Richter, Elisabeth / www.fonoforum.de
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CD20,49 Fr.

Klassik - Erschienen am 2. August 2019 | Universal Music GmbH

Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Intim, geheimnisvoll dunkel, stets nobel klingt das Baryton, ein „Ableger“ der Gambe mit Resonanzsaiten. Anscheinend genau das richtige Instrument für einen Prinzen: Fürst Nikolaus I. von Esterházy liebte und spielte es. Er beauftragte seinen Kapellmeister Joseph Haydn, so viel als möglich dafür zu komponieren. Man weiß von 163 Werken, davon 126 Trios für Baryton, Bratsche und Cello. Drei davon präsentiert Maddalena del Gobbo auf dieser CD und stellt sie weiteren Werken für diese Besetzung gegenüber – von Andreas Lidl und Aloisio Luigi Tomasini sowie einer Sonate für Gambe und Cembalo von Franz Xaver Hammer. Alle Komponisten spielten das heute aus der Mode gekommene Baryton selbst, alle waren Mitglieder der fürstlichen Kapelle. Insofern wirft man mit diesem Album auch einen Blick in das Musikleben auf Schloss Esterházy. Hammer war vielleicht der größte Virtuose, man hört es seiner Sonate an. Maddalena del Gobbo serviert sie technisch souverän und mit Anmut gemeinsam mit dem Cembalisten Ewald Donhoffer. Mit ihren Streicherkollegen Robert Bauerstatter, Viola, und David Pennetzdorfer, Cello, verschmilzt sie auf dem Baryton zu einem homogenen Klang. Mit viel Geschmack musiziert das Trio diese galante Musik. Lidl und Tomasini verstanden ihr kompositorisches Handwerk, ihre Stücke sind frisch und abwechslungsreich. Doch Haydns Meisterschaft und Fantasie sticht heraus, sei es formal, sei es harmonisch oder in originellen Setzweisen. Zuweilen muss das Baryton Basstöne zupfen und die anderen Streicher begleiten. Was seiner Rolle als „Prinz der Instrumente“ – zu dem Maddalena del Gobbo es erhebt – keinen Abbruch tut. © Richter, Elisabeth / www.fonoforum.de
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HI-RES25,49 Fr.
CD17,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 3. Februar 2017 | Universal Music GmbH

Hi-Res
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CD20,49 Fr.

Klassik - Erschienen am 1. Januar 2014 | Universal Music GmbH

Der Titel der CD könnte in die Irre führen: Es geht nicht um die Bratsche, sondern um die Viola da gamba, der hier die Emotionen zugesprochen werden. Dies allerdings zu Recht, denn dieses Instrument hat lange Zeit wegen seinem der Singstimme ähnlichen Ausdrucksgehalt die Komponisten angeregt. Diese Parallele hat Telemann für ein „Recitativo – Arioso“ im dritten Satz seiner e-Moll-Sonate genutzt, dem sich problemlos ein Text unterlegen ließe; und auch C. Ph. E. Bach steuerte entsprechend ein „Arioso“ bei. Ebenso könnte der erste Satz von Händels g-Moll-Sonate einer Gesangsszene entnommen sein. Dieses Larghetto spielt die Debütantin Maddalena del Gobbo wunderbar kantabel, womit ihr ein sehr glücklicher Einstieg in das Album gelingt. Ohnehin hat die studierte Cellistin, die bereits vor ihrem Cello-Examen ihre Liebe zur Gambe entdeckt hatte, ein besonders glückliches Händchen bei den langsamen Sätzen, die wirklich aufgrund der Leichtigkeit, mit der sie die Darmsaiten singen lässt, emotional berühren. Da werden Emotionen geradezu verständlich gemacht. Es ist natürlich nicht so, dass ihr die schnellen Sätze technische Probleme bereiten würden, doch hat man hier hin und wieder den Eindruck, als seien del Gobbo die zugrunde liegenden Affekte ein wenig fremder. Beim beschließenden „Vivace“ der Telemann-Sonate beschleicht einen sogar das Gefühl, als würde die Gambe andere Emotionen evozieren wollen als der sehr im Dienste der Musik begleitende Ewald Donhoffer. Doch kann diese kleine fragwürdige Stelle den ungemein positiven Gesamteindruck dieses Debüts nicht wirklich trüben. Man wird auf ihre nächsten CDs gespannt sein dürfen. © Emans, Reinmar / www.fonoforum.de
Ab
CD17,99 Fr.

Klassik - Erschienen am 3. Februar 2017 | Universal Music GmbH